Leserstimmen zu
Die Lüge

Mattias Edvardsson

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Zum Inhalt: Wie weit ist man bereit sein eigenes Kind zu schützen. Was würde man alles tun um es vor Schaden zu bewahren? Diese Frage stellen sich Adam von Beruf Pfarrer und seine Frau Ulrika, die als Rechtsanwältin arbeitet. Ihre einzige Tochter Stella, die gerade mitten in der Pubertät steckt und sich ausprobiert, wird verhaftet und muss in Untersuchungshaft. Kurz nach Ihrem 19. Geburtstag steht sie unter Mordverdacht. Denn sie soll einen älteren Mann erstochen haben. Mein Fazit: Sensationell geschrieben und perfekt vorgelesen. Wer sich diesen Schwedenkrimi gönnt kann sich auf einen ganz besonderen Hörgenuss mit Anna & Nellie Thalbach und Hannes Hellmann freuen. Dieser Roman verrät das unerwartete Ende wirklich erst am Schluss. Bis zur Auflösung allerdings vermutet man das es eigentlich beinahe jeder sein kann. Die Geschichte ist nicht als reiner Krimi inszeniert, es erzählt die Geschichte aus den Sichtweisen des Vater´s, der Mutter und der Tochter. Im laufe der Erzählung werden die Beziehungen der einzelnen Familienmitglieder zu einander dargestellt. Die Geheimnisse und die damit einhergehenden Gefühle offenbaren sich ganz automatisch im laufe der Geschichte . Für mich war es etwas ganz anderes als das übliche Auflösen eines Krimi´s durch Komissare und Detektive. Unerwartet und auf eine besondere Art spannend Mir hat "Die Lüge " so gut gefallen das ich sehr gerne 5 ***** und eine Leseempfehlung gebe.

