Leserstimmen zu
Drei kleine Lügen

Laura Marshall

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Klappentext : Drei Freundinnen, drei Lügen, die ein Leben zerstören könnten, und eine Wahrheit, tief verborgen in der Vergangenheit … Ellen und Sasha waren Teenager, als sie zu besten Freundinnen wurden. Nun leben sie gemeinsam in London und genießen alle Freiheiten des Erwachsenenlebens. Eines Abends kommt Sasha jedoch nicht nach Hause, und Ellen vermutet das Schlimmste. Sie ahnt, dass das Verschwinden ihrer Freundin etwas mit dem dunklen Geheimnis aus ihrer Vergangenheit zu tun hat, ein Ereignis, das ihrer beider Leben erschütterte. Was ist wirklich geschehen, in dieser einen Nacht vor zehn Jahren? Mit dieser Frage muss sich Ellen auf der Suche nach ihrer Freundin auseinandersetzen. Doch jemand weiß, dass Ellen eine Antwort sucht – und dieser Jemand will um jeden Preis verhindern, dass die ganze Wahrheit ans Licht kommt .. Fazit 4/5⭐️: Insgesamt war das Buch für mich nur mittelmäßig. Der Schreibstil war toll , indem die Autorin ihr Können gezeigt hat. Es wurde zwar eine bestimmte Zeit langweilig aber ansonsten ist die Grundidee echt spannend. Ein Buch, das man durchaus lesen kann, aber nicht muss.

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Inhalt Ellen und Sasha sind seit Jahren unzertrennlich. Bis Sasha plötzlich verschwindet und mit ihrem Verschwinden lange verdrängtes wieder ans Licht kommt. Was ist damals in der Silvesternacht wirklich geschehen und in wie weit ist Sasha in die Sache verwickelt? Doch irgendjemand scheint Ellen mit allen Mitteln davon abhalten zu wollen, die Wahrheit herauszufinden. Eigene Meinung Erzählt wird die Geschichte in zwei Zeitlinien. Damals 2006 und heute 2017. Alles deutet darauf hin, dass Dezember 2006 etwas schreckliches passiert ist, was Sashas Familie zerrüttet hat. In der Gegenwart sucht Ellen eigentlich nach Sasha, aber kommt derweil einem schlimmen Geheimnis auf die Spur. Nach und nach blickt man hinter die perfekte Fassade von Sashas Familie und fragt sich, wer lügt und wer die Wahrheit sagt. Am Ende hatte ich so meinen Verdacht und alles wird sehr, sehr dramatisch aufgeklärt, sogar ein bisschen theatralisch. Ellen war mir oftmals auch zu naiv, um mich wirklich in sie hineinversetzen zu können. Meiner Meinung nach gab es zwischen damals und heute keine persönliche weiter Entwicklung bei ihr. Fazit Das Buch ließ sich wirklich gut lesen, aber die Geschichte und vor allem die Auflösung konnten mich nicht umhauen. Aber nett für zwischendurch.

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Ellen und Karina sind 17 Jahre alt, als ganz in der Nähe die Familie Monkton einzieht. Die gleichaltrige Sasha, die bei den Monktons lebt, freundet sich mit den beiden an. Bis etwas geschieht, das die Vorstadtidylle ins Wanken bringt. Zehn Jahre später sind Ellen und Sasha immer noch eng befreundet und leben zusammen in London in einer WG. Eines Abends kommt Sasha nicht nach Hause, alle Versuche Ellens etwas über den Verbleib der besten Freundin zu erfahren, scheitern. Wohl oder übel nimmt sie Kontakt zu Personen aus der Jugendzeit auf. Und befürchtet, dass Sashas Verschwinden mit dem Ereignis in der Vergangenheit, das das Leben von allen Beteiligten verändert hat, zusammen hängt. Das erste Kapitel und damit den Start in die Geschichte empfand ich als berührend. Eine Mutter, die solidarisch zu ihrem Sohn hält und sich an glückliche Zeiten erinnert. Da habe ich schon geahnt, dass Themen wie Familie und Verrat, aber auch Freundschaft, eine zentrale Rolle spielen. Sehr schnell wird auch klar, dass die Freundinnen Sasha und Ellen ein dunkles Geheimnis haben. Und, dass dieses Geheimnis zusammenhängt mit dem Verschwinden von Sasha. Die Frage, was in der Jugendzeit der beiden geschehen ist und wo Sasha nun ist, führt wie ein roter Faden durch das Buch. Allerdings wird die Geduld dabei auf eine harte Probe gestellt. Denn auf zwei Zeitebenen erzählt die Autorin die Geschichte rund um Ellen und Sasha. So sind die Kapitel nicht chronologisch geordnet. Auch wenn bei einer Kapitelüberschrift steht, dass dieses 2006 handelt, wurde die Fortsetzung zerstückelt. So kann es sein, dass ein Erlebnis beschrieben ist, dann wechselt die Story in die Gegenwart und wieder zurück in die Vergangenheit. Um etwas, was Wochen später geschieht, zu erzählen. Um dann, Kapitel später, wieder dort bei diesem Erlebnis anzuknüpfen, das ich zu Beginn erwähnt habe. Die Autorin wechselt so zum Beispiel von Juli 2009 zu September 2017 und dann zu Juli 2005 um anschliessend bei September 2005 weiter zu fahren. Das ergibt im Grossen und Ganzen ein grosses Chaos und nimmt leider auch viel Spannung weg. Sehr gut hat mir gefallen, wie die Beziehungen innerhalb der Familie Monkton, aber auch zwischen den Freunden beschrieben wurde. Da die Freundinnen 17 Jahre alt sind um 2005, dreht sich vieles um Partys, erste Liebe und Freundschaft. Zeitweise hatte ich den Eindruck in einem Jugendbuch zu lesen. Erst viel später wurde mir klar, dass genau diese Passagen sehr wichtig sind, um zu verstehen, was genau geschehen ist. Denn das Zwischenmenschliche spielt bei der Auflösung eine zentrale Rolle. Die Suche nach Sasha in der Gegenwart ist eine tolle Ergänzung zu diesen Kapiteln. Denn schnell wird klar, dass die Beziehung zwischen den Frauen nicht unbedingt so ist, wie Ellen sie sehen möchte. Die Figuren sind, in den Passagen in der Vergangenheit, authentisch beschrieben. Leider habe ich bei einigen wie Ellen oder auch Karina keine grosse Entwicklung gesehen. Und so agieren sie auch noch als erwachsene Frauen zeitweise wie Jugendliche. Ob dieses Buch nun ein Thriller ist oder nicht, da kann man sich sicher darüber streiten. Meiner Meinung nach ist es eher ein Spannungsroman als ein Thriller.

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Als Ihre beste Freundin Sascha eines Abends nicht nach Hause kommt, ist Ellen direkt klar, dass ihr etwas passiert sein muss. Sie begibt sich auf die Suche nach Sascha doch diese bleibt ohne jede Spur verschwunden. Ellen wird bewusst das sich ihrer Vergangenheit und den Geschehnissen einer Nacht vor 10 Jahren stellen muss, wenn sie ihre Freundin finden will. Die beiden Freundinnen haben den Schlüssel zu dem Geheimnis doch jemand will, das die Wahrheit für immer begraben bleibt. Angesprochen von dem verheißungsvollen Titel "Drei kleine Lügen" und dem spannenden Klappentext hab ich mich voll Freude in dieses Buch gestürzt. Leider muss ich sagen waren meine Erwartungen zu hoch. Laura Marshall kann schreiben das kann man ihr nicht absprechen. Der Schreibstil ist flüssig und präzise leider hat mir über lange Strecken die Spannung gefehlt. Dabei war der Anfang und der Schluss echt spannend und toll geschrieben. Die Geschichte wird auf zwei Zeitebenen erzählt: einmal in der Gegenwart und dann 10 Jahre davor. Dieser Mix der beiden Geschichten ist anfangs ein tolles Stilmittel, das den Leser bei der Stange hält. Allerdings passiert dann bei der Suche nach Sascha so wenig, dass die Kapitel sich wirklich ziehen. Die Charaktere sind leider auch flach und man merkt keinerlei Entwicklung unserer Protagonistin, nach 10 Jahren ist sie immer noch so naiv wie damals als Jugendliche. Das fand ich etwas schade da hier viel Potenzial verschenkt wurde. Zum Schluss laufen die beiden Handlungsstränge dann ineinander und man erfährt die ganze Wahrheit was wirklich vor 10 Jahren und mit Sascha passiert ist. Hier zeigt die Autorin auch nochmal ihr ganzes Können, denn wie die beiden Zeitebenen ineinander greifen fand ich super gelöst und zeigt das Schreibtalent von Laura Marshall. Insgesamt war das Buch für mich nur mittelmäßig. Der Schreibstil war toll und die Grundidee der Geschichte fand ich auch echt spannend. Leider hat für mich die Umsetzung nicht ganz funktioniert. Mir haben die Twists und WTF Momente ein wenig gefehlt. Ein Buch, das man durchaus lesen kann, aber nicht muss.

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*REZENSIONSEXEMPLAR* TITEL: Drei kleine Lügen ORIGINALTITEL: Three Little Lies AUTOR: Laura Marshall SEITEN: 400 KLAPPENTEXT: Ellen und Sasha waren Teenager, als sie zu besten Freundinnen wurden. Nun leben sie gemeinsam in London und genießen alle Freiheiten des Erwachsenenlebens. Eines Abends kommt Sasha jedoch nicht nach Hause, und Ellen vermutet das Schlimmste. Sie ahnt, dass das Verschwinden ihrer Freundin etwas mit dem dunklen Geheimnis aus ihrer Vergangenheit zu tun hat, ein Ereignis, das ihrer beider Leben erschütterte. Was ist wirklich geschehen, in dieser einen Nacht vor zehn Jahren? Mit dieser Frage muss sich Ellen auf der Suche nach ihrer Freundin auseinandersetzen. Doch jemand weiß, dass Ellen eine Antwort sucht – und dieser Jemand will um jeden Preis verhindern, dass die ganze Wahrheit ans Licht kommt … MEINE MEINUNG: Die Geschichte wird aus verschiedenen Perspektiven erzählt und die Autorin springt zwischen Vergangenheit und Gegenwart hin und her. Das finde ich gut, da man erfährt wie Ellen und Sasha sich kennengelernt haben und man begleitet Ellen auf der Suche nach Sasha. Der Schreibstil ist klar und flüssig. Anfangs fand ich die Geschichte noch interessant und spannend als Sasha verschwunden ist. Aber dann kam erstmal nichts mehr. Die Geschichte hat sich wirklich sehr gezogen, dennoch musste ich mich immer fragen wo ist Sasha? Was ist damals passiert? Im letzten Drittel wurde es dann auch endlich mal spannend. Die Erzählungen aus der Vergangenheit fand ich persönlich spannender als in der Gegenwart. Auf jeden Fall zum Ende hin fließen Vergangenheit und Gegenwart inhaltlich zusammen und man erfährt aus beiden Zeitebenen was wirklich passiert ist, was ich persönlich gut gemacht finde. Ellen fand ich teilweise nervig. Sie ist teilweise ein kleines naives Mädchen. (als Teenager verständlich, jedoch nicht als Erwachsene) Generell waren die Charaktere oberflächlich und dies spiegelt sich in den Handlungen auch wider. Insgesamt kann man sagen, dass es ganz nett gewesen ist, aber mehr auch nicht. Ein Buch was man lesen kann, aber nicht muss.

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Drei kleine Lügen

Von: Mara

12.01.2020

Inhalt Ellen und Sasha waren Teenager, als sie zu besten Freundinnen wurden. Nun leben sie gemeinsam in London und genießen alle Freiheiten des Erwachsenenlebens. Eines Abends kommt Sasha jedoch nicht nach Hause, und Ellen vermutet das Schlimmste. Sie ahnt, dass das Verschwinden ihrer Freundin etwas mit dem dunklen Geheimnis aus ihrer Vergangenheit zu tun hat, ein Ereignis, das ihrer beider Leben erschütterte. Was ist wirklich geschehen, in dieser einen Nacht vor zehn Jahren? Mit dieser Frage muss sich Ellen auf der Suche nach ihrer Freundin auseinandersetzen. Doch jemand weiß, dass Ellen eine Antwort sucht – und dieser Jemand will um jeden Preis verhindern, dass die ganze Wahrheit ans Licht kommt … Meine Meinung Die Geschichte nimmt den Leser mit auf eine Entdeckungsreise und ist voller Wendungen und Überraschungen. Wer hat gelogen? Wer wollte wen schützen? Wer hat es verdient, all diese Jahre im Gefängnis zu verbringen? Wer will, dass einige Leute für das bezahlen, was sie getan haben? Die Charakterisierung der verschiedenen Persönlichkeiten ist überzeugend aufschlussreich und das Erzählen packt. Ich konnte es in der zweiten Hälfte des Buches nicht niederlegen. Die Beschreibung der beiden Anwälte beschwört ein anschauliches Bild und die Szenen im Gerichtssaal sind eine wunderbare Möglichkeit, den Leser in das geschehene Geschehene hineinzulassen. von Teenager-Angst und familiären Beziehungen ist brillant. Die Monktons ist eine faszinierende Familie von Musikern,auch die beiden Mädchen waren die typische nette Mädchen von neben an. Sie wirkten authentisch und glaubwürdig ich mochte sie.Daniel als Charakter war auch interessant er wirkte clever , also ist es ein Wunder, dass sowohl Ellen als auch ihr bester Freund auf ihn hereinfallen. Ich hätte sie deswegen einfach schlauer und clever eingeschätzt. Auch wenn einige Persönlichkeiten aufeinander treffen und eine Rolle gespielt haben fand ich es toll einige verschiedenen Perspektiven zu Lesen. Fazit: Dies ist eine fesselnde, überzeugende Lektüre Die Spannung in bestimmten Szenen ist total packend. Ich habe dieses Buch sehr genossen und würde es weiterempfehlen.

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Mein Eindruck: ACHTUNG – DA ES EINE ABBRUCHREZENSION IST, BEURTEILE ICH NUR DIE VON MIR GELESENEN SEITEN!! Als ich das Buch vor einiger Zeit auf der Verlagsseite entdeckt habe, klang es sehr interessant und ich erhoffte mir anhand des Klappentextes einige spannende Lesestunden. Ellen und Sasha leben zusammen, kennen sich schon seit ihrer Teenagerzeit und wissen alles übereinander. Denkt zumindest Ellen… Bis Sasha verschwindet und sie auf ihrer Suche immer mehr Dinge von ihrer angeblich besten Freundin erfährt, die ihr Sasha nie erzählt hatte. Der Schreibstil der Autorin ließ sich leicht und flüssig lesen und ich kam eigentlich zügig durch das Buch. Auch die bildliche Darstellung der örtlichen Begebenheiten fand ich sehr angenehm und ich konnte mir alles gut vorstellen, zumindest die Gegend, in der sie lebten, Häuser etc. Allerdings fehlte mir etwas, was für mich bei einem Thriller unbedingt dazugehört: Spannung. Die habe ich hier verzweifelt gesucht, von der ersten Seite bis zu dem Moment, an dem ich dann endgültig aufgegeben habe (bei ca. der Hälfte des Buches). Die Autorin lässt uns immer mal wieder in die Vergangenheit der Mädels springen, wie sie sich kennengelernt haben, wie sie zu Freundinnen wurden etc. Natürlich begleiten wir auch Ellen in der Gegenwart (hier 2017) auf ihrer Suche nach Sasha und der Wahrheit. An sich finde ich die Geschichte gar nicht mal so schlecht, genauso wie den Schreibstil, allerdings hat es die Autorin leider nicht geschafft, auf irgendeine Weise Spannung aufzubauen. So empfinde ich es zumindest. Die Geschichte plätscherte so langsam vor sich hin und da ich außerdem auch noch das Problem hatte, dass ich mich auch nicht wirklich in Ellen hineinfühlen konnte, war ich irgendwann so gelangweilt von ihr und der Geschichte, dass ich dann endgültig abgebrochen habe. Allerdings hatte ich nicht nur bei Ellen das Problem, sondern es ging mir auch bei den anderen Charakteren so. Sie wirkten auf mich alle so weit weg und unnahbar. Fazit: Ein Thriller, der mich leider nicht wirklich unterhalten konnte, da mir die Spannung und authentische Charaktere, in die man sich hineinfühlen kann, gefehlt haben. Schade eigentlich, denn man hätte hier viel mehr rausholen können.

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Meine erste Rezension in diesem Jahr schreibe ich auch zu dem Buch, welches ich als erstes in diesem Jahr beendet habe. Wie im letzten Jahr ist es ein Thriller und diesen habe ich vom Blanvalet Verlag als Rezensionsexemplar bekommen. Ich habe mich sehr darüber gereut, da ich Thriller einfach liebe und wie mir dieser hier gefallen hat, erfahrt ihr gleich. Information Autorin: Laura Marshall Verlag: Blanvalet Verlag Genre: Thriller Originaltitel: Three Little Lies Seiten: 400 Seiten Preis: 9.99 Euro ISBN: 978-3-7341-0795-5 Inhalt Ellen und Sasha waren Teenager, als sie zu besten Freundinnen wurden. Nun leben sie gemeinsam in London und genießen alle Freiheiten des Erwachsenenlebens. Eines Abends kommt Sasha jedoch nicht nach Hause, und Ellen vermutet das Schlimmste. Sie ahnt, dass das Verschwinden ihrer Freundin etwas mit dem dunklen Geheimnis aus ihrer Vergangenheit zu tun hat, ein Ereignis, das ihrer beider Leben erschütterte. Was ist wirklich geschehen, in dieser einen Nacht vor zehn Jahren? Mit dieser Frage muss sich Ellen auf der Suche nach ihrer Freundin auseinandersetzen. Doch jemand weiß, dass Ellen eine Antwort sucht – und dieser Jemand will um jeden Preis verhindern, dass die ganze Wahrheit ans Licht kommt... Meinung Ich weiß gar nicht so recht wo ich anfangen soll, da dass Buch mich leider nicht so richtig begeistert hat. Die Inhaltsangabe und auch die ersten Seiten haben mich sehr neugierig gemacht, doch leider blieb dies nicht lange so. Der Mittelteil hat sich leider sehr gezogen und ich habe die Spannung vermisst. Auch manche der Charaktere mochte ich nicht sonderlich. Ich fand es gut, dass wir mehrere Perspektiven und Zeitebenen hatten. So wurde das Geheimnis näher gebracht und außerdem verfolgen wir auch einen Gerichtsprozess in der Vergangenheit. Unter dem Kapitel stand auch immer ein Name und eine Zeit, so konnte ich mich schnell zurecht finden und es gab keine Verwirrung. Ellen, die wir die meiste Zeit aus ihrer Sichtweise, war mir eigentlich recht sympathisch. Sie versucht alles dafür zu tun, dass Sasha gefunden wird, obwohl diese es eigentlich gar nicht verdient hätte. Für ihre Freundin setzt sie alles in Bewegung und auch wenn sie nur geringe Hilfe bekommt, gibt sie ihre Suche nicht auf. Sie ist auch eher die "liebe" aus der Freundesgruppe, was heißt das vor allem in ihren jungen Jahren (aber auch noch in der Gegenwart) sie etwas naiv ist. Sasha hingegen hatte etwas sehr mysteriöses, aber ich bin mit ihren Charakterzügen nicht wirklich klar gekommen. Jedoch denke ich, dass sie bewusst so dargestellt wurde und manchmal mag ich diese mit Absicht unsympathischen Figuren. Wir lernen aber noch mehr Charaktere kennen, wie zum Beispiel die Brüder von Sasha und ihre Pateneltern. Daniel war mir sehr suspekt und ich fand es krass die Gerichtsverhandlungen aus der Sicht seiner Mutter zu erleben, dies war sehr bedrückend. Ich kann gar nicht fassen, wie ich mich am Ende des Buches gefühlt habe, da ich so sauer auf einen Charakter war und ich mit Ignoranz und Leuten den das Feingefühl im Bezug auf den Umgang mit anderen Menschen fehlt, gar nicht umgehen kann. Mit der Auflösung von allem habe ich tatsächlich gar nicht gerechnet. Ich war ziemlich baff, da ich eine eigene Theorie hatte und diese dann mal so überhaupt nicht gestimmt hat. Der Schreibstil von Laura Marshall war sehr angenehm und flüssig. Ich bin trotz den manchen Spannungslücken schnell durch das Buch gekommen. Fazit Von mir bekommt "Drei kleine Lügen" nur 3 Sterne, was ja eigentlich auch nicht so schlecht ist. Mir hat an manchen Stellen einfach die Spannung gefehlt und ich war nicht gefesselt. Jedoch kann ich es Leuten empfehlen, die vielleicht eher auf harmlosere Thriller stehen. Bis bald meine Bücherdrachen Vici

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