Leserstimmen zu
Die Lüge

Mattias Edvardsson

(78)
(36)
(1)
(1)
(0)
€ 15,00 [D] inkl. MwSt. | € 15,50 [A] | CHF 21,90* (* empf. VK-Preis)

Familienangelegenheiten

Von: Kruems

16.06.2020

Mattias Edvardsson stellt in diesem Buch eine Familie in den Focus die im ersten Moment bürgerlicher nicht sein kann: In guten Verhältnissen lebend, Vater, Mutter, leicht rebellische Teenie-Tochter. Doch dann passiert es: Ein brutaler Mord im nahen Umfeld. Die Tochter gerät gleich ins Visier der Ermittler. Doch hat sie wirklich damit zu tun? Das Besondere an diesem Buch ist die Darstellung aus Sichtwinkeln aller drei beteiligter die angenehm in die Tiefe gehen und den Roman durchweg sehr spannend gestalten. Ich habe die ganze Zeit geschwnakt wer denn nun für mich in Frage kommt und bin doch zum Schluß sehr überrascht worden, konnte aber die Lösung des Falls sehr gut nachvollziehen. Ein sehr guter Krimi, mit Tiefe erzählt, mit interessanten Charakteren - ich bin begeistert!

Lesen Sie weiter

Sehr fesselnd, sehr anziehend

Von: NicoleM

08.06.2020

Die Geschichte ist sehr packend, die unterschiedlichen Blickwinkel sehr spannend. Auch, dass durch diese verschiedenen Blickwinkel immer mehr Details zum vorschein kommen. Allein der Titel ist eventuell leicht irreführend. aber sehr empfehlenswert!

Lesen Sie weiter

Was ist eine Lüge? Weglassen von Wahrheit? Verdrehen der Wahrheit? Die subjektive Sicht auf Dinge? Wahrheit ist relativ … Freitagabend ist die Welt in Lund, einer Stadt in Schweden, für Adam, Ulrika und Stella in Ordnung. In der Nacht schon nicht mehr für alle. Am Sonntag für keinen der drei mehr. Adam ist evangelischer Pfarrer, Ulrika eine renommierte Rechtsanwältin und Stella ihre extrem emotionale 19-jährige Tochter auf dem Weg ins Leben nach dem Abitur. Am Samstag wird die Leiche von Chris, einem 32-jährigen Geschäftsmann gefunden und Stella wegen Mordverdacht in Untersuchungshaft genommen. Kannte Stella Chris? Was verschweigt sie ihren Eltern? Warum war sie in der Nähe des Tatorts? Und was hat ihre schwesterliche Freundin Amina damit zu tun? Eine der Kernfragen des Buchs ist, wie weit Eltern gehen, um ihr Kind zu schützen. Das Besondere an dem Krimi ist, dass er im ersten Drittel aus der Ich-Perspektive des Vaters geschrieben ist, im zweiten Drittel aus Stellas Sicht und im Dritten aus der von Ulrika. Im Epilog kommt Stella abschließend zu Wort. In der Gedankenwelt des jeweiligen Erzählers geht es um die aktuelle Situation, aber auch um Rückblenden bis zum Kennenlernen der Ehepartner, der Geburt von Stella und ihrem Aufwachsen. Zu sehen, wie Erlebnisse von den Menschen unterschiedlich wahrgenommen werden können, ist für mich immer wieder krass. Letztlich ist die ganze Zeit über die Frage: Hat Stella den Mord begangen oder nicht? Das Problem ist nämlich, dass ihr aufgrund ihres impulsiven Verhaltens durchaus mehr als eine Person den Mord zutraut.

