Leserstimmen zu
Gott hat auch mal 'nen schlechten Tag

Lucy Astner

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Bewertet mit 5 Sternen Zum Buch: Jacob Crissen hat alles, eine Familie, einen tollen Job und Geld im Überfluss. Und Glück, auch wenn er es anders sieht. Denn er hat als einziger einen Hubschrauberabsturz überlebt, bei dem swine Frau und sein kleiner Sohn ums Leben kamen. Lupi ist acht und könnte dringend für sich und ihre Mama ein wenig Glück brauchen. Als sie zufällig auf Jacob trifft und von dessen Geschichte liest, ist für sie klar, Jacob muss Gott sein. Alles passt J.C., den Absturz überlebt ... Nun muss sie nur noch Jacob davon überzeugen. Meine Meinung: Ich kannte von Lucy Astner bisher nur die Kinderbücher von Polly Schlottermotz. Von "Gott hat auch mal 'nen schlechten Tag" hörte ich über Instagram und wollte das Buch gerne lesen, da es mich wirklich neugierig machte. Nach dem Klappentext erwartete ich eigentlich nicht wirklich viel, eine unterhaltsame, humorvolle Geschichte. Bekommen habe ich eine wunderschöne, unglaublich berührende Geschichte, die mich sehr bewegte. Lupi ist ein kleiner Besserwisser, unglaublich schlau und unglaublich altklug. Ihre Mama, Becky, ist ganz besonders. Es steht nie zur Frage, ob sie Lupi liebt, nur trifft sie so manch falsche Entscheidung und dadurch ist Lupi gezwungen an ein Wunder zu glauben. In da kommt Jacob ins Spiel. Zu Beginn ein echter Kotzbrocken, voller Selbstmitleid und voller Schuldgefühle hat mich gerade seine Geschichte und seine Verwandlung sehr berührt. Eine Geschichte voller Humor, aber dennoch sehr bewegend. Ich habe mich jedenfalls von Jacob und Lupi sehe gut unterhalten gefühlt und kann das Buch nur empfehlen. Einfach nur wunderschöne Unterhaltung.

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Durch eine Bekannte bin ich auf dieses Buch aufmerksam geworden und ab da wollte ich es auch unbedingt lesen. ⁣ ⁣ Zum Inhalt:⁣ ⁣ Es geht um die 8jährige Lupi, die von ihrer Mutter allein erzogen wird. Mehr schlecht als recht, denn auf dem ersten Blick scheint Lupi vernachlässigt. Ihre Mutter klaut sich deren Lebensunterhalt zusammen und eine richtige Wohnung haben sie auch nicht. Dabei wünscht Lupi sich nichts sehnlicher, als ganz normal, wie jeder andere, ein eigenes Zuhause zu haben. - Einen Hafen zum Glücklichsein!⁣ ⁣ Jacob, erfolgreicher Moderator und absoluter Workaholic, hat es weit in seinem Leben geschafft. Er ist verheiratet, hat einen Sohn und nun soll er auch noch das "goldene Mikrofon" verliehen bekommen. Damit öffnen sich nochmal ganz andere Türen. Doch das Schicksal meint es nicht gut mit ihm. Bei einem Hubschrauberabsturz kommen seine Frau und sein kleiner Sohn ums Leben. Er selbst blieb so gut wie unverletzt. - Eigentlich ein Wunder! ⁣ ⁣ Und genau ein solches braucht Lupi. Sie denkt sich, wer so Etwas überlebt, muss Gott höchstpersönlich sein. Doch der entpuppt sich als ganz schön schlecht gelaunt. Aber auch Gott hat schließlich mal 'nen schlechten Tag.⁣ Ob sie es schafft, Jacob neuem Lebensmut zu schenken, damit sie endlich ihr eigenes kleines Wunder bekommt?⁣ ⁣ Eigene Meinung:⁣ ⁣ Schon auf den ersten Seiten war ich der kleinen Lupi verfallen. Mit ihrer, klugen und vor allem hoffnungsvollen Art hat sie direkt mein Herz erobert. Aber auch für Jacob hat mein Herz geschlagen. Die zwei sind einfach ein Dreamteam in dieser Geschichte. Die Bilder, die dabei in meinem Kopf entstanden sind, liefen wie ein Film vor mir ab. Auch, wenn ich gerade nicht gelesen habe, hingen meine Gedanken trotzdem immer bei Lupi. So einen starken Sog hatte die Geschichte auf mich. Man wollte einfach wissen, wie die Story enden wird. Hier könnte man sagen, dass sie vorhersehbar ist. Aber der Weg ist, wie so oft, das Ziel. Und den hat die Autorin "wunder"bar umgesetzt. Sogar mit einer kleinen Überraschung, am Schluss. Denn tatsächlich hatte ich ein anderes Ende erwartet. So aber, war es auch perfekt. Eben einfach "wunder"voll!