Leserstimmen zu
Mind Games

Leona Deakin

Augusta Bloom (1)

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Mit dem Auftakt dieser Thriller-Reihe hat die Autorin Leona Deakin wahrlich ihren Beruf zum Hobby gemacht. Die Psychologin hat als Profilerin für die West Yorkshire Police gearbeitet und nutzt ihr ganzes Wissen, um die Thriller-Fans durch die Psychologin Dr. Augusta Bloom zu unterhalten. Bei mir konnte sie bereits vorab mit dem düsteren Cover und dem furchteinflößenden Klappentext punkten. Der Einstieg in den Plot fiel mir leicht, und ich war nach wenigen Kapiteln mittendrin. Kurz nach dem Erhalten einer mysteriösen Geburtstagskarte verschwinden vier Menschen spurlos. Schon nach kurzer Zeit entdeckt Augusta Bloom ein Schema und Gemeinsamkeiten, die auf den ersten Blick unscheinbar wirken. Zusammen mit Marcus Jameson ermittelt sie und steckt bald tiefer in dem Spiel, als sie sich je hätte vorstellen können. „Wir sind diejenigen, von denen die Normalos wirklich Angst haben sollten, weil wir nicht nur mitten in ihrer Gesellschaft leben, sondern weil wir sie manipulieren. Und das tun wir so gut, dass sie es nicht einmal merken.“ (Zitat) Die Psychologin Dr. Augusta Bloom ist ein starker Charakter, der mich absolut fasziniert hat. Sie hat schon mit vielen Personen gearbeitet und tiefe Einblicke in so manche Psychen erhalten. Hier kommt das Fachwissen der Autorin voll zur Geltung, die uns vorsichtig in die Welt der Psychologie entführt. Der Leser begleitet die Protagonistin nicht nur bei ihrer Arbeit, sondern blickt dabei auch auf einen entscheidenden Fall in ihrer Vergangenheit zurück. „Sie hatte das grässliche Gefühl die Antwort zu kennen. Als sie eine Sekunde später eintraf, wurde der Knoten in ihrem Magen eisenhart.“ (Zitat) Die Story selbst ist abwechslungsreich und wird aus diversen Sichtweisen erzählt. Die Kapitel haben eine normale Länge und schließen prima aneinander an. Dabei ist der Schreibstil eloquent und animierte mich durch geschickte Wendungen zum Weiterlesen. Die Spannungspunkte hat die Autorin präzise gesetzt und meine Neugier damit stets aufrechterhalten. Teilweise waren es mir allerdings zu viele Charaktere, die oft für Verwirrung sorgten und mich zu Pausen zwangen, um meine Gedanken wieder sortieren zu können. Das Ende war für mich nicht ganz rund, was vielleicht im Hinblick auf die Reihe auch so sein soll. Es hatte durchaus einen Überraschungseffekt, aber ich persönlich hätte mir da noch ein paar Antworten auf meine offenen Fragen gewünscht, da einiges ungeklärt blieb. Somit heißt es: Warten auf Teil 2! Persönliches Fazit: Ein aufregender Reihenauftakt, den ich mit gutem Gewissen weiterempfehlen kann. Faszinierende Einblicke in die Psyche und tolle Arbeit einer grandiosen Psychologin und Ermittlerin.

