Leserstimmen zu
Star Wars™ - Letzte Chance

Daniel José Older

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Dieser Star Wars Roman spielt einige Jahre nach „Rückkehr der Jedi Ritter“. Man kann diesen Roman also auch gut lesen, ohne die ganzen anderen Bücher, die es auf dem Markt zu Star Wars gibt, lesen. Er baut nur auf den Filmen auf. Han hat inzwischen einen kleinen Sohn mit Leia und langweilt sich in seinem geruhsamen Leben. Da kommt die Anfrage seines Freundes Lando Calrissian genau richtig. Er soll ihm bei der Suche nach einem wichtigen Sender helfen. Das Abenteuer beginnt und sie kommen wie immer schnell in Schwierigkeiten. Das Ganze spielt sich auf sehr vielen Zeitebenen statt. Man hat also nicht nur Jetzt und einen Strang in der Vergangenheit, sondern mehrere in der Vergangenheit von Han, Lando und ihrem Widersacher. Und das auch nicht unbedingt chronologisch. Für mich war es zu viel, weil es auch den Schwung der Geschichte nahm. Einerseits sorgen verschiedene Handlungsstränge dafür, dass es spannend bleibt, aber hier dauert es mir zu lange bis ich mal wieder bei dem Strang war, der gerade abrupt und spannend aufhörte. Dazu kam, dass ich etwas enttäuscht was, dass Han im Hintergrund blieb. Lando spielt da eindeutig die Hauptrolle, aber am interessantesten war eigentlich ihr Widersacher Fyzen Gor. Sein Leben wäre eigentlich ein eigener Roman wert. Von ihm hätte ich gerne noch mehr gelesen. Am Ende als sich die Stränge verbanden, wurde es noch mal richtig spannend und das Ende war gut gelöst. Die Idee der Geschichte und auch der Schreibstil haben mir gefallen, es war zum größten Teil spannend, die Charaktere waren gut herausgearbeitet, wenn auch Han etwas blass blieb. Für Fans auf alles Fälle weiterzuempfehlen.

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In "Star Wars: Letzte Chance" lässt Autor Daniel José Older mit Han Solo und Lando Calrissian zwei der charismatischsten Halunken der Galaxis zu einem neuen Abenteuer aufbrechen und inszeniert eine abwechslungsreiche und spannende Story um Draufgängertum und Einsatzbereitschaft, die sich über gleich drei Zeitebenen erstreckt und dennoch nie ihren Fokus aus den Augen verliert. Manches Mal mag das Geschehen ein wenig überkonstruiert wirken, doch wer den beiden Ganoven etwas abgewinnen kann, wird sicherlich auch hier seine Freude haben.

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Warum habe ich das Buch gelesen? – Ein Abenteuer mit Han Solo und Lando Calrissian? Das muss ich natürlich lesen! Der Schreibstil ist, wie bei allen Star Wars Romanen, ein wenig gewöhnungsbedürftig. Viele Fachbegriffe aus der weit, weit entfernten Galaxie fordern hohe Konzentration. Doch ich liebe es, in diese Welt abzutauchen und neue Abenteuer zu erleben. Doch der Leser erlebt nicht nur ein Abenteuer: Hier spielt sich auf mehreren Ebenen das Geschehene ab, getrennt durch die Zeit. Dies nimmt auch ein bisschen die Spannung raus, da die Ebenen mit jedem neuen Kapitel wechseln. Der Anfang beginnt zunächst ruhig und der Leser wird mit den Figuren und Orten vertraut gemacht. Das Gefühl des „nach Hause kommen“ hat sich verbreitet. Doch das Abenteuer von Han und Lando lässt nicht lange auf sich warten. Der Autor erregt durch den mysteriösen Sender auf jeden Fall sehr viel Aufmerksamkeit, denn es gab und gibt einige dieser kleinen Teile, die eine ganze Schlacht umdrehen können. So war ich zu Anfang wirklich gefesselt von der Handlung, doch das ebbte immer weiter ab. Mit einer kleinen Truppe machen sich die zwei Schurken im Ruhestand auf die Suche nach dem Sender, doch die Spannung hält sich in Grenzen. Die Auflösung am Ende und das Ende selbst reißen jedoch noch einiges rum und der Autor konnte mich zurück ans Buch fesseln. Und so endet ein weitere Abenteuer von Han, Lando und Chewie. Jedoch hätte man daraus auch eine Kurzgeschichte machen können und den Fokus auf Lando und L3 legen können, da die Thematik sehr gut zu den beiden passt. Doch abseits der vielen Geschichten, erfährt der Leser so viel über die Figuren. So erlebt man Han Solo in der Vaterrolle mit Ben Solo zusammen und Lando scheint das erste Mal ernsthaft Gefühle für eine Frau zu haben. Die kleinen versteckten Details machen das Buch also trotzdem sehr wertvoll! Ein paar letzte Worte zum Cover, Titel oder Klappentext? – Der Klappentext führt leider ein wenig in die Irre, doch das Cover finde ich klasse. Fazit: Ein Abenteuer, das eher viele kleine Abenteuer sind. Die Grundlage ist super, die Figuren stimmen, aber die Spannung nimmt immer weiter ab. Das Ende rettet das Buch, doch kann den Mittelteil nicht wettmachen. Trotzdem erfährt der Leser viele kleine Details aus der Zeit nach dem Sieg der Rebellen über das Imperium. Daher vergebe ich 3,5 von 5 Sternen!

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