Leserstimmen zu
Verlust

Cassandra Clare, Kelly Link

Die Geheimnisse des Schattenmarktes (4)

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Meinung Wieder ein liebes Dankeschön an den Goldmann Verlag und der Verlagsgruppe Random House für das Rezensionsexemplar. Nachdem mir der dritte Band so gefallen hat, habe ich mich schon sehr auf den vierten gefreut. Doch meine anfängliche Vorfreude wurde mir schnell genommen. Die Kurzgeschichte hatte weniger Seiten als die Vorgänger und sie hat mich nicht gepackt, was ich sehr schade fand. In Verlust geht es um Emilia und Bruder Zachariah (Jem). Emilia gehört zu den Eisernen Schwestern, was ich auf Anhieb sehr spannend fand. Doch mehr Informationen wurden von ihr nicht preisgegeben, dadurch fand ich sie zwar interessant, aber sie ist und bleibt ein Geheimnis. Dafür hatte Bruder Zachariah einen größeren Auftritt und das gefiel mir. Ich mag seine ruhige, beobachtende und abschätzende Art. Das kommt dieses Mal sehr gut zum Ausdruck. Was mir besonders gut gefallen hat, waren die Beschreibungen des Basars. Darin steckten viele Details, wodurch dieser wunderbar veranschaulicht wurde. Was jedoch auch zur Folge hat, dass die Beschreibung sehr viel Platz brauchte und dadurch die Handlung in den Hintergrund rückte. Stimmungsmäßig hätte man nach meinem Geschmack mehr herausholen können, stattdessen war es sehr ruhig, zwar bedrohlich, aber im Vergleich zu den Vorgängern nicht sehr fesselnd. Es gibt noch ein paar Informationen, die für den weiteren Verlauf wichtig sein könnten. Ich blicke jetzt voller Hoffnung auf den nächsten Band des Zyklus über die Geheimnisse des Schattenmarktes. Fazit Eine Kurzgeschichte, die Potential hat, schöne Beschreibungen enthält und neue Informationen bereithält, jedoch kann sie mit den Vorgängern nicht mithalten. Sie liest sich gut, hat mich aber nicht in ihren Bann gezogen. Ich hoffe, dass der nächste Band mich wieder mehr fesselt.

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Verlust

Von: Emmi

04.10.2018

Dieses Mal besucht Bruder Zachariah keinen Schattenmarkt, sondern einen Schattenjahrmarkt. Dort geht es seit einiger Zeit nicht mit rechten Dingen zu und Irdische wurden bereits in die dunklen Machenschaften einiger Schattenwesen hineingezogen. Unterstützung hat Jem von einer eisernen Schweater namens Emilia. Ich fand es sehr schön hier ein bisschen mehr über Emilia zu erfahren. Ich habe das Gefühl, dass wir sie bereits „kennen“, also dass sie irgendetwas wichtiges gemacht hat für die Pratagonisten in Cassandra Clares Büchern. Vielleicht aber lernen wir sie auch in den nächsten Büchern mehr kennen. In dieser Geschichte ging es sehr viel um Wills baldigen Tod und Jems Trauer darüber. Zudem macht er sich sorgen um Tessa. Wie wird sie ohne Will klar kommen? Gleichzeitg trifft Jem auch einen Nachfahren von Tobias Herondale: Den erstaunlichen Rollo und der Dämonenfürst Belial setzt ihn auf die Spur von Kit. Ich fand jedoch, dass Belial viel zu nett für einen Dämon war. Emilia und Jem hatten kaum Mühen mit ihm. Deshalb frage ich mich, ob das alles nur so lief, weil Belial es wollte oder ob es einfach nicht so gut durchdacht war. Das fand ich ein bisschen schade. Ansonsten hat mir dieses Buch sehr gut gefallen und ich bin schon sehr gespannt, wie es im nächsten weitergeht.

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In diesem vierten Teil der Kurzgeschichtensammlung rund um die Schattenmärkte der Welt sind wir wieder einmal mit Bruder Zachariah unterwegs. Der inspiziert, zusammen mit einer angehenden eisernen Schwester namens Emilia, einen Basar in einer Kleinstadt in Amerika, dessen Besucher plötzlich seltsame Dinge tun. Ich habe die ersten drei Geschichten auch bereits gelesen, zu den ersten zwei gibt es hier auf meinem Blog auch eine Rezension. Falls ihr diese gelesen habt, wisst ihr, dass ich sehr begeistert von dieser neuen Geschichtensammlung war. «Verlust» war nun eher enttäuschend. Einerseits war diese Geschichte deutlich kürzer, als seine Vorgänger. Das Setting des Basars war zwar sehr interessant und hätte viel Potential gehabt, es wurde aber leider nur oberflächlich gestreift. Dazu kam, dass Emilia eine, uns bisher unbekannte Figur war und wir haben sie auch nicht weiter kennengelernt. Nicht einmal ihr Nachname, sonst ein wichtiger Identifikationspunkt in den Schattenjägerchroniken, wurde offenbart. Ich vermute, dass sie später noch wichtig werden wird und ihr Name deswegen noch ein Geheimnis bleiben muss, aber das tröstet mich wenig, denn damit sind wir beim Kernproblem dieser Geschichte. Sie fühlt sich an wie ein Prolog, nur da um spätere Geschichten vorzubereiten oder Infos für Lady Midnight nachzuliefern. Sie hatte kaum Handlung und auch die Erinnerungen an Will Herondale konnten sie nicht retten. Ich fand «Verlust» nicht schlecht, ich fand nur, dass es kaum eine Geschichte war. Ich hoffe, dass die Geschehnisse dieses Basars zumindest in zukünftigen Büchern oder Geschichten noch einen Einfluss haben werden, besonders hoffe ich auf ein erneutes Zusammentreffen mit diesem kleinen Jungen, Bill, der das zweite Gesicht geschenkt bekommen hat. Ich bin gespannt, was die nächsten Teile mit sich bringen werden und bin in der Zwischenzeit froh darum, dass diese Kurzgeschichten die Wartezeit auf «Queen of Air and Darkness» zumindest ein wenig verkürzen.

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