Leserstimmen zu
Der Koran und die Frauen

Benjamin Idriz

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Frau im Islam

Von: Serpil

03.06.2019

Ich berichte über dieses Buch, da ich es Testlesen durfte. Dies ist ausschließlich meine Meinung. Ich wollte dieses Buch unbedingt lesen, da ich selbst sehr viel darüber gelesen habe, was die moslemischen Männer alles dürfen und Frauen nicht. Dieses Buch öffnet jedem die Augen, dich sich mit Islam beschäftigen oder ein Moslem sind. In diesem Buch beinhaltet Informationen darüber, welche Stellung die Frau im Islam hat. Ich selbst gehöre zu der Religion, Islam und hab mich immer wieder gefragt, ob das was die Leute sagen, auch wirklich zum Islam gehört. Das habe ich nie geglaubt und dieses Buch hat mein Verdacht bestätigt. Das Thema, Frau im Koran, ist zwar überall bekannt aber wird nie angesprochen, was jetzt dieses Buch macht. In diesem Buch wird genau beschrieben, welche Pflichten und Aufgaben die Frau hat, aber auch der Mann hat. Der Autor schreibt in diesem Buch über seine Erfahrungen und nicht über hören, sagen. Er hat selbst alles erlebt, wie man mit einer Frau umgeht, die eine Moslemin ist. Die Gelehrten des Islam´s, Hoca, solche es mehr geben, die nicht nur den Männer wohlgesonnen ist, sondern auch die Frauen, in Ihren Vorhaben und der Ausübung der Religion beistehen. Die Themen wurden Chronologisch aufgebaut, was den Lesern, eine Gliederung bietet, die Religion und die Stellung der Frau im Islam zu verstehen. Leider gibt es immer wieder Menschen, Hauptsächlich Männer, die denken, dass eine Frau nichts wert ist und nur in Heim und Küche gehört. Sie haben leider den Koran so ausgelegt, wie sie es gebraucht haben. Sensible Themen wie das die Frau keine Rechte hat oder dass der Mann mehrere Frauen heiraten darf, wird in diesem Buch genauso behandelt, wie das Thema, Kind-Braut und Zwangsehe. Das Thema Frau im Koran umfasst sehr viele Passagen, die in diesem Buch erwähnt werden. Dass die Frau heutzutage schlecht da steht im Koran ist vielmehr den Menschen zu verdanken, die denken alles so zu legen, wie es im Augenblick gut gebraucht wird. Der Koran wird von den Menschen so verändert, wie es das Jahrzehnt zulässt. Dabei gehen so viele Suren verloren, die die Stellung der Frau beschreibt. Auch ich wurde so erzogen, dass ich geglaubt habe, dass nur die Männer das sagen haben, immer Recht haben und dass die Frau alles tun sollte, um Ihren Vater, Gatte Bruder und andere männliche Verwandte zufriedenzustellen. Leider sind, bei diesen Anwendungen des Korans, sehr viele Frauen unglücklich oder sind physisch Krank. Dieses Buch zeigt auf, wie falsch die Menschen den Koran verstanden oder vollziehen. Der Autor erzählt zudem, wie der Prophet Mohammed (s.a.v.) die Frauen behandelte und was Er über die Frauen gesagt bzw. geschrieben hat. Ich empfehle dieses Buch gern weiter, für alle die sich für Religion interessieren und sich selbst ein Bild machen wollen. Es ist sehr informativ, auch für nicht Moslems, die sich immer gefragt haben, ob und wie mehr Ehe für den Mann geregelt ist, welche Aufgaben und Pflichten die Frau und der Mann haben. Welche Ansichten der Prophet Mohammed (s.a.v.) über die Frau hatte. Auch wenn Benjamin Idriz, der Autor, in seinem Buch „Der Koran und die Frauen“ in einem Jahrzehnt geschrieben hat und dabei die Gleichberechtigung der Frauen anspricht, wird es noch sehr lange dauern, bis die moslemischen Frauen auch gleichgestellt werden. Er schreibt über die Entwicklung, was in den letzen Jahren erreicht wurden, dennoch denke ich, dass die Frauen, in Zukunft, über die Entscheidungen, die Ihr Leben betreffen auch mitwirken können. Für die Frauen wäre das ein großer Schritt in die Zukunft. Dieses Buch ist es Wert gelesen zu werden, von Muslimen und auch von nicht Muslimen, die sich für dieses Thema interessieren.