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"Ich habe einen seltsamen Beruf, bei dem sich Leben und Tod im Hausflur die Hand reichen". (Textzitat) Die Lüge (Mattias Edvardsson) Der Tag an dem Stella, gerade eben neunzehn Jahre alt geworden, ihr Handy auf ihrem Schreibtisch vergessen hatte, war der Tag nach dem Leichenfund in ihrem Stadtteil. Ein dreißigjähriger Mann war ermordet worden, so munkelte es in der Nachbarschaft ... Neunzehn und das Handy vergessen?! Das gab nun wirklich Anlass zur Sorge, fanden die Eltern. Das ihre Tochter in der Nacht zuvor spät, erst nach zwei Uhr früh, nach Hause gekommen war und sich dann auch noch in der Waschküche zu schaffen gemacht hatte ebenfalls. Wiederholt hatte ihr Vater Wasserspülgeräusche gehört. Wollte sie eigentlich noch in der Nacht zur Rede stellen, stand dann aber doch, als er sich durchgerungen hatte aufzustehen, vor ihrer verschlossenen Schlafzimmertür und horchte in sich und in die plötzliche Stille hinein ...  "Was ich jetzt sagen werde, kann ausschlaggebend sein". (Textzitat) Untersuchungshaft. Hinreichender Mordverdacht. Vater und Tochter, Tochter und Vater. Die Geschichte einer fast normalen Familie mutiert zum Albtraum. Vergessen sind die Fernsehabende mit Junk-Food, Einkaufsbummel an Samstag-Nachmittagen in der Stadt, die Museums- Besuche und Waldspaziergänge. All das gehörte mit einem Schlag zu einem fernen, einem anderen Leben, zu einem Leben vor der Lüge. Zu einem Leben vor der Tat. Alles lag in Scherben, folgte keinem Sinn mehr, Nachbarn und auch Freunde und Kollegen hatte man zu erdulden, die mit dem Finger auf einen zeigten und alles zu erklären wussten. Selbstredend hatte der Jähzorn der Tochter mit fehlenden Grenzen zu tun. Glasklar war das doch, oder etwa nicht? "Ich bin eine schlechte Mutter". "Als Vater habe ich soviel versäumt".  Nichts ist wichtiger als die Familie, sie galt es jetzt zu schützen. Was aber war der Preis, den man dafür würde zahlen müssen? Wenn auch Stoßgebete nicht mehr halfen, man nicht mehr ungeschehen machen konnte, was passiert war, dann - ja dann ... Beweisstücke verschwinden. Die Indizien sind dünn, die Freundin der Tochter mit den Nerven runter, vielleicht beeinflussbar? Diese Augenzeugin - so unglaubwürdig ... Du sollst nicht schwören, und er tut es doch. Es kann einfach sein, nur das zu glauben, was man glauben will. Es kann einfacher sein, andere der Lüge zu bezichtigen. Das was geschehen ist, wird jedoch geschehen bleiben. Das Rad der Zeit vermag niemand zurück zudrehen. Die Ratio erfasst das alles auch, nagende Zweifel aber bleiben dort zurück, wo die Fakten fehlen ... "Vielleicht ist es ja eine Art Zwangsstörung. Wenn es eine Regel gibt, muss ich sie brechen". (Textzitat Stella) Pfarrerstochter, das war ein Etikett mit dem man es sicher auch nicht immer leicht hatte. Mangelnde Impulskontrolle und jugendlicher Canabis-Konsum. Schuld, Schande, falsche Entscheidungen und Therapiestunden.  Schnell beginnt man als Hörer zu ahnen, dass Stella keine einfache Tochter ist, offenbar nie gewesen war ... "Jeder Mensch ist zu einem Mord fähig. Wenn ein Mensch ausreichend tief verletzt wird, gibt es keine Grenzen die er nicht übertreten könnte. Das ist nichts was ich glaube, ich weiß es". (Textzitat) Welche Umstände können eine Tat mildern? Den Rechtsbegriff  "mildernde Umstände" für sich selbst neu interpretieren. Wodurch verwirkt man sein Recht zu leben? Mehr Fragen als Antworten in acht Wochen auf neun Quadratmetern, inklusive Toilette und Waschbecken. Isolationshaft bedeutete, kein Internet, kein Radio, kein Fernsehen und der einzige Besucher der eigene Anwalt. Ausbruchsversuche aus dem immer gleichen Trott. Ein Hauch von Luxus, endlich umsorgt werden, wertgeschätzt. Ein Gefühl als habe man seinen Märchenprinzen getroffen. Dann eine hundertachtzig Grad Wende und die Tür, als einziger Ausweg aus dieser Abhängigkeitsspirale, öffnet sich einen Spalt breit, aber nicht zum Entkommen, nein - herein drängt sich ein lebensverändernder Moment. Beste Freundin, was tust du nur? Eine Lüge als Liebesbeweis? Mattias Edvardsson, lebt mit Frau und zwei Töchtern in der Nähe von Lund/Schweden. Der Gymnasiallehrer hat Schwedisch, Literatur und Psychologie studiert und unterrichtet auch, wenn er nicht schreibt. Wenn er da nicht die besten Voraussetzungen mitbringt um einen Psychothriller zu schreiben, dachte ich und war gespannt wie er diesen aus gleich drei Blickwinkeln erzählen will. Er geht das ruhig an, nimmt sich die Zeit, geht intensiv mit seinen Figuren ins Detail, entwickelt sie. Lässt sie vor unseren Augen wachsen, an dieser Herausforderung, lässt das Bild das er zeichnet allmählich klarer werden. Dabei gibt er Stellas Vater Adam eine zentrale Rolle. Lässt ihn mit seinem Erleben erzählend beginnen. Kritisch beleuchtet er zudem das schwedische Rechtssystem und insbesondere auch die schon international angeprangerten Zustände in den dortigen Untersuchungsgefängnissen. Eher romanhaft steigt man in Geschichte ein, erlebt ein Familiendrama, im Mittelteil eine coming-off-age Geschichte und landet in einem filmreifen Gerichtsmelodram. Ein jedes der drei Familienmitglieder wirft Edvardsson dabei auf seine Erinnerungen zurück, auf Erinnerungen an das Zusammenleben, das Zusammenspiel als Familie, auf Abhängigkeiten und auch auf Hilflosigkeiten, auf eigene Fehler. Wie er jede der drei Hauptfiguren mit ihrem eigenen Erzählton und mit eigener Persönlichkeit ausstattet hat mich beeindruckt. So kann man Sarkasmus ebenso finden, wie Humor und Überzeugung die tief im Glauben verwurzelt sind und das schreit wirklich förmlich nach einer Interpretation als Hörbuch. Drei Sprecher haben sich dafür gefunden, die das sehr gut umsetzen. Die gekürzte Hörbuch-Fassung wurde von mir abgelauscht in 11 Stunden und 6 Minuten. Wer es ungekürzt lieber mag kann dies auch das haben, und wird dann mit rund zwei Stunden mehr versorgt. Es lesen Nellie Thalbach, Anna Thalbach und Hannes Hellmann. Der den Reigen auch mit der Rolle des Vaters beginnt. Glaubwürdig und ernsthaft, wie es dem Stand der Figur gebührt. Ganz Glaubensmann und Elternteil im inneren Zwiespalt. Hellmann liest souverän und unaufgeregt den Löwenanteil der Kapitel. Für die Aufregung ist eher sie zuständig und das macht sie prima. Hörbuch-Profi Anna Thalbach. Sie gibt in einer Rolle als Zeugin vor Gericht alles. Sie weint und verzweifelt, im Stakkato springen die Sätze über ihre Lippen. Jetzt tritt also auch Nelli Thalbach in die Fußstapfen von Oma Katharina und Mama Anna als Hörbuchsprecherin. Große Abdrücke haben die beiden Damen des Thalbach-Clans ihr da hinterlassen, dachte ich so und war gespannt wie sie das meistert und wie sie klingt. Es passt hier sehr gut und die stimmliche Verwandschaft zu ihrer Mutter kann sie nicht verleugnen. Das Talent auch nicht. So ist es am Ende die mehr als gelungene Umsetzung einer Geschichte geworden, die sich anfühlt, wie ein aufziehender Sturm. Mit geschickt aufgebauter Handlung, einer ausgeklügelten Strategie, lässt man uns als Hörer respektive Leser bis zum letzten Satz im Epilog zappeln. Wer sind hier wirklich die Täter und wer die Opfer? Und wir, wir warten. Warten auf die Wahrheit. Auf die eine, einzig wahre ...