⁣ Es freut mich übrigens gelesen zu haben, dass dieses Buch verfilmt wird. Bin gespannt, wie meine Lieblingscharaktere besetzt werden. Für Becky, Lupis Mutter gibt es eigentlich nur eine Person, die richtig passt. - Palina Rojinski!⁣ ⁣ Fazit: ⁣ Liebenswerte Charaktere, ein Schicksal und ganz viel Wunder. ⁣ Das Buch wandert direkt auf mein Regal der Lieblingsbücher. Absolute Leseempfehlung⁣ ⭐⭐⭐⭐⭐

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TV-Moderator Jacob Chrissen verliert bei einem Helikopterabsturz, den er selbst überlebt, Frau und Kind. Sein Überleben wird als Wunder gefeiert, was Jacob, der sich die Schuld am Tod seiner Familie gibt, noch wütender macht. Er hat mit dem Leben abgeschlossen und möchte selbst nur noch sterben. Lupi ist acht Jahre alt und mit ihrer alleinerziehenden, rastlosen Mutter schon oft umgezogen. Nachdem ihre Mutter mehrfach strafrechtlich durch kleinkriminelle Delikte in Erscheinung getreten ist, droht Lupi in einer Pflegefamilie untergebracht zu werden. Lupi hofft auf ein Wunder, das wie gerufen kommt, als sie Jacob kennenlernt, der vom Himmel gefallen ist und überlebt hat. Sie sieht in ihm einen Gott und versucht alles, um ihn zu überzeugen, dass das Leben lebenswert ist und Jacob gebraucht wird. Schließlich glaubt sie ganz fest an die Inschrift ihres Anhängers "Wende dich an Gott und er wird dir ein Wunder schenken". "Gott hat auch mal 'nen schlechten Tag" ist eine unheimlich warmherzige Tragikomödie, die abwechselnd aus der Sicht von Jacob und Lupi beschrieben ist. Jacob hat durch ein Unglück seine Ehefrau Sarah und seinen kleinen Sohn Jimmy verloren und kann deren Tod nicht akzeptieren. Er zieht sich voller Selbstmitleid zurück, kann die Trauer nicht zulassen und sieht keinen Sinn mehr im Leben. Seine Verzweiflung, die sich in Wut entlädt, ist spür- und nachvollziehbar. Lupi hat es mir ihrer verantwortungslosen Mutter auch nicht leicht im Leben, geht aber ganz anders mit ihrem Schicksal um. Sie ist zwar einerseits reifer für ihr Alter, hat sich aber andererseits eine kindliche, sympathisch-naive Art bewahrt. Sie versucht allen Hindernissen etwas Positives abzugewinnen und möchte auch Jacob mit Hilfe einer Glücksstrategie zu neuem Lebensmut verhelfen. Sie kann nicht akzeptieren, dass er seinem Leben ein Ende setzen möchte - schließlich ist er Gott und dann könnte auch sie nicht mehr an Wunder glauben. Der Roman ist sehr lebendig und unterhaltsam geschrieben, so dass die Kapitel nur so dahinfliegen. Lupi ist ein aufgewecktes Mädchen, dessen optimistisches Wesen rührend und einfach ansteckend ist. Sie lässt sich nicht von Jacobs Selbsthass und abweisender Art unterkriegen, was für viele amüsante Dialoge und humorvolle gemeinsame Erlebnisse sorgt. Trotz Jacobs Trauer und aller Probleme, die auf Lupi lasten, was sie durch ihre kindliche Art gar nicht so empfindet, ist das Buch nicht bedrückend, sondern kann auf warmherzige Art und Weise Hoffnung und Lebensfreude vermitteln. Die Geschichte ist vielleicht nicht neu und entwickelt sich auch nicht sonderlich überraschend, überzeugt jedoch durch einen mitreißenden Schreibstil, liebevoll gezeichnete Charaktere - insbesondere in Form der kleinen Heldin Lupi - und eine positive Botschaft, die das Leben feiert. Dabei kann man ein wenig darüber hinweg sehen, dass der positive Verlauf der Geschichte sehr idealistisch und das Verhalten der Protagonisten nicht immer ganz glaubhaft ist.