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Spannender Psychothriller

Von: Keeg

23.06.2020

Die Autorin des Buches „Mind Games“ ist selber Psychotherapeutin lässt ihre Erfahrungen und Kenntnisse hier spannend mit einfließen. Das Buch ist der Einstieg zur neuen Thrillerreihe mit der Londoner Kriminalpsychologin Augusta Bloom. Diese arbeitet gemeinsam mit dem Ex-Geheimagenten Marcus Jameson als Detektivin. Das Ermittlerduo wird aktiv, als eine Bekannte von Jameson unter merkwürdigen Umständen verschwindet – sie wird an ihrem Geburtstag durch eine Postkarte zu einem makaberen Spiel eingeladen. Jedoch ist sie nicht die einzige Person, die verschwindet. Augusta findet heraus, das noch mehr Leute an ihrem Geburtstag eine Einladung zum Spiel bekommen haben, die alle eine mysteriöse und geheimnisvolle Vergangenheit haben. Da alle scheinbatr freiwillig verschwunden sind, ist die Polizei nicht aktiv. Bloom und Jameson ermitteln, und werden so in den Fall verwickelt, dass Augusta selbst schon bald persönlich betroffen ist. Ein weiterer Handlungstrang dreht sich um das Mädchen Seraphina, die von Augusta behandelt wird. Nach und nach verweben sich die Stränge dann miteinander. Das Ende ist etwas vorhersehbar, aber das Buch kann immer die Spannung halten und jedes Kapitel macht neugierig, wie es weitergeht. Insgesamt ist das Buch sehr gut geschrieben, die kurzen Kapitel, die wechselnden Perspektiven und die unterschiedlichen Personen nehmen den Leser immer wieder mit und lassen keine Langeweile aufkommen. Mein Fazit: Das Buch ist ein toller Psychothriller, auf der einen Seite werden die Abgründe der Psychopaten deutlich herausgestellt, auf der anderen Seite ermitteln Augusta Bloom und ihr Partner analytisch und profimäßig. In den nächsten Bänden könnte das Ermittlerduo als Persönlichkeiten noch intensiver dargestellt werden, aber als Serienauftakt ist das Buch sehr gelungen und empfehlenswert. Ich freue mich schon auf weitere Bände.

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Spannend bis zur letzten Seite

Von: Nina

23.06.2020

Erstmal muss ich Leona Deakins Schreibstil und Ariane Böcklers Übersetzung ins Deutsche loben, denn der Sprachstil ist eines der ersten Dinge, die mir an diesem Buch positiv aufgefallen sind. Man wird über die Worte direkt in die Geschichte hineingesogen und auch wenn mir die Handlung nicht so gut gefallen hätte, hätte ich das Buch wohl aufgrund des Schreibstils zu Ende gelesen. Aber ich bin auch von der Geschichte vollends überzeugt. Ich habe selten ein Buch gelesen, dass so viele Wendungen hatte und es geschafft hat mich mit jeder dieser Wendungen zu überraschen. Aber die Geschichte von "Mind Games" ist unvorhersehbar und dabei unfassbar spannend. Ihre Charaktere sind liebevoll gezeichnet und handeln nachvollziehbar. Dieses Buch ist definitiv nicht "noch so ein Psychothriller", sondern meiner Meinung nach ein Juwelstück unter eben diesen. Es macht großen Spaß die Psychologin Bloom und ihren Kollegen Jameson auf ihren Ermittlungen zu begleiten und die Auflösung des Falles hat mir auch sehr gut gefallen. Vielen gelingt es einen spannenden Thriller zu schreiben, aber oft wird man mit einer an den Haaren herbeigezogenen Auflösung am Ende konfrontiert. Das ist hier definitiv nicht der Fall! Ich freue mich auf Leona Deakins nächste Werke!

