Leserstimmen zu
Die Frau des Kaffeehändlers

Susanne Rubin

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Im Jahr 1896 lässt sich der Hamburger Kaufmann Paul Magnussen auf einen Deal mit dem Bankier Ferdinand Claasen ein, um sein Unternehmen voranzubringen. Für einen großzügigen Kredit soll er dessen älteste Tochter Amalia heiraten. Doch eigentlich ist es ihre schöne Schwester Helene, für die vom ersten Augenblick an sein Herz höherschlägt. 2018 findet Melina Peters im Nachlass ihrer Großmutter einen Ordner voll mit Informationen über die Familie Magnussen. Sie nimmt es als Zeichen, sich bei dem traditionsreichen Familienunternehmen zu bewerben und wird die persönliche Assistentin des Juniorchefs Leonard Magnussen, für den sie bald mehr empfindet, als gut für sie ist. Wie tief sie jedoch selbst in die Familiengeschichte verstrickt ist, hätte sie sich nie träumen lassen. Meine Meinung: Schon lange habe ich mich auf den Roman von Susanne Rubin gefreut, die ich bereits unter ihrem Pseudonym Susanne Schomann sehr zu schätzen gelernt habe. „Die Frau des Kaffeehändlers“ hat einfach alles, was man von einer packenden Familiensaga erwarten darf. Nicht eine Minute habe ich mich bei diesem Buch gelangweilt und sowohl die Ausflüge in die Vergangenheit (1896 und 1945) als auch den Handlungsstrang, der in der Jetztzeit spielt, sehr genossen. Susanne Rubin hat einen wunderbaren Schreibstil, sehr bildhaft, detailreich, aber auch romantisch. Sie spielt gekonnt mit den Gefühlen der Leser. Ich war einige Male den Tränen nah, die Schicksale der Protagonisten lassen einfach niemanden kalt. Die durchaus verzwickten Familiengeheimnisse werden häppchenweise aufgelöst, sodass die Spannung bis fast zur letzten Seite auf hohem Niveau bleibt. Man will einfach immer weiterlesen und ist regelrecht traurig, dass es dann doch schon vorbei ist. Man merkt der Autorin ihre Liebe zu ihrer Heimatstadt Hamburg an, aber auch, dass sie zu einer guten Tasse Kaffee nicht Nein sagen würde. Ihre Recherchen zum Kaffeehandel der damaligen Zeit sind unverkennbar. Die Charaktere sind sehr gut ausgearbeitet, besonders Amalia glänzt als starke und energiegeladene Frau, die ihrer Zeit weit voraus ist und auch unbequeme Wege nicht scheut. Der Roman hat mich rundum bestens unterhalten und kann Liebhabern von dramatischen Liebesgeschichten mit einer Prise Historie nur empfohlen werden. Ich freue mich bereits jetzt auf den nächsten Roman der Autorin, der im September 2020 wieder bei Heyne erscheinen wird.