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Bei einem Helikopterabsturz verliert der bekannte TV-Moderator Jacob Chrissen seine Frau und seinen Sohn. Er selbst hat das Unglück wie durch ein Wunder überlebt. Doch er sieht keinen Sinn mehr im Leben, das er zuvor so ausschweifend geführt hatte. Die achtjährige Lupi hingegen könnte dringend ein Wunder gebrauchen und sieht in Jacob die Lösung. Denn er muss schließlich Gott persönlich sein, da er den Sturz vom Himmel überlebt hat. Sie ist wild entschlossen, Jacob in zehn Tagen zu zeigen, dass das Leben schön ist und ihn die Welt noch braucht. Die Kombination aus amüsantem Titel und farbenfrohen Cover hat mich direkt neugierig gemacht, welche Geschichte sich hinter "Gott hat auch mal ’nen schlechten Tag" verbirgt. Diesen humorvollen wie nachdenklichen Roman habe ich gerne gelesen, wenngleich der Funke nicht gänzlich übergesprungen ist. Jacob Chrissen war mir zunächst furchtbar unsympathisch, weil er dem Klischee des karrierefixierten Mannes entsprach, der seine Familie immer erst an zweiter Stelle nach der Arbeit stellte. Selbst Treue war für ihn ein dehnbarer Begriff. Diese vermutlich gewollte Abneigung hat seinen Schmerz allerdings nicht weniger einschneidend spürbar gemacht, als er bei dem Helikopterabsturz seine Frau und seinen Sohn verliert. Anstelle die Trauer zuzulassen, schottet er sich ab, verstößt die Schwiegereltern und seine Schwester, um sich in seinem Selbstmitleid zu verlieren und seinem sinnlos gewordenen Leben ein Ende zu setzen. Denn erst mit dem Tod seiner Familie beginnt er zu realisieren, wie sehr sich der Schleier der Selbstverständlichkeit in der vergangenen Zeit über das gemeinsame Glück gelegt hat und die Wertschätzung zunehmend im Hintergrund verblasste. Mir ist absolut bewusst, wie sehr er trauert, dennoch fand ich sein Verhalten denjenigen gegenüber, die ihm helfen wollten, obwohl sie selbst in Trauer vergehen, unentschuldbar egoistisch und feige. Von seiner abweisenden, verzweifelten Art und der fortwährenden Todessehnsucht lässt sich die achtjährige Lupi glücklicherweise nicht abbringen. Dieses kleine Mädchen ist mir in ihrer außergewöhnlichen Liebenswürdigkeit sofort ans Herz gewachsen, denn sie versprüht trotz ihrer schwierigen familiären Umstände eine unglaubliche Lebensfreude und Weisheit. Mit ihrer altklugen Art erschien sie mir mehrmals wie eine alte, weise Seele im Körper eines jungen, aufgeweckten Mädchens. Für sie ist Jacob das Wunder, das sie dringend benötigt, um nicht vom Jugendamt in eine andere Familie gesteckt zu werden. Lupi überredet Jacob zu einem Deal, um ihn in 10 Tagen von der Schönheit des Lebens zu überzeugen. In dieser Zeit darf er sich nicht umbringen, so die Vereinbarung. Darauf folgen herrlich amüsante Szenen der gewitzten Lupi, die unangekündigt mitten im Wohnzimmer steht und Jacob beispielweise zu einer waghalsigen Rettungsaktion animiert. Aber auch die traurigen, nachdenklichen Abschnitte dürfen nicht fehlen, die von Mobbing, der Suche nach einem festen Zuhause und Zugehörigkeit handeln. Benötigte die Geschichte anfangs ein bisschen lange, um in die Puschen zu kommen, so kamen mir später einige Wendungen zu urplötzlich und glatt, um glaubhaft zu erscheinen. Auf vollkommene Abschottung und ausgeprägter Todessehnsucht folgt Friede-Freude-Eierkuchen, begleitet von einem achterbahnähnlichen weiteren Verlauf. Das Erzähltempo hatte in seinen Handlungssprüngen mehr Ähnlichkeit mit einer Kino-Komödie als mit einer vollkommen überzeugenden Lektüre. "Gott hat auch mal ’nen schlechten Tag" vereint laute und leise Töne der Trauer im Stile einer Komödie für die Kinoleinwand, begleitet von einer speziellen Freundschaft des egoistischen, verzweifelten TV-Moderators und der großartigen, weisen achtjährigen Lupi.