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Seichte Lektüre

Von: Wildes Mädchen

22.06.2020

In dem Buch wird ein Ermittlerduo eingeführt, von dem man künftig öfter hören soll. Die Psychologin und Profilerin Augusta Bloom und ihr Partner Jameson, der schon für den Geheimdienst gearbeitet hat. Die beiden werden in einen mysteriösen Fall gezogen, als die leibliche Mutter der Ziehtochter von Jamesons Schwester verschwindet. Bei ihr wird eine Einladung zu einem Spiel gefunden, genauso wie bei 3 anderen Vermissten. Bloom, Jameson und die Polizei ermitteln und kommen dahinter, dass mehr als 100 Personen im Zusammenhang mit diesem Spiel verschwunden sind. Im Weiteren kommt der Verdacht auf, dass es sich bei den Personen um Psychopathen handelt, die bewusst ausgewählt und rekrutiert wurden. In dieser Phase des Buches lag für mich das Problem. Die Autorin beschreibt sehr ausführlich, wie Psychopaten Ticken und bleibt verallgemeinert dabei sehr stark. Ich dachte zuerst an "gefährliches Halbwissen", bis ich gelesen habe, dass die Autorin Psychologin ist. Vielleicht sollte sie die Aufbereitung ihrer Themen für den Leser überdenken. Die Ermittlungen und Gedankenspiele ziehen sich sehr in die Länge. Im letzten Drittel des Buchs nimmt die Geschichte Fahrt auf und liest sich flüssiger. Man kann das Buch lesen, es bleibt aber wenig im Gedächtnis

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gutes Debut, ausbaufähig

Von: Melli

22.06.2020

Der Klappentext ist sehr viel versprechend. An ihrem Geburtstag erhalten die vermeintlichen Opfer eine Karte mit der Aufschrift "Traust du dich zu spielen?" Ab dann verliert sich jede Spur von Ihnen. Dieser Teil wird nur sehr knapp erzählt, hier hätte ich mir bereits etwas mehr Tiefgang gewünscht. Unter anderem hat eine Bekannte von einem der beiden Hauptprotagonisten (Markus Jameson) auch eine Karte bekommen, nur suchen er und seine Kollegin Dr. Augusta Bloom nach ihr. Was von der Sache her sehr spannend ist, verliert sich allerdings in dem ganzen "Gelaber" über Psychopathen, ständig wird nur beschrieben, wie ein Psychopat denkt, warum er so handelt, wie er handelt, mir fehlte die Spannung, zumal relativ schnell klar ist, wie das ganze ausgeht. Für die Idee und weil es der erste Teil ist, 4 Sterne

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Muß man lesen

Von: Gabriele Schorb

22.06.2020

Das Buch hat mich von Anfang an in seinen Bann gezogen.Sehr guter Schreibstil und wirklich verständlich..Sehr lange habe ich gerätselt wer der Täter sein könnte.Bleibt es bei den 4 Menschen die eine Geburtagskarte bekommen haben oder sind es in Wirklichkeit noch mehr?Fragen über Fragen die erst ziemlich am Ende beantwortet werden.

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Mind Games

Von: Katzenkopf

22.06.2020

Nach lesen des Klappentextes wollte ich dieses Buch unbedingt lesen. Es erinnerte mich an die Filme mit der Puppe die sagt: „ich möchte ein Spiel spielen“. Doch bereits nach dem ersten Kapiteln ist einem klar, dass dem nicht so ist. Das Spiel ist für „besondere“ Menschen erstellt worden. Das Buch lässt sich sehr flüssig durchlesen, es ist -meines Erachtens- sehr leicht geschrieben. Es regt zum Nachdenken an, wie viele von solchen „besonderen“ Menschen man in seinem Leben Evtl. schon begegnet ist...

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Der Beginn einer Psychothriller-Serie um die Psychologin Dr. Augusta Bloom und ihren Partner Marcus Jameson. Die Tochter einer Bekannten bittet Marcus Jameson um Hilfe bei der Suche nach ihrer verschwundenen Mutter, da die Polizei kein Interesse an dem Fall zeigt. Dr. Augusta Bloom und er starten mit den Ermittlungen und finden schnell heraus, dass bereits 4 Personen verschwunden sind. Und das, nachdem sie alle die gleiche Geburtstagskarte erhalten haben. Es beginnt eine spannende Suche mit immer neuen Erkenntnissen und Wendungen. Leona Deakin liefert einen spannenden Stoff, Ariane Böckler eine Übersetzung in einem flüssigen Stil und einer klaren Sprache. Einmal begonnen, möchte man das Buch eigentlich nicht mehr aus der Hand legen. Eine tolle Lektüre, die Lust aus Mehr macht.

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