Leserstimmen zu
Leas Spuren

Bettina Storks

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Historisches während und zum Ende des Zweiten Weltkriegs ist hier gekonnt mit fiktiven Charakteren verknüpft. Charlotte und Victor, sie Deutsche, er Franzose, lernen sich in Paris kennen und entdecken ihre gemeinsame Leidenschaft und die füreinander. Ihre Geschichte sollte noch weitreichende Auswirkungen haben und bis ins Jahr 2016 wirken. Da nämlich ist Marie auf dem Weg in die französische Hauptstadt, sie soll Teil-Erbin jenes ihre unbekannten Victor sein. Was zwei Generationen zuvor passierte, erfährt der Leser in Rückblicken, wobei es sowohl Victors als auch Charlottes Sichtweise zu lesen gibt. Es entwickelt sich ein spannendes und zunächst unklares Bild: Was haben die beiden genau gemacht, als sie in der Deutschen Botschaft arbeiteten? Warum waren sie dort und warum scheinen sie nicht den Rest ihres Lebens ein Paar gewesen zu sein, sondern nur kurz? Marie soll Victors letzten Wunsch erfüllen und muss dabei tief in ihrer eigenen und dessen Familiengeschichte graben. Nicht alles was sie dabei entdeckt, gefällt ihr und sie hat auch nicht den Vorteil, den der Leser anhand der Rückblicke genießt. Letztendlich ist der Roman eine gute gemachte Schnitzeljagd zwischen heute und damals und zeigt, wie eng verwoben die Schicksale der beiden Länder waren und irgendwie noch immer sind, positiv wie negativ. Eine faszinierende Zeitreise, die mit Spannung, Nervenkitzel und Romantik aufwarten kann.

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“Das Mädchen im Jardin du Luxembourg” ist ein Aquarell des jüdischen Malers Jakob Stern. Während der Besetzung von Paris durch die Deutschen war es mit einem Mal verschwunden. Über 60 Jahre später soll das Bild seiner rechtmäßigen Besitzerin zurückgegeben werden. Im Jahr 2016 machen sich die deutsche Historikerin Marie und der französische Journalist Nicolas auf die Suche nach dem Aquarell und der Tochter des Malers. Hinter dem vordergründigen Thema des Kunstraubs durch die Nazis, verbergen sich die Geschichten vieler menschlicher Schicksale. Während ihrer Recherchen stoßen Marie und Nicolas nicht nur auf Ablehnung in ihren eigenen Familien, sondern erfahren auch mehr über die Verhaftung und Deportation jüdische Mitbürger. Neben der Gegenwart, beschreibt der Roman die Handlung um 1940. Paris ist von den Deutschen besetzt, und Göring eignet sich viele Kunstschätze an. Charlotte Schneider katalogisiert die Gemälde und transportiert sie ab. Weiß sie mehr über den Verbleib des verschwundenen Bildes? Ich bin erst nach dem ersten Drittel mit den Figuren warm geworden und habe eine emotionale Verbindung spüren können, denn es ging anfangs überwiegend um eine Erbschaft, ein Apartment und um Gemälde. Danach entfaltete sich die Handlung mehr und wurde emotionaler und spannender. Charlotte begab sich in sehr große Gefahr, um einer Freundin zu helfen. Die Autorin hat Tatsachen und Fiktion geschickt zu einer interessanten Geschichte verwoben.

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Begeistert

Von: Kathj

16.10.2019

Ein Buch das einen begeistert. Nie hätte ich mir gedacht, dass mir ein Buch über das Thema Krieg so gut gefallen könnte. Durch die beiden verschiedenen Sichten in dem Buch, die gleichzeitig auch in verschiedenen Zeiten spielten, wurde das Ganze noch um einiges spannender. Für alle Leser die die Augen nicht vor dem damals geschehenen Krieg nicht die Augen schließen ist das Buch definitiv empfehlenswert. Die Charaktere wurden teilweise so lebhaft beschrieben, dass ich das Gefühl hatte sie würden sich im selben Raum wie ich befinden die Dialoge sind ebenfalls super gewählt.

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