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Inhalt: Hamburg 1896: Der ehrgeizige Kaufmann Paul Friedrich Magnussen willigt ein, Amalia zu heiraten, die Tochter von Ferdinand Claasen. Dafür bekommt Paul einen Kredit, um sein Unternehmen zu vergrößern. Gemeinsam mit seiner klugen Frau gelingt es Paul, seinen Kaffeehandel zu einem florierenden Unternehmen auszubauen. Allerdings weiß Amalia nichts von dem Handel zwischen Paul und ihrem Vater und dass Paul sich von Anfang an zu ihrer schönen Schwester Helene hingezogen fühlt. Über ein Jahrhundert später stößt Melina auf einen großen Ordner ihrer verstorbenen Großmutter, in der alles über die Familie Magnussen gesammelt wurde. Melina wird neugierig und zufällig bekommt sie auch die Stelle als Assistentin von Leonard Magnussen. So erfährt sie immer mehr über die Familie, auch wenn sie noch nicht ahnt, dass ihr Schicksal noch mehr mit dieser Familie verwoben ist. Meinung: Das Buch wird in zwei Zeitebenen erzählt. Erst einmal lernen wir Melina kennen, kurz nachdem ihre geliebte Großmutter gestorben ist. In der zweiten Ebene erfahren wir, wie Paul um Amalia wirbt und sie heiratet, sowie den weiteren Verlauf dieser Ehe. Später wird auch einiges über deren Kinder erzählt. Es handelt sich also mehr oder weniger um eine Familiensaga, die mehrere Generationen umfasst. Die Autorin schreibt sehr angenehm und man kann das Buch relativ schnell durchlesen. Von Anfang an herrscht ein Spannungsbogen - allein durch den Handel zwischen Paul und Amalias Vater. Aber auch sonst gibt es einige Geheimnisse, die aufgeklärt werden und man so das Buch kaum aus der Hand legen will. Melina ist eine kluge und liebenswerte junge Frau, die man gerne auf ihrem Weg begleitet. Sowohl bei ihrer Arbeit als auch beim Durchsehen dieses ominösen Ordners und beim Herausfinden, was dieser zu bedeuten hat. Auch Leonard Magnussen mochte ich gern. Er ist gutaussehend und trotzdem nicht so arrogant, wie man es sonst von solchen Schönlingen gewöhnt ist. Auch in der anderen Zeitebene mochte ich die Charaktere wirklich gern. Obwohl ich den Handel zwischen Paul und Amalias Vater natürlich nicht gutheißen konnte, ist Paul ein Mann, den man trotzdem gern hat. Und Amalia ist sowieso eine Frau, mit der man sich identifizieren kann. Klug, etwas widerspenstig und liebenswert. Fazit: Kurz zusammengefasst: ich habe alle diese Charaktere gerne durch das Buch begleitet. Eine solide Familiensaga über mehrere Generationen.

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Die Zeit um die Jahrhundertwende mag ich ja bei historischen Romanen sehr gerne, Mittelalter oder sowas ist mir meist "zu historisch". Die recht neue "Mode", dass historische Romane zwei Zeitebenen haben, von denen eine in der Gegenwart spielt, mag ich nicht sooooo unbedingt. Hatte ich ja bei den Fliedertöchtern schon mal und auch hier hätte ich auf die Gegenwarts-Ebene verzichten können. Mir war eh spätestens nach der Hälfte der Story klar, worauf das hinauslaufen würde. So hätte ich also gerne mehr über die Geschichte der starken, selbständigen Amalia erfahren: Gegen welche Widerstände hat sie arbeiten müssen? Wie ging das Leben ihrer Schwester und deren Ehemann weiter? Wie hat sie den Ersten und Zweiten Weltkrieg erlebt? Das erfährt man zwar, aber nur sehr marginal und am Rande. Ich würde sagen, die historische Geschichte bekommt gute 4,5 von 5 Sternen, die Gegenwartshandlung mit der unsäglichen Liebesgeschichte gerade mal 3 Sterne. Man merkt, dass sich die Autorin in Hamburg gut auskennt. Ich bin hin- und wieder geschäftlich in Hamburg, kenne die Stadt ein bissle und mag sie auch gern. Wenn Du also Hamburg-Fan bist, trägt das zum Lesegenuß bei. Man muß aber Hamburg nicht kennen, damit man die Handlung nachvollziehen kann. Die Sprecherin macht ihren Job ordentlich - nicht überragend gut, aber auch nicht schlecht. Ich kann mir gut vorstellen, noch mehr von ihr gesprochene Hörbücher zu hören, aber ich würde ein Hörbuch nicht auswählen, nur weil ich ihre Art, vorzutragen, so toll finde.