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Inhalt: Jacob Chrissen verliert bei einem Helikopterabsturz seine Frau und seinen Sohn, überlebt selbst aber nahezu unverletzt. Was andere als Wunder sehen, ist für ihn jedoch eine Strafe. Wenn im Leben der achtjährigen Lupi kein Wunder geschieht, wird sie demnächst ihrer Mutter Becky weggenommen und in eine Pflegefamilie gebracht. Jetzt kann ihr also nur einer helfen: Gott persönlich und wer könnte das sein, wenn nicht gar Jacob. Immerhin ist er vom Himmel gefallen. Doch manchmal braucht es kein Wunder, sondern nur eine unerwartete Begegnung, die das Leben für immer verändert … . Meine Meinung: Am Anfang des Buches lernt man Jacob und seine Familie kennen und erlebt hautnah mit, wie sie in den Helikopter einsteigen. Sofort wird klar, dass der Moderator keinen wirklichen Draht zu seinem Sohn hat und auch seine Ehe nicht zum Besten steht. So wirklich sympathisch war er mir zu Beginn nicht. Sein persönlicher bzw. beruflicher Erfolg scheint ihm wichtiger zu sein, als das Wohl seiner Familie, damit macht er sich beim Leser nicht gerade beliebt. Trotzdem fällt er nach dem Unfall in ein tiefes Loch und erkennt keinen Sinn mehr in seinem Leben, weswegen er es beenden möchte. Sehr einfühlsam, aber auch authentisch schildert Lucy Astner die Verzweiflung ihres Protagonisten und brachte mir so den Moderator näher. Auch, wenn er Fehler in seinem Leben gemacht hat, hatte ich sehr großes Mitleid mit Jacob. Lupi bildet dagegen einen sehr schönen Kontrast zu Jacob. Während die Kapitel aus seiner Sicht eher düster, zu Beginn fast schon hoffnungslos sind, sprüht ihre Sichtweise fast schon vor Optimismus. Obwohl ihre Situation nahezu aussichtslos ist und ihr Leben alles andere als leicht, sieht sie doch immer auch das Gute im Leben. Als sie jedoch keinen Ausweg mehr sieht, hofft sie in Jacob ein Wunder zu finden. Dafür muss sie aber erst einmal dafür sorgen, dass er sich selbst besser fühlt und sein Leben wieder in den Griff bekommt. Das macht sie mit ihrer ganz eigenen Art und lockt damit Jacob aus seinem Schneckenhaus. Lupi gefiel mir wirklich richtig gut. Sie ist ein außergewöhnliches Mädchen und trotzt allen Widrigkeiten. Trotzdem hatte ich auch mit ihr Mitgefühl, denn sie darf nicht wirklich Kind sein und ihr Leben ist alles andere als leicht. Als Lupi schließlich auf Jacob trifft, schleicht sie sich mit ihrer außergewöhnlichen Art in dessen Leben und wirbelt es gehörig durcheinander. Das brachte für mich auch einiges an Humor in die Geschichte und ließ mich oftmals schmunzeln. So hebt sich die bedrückende Stimmung, die durch Jacobs Gemütszustand entsteht, nach und nach immer mehr auf. Lupi wird für ihn langsam immer mehr als nur ein menschlicher Störfaktor. Sie bringt ihn dazu, seine Vergangenheit zu überdenken, sie zu verarbeiten und damit wieder einen Schritt in die Zukunft zu machen. Ich fand es unglaublich berührend, wie die Autorin in diesem