Leserstimmen zu
Doktor Maxwells chaotischer Zeitkompass

Jodi Taylor

Die Chroniken von St. Mary’s (2)

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Ich muss gestehen, dass ich auch diesen Band sehr unterhaltsam, kurzweilig und super zum nichtdenken fand, aber ganz so begeistert wie der erste Band hat er mich nicht. Es war mir einfach zu oberflächlich. Der Tiefgang fehlte mir komplett. Schon beim Vorgänger bemängelte ich, dass mir der Bezug zu Max fehlte und genau dies war hier sehr deutlich. Wer also zu diesen Büchern greift, sollte sich vordergründig auf Abenteuer freuen, aber weniger auf fassbare Charaktere. Die Abenteuer an sich fand ich wieder sehr gelungen. Die Sache mit Jack the Ripper ging mir schon sehr unter die Haut, wobei es auch extrem unrealistisch wirkte, sodass der Gruselfaktor auch gern zu einem Stirnrunzeln mutierte. Dafür überzeugte die Dodo Rettungsaktion mit Witz und Charme. Der rote Faden, die Geschichte um den bösen Typen aus der Zukunft, läuft schön weiter. Die überspitzt chaotisch dargestellte Art und die Selbstironie der Protagonistin sorgten auch weiterhin für Unterhaltung. An sich gefiel mir auch dieser Ausflug und gerade für den momentan überfüllten Kopf war es perfekt zum Abschalten. Dennoch empfand ich die erlebten Geschichten sowie die Charaktere noch blasser als im Band zuvor. Es gab keinerlei Steigerung, was ich immer etwas schade finde, da ich der Meinung bin, dass auch Protagonisten die Chance haben sollten sich weiter zu entwickeln. Nichtsdestotrotz mag ich die temperamentvolle Art von Max unfassbar gern, weswegen ich an der Reihe dran bleiben werde. Schließlich schafft sie es in kürzester Zeit ihrem Holden klar zumachen, dass es sich nicht lohnt eine Frau richtig wütend zu machen. Fazit: Kurzweilige und abenteuerliche Unterhaltung mit viel Witz, aber leider etwas wenig Farbe.

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Mit „Doktor Maxwells chatischer Zeitkompass“ halten wir bereits den zweiten Band der Chroniken von St. Mary’s in den Händen. Und glaubt mir: an Spannung und Unterhaltung legt die Autorin Jodi Taylor nochmals eine Schippe obendrauf. Bereits der Einstieg lässt sowohl das Herz der Protagonistin Max als auch des des Lesers höher schlagen. Von Jack the Ripper wird man nämlich nicht jeden Tag durch vernebelte Gassen gejagt. Mit diesem Gefühl von Adrenalin und Spannung erleben wir Seite um Seite ein Abenteuer nach dem anderen und eine Reise nach der nächsten. Was hier besonders auffällig ist: Max zieht das Chaos magisch an. Egal wo sie ist oder was sie angeht, irgendetwas geht immer schief und sorgt für unglaublich gute Unterhaltung. Unsere Protagonistin ist definitiv etwas besonderes. Dickköpfig, chaotisch, stur, wissbegierig, impulsiv, leidenschaftlich, intelligent, humorvoll und emotional. Dies sind nur einige Adjektive, um die Figur von Madeleine „Max“ Maxwell zu beschreiben. Ich möchte sie bereits im ersten Band und finde es sehr spannend zu sehen, wie sehr sie sich bereits entwickelt hat. Die Geschichte wird von einer Mission nach der anderen gejagt. Hier schafft es die Autorin durch ihren humorvollen, ironischen und dabei bildhaften Schreibstil eine wundervolle Atmosphäre zu schaffen. Das Buch kann super fließend und locker in einem Rutsch durchgelesen werden. Für Unterhaltung und Spannung wird hierbei durchweg gesorgt und es kommt definitiv keine Langeweile auf. Mir gefällt das Konzept dieser Zeitreise-Geschichte sehr gut. Historische Ereignisse oder die Geschichte sind für mich doch eher immer ein sehr trockenes Thema und es fiel mir nie leicht, daran Gefallen zu finden. Die Kombination die Geschichte mit Historikern und einer Zeitreise zu kombinieren macht mir aber definitiv Lust auf mehr. Wer genau war denn bitte Thomas Becket und wann war Jack the Ripper unterwegs? Mein Interesse ist auf jeden Fall geweckt und meine historischen Kenntnisse wurden etwas erweitert. So gefällt mir das! Insgesamt kann dieser zweite Band von Anfang bis zum Ende überzeugen. Ein Ereignis jagt das nächste und man kann sich vor Aufregung und Spannung kaum halten. Witz und Humor sorgen für einen unterhaltsamen Lesefluss und eine lockere Atmosphäre und die Protagonistin ist so besonders chaotisch und liebenswert, dass einem dieses Buch nur gefallen kann! 