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Ausgehend von seiner eigenen Biografie setzt sich Benjamin Idriz bereits in jungen Jahren mit der Thematik Frauen aus der Sicht des Koran auseinander. Ein Anliegen ist ihm, Muslimen und Nicht-Muslimen die muslimische Welt näher zu bringen. Chronologisch beschreibt Idriz die Stellung der Frau ausgehend von der vorislamischen Zeit bis in die Gegenwart. Er zeigt dabei unterschiedliche Interpretationen und gesellschaftlich-bedingte Weiterentwicklungen auf. Neben Geschlechter bedingte Unterschiede in der Umsetzung der Religionsausübung werden Aspekte wie die Darstellung der Stellung von Mann und Frau im Koran, Frauenrechte, Heirat, Scheidung und Polygamie sowie das allgemeine Thema zur Gleichberechtigung betrachtet. Durch seine alltagsnahe Sprache nimmt der die/den Leser*in mit auf eine geschichtliche und kulturelle Reise mit. Er argumentiert Themen über Frauen und den Koran aus unterschiedlichen Perspektiven. Die/der Leser*in bekommt einen umfassen Einblick zur Thematik, die über den Tellerrand hinausgeht. Idriz scheut nicht davor einen Bezug zu kritischen Fragenstellung der heutigen Zeit zum Islam und dem Koran aufzugreifen. Er hinterfragt Themen kritisch, ohne Leser*in Lösungsansätze aufzuzwängen. Aus meiner persönlichen Sicht entwickelt sich „Der Koran und die Frauen“ nach einer langatmigen Einleitung zu einer kurzweiligen Entdeckungsreise des Koran bzw. des Islams. Benjamin Idriz schafft es dem Leser durch eine kritische als auch wohlwollende Betrachtung die Thematik näher zu bringen.

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Neue Perspektiven

Von: AlDe

02.06.2019

Da ich Religionswissenschaft studiere, hat mich dieses Buch wirklich sehr interessiert. Der Schreibstil ist einem wissenschaftlichen Aufsatz ähnlich, lässt sich aber wegen der einfachen Wortwahl sehr angenehm lesen. Ich finde es wirklich toll, dass Argumente stets mit Beispielen belegt werden. Idriz nimmt eine klare Haltung ein, was mich persönlich nicht störte, allerdings denke ich, dass diese Haltung verschiedenen Personen negativ auffalle könnte.

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Ein faszinierendes Buch, bei dem es ein paar Seiten braucht, bis man im Lesefluss ist, wenn man sich mit dem Thema bisher nicht beschäftigt hat. Danach will man es aber gar nicht mehr weglegen. Das Buch ist in ein paar Kapitel mit mehreren kleineren Abschnitten geteilt, die dafür sorgen, dass man in die einzelnen Themen einen guten Einblick bekommt, es aber nicht zu tief ins Detail geht. Es geht auch auf die Zeiten vor dem Koran ein (vorislamisches Arabien) und was durch den Koran alles verbessert und gerechter werden sollte. Dabei kam es beispielsweise auch bei der Übersetzung ins Deutsche zu falschen Begrifflichkeiten, wodurch der Koran oft anders oder sogar gegenteilig „gelebt“ wird, als es eigentlich angedacht ist. So hört man beispielsweise ja allzu oft, dass der muslimische Mann die Herrschaft über die Frau hat, was absolut nicht dem Willen des Korans entspricht. Besonders faszinierend finde ich dementsprechend die Ziele des Korans (z.B. geschlechtsunabhängige Gleichstellung), die mir zuvor gar nicht bewusst waren. Spannend sind auch die Vergleiche zur Bibel, welche ein deutlich negativeres Bild abgibt als der Koran. Der Autor ist Imam und gibt an einzelnen Stellen auch deutlich seine persönliche Sicht wieder. Das Buch regt zum Nachdenken an und gibt einen neuen Blick auf den Koran und die Stellung der Frau (und des Mannes) im Islam. Ich bin bewusst aus der katholischen Kirche ausgetreten und gehöre seitdem keiner Religion an, bin demnach ein neutraler Leser. In "fremde" Religionen wie dem Buddhismus oder nun auch dem Islam einzutauchen, ist immer wieder interessant und sollte zur Allgemeinbildung gehören.

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eine andere Kultur

Von: Günter

02.06.2019

Das Buch "Der Koran und die Frauen" von Benjamin Idriz hat eine dezent-schöne Aufmachung. Es behandelt ein Thema, das immer im Raum steht und nie ausgesprochen wird. Frauenfeindlichkeit und Islam gehören für viele scheinbar zusammen. Daran gibt es nichts zu beschönigen, aber vieles zu ändern. Das Buch ist schön übersichtlich gegliedert, und die Anordnung/Chronologie ist finde ich sehr sinnvoll. Der Autor berichtet nicht neutral und distanziert, sondern aus erster Hand. Nicht wie es in der Theorie ist, sondern in Wirklichkeit. Benjamin Idriz ist in Skopje/Mazedonien geboren und ist Imam der Islamischen Gemeinde Penzberg und Vorsitzender des „Münchner Forum für Islam“. Das Buch empfinde ich als große Bereicherung und Horizonterweiterung und kann es eigentlich jedem empfehlen der etwas mehr über andere Kulturen erfahren möchte.

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Ein sehr lehrreiches Buch!

Von: Diva

02.06.2019

Das Buch „Der Koran und die Frauen“ von Benjamin Idriz, der selbst praktizierender Iman ist, zeigt die Stellung der Frau im Koran sowie die verschiedenen Sichtweisen auf diesen auf. Es verdeutlicht, dass viele falsche Sicht- und Verhaltensweisen, lediglich falschen Auslegungen des Korans geschuldet sind. Ein sehr lehrreiches, kritisches und wissenschaftlich fundiertes Buch, das an jeder Schule behandelt werden sollte- um aufzuklären und Vorurteile, die durch Hasspredigten und Extremisten entstanden sind, abzubauen. Ein sehr flüssig und verständlich geschriebenes Buch, dass lange zum Nachdenken anregt.

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Vorurteile

Von: larsilein

02.06.2019

Das Buch "Der Koran und die Frauen" behandelt oft und kontrovers diskutierte Thema die Frauen im Islam. Ebenso die Stellung der Frau im Islam. Frauenfeindlichkeit und Islam gehören für viele scheinbar zusammen. Daran gibt es nichts zu beschönigen, aber vieles zu ändern. So werden gezielt Vorurteile des Westens über den Islam angesprochen, aber auch Falsch Interpretationen des Korans von Islamisten, was extrem bereichernd und Augen öffnend ist, da das Thema dadurch glaubhaft von allen Seiten betrachtet wird. Ich empfehle das Buch. Es lädt zur kritischen Auseinandersetzung, zum Nachdenken ein.

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Neue Erkenntnisse zu einem wichtigen Thema

Von: JosDanCat

02.06.2019

Das Cover des Buches ist dem Thema und der Wissenschaftlichkeit der Arbeit angemessen und zurückhaltend gestaltet. Benjamin Idriz hat mit "Der Koran und Die Frauen" ein wichtiges Thema als Iman aus erster Hand bearbeitet, dass viele nichtmuslimische Frauen im Alltag interessiert oder beschäftigt. Da ich über keinerlei Vorkenntnisse verfüge, brauchte ich teilweise etwas Zeit, um mich wieder einzulesen. Nach langen Arbeitstagen griff ich auch eher nach leichterer Literatur. Am Stück konnte ich dieses Buch nicht lesen, da es sehr wissenschaftlich geschrieben ist und extrem viele historische Ereignisse aufgreift. Häufig habe ich beim Lesen Pausen eingelegt, um über die zuvor gelesenen Abschnitte nachzudenken. Benjamin Idriz erklärt, nicht immer wertungsfrei, das historische und moderne Frauenbild des Islams. Viele Aspekte sind sehr interessant. Ich verstehe muslimische Sichtweisen durchaus besser und es gelingt mir nach dem Lesen der Lektüre mich in die Sichtweisen meiner zumeist muslimischen Sprachlernschüler besser hineinzuversetzen . Zustimmen kann ich aber nicht allen beschriebenen Aspekten des Buches. So bleibt bei mir zum Beispiel unter anderem die Frage offen, wenn Polygamie im Islam eigentlich nur dazu diente, dass Kriegswitwen nicht unversorgt blieben, warum es dann den tausenden Trümmerfrauen nach dem Zweiten Weltkrieg gelang, ihre Kinder und sich ohne Männer zu versorgen und ein selbstbestimmtes Leben zu führen? Das Buch ist für alle Leser empfehlenswert, die historische entstandene Sichtweisen in muslimischen Ländern besser verstehen wollen und sich nicht scheuen, sich auf eine kontrovers geführte Diskussion einzulassen.

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