Lesen Sie weiter

INHALT: Lund, Schweden: Adam, Ulrika und Stella sind eine ganz normale Familie. Adam ist Pfarrer, Ulrika Anwältin und Stella ihre rebellierende Tochter. Kurz nach ihrem 19. Geburtstag wird ein Mann erstochen aufgefunden und Stella als Mordverdächtige verhaftet. Doch woher hätte sie den undurchsichtigen und wesentlich älteren Geschäftsmann kennen sollen und vor allem, welche Gründe könnte sie gehabt haben, ihn zu töten? Jetzt müssen Adam und Ulrika sich fragen, wie gut sie ihr eigenes Kind wirklich kennen – und wie weit sie gehen würden, um es zu schützen … MEINUNG: Der Roman hat drei Erzählstränge aus der Sicht von Adam, Stella und Ulrika. Relativ ungewöhnlich wechseln sich die Sichten nicht ab, sondern es beginnt mit Adam und endet mit Ulrika. Alle drei erzähle aus der Ich-Perspektive und springen dabei immer wieder von der Gegenwart in die Vergangenheit. Gekonnt schafft es der Autor, dass sich die Geschichte trotz der drei Perspektiven konstant fortbewegt. Es gibt keine wirklichen Wiederholungen, von Geschehnissen, die der Leser schon kennt, sondern maximal noch eine zusätzliche Sicht bzw. Informationen, die noch gefehlt haben, um sich ein wirkliches Bild machen zu können. Erzähl- und schreibtechnisch daher wirklich ein großer Wurf. Mattias Edvardsson lässt sich dabei viel Zeit, damit der Leser von jeder drei Personen einen sehr guten Eindruck bekommt und auch wie die Personen ticken hinsichtlich der Mordverdächtigungen gegenüber Stella. Manchmal entstehen dabei ein paar Längen, aber man muss auch sagen, dass hier lediglich ein Roman ist und kein Thriller, obwohl der Eindruck schnell entsteht. Die Geschichte kreist um die Frage, was wirklich passiert ist und wie es dazu gekommen ist. Stella stand dabei für mich sehr im Mittelpunkt, denn sie wird des Mordes verdächtigt. Von Adam und Ulrika erfahren wir wie Stella ist und wie sie als Eltern dazu beigetragen haben, dass sie so ist wie sie ist. Immer schwebt dabei natürlich die Frage im Raum: Hat Stella einen Menschen ermordet? Stella ist eine sehr eigensinnig junge Frau, die schon in jungen Jahren nicht immer das liebe, nette Mädchen war. Sie testet ihre Grenzen aus und eckt auch häufig sehr stark an. Mangelnde Impulskontrolle nennt er der Therapeut, bei sie in Behandlung war. Ich fand, sie wirkte auch sehr rebellisch und durchschaute Menschen aber auch sehr gut. Ich mochte sie mit all ihren Ecken und Kanten. Sie nimmt nicht alles hin, sondern hinterfragt und will ihren eigenen Weg finden, auch wenn es weh tut. Adam und Ulrika werden sehr früh Eltern als beide noch im Studium sind. Adam ist Pfarrer und Ulrika ist Anwältin geworden. Neben der beruflichen Laufbahn der beiden, vor allem bei Ulrika, ist es nicht immer leicht noch die Kindererziehung unterzubringen. Adam hängt sehr an Stella. Er hat sich viel um sie gekümmert als Ulrika beruflich unterwegs war. Adam beginnt dann auch auf eigene Faust Nachforschungen anzustellen. Seine nackte Verzweiflung ist in den Buchseiten spürbar. Er ist natürlich zu 100% überzeugt, dass Stella unschuldig ist. Es wird deutlich, dass man trotz der engen Bindung zwischen Kind und Eltern sein Kind trotzdem nicht zu 100% kennt. Zwischen Adam und Ulrika gibt es auch immer wieder Höhen und Tiefen. Der Mordverdächtigung stellt die Ehe der beiden auf eine harte Probe. Trotz allen unterschiedlichen Meinungen und Ansichten der beiden, halten sie zusammen als es darauf ankommt ihre Tochter zu beschützen. FAZIT: Die Lüge ist tiefgründiger Spannungsroman, der zeigt, wie weit man gehen würde, um die zu schützen, die man liebt und dass Familie im Zweifel über allem steht. Bis auf einige Längen, die aber durchaus notwendig waren, um das Handeln der Protagonisten besser zu verstehen, war es ein tolles Lesevergnügen. Ich vergebe 4 von 5 Sternen.