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Inhalt: Lund, Schweden: Adam, Ulrika und Stella sind eine ganz normale Familie. Adam ist Pfarrer, Ulrika Anwältin und Stella ihre rebellierende Tochter. Kurz nach ihrem 19. Geburtstag wird ein Mann erstochen aufgefunden und Stella als Mordverdächtige verhaftet. Doch woher hätte sie den undurchsichtigen und wesentlich älteren Geschäftsmann kennen sollen und vor allem, welche Gründe könnte sie gehabt haben, ihn zu töten? Jetzt müssen Adam und Ulrika sich fragen, wie gut sie ihr eigenes Kind wirklich kennen – und wie weit sie gehen würden, um es zu schützen … Nacheinander erzählen Adam, Stella und zum Schluss auch Ulrika die Geschichte aus ihrer Perspektive. So wird der Leser durch das Buch und die Geschichte geführt. Diese Schreibweise kannte ich vorher noch nicht. Ist sehr passend für die Geschichte, weil man so wirklich erfährt, wie die einzelnen Personen denken und wie das ganze Problem so seinen Verlauf nimmt.... Die Personen sind alle vielschichtig und es offenbaren sich im Laufe des Buches Eigenschaften und Tatsachen, die man so gar nicht vermutet hätte. Die Geschichte entwickelt sich langsam. Trotzdem schafft es der Autor, den Leser zu fesseln und bis zum Ende die Spannung zu halten. Gerade auch wegen der interessanten Charaktere und des nicht vorhersehbaren Endes. Ich bin rundum begeistert von diesem Roman!!!!