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Der Duft von frisch gemahlenen Kaffeebohnen, der durchs Haus zieht. Einfach unbeschreiblich, dass muss man sich ab – und an einfach gönnen. Mit meiner frisch aufgebrühten Tasse Kaffee und meinem neuesten Roman „Die Frau des Kaffeehändlers“ von Susanne Rubin, sitze ich nun genüsslich auf dem Sofa. Der Regen klopft „Herbst-Blues-mäßig“ ans Fenster und ich lehne mich entspannt zurück und fange gebannt an zu lesen. Denn dieses Taschenbuch hat alles, was mich augenblicklich in den Bann zieht. Historie, Familiengeschichte, Liebe mit einem Hauch erdachten. Haaach, ein Schlückchen vom heißen Getränk und ich drifte wieder ins Jahr 1896. Der Roman ist in unterschiedliche Zeitebenen eingeteilt, das finde ich ganz prickelnd und aufregend. Für meinen Geschmack steigert das die Spannung ungemein. Der Wechsel zwischen Gegenwart und Vergangenheit hat was, obwohl ich manchmal ganz schön acht geben muss, damit ich die Protagonisten Amalia, Helene, Paul sowie Melina richtig einordne. Die Autorin hat einen flüssigen Schreibstil und die Story ist gut erdacht und konstruiert. Ich könnte mir jedenfalls vorstellen, dass es sich tatsächlich so in meiner Lieblingsstadt Hamburg abgespielt haben könnte, wenn es denn tatsächlich so gewesen wäre. Und, grins, von Darboven bis Tchibo sowie Nord Coast Coffee Roastery, Speicherstadt Kaffeerösterei, Public Coffee Roasters kommen mir so einige Kaffeeröstereien in den Sinn. Aber wahrscheinlich wird diese alte Kaffeerösterei auch eher in der Speicherstadt angesiedelt gewesen sein, wie auch das Kaffeemuseum, das es dort tatsächlich gibt. Mein Kopfkino springt an und ich versetze mich in die damalige Zeit. Versuche beim Lesen die jeweiligen Orte gedanklich zu erahnen. Lasse meinen Blick über den Fleet und die Barkassen gleiten und stelle mir die alten Gemäuer und die Räumlichkeiten vor meinem geistigen Auge vor. Im Buch erfährt man so einiges, vom Anbau bis zur hübschen alten Kaffeekanne und der ganze Plot ist, ähnlich wie ein guter Kaffee „aromatisch, bekömmlich, frisch und heiß“ aufbereitet, etwas für Lese-Feinschmecker, wie mich. Ganz abgesehen von der Dramatik und Tragik, die alte Familiengeschichten meist so haben und mich immer und immer wieder neu begeistern und faszinieren. Jedenfalls habe ich das Buch in Rekordzeit gelesen und bin fast ein wenig traurig, als ich es beendet habe. Inhalt: Das Erbe einer Familiendynastie. Das Schicksal dreier Generationen. Eine ergreifende Liebesgeschichte. Hamburg, 1896: Um vom Bankier Ferdinand Claasen einen Kredit zu erhalten, willigt der ehrgeizige Kaufmann Paul Friedrich Magnussen ein, dessen älteste Tochter Amalia zu heiraten. Amalia ist eine kluge Frau und mit ihrer Hilfe gelingt es Paul, seinen Kaffeehandel zu einem florierenden Unternehmen auszubauen. Doch Amalia ahnt nicht, dass er sich eigentlich von Anfang an zu ihrer schönen Schwester Helene hingezogen fühlte … Über ein Jahrhundert später entdeckt Melina Peters in der Hinterlassenschaft ihrer Großmutter Hinweise auf eine Verbindung zu der Kaffeehändler-Dynastie. Sie bewirbt sich bei P.F. Magnussen und wird die Assistentin des faszinierenden Leonard Magnussen. Von da an taucht sie immer tiefer in die privaten Schicksale ein, die hinter der offiziellen Familiengeschichte im Verborgenen liegen. Sie ahnt nicht, wie sehr diese mit ihrem eigenen Leben verknüpft sind … Die Autorin: Susanne Rubin ist eine waschechte „Hamburger Deern“. Zusammen mit ihrem Mann, einem pensionierten Kriminalbeamten, lebt sie in ihrer geliebten Heimatstadt. Nach eigener Aussage ist ihr Mann ihr persönlicher Held, und ihre inzwischen erwachsenen Söhne bezeichnet sie als die wunderbarsten der ganzen Welt. Sie liebt das Schreiben und Spieleabende mit ihrer Familie. Fazit: 5***** Der Roman „Die Frau des Kaffeehändlers“ ist im Heyne Verlag erschienen. Das Taschenbuch hat 464 spannende Seiten und ein recht hübsches Cover, wie ich finde.