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𝐒𝐜𝐡𝐫𝐞𝐢𝐛𝐬𝐭𝐢𝐥: Wie auch im ersten Band wird die Story aus der Sicht der Protagonistin erzählt und das sorgt wieder einmal für viel Sarkasmus und Humor. Die Geschehnisse werden sehr detailliert erzählt, jedoch lässt sich der zweite Band viel angenehmer lesen da im Vergleich zum ersten Band die Kapitel kürzer sind. 𝐂𝐡𝐚𝐫𝐚𝐤𝐭𝐞𝐫𝐞: Max und einige Bekannte aus dem ersten Band sind auch in diesem Band wieder mit von der Partie. Sie entwickeln sich im Laufe der Story immer weiter, doch im Kern ihrer Handlungen bleibt es ingesamt bei der verrückten Crew, die mich immer wieder zum schmunzeln gebracht hat. 𝐒𝐭𝐨𝐫𝐲: Max ist sich wieder einmal für nichts zu schade und sie reitet sich von einem Schlamassel in den nächsten. Sie wird von Jack the Ripper gejagt, macht dafür aber selbst Jagd auf ausgestorbene Dodos und ist der Enthüllung eines großen historischen Geheimnisses auf den Fersen. Sie liebt und lebt ihren Job doch das Böse schläft nie und zeigt sich ihr in unterschiedlichen Zeiten und Formen. Es stellt sich Max und ihren Kollegen immer wieder in den Weg und bringt sie nicht nur beruflich sondern auch privat an ihre Grenzen. 𝐖𝐞𝐢𝐭𝐞𝐫𝐞𝐬: Auch diesmal habe ich mit den Charakteren gelacht und mitgefiebert. Es ist nicht immer alles rosig, vieles läuft schief und die Charaktere verspüren zu oft eine magische Anziehung zu ihrem persönlichen Verderben aber genau das macht die Reihe so einzigartig. Der Sarkasmus der Charaktere ist toll und das Zeitreisen wird mal wieder zum großen Abenteuer. 𝐂𝐨𝐯𝐞𝐫: Das Cover finde ich sehr passend und vor allem das türkise in Kombination mit lila sieht sehr schön aus.

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Madeleine Maxwell, von allen nur Max genannt, begleitet ihre Freundin Kal an ihrem letzten Tag am Institut für Zeitreisen, bei dem sie sich ihr Ziel selbst aussuchen konnte. Und so reisen die beiden ins viktorianische London, um Jack The Ripper zu treffen. Mit ihrer Ausbildung und den modernen Waffen fühlen sie sich sicher, haben aber nicht mit der Heimtücke des Prostituiertenmörders gerechnet. Nicht die einzige Herausforderung, die Max mit ihrem Team zu meistern hat – auch wenn sie plötzlich ganz allein dasteht… Mit „Doktor Maxwells chaotischer Zeitkompass“ hat Jodi Taylor bereits den zweiten Band ihrer Zeitreise-Buchreihe geschrieben und bringt dabei – wie der Titel bereits andeutet – einige Neuerungen mit sich. So ist Hauptfigur Max nicht mehr nur eine Miss, sondern hat voller Stolz einen Doktortitel erlangt und muss sich auch schon bald als Leiterin des Instituts behaupten. Der rote Faden durch die Serie ist aber eher dünn, die Erzählung konzentriert sich vor allem auf die aktuellen Ereignisse und erzählt dabei wieder eher episodenhaft. Es gibt mehrere in sich abgeschlossene Abenteuer, die auch allein oder in einem anderen Band der Reihe funktionieren würden, es baut sich also kein Spannungsbogen über das gesamte Buch hinweg auf. Dieser kleine Kniff ist nur ein Merkmal des ungewöhnlichen Schreibstils der Autorin, auch die fast vollständige Fokussierung auf ihren Hauptcharakter und die oft stakkatohafte Berichterstattung zeichnen sie als sehr individuelle Autorin aus. Das ist durchaus erfrischend, manchmal aber auch etwas anstrengend zu lesen. Wie auch schon der erste Band ist Nummer zwei nicht sonderlich tiefgründig oder logisch aufgebaut und will das auch gar nicht sein. Hier geht es ganz allein um den Spaß an der skurrilen Geschichte und die vielen sehr gelungenen Einfälle, die von großer Kreativität zeugen. Es macht Spaß, dies alles in recht komprimierter Form zu lesen, ich hätte mir an einigen Stellen jedoch eine bessere Einbettung in den historischen Kontext gewünscht – einerseits in Sachen Atmosphäre, die eine durchgängig moderne Wirkung hat, andererseits auch, um mehr über die jeweiligen Zeitsprünge zu erfahren. Ein wenig zusammengestückelt wirkt der Roman mal wieder, der Spaß leidet darunter nicht – seien es die flotten Sprüche, die Kontraste zwischen den Figuren oder ein kleiner Hang zum Slapstick. Mir hat auch der zweite Band der Buchreihe sehr gut gefallen, der wieder mit vielen sehr starken Einfällen und einer herrlich skurrilen Szenerie punkten kann, leider aber auch die Schwächen des ersten Bandes nicht ausgleichen kann. So wirkt das Ganze manchmal etwas unausgegoren und zu sehr auf den witzigen Moment bedacht, eine Spur mehr Tiefgang hätte ich mir gewünscht. Dennoch: „Doktor Maxwells chaotischer Zeitkompass“ hat mir viel Spaß gemacht und ist sehr kurzweilig zu lesen.