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Adam, angesehener Pfarrer der Gemeinde Lund, steht vor dem Scherbenhaufen seiner Familie. Er sitzt auf einer Bank vor dem Gerichtssaal, in dem er eine Zeugenaussage machen muss. Er ringt mit seinem Gewissen und seinem Berufsethos. Er kann eine entscheidende Aussage machen, aber er weiß noch nicht, was er aussagen soll. Seine Tochter Stella steht unter Mordverdacht. Ulrika, seine Frau und selbst erfolgreiche Anwältin, versucht ihre Familie zu retten und tut alles um ihre Kind zu schützen. Mattias Edvardsson lebt mit seiner Frau und den beiden gemeinsamen Töchtern außerhalb von Lund in Skane, Schweden. Wenn er keine Bücher schreibt, arbeitet er als Gymnasiallehrer und unterrichtet Schwedisch und Psychologie. Mitte der 90er war er Sänger einer Punk-Rock-Band. Seit vielen Jahren ist er Fußballtrainer und Schiedsrichter. Zur Zeit schreibt er an einem Psychothriller über eine Familie, in der der Ehemann beschuldigt wird, sein Baby verletzt zu haben. In Die Lüge wird die Entwicklung einer fast perfekten Familie bis zum Zusammenbruch und Gerichtsverfahren aus drei unterschiedlichen Perspektiven geschildert. Den Anfang macht Adam. Da hatte ich Schwierigkeiten bei der Sache zu bleiben. Er weiß erstaunlich wenig über seine Tochter, über seine Frau und über den Zustand seiner Familie. Seine Naivität und Verharmlosung der Situation erzeugt wenig Spannung. Die Sicht der Tochter bringt erstaunlich viel Verständnis in die Geschichte. Man versteht warum sie sich oft rebellisch verhielt und vor allem wie sie in diese Situation kommen konnte. Mattias Edvardsson streut immer wieder Cliffhanger in Stellas Schilderung. Die Spannung steigt und schon kann man das Buch nicht mehr aus der Hand legen. Ulrikas Perspektive füllt die letzten Wissenslücken, wie z.Bsp. warum ihr Verhältnis zu ihrer Tochter und zu ihrem Mann so gestört war. Der Spannungsbogen wird bei ihrer Sichtweise noch um einiges mehr gespannt. Man zweifelt, man hofft und kommt auf die absurdesten Möglichkeiten. Bis zum Schluss ist nicht klar, wer die Tat begangen hat. Der Schreibstil ist einfach lesbar, wobei Edvardsson jeder einzelnen Perspektive die zu ihr passende Klangfarbe der Sprache zuweist. Die Kapitel sind kurz. Der stetige Wechsel von Gegenwart und Vergangenheit ist gelungen und veranschaulicht dem Leser die verschieden Facetten und Sichtweisen. „Ein echter Pageturner“ wie das Aftonbladet auf dem Cover postet.

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Inhalt: Lund, Schweden: Adam, Ulrika und Stella sind eine ganz normale Familie. Adam ist Pfarrer, Ulrika Anwältin und Stella ihre rebellierende Tochter. Kurz nach ihrem 19. Geburtstag wird ein Mann erstochen aufgefunden und Stella als Mordverdächtige verhaftet. Doch woher hätte sie den undurchsichtigen und wesentlich älteren Geschäftsmann kennen sollen und vor allem, welche Gründe könnte sie gehabt haben, ihn zu töten? Jetzt müssen Adam und Ulrika sich fragen, wie gut sie ihr eigenes Kind wirklich kennen – und wie weit sie gehen würden, um es zu schützen… Schreibstil: Der Schreibstil hat mir ganz gut gefallen. Das Buch ist leicht geschrieben und man kann der Geschichte gut folgen. Besonders gut haben mir die sehr kurzen Kapitel gefallen. Dadurch wurde das Tempo der Geschichte erhöht. Immer mal wieder gab es kleine Einschübe über die Kindheit von Stella. Gerade dieser Wechsel zischen den Zeiten sorgte für Spannung. Charaktere: Die Geschichte wird zuerst aus Sicht des Vaters, dann der Tochter und zum Schluss der Mutter erzählt. Dadurch erhalten wir Einblicke in die Gedanken- und Gefühlswelt aller Familienmitglieder. Jeder hat so seine Geheimnisse und vieles wird erst im Laufe der Geschichte bekannt. Leider waren mir die einzelnen Charaktere oft sehr unsympathisch, vor allem der Vater. Da es sich aber um Thriller handelt, müssen einem meiner Meinung nach die Charaktere auch nicht immer sympathisch sein. Außerdem waren alle sehr vielseitig und interessant. Handlung: Das Buch wird sehr schnell spannend, aber lässt einem lange im Dunkeln tappen. Stella wird verhaftet und es dauert bis man überhaupt erfährt, in welchem Verhältnis sie zu dem Toten steht. Ich konnte das Buch kaum aus der Hand legen, da die Spannung durchweg erhalten bleibt. Wie bereits erwähnt, wird immer mal wieder über Erlebnisse aus der Vergangenheit der Familie berichtet. Dadurch erfährt man nicht nur viel über Stellas Kindheit, diese Informationen sind sogar entscheidend für den späteren Verlauf der Handlung. Das Ende konnte mich durchaus überraschen und zufrieden stellen, ich hab mir jedoch noch etwas mehr Spannung zum Schluss erhofft. Diese nahm jedoch leider etwas ab. Fazit: Ein wirklich gelungener Thriller mit viel Spannung und vielseitigen Charakteren. Der Verlauf der Geschichte und das Ende waren sehr überraschend und ich konnte das Buch kaum aus der Hand legen. Das Ende hätte noch einen Tick spektakulärer sein können, aber ich bin insgesamt sehr zufrieden und kann das Buch nur weiterempfehlen. Ich vergebe 4,5/5 Sternen!