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Mich hat "Die Frau des Kaffeehändlers" begeistert. Ein tolles Buch nicht nur für Kaffee-Geniesser. Von Anfang bis Ende ist der Roman sehr schön geschrieben und man kann sich richtig Vorstellen Teil der Geschichte zu sein.

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Familiengeschichte mit Herz „Die Frau des Kaffeehändlers“ ist eine dieser Familienge-schichten, in die man sich so richtig schön fallen lassen kann. Ob beim Autofahren, beim Bügeln oder abends im Bett… das Hörbuch hat mich in den letzten zwei Wochen ständig begleitet und ich habe sogar – und das ist sehr selten bei mir – lieber mal ein richtiges Buch zur Seite gelegt um weiter dieses Hörbuch hören zu können. Die Geschichte der Familie Magnussen hat mich schnell in ih-ren Bann gezogen. Auf zwei Ebenen wird einerseits der historische Teil der Familiengeschichte erzählt und andererseits aktuell im Jahr 2018 der aktuelle Teil. Im historischen Teil wird das Geschehen um Amalia Magnussen, geborene Claasen, herum gestrickt. Sie ist die Frau des Kaffeehändlers und ihr Schicksal und ihre Entscheidungen beeinflussten die gesamte Familie bis zur heutigen Zeit. Der aktuelle Teil ist die Geschichte um Melina Peters, die einen ganzen Ordner mit Zeitungsberichten und ähnlichem über die Familie Magnussen im Nachlass ihrer Großmutter Käthe findet. Sie geht der Sache auf den Grund und beschwört damit viele Verwicklungen herauf. Mir waren sowohl Amalia als auch Melina sehr sympathisch. Beide sind selbstbewusste Frauen, wenn es auch Melina in der heutigen Zeit viel leichter hat, ein selbstbestimmtes Leben zu führen. Amalia jedoch hat für die damalige Zeit auch viel zu bieten – sie möchte ihrem zukünftigen Mann nicht nur gefallen, sondern ihm auch eine ebenbürtige Gesprächspartnerin sein. Zum Glück lässt ihr Mann Paul dies zu und so wird Amalia – entgegen den Konventionen ihrer Zeit – zu einer tüchtigen Geschäftsfrau, die ihren Mann nicht nur repräsentativ unterstützt. Natürlich können solche Geschichten das Rad nicht jedesmal neu erfinden. Natürlich gibt es auch hier ein Familiengeheimnis, das durch Melinas Nachforschungen aufgedeckt wird und das die Familie in neuem Licht dastehen lässt. So etwas erwartet man als Leser und diese Erwartung wird auch erfüllt. Die Spannung steckt eher in der Frage, wer wie und warum mit wem verwandt ist und nicht darin, dass Verwandtschaften aufgedeckt werden. Der Weg bis zum Aufdecken dieser Geheimnisse ist aber schön verzwickt und hinreißend beschrieben, so dass ich mich mit der Geschichte rundum wohl gefühlt habe. Auch die Erzählweise von Nicole Engeln möchte ich lobend erwähnen, denn sie versteht es, den unterschiedlichen Figuren Leben einzuhauchen und jeden einzelnen mit ihrer Stimme zu charakterisieren. Das Buch war kurzweilig und entspannend, es hat mich gut unterhalten und trotz des nicht ganz neuartigen Plots kam keine Langeweile auf. Genau so muss Unterhaltungsliteratur sein.