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Madeleine aka Max, die sympathisch heldenhafte Chaotin aus Jodi Taylors “The Chronicles of St. Mary´s”, war fleißig und ist zu Dr. Maxwell aufgestiegen. Da kann frau mit ner Freundin schon mal einen Ausflug ins viktorianische England zu einem Jack-The-Ripper-Kurztrip schreiben machen. Nicht nur das, sie erlebt kurzfristig auch einen rasanten Aufstieg zur Chefin eines St. Mary’s. Immer wieder interessant, wie sich Menschen verändern, die in Machtpositionen gelangen. Max verfügt, zumindest vorübergehend, über ein wenig mehr Verständnis für die Maßnahmen, die einem die Verantwortung für andere Menschen aufbürdet. Das alles liest sich fluffig und nett, recht abrupt durch die Zeitsprünge und ein wenig melodramatisch wegen Max Liebesbeziehung zum Sicherheitschef, die eine unangenehme Wendung nimmt. Natürlich geht alles gut aus, zumindest in diesem Band, denn Zeit ist im Institut ja sehr relativ und die Folgebände sind schon erschienen, zumindest im Original. Spannend fand ich den Unterschied zwischen der deutschen Übersetzung die Marianne Schmidt fast wortwörtlich geliefert hat und dem englischen ausschreiben Original „A Symphonie of Echos“, das sich trotz gelungener Übersetzung geschmeidiger und witziger liest. Muss an der Sprache liegen, die Taylors knappen Stil und die zahlreichen Actionszenen wohl besser bedient. Wer kann, sollte sich das Original von Headline gönnen. Dr. Maxwells Chaotischer Zeitkompass gefiel mir nicht ganz so gut wie das kuriose Zeitarchiv, das Lob & Hudel auslöste. Das könnte daran liegen, dass die im ersten Band als so genial empfundenen Gegebenheiten und Gadgets nun bereits bekannt sind und somit der WOW-Effekt etwas magerer ausfiel oder an der ein wenig an H.P. Lovecraft erinnernden Einstiegsstory. Vielleicht auch wegen der ein wenig schwülstig rüberkommenden Lovestory, die ein bisschen lästig empfunden wurde. Auch an den abrupten Wendungen und Wechseln im Erzählrhythmus, könnte es gelegen haben, die mich ab und an dazu brachten, nochmal zurückzublättern, um zu schauen, was ich womöglich überlesen habe. Es gab nichts. Werde ich der Reihe dennoch treu bleiben? Unbedingt, denn sie ist frech, frisch und die weibliche „Heldin“ mit ihrem pragmatisch chaotischen Charme und ihrer harten Kindheit ist für mich immer noch herrlich skurril mit ihrem flapsigen Ich – Erzählercharme und den Zeitreisegeschichten, samt kruder Action kann ich nicht widerstehen. Fazit: Zeitreisen, Action und geschichtliche Ereignisse verpackt in knackig rasanter Urban Fantasy mit mal besseren, mal miesen Jokes. Das Buch ist ein amüsanter Lesesnack, den man sich gönnen kann, um ein wenig eskapistische Abenteuer in der Zeit zu erleben.

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Hilfe, Jack the Rapper ist hinter mir her! Der zweite Band der Zeitreise-Reihe von Jodi Taylor!!! Ein musst-Read für alle Zeitreise- und Geschichtsfans!! Worum gehts? Max springt in der Zeit, um St. Mary's zu retten, um den Bösen zu jagen und, um die Dodos vor dem Aussterben zu retten. Meine Meinung Der zweite Teil dieser Zeitreise schließt nahtlos an den ersten Band an. Da ich diesen aber vor einiger Zeit gelesen habe, stockte ich bei manchen Stellen, weil diese im ersten Buch vorkamen und ich mich nur noch vage daran erinnern konnte. Ein Tipp von mir: Lest beide Bücher relativ zügig nacheinander. Nichtsdestotrotz habe ich sehr schnell in die Geschichte hineingefunden und wurde sofort mitgerissen. Es ist packend, spannend und ein Muss für alle, die Zeitreisen lieben und sich für Geschichte interessieren. Ab und an fand ich den Schreibstil sehr abgehackt. Manchmal wirkte es so, als wurden Informationen in kurzen und leicht verständlichen Sätzen auf einen abgefeuert. Da fehlte mir manchmal die Leichtigkeit, das Flüssige. Das zweite Buch war nicht sooo gut wie das erste, aber trotzdem wieder sehr sehr gut. Es wird aus der Sicht von Max erzählt und da sie manchmal sehr sarkastisch ist, musste ich das ein oder andere Mal auch schmunzeln. Ich habe das Buch innerhalb weniger Tage durchgelesen.

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