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Rezension von Melanie (Die Thrillerqueen) zu Die Lüge von @Matthias Edvardsson 4 von 5 🌟 beeindruckende Sensibilität Meinung Nordische Krimis sind meine geheime Leidenschaft, die Gegenden haben etwas fesseldes und die Menschen sind meist einzigartig. Und auch dieses Werk hat mich gleich in seinen Bann gezogen! Es geht um die Familie Sandells, eine ganz normale Familie, die in dem Kleinen Städtchen namens Lund wohnhaft ist. Das Oberhaupt ist Adam und der Pfarrer der Gemeinde  , Ulrika ist seine Frau und gleichzeitig Rechtsanwältin zum  Hausstand gehört noch die Jugendliche Tochter Stella. Ihr Traum ist eine Reise durch Asien, dafür geht sie jede freie Minute jobben und die 19-jährige Tochter Stella .Alles ist  wunderbar, so scheint es.  Eine kleine nette Familienidylle. Eigentlich! Bis eines Tages die Polizei vor der Tür steht,und Stella wegen Mordes verdächtig, und verhaftet. Nicht gerade ein Kavaliersdelikt. Und da stellt man sich die Frage, wie gut kann man einen Menschen kennt, mit dem man ein Leben lang  lebt um wirklich sicher seiner/ihrer der Unschuld zu sein. Könnt Ihr für einen Menschen die sprichwörtliche Hand ins Feuer legen? Jeder im normalen Leben hatte schon mal so eine Situation gehabt. Ich kenne so etwas aus Kriminalfilmen, wo die .dem Menschen solche Taten nie zugetraut werden. Aber es ist halt so, das man einem anderen nur vor den Kopf gucken kann. Ich glaube jeder Mensch mit der richtigen Motivation ist dazu fähig zu morden. Aber in dieser dieses Idylle ist schnell von jetzt auf gleich der heile Welt vorbei vorbei !Doch dann als  Stella wegen Mordes verhaftet wird. Wegen Mordes an einem wesentlich älteren Geschäftsmann, zu dem sie eigentlich überhaupt keine Berührungspunkte haben sollte. Man braucht lange Ehe man eine wirkliche Ahnung hat.es bleibt über weite Strecken mehr als spannend, und rätselt mit! Der Thriller von Mattias Edvardsson ist in drei Erzählsträngen unterteilt, und werden von der Familie nacheinander erzählt: Adam seine Frau Ulrika und natürlich Stella erzählen nacheinander ihre Sicht der Dinge. Den Anfang macht Adam und man lernt schnell einen Menschen kennen, dem der äußere Schein über alles geht. Stehen Probleme an, werden diese niemals in der Öffentlichkeit geklärt, immer zur Hause. Doch er ist auch ein einfühlsamer, liebender Mensch und Vater, dem seine Familie über alles geht und seine Frau wie auch seine Tochter aus tiefsten Herzen liebt. Nur verstehen tut er seine Tochter nicht, noch weniger, als sie wegen Mordes verhaftet wird und er so langsam ein wenig Einblick in das Leben von Stella erhält. Die Geschichte entwickelt sich langsam fast, bedächtig und doch ist von Anfang an existiert eine Spannung in der Story, die einen einfach an das Buch fesselt. Die Erzählweise von Mattias Edvardsson ist empathisch, fesselnd und rätselhaft. Denn es bleibt bis zum Schluss undurchsichtig für den Leser, ob Stella wirklich etwas mit dem Mord zu tun haben kann. Spannung die mit jeder weiteren Seite mehr Spannung suggeriert! Mattias Edvardsson ist es gelungen, mich von der ersten Seite an seinen Roman zu fesseln. Und auch als er die Perspektive wechselt und plötzlich die Geschichte von Stella weitererzählen lässt, reißt die Spannung nicht ab. Seine Charakterbeschreibungen sind vielschichtig und oft auch undurchsichtig, rätselhaft, was nicht gerade dabei hilft, den wahren Mörder zu entlarven. So gelingt es dem Autor praktisch mühelos, seine Leser bis zum Schluss an sein Buch zu binden. Nicht nur, um zu erfahren, warum und wer den Geschäftsmann ermordet hat, sondern auch, um noch mehr von den facettenreichen Charakteren kennenzulernen, die einen bis zum Ende überraschen. Einfach ein ruhiger spannender Krimi, klare Leseempfehlung Fakten 512 Seiten TB 15,00 € eBook 8,99 € Erschienen im @Limes Verlag Kaufen kann man das Buch direkt beim Verlag, dem Autor und bei jeder Plattform, welche Bücher und Ebooks anbietet.  Ich möchte mich bei für das tolle Reziexemplar beim RandomHouse Verlag für das Reziexemplar bedanken bedanken, ein echt gelungenes Buch!