Lesen Sie weiter

Die Lüge

Von: Nicole Plath

08.12.2019

Stella wächst in einer scheinbar normalen Familie auf. Vater Adam ist Pfarrer, Mutter Ulrika Anwältin. Kurz nach ihrem 19. Geburtstag wird Stella unter Mordverdacht festgenommen. Ein älterer Geschäftsmann wurde erstochen, und alle Indizien weisen auf Stella hin. Das Buch „Die Lüge“ besteht aus drei Abschnitten. Zuerst erzählt der Vater, dann Stella und zum Schluss die Mutter, wie sie mit der aktuellen Situation klarkommen, und führen den Leser in die jeweils eigene Version der Vergangenheit. Die Emotionen überfluten den Leser in dieser Geschichte förmlich. Alle drei Personen reflektieren über das Geschehene und wie es wohl dazu kommen konnte. Einige Schlüsselereignisse werden in allen drei Teilen erwähnt, und es ist interessant zu verfolgen, wie unterschiedlich Menschen ein und dieselbe Situation wahrnehmen und deuten. Die Figuren erreichen den Leser auf allen Ebenen und nehmen ihn mit in ihre Gefühlswelt. Sie sind gut ausgearbeitet, und ihr Verhalten überrascht an mancher Stelle. Ständige Wendungen führen den Leser in falsche Richtungen und Vermutungen. Immer wieder stellt sich die Frage, was Wahrheit eigentlich ist. Ein leichtes Gruselgefühl begleitet den Leser von Beginn an. Es dauert allerdings, bis man sich an die unverhofften Wechsel zwischen Gegenwart und Erinnerung gewöhnt hat. Ist dies der Fall, fliegen die Seiten nur so dahin. „Die Lüge“ ist ein sehr guter Roman, und ich kann ihn durchaus als ein Highlight meines Lesejahres 2019 bezeichnen.

Lesen Sie weiter

Die Lüge

Von: Mara

30.11.2019

Inhalt: Lund, Schweden: Adam, Ulrika und Stella sind eine ganz normale Familie. Adam ist Pfarrer, Ulrika Anwältin und Stella ihre rebellierende Tochter. Kurz nach ihrem 19. Geburtstag wird ein Mann erstochen aufgefunden und Stella als Mordverdächtige verhaftet. Doch woher hätte sie den undurchsichtigen und wesentlich älteren Geschäftsmann kennen sollen und vor allem, welche Gründe könnte sie gehabt haben, ihn zu töten? Jetzt müssen Adam und Ulrika sich fragen, wie gut sie ihr eigenes Kind wirklich kennen – und wie weit sie gehen würden, um es zu schützen … Meine Meinung: Das Buch ist vornehmlich in drei große Teile gegliedert. Im ersten wird aus Adams Sicht erzählt, im zweiten aus Stellas und im dritten aus Ulrikas. Das ist raffiniert gemacht, denn so setzt sich für die Lesenden die gesamte Handlung erst nach und nach zusammen. Jeder der drei hat nur ein eingeschränktes Wissen zum Tathergang bzw. den polizeilichen Ermittlungen. So bleibt man als Leser*in bis zum Schluss im Unklaren, was wirklich passiert ist. Ich mochte alle drei Perspektiven gleichermaßen. Bei Adam und Ulrika geht es zum einen um Zweifel, was sie ihrer Tochter zutrauen, andererseits darum, ihre Familie und ihr eigenes Ansehen in der Öffentlichkeit zu schützen. Stellas Überlegungen in der U-Haft beziehen sich vor allem auf ein Unrecht, das ihr vor einigen Jahren geschehen ist und auf die Freundschaft zu Amina, der sie sich unendlich verbunden fühlt. Jeder von ihnen muss sich darüber klarwerden, was er bereit ist, von sich zu opfern, um den anderen zu retten. Dieses Dilemma ist sehr gut dargestellt, hätte aber gerne ein wenig gestrafft werden können. Fazit: Ein gelungener Roman den ich weiter empfehlen kann

Lesen Sie weiter

-diese Rezension basiert auf ein Rezensionsexemplar und dafür wurde ich nicht bezahlt- Titel: "Die Lüge" Autor: Mattias Edvardsson Verlag: Limes Seitenzahl: 560 Cover: Das Cover ist herrlich düster, man wird neugierig. Warum? Ein Haus mitten im Wald und davor ein See, dass schreit nach Thriller Faktor. Inhalt: Lund, Schweden: Adam, Ulrika und Stella sind eine ganz normale Familie. Adam ist Pfarrer, Ulrika Anwältin und Stella ihre rebellierende Tochter. Kurz nach ihrem 19. Geburtstag wird ein Mann erstochen aufgefunden und Stella als Mordverdächtige verhaftet. Doch woher hätte sie den undurchsichtigen und wesentlich älteren Geschäftsmann kennen sollen und vor allem, welche Gründe könnte sie gehabt haben, ihn zu töten? Jetzt müssen Adam und Ulrika sich fragen, wie gut sie ihr eigenes Kind wirklich kennen – und wie weit sie gehen würden, um es zu schützen … Meinung: Ich liebe Thriller, aber dieses hübsche kleine Buch zog sich wie Kaugummi. Die Geschichte ist so aufgebaut, das es einmal aus der Sicht von dem Vater, der Mutter und der Tochter erzählt wird. Wobei der Vater mir ziemlich auf den Zeiger ging mit seiner Aufdringlichkeit, sicher er wollte seiner Tochter helfen…aber doch nicht so. Bei der Mutter hatte ich oft das Gefühl, das sie sich zurückzog, vielleicht aus eigen Schutz?! Oder weil sie wusste das sie Ihr nicht helfen kann…Und das nette Töchterlein war naiv und meines Erachtens undankbar. Man hatte aus der Geschichte richtig viel machen können, denn an sich war sie gut, nur der Aufbau war nicht ganz so meines. Die Charaktere nun gut, ich habe schon einiges dazu geschrieben, waren dennoch so passend, dass man diese als Familie wahrgenommen hat. Die Freunde, hmm, ja also ich wüsste nicht wie ich reagieren würde, wenn die Freundin von meiner Tochter unter Mordverdacht steht. Aber im Buch werden sie als zweit Familie beschrieben und da hätte ich mehr Rückhalt erwartet. Und keinen Rückzug. Aber nun gut wir sind nicht alle gleich. Der Handlungsverlauf wird meiner Meinung nach durch die perspektiven Wechsel unterbrochen, da jeder seine eigene kleine Geschichte erzählt. Der Schreibstil ist recht flüssig, leicht und man kann sich alles recht gut vorstellen was der Herr Edvardsson beschreibt. Jeder der einen netten Krimi für zwischendurch sucht ist hier gut aufgehoben, aber ein Thriller ist anders.

Lesen Sie weiter

Die Lüge habe ich als Hörbuch vom 25.03. bis 06.04.19 gehört. Es hat mir gut gefallen. Leider fällt der Spannungsbogen ab, sonst hätte es 5 Sterne gegeben. Da so viele Täter nicht in Frage kommen, hatte ich mich auf eine Person eingeschossen. Doch am Schluss kam es ganz anders. Zum Plot: eine ganz normale Familie, wie sie auch hier leben könnte. Doch Tochter Stella, gesprochen von Nellie Thalbach, wurde verhaftet. Noch schlimmer, sie hat gestanden einen Mord begannen zu haben. Doch wie ist alles gekommen? Das erfahren wir durch drei unterschiedliche Perspektiven, die sequenziell hintereinander gereiht sind. Jede Person erläutert ihre Sichtweise und daraus resultiert auch ihr handeln. Zunächst geht es um Adam, gesprochen von Hannes Hellmann. Er ist Pfarrer und wir erfahren einiges aus seinem Privatleben z.B., dass er ein Kontrollfreak ist. Er würde er alles tun, um seine Tochter zu beschützen. Er hat den längsten Part in der Erzählung. Nun lernt man Nelli kennen. Der Teenager der sich von den Eltern nicht verstanden fühlt. Man erfährt wie sie Geschäftsmann Christopher Olsen trifft und über ihre Freundschaft zu ihm. Die Mutter Ulrika ist Anwältin, gesprochen von meiner Lieblingssprecherin Anna Thalbach. Sie hat Geheimnisse und ist sehr berechnend. Ob das ihrer Tochter letztendlich hilft, möchte ich nicht verraten. Fazit: Für wen ist das Hörbuch? Es ist kein Actionthriller, sondern eher eine spannende, emotionale Geschichte die hinter die Fassade einer oder auch zweier Familien blickt. Es gibt jede Menge Cliffhanger. Es ist ein Hörbuch für kalte Winterabende und lässt einem mit der Frage zurück: „Wie weit würde ich selbst gehen, um mein Kind aus einer brenzligen Situation zu retten?“ Mit hat das Hörbuch sehr gut gefallen und ich gebe gerne 4 Sterne. Das Hörbuch wurde mir als Rezensionexemplar von der Hörverlag zur Verfügung gestellt. Dafür vielen Dank.

Lesen Sie weiter