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Zwei Erzählstränge, zwei Zeiten, eine Familie. Beide Stränge laufen später quasi zusammen, zu Beginn erfährt man in zwei Geschichten, was 1896 und was in der Gegenwart geschah. Der Kaffeehandel, die Liebe zum aromatischen Getränk und später auch die Liebe zwischen zwei Menschen vereinte so Einiges.  Die Enkelin & die Pfeffersäcke Melina entdeckt, dass ihre verstorbene Großmutter viele Artikel über eine alteingesessene Kaffeehändlerfamilie sammelte und fragt sich, was es damit auf sich hat. Natürlich findet sie das Geheimnis heraus, das ahnt man von Beginn an. Aufschlussreich ist die Art wie die Autorin die Fäden zusammenbringt. Das tut sie mit viel Sachverstand und hat dafür augenscheinlich gut recherchiert. Sie nimmt ihre Leserin mit in die Geschichte Hamburgs um die Jahrhundertwende, bringt ihr bestimmte Quartiere und Architektur näher. So etwas mag ich sehr! Das Ende ist ein wenig zu sehr auf ein Happy End fokussiert. Das tut dem Roman allerdings keinen Abbruch, er unterhält ganz wunderbar!

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Als Paul Friedrich Magnussen im Jahr 1896 einen Kredit von dem Bankier Ferdinand Claasen benötigt, soll er für diesen Kredit dessen älteste Tochter Amalia heiraten. Amalia ist eine selbstbewusste junge Frau die sich in den Kaffeehandel von Paul einbringt und mit ihm zusammen zu einem florierenden Unternehmen ausbaut. Doch Amalia weiß nicht, dass Paul sich zu ihrer Schwester Helene hingezogen fühlt und diese immer bekommt was sie haben möchte. Ich liebe es Familiensagas zu lesen und als ich von diesem Roman hier den Klappentext gelesen hatte wusste ich dieses Buch möchte ich unbedingt lesen. Mir ist der Einstieg in den Roman recht leicht gefallen und hätte ich immer die Lesezeit gehabt die ich benötigt hätte so wäre das Buch recht schnell gelesen gewesen. Den Schreibstil den die Autorin Susanne Rubin für diesen Roman gewählt hat empfand ich als sehr angenehm und auch leicht zu lesen. Der Roman spielt auf zwei Zeitebenen, in der Gegenwart ist es recht einfach da gibt es nur zwei Handlungsstränge. In der Vergangenheit dagegen gab es insgesamt vier Handlungsstränge wo ich eben etwas Zeit benötigt habe bis ich es den richtigen Personen und auch wie die Verbindung zu Amalia ist zuordnen konnte. Amalia ist eine junge selbstbewusste Frau die ihrem Herzen folgt und dann doch schwer enttäuscht wird, aber ihr gelingt es ihr Leben wieder in die richtigen Bahnen zu lenken. In der Gegenwart hat Melina gerade einen schweren Schicksalsschlag erlitten als sie die Chance erhält bei der Firma Magnussen arbeiten zu können. Gleichzeitig hat sie Unterlagen gefunden von denen sie nicht weiß, dass diese ihr ganzes Leben verändern könnten. Man konnte sich die restlichen Figuren die im Roman vorkommen alle anhand der Personenbeschreibungen sehr gut während des Lesens vorstellen. Beide Hauptfiguren also Amalia und Milena hatte ich recht schnell in mein Leserherz geschlossen. Dem Handlungsverlauf konnte man auch immer sehr gut folgen und auch wenn ich nicht jede der getroffenen Entscheidungen gut finde konnte ich doch alle nachvollziehen und verstehen. Auch der Spannungsbogen war fast bis zum Schluss gespannt, so konnte man sich während des Lesens so seine Gedanken machen wie wohl alles zusammenhängen könnte. Die Handlungsorte empfand ich auch so detailliert beschrieben, dass man sich diese beim Lesen sehr gut vor dem inneren Auge entstehen lassen konnte. Alles in allem hat mir der Roman wirklich sehr gut gefallen und ich habe sehr unterhaltsame Lesestunden mit ihm verbracht. Ich bin mir auch Sicher, dass dies nicht das letzte Buch war welches ich von der Autorin gelesen habe. Sehr gerne vergebe ich alle fünf Sterne für das Buch.

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