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Die Lüge

Von: freetimeguide

08.06.2019

Bisher waren sie eine ganz normale Familie: Vater Pfarrer, Mutter Anwältin und die 19jährige Tochter. Da wird ein Mann erstochen aufgefunden und die Tochter wird verdächtigt. Die Eltern sind entsetzt, woher soll ihre Tochter diesen älteren Geschäftsmann kennen? Alles scheint ein großes Missverständnis. Die Eltern versuchen gemeinsam mit der Freundin, die Unschuld der Tochter zu beweisen. Und der Vater ist auch bereit, gegen seine Prinzipien, mit einer Lüge der Tochter ein Alibi zu geben. Aber das ist nicht die einzige Lüge. Es scheint ein Gewirr von Lügen. Mit immer neuen Hinweisen auf der Suche nach der Wahrheit hinter all den Lügen fesselt dieser spannende Roman.

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Meine Meinung Das Cover finde ich sehr hübsch aber es hat eigentlich nicht viel mit dem Inhalt zu tun. Die Geschichte wird in der Sicht der Familie erzählt. Also 1 Teil wird von Adams Sicht aus erzählt ein Teil aus Stellas Sicht und ein Teil aus Ulrikas Sicht. Dabei schreitet die Geschichte aber immer weiter voran. Manchmal kamen auch Kapitel aus der Vergangenheit vor. Der Aufbau war so sehr spannend und interessant da man auch etwas aus der Verganenheit der Familie erfuhr und es teilweise kleine Cliffhanger gab. Der Schreibstil war sehr locker und flüssig zu lesen. Die Story fand ich sehr spannend es war mal ein etwas anderes Buch. Man überlegt selbst war sie es oder doch nicht. Bis zum Ende hin bleibt der Spannungsbogen hoch. Vorallem im letzten Teil der aus der Sicht von Ulrika geschrieben ist, ist es extrem spannend weil man unbedingt wissen muss wie jetzt alles ablief,wie alles zusammenhängt und ob sie es wirklich war. Das Ende fand ich sehr gut so und es war auch alles logisch. Fazit Ein sehr spannendes Buch in dem es um Familie geht und was man alles für sie tun würde. Der Titel passt jedenfalls sehr gut zum Inhalt und ich kann das Buch wirklich allen empfehlen die gerne Spannungsgeladene Bücher lesen bei denen man selbt miträtseln kann. Mir gefiel es sehr gut. Ich vergebe diesem Buch 4.5/5 Sternen

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