Buch mit ihren Protagonisten umgeht. Sie zeigt ihre Fehler auf, ohne sie abzuwerten, findet aber auch einen Weg, wie sie wieder mit sich ins Reine kommen können. Das erzeugte in meinen Augen eine sehr schöne, lebensbejahende Atmosphäre und vermittelt ganz klar eine Botschaft: Jeder macht mal Fehler, es kommt nur darauf an, wie man am Ende damit umgeht. Dabei setzt Lucy Astner sehr auf Emotionen. Ich konnte die Verzweiflung von Jacob selbst spüren, hab mit Lucy um ein bisschen Normalität gekämpft, wollte ihrer Mutter ins Gewissen reden oder zwischen Jacob und seiner Schwester vermitteln. Man hat als Leser fast das Gefühl selbst in der Geschichte zu stecken und alles hautnah mitzuerleben, so lebendig schildert sie die jeweiligen Situationen und so authentisch die Gefühle dazu. Ich wurde richtig mitgerissen und habe ebenfalls auf ein Wunder gehofft. Doch auch, wenn man meinen könnte, die Begegnung von Lupi und Jacob wäre so ein Wunder, sind es am Ende doch die Protagonisten selbst, die ihr Leben verändern. Glück ist eben das, was man selbst daraus macht. Fazit: Dieses Buch hat mich unglaublich berührt. Lucy Astner zeichnet mit viel Gefühl und Wertschätzung das Leben ihrer beiden ungewöhnlichen Protagonisten nach und schafft trotz der Fehler oder schwierigen Situation eine schöne und lebensbejahende Atmosphäre. Am Ende verändert vielleicht nicht ein Wunder das Leben, sondern die Begegnungen mit anderen und das eigene Handeln. Eine Geschichte, die man unbedingt lesen sollte. Unglaublich schön! Von mir bekommt das Buch 5 Punkte von 5.

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Zum Inhalt: Jacob Chrissen ist auf seiner Karriereleiter ganz oben, als sein Leben plötzlich eine dramatische Wendung nimmt. Er ist der einzige Überlebende bei einem Helikopterabsturz, bei dem jedoch seine Frau und sein fünfjähriger Sohn ums Leben kommen. Nach dem Verlust seiner Familie ist nichts mehr wie früher und Jacob findet einfach nicht mehr zurück ins Leben. Da taucht plötzlich die achtjährige Lupi auf; ein außergewöhnliches frühreifes Mädchen, die ihm nicht mehr von der Seite weicht. Denn Lupi glaubt, dass Jacob Gott sein müsse. Schließlich hat er ja einen Hubschrauberabsturz überlebt. Lupi braucht so sehr die Hilfe von Gott und hofft auf ein Wunder, um ihr eigenes Leben in den Griff zu bekommen. Leider hat Jacob aber mit seinem Leben bereits abgeschlossen... Meine Leseerfahrung: Nur auf Grund des Buchtitels oder -covers hätte ich womöglich nicht zu diesem Roman gegriffen. Ich war zunächst doch sehr skeptisch, ob die Geschichte mich überhaupt erreichen wird. Der Anfang hat mich aber bereits sehr berührt, denn die Geschichte von Jacob beginnt nun mal mit dem Tod seiner Familie und das ist wahrlich nicht leicht zu verdauen. Jacob hat eine spürbare Mordswut auf Alles und Jeden und kommt zu der Erkenntnis, dass er nicht hätte überleben dürfen. Denn er hat viele Fehler bezüglich seiner Ehe und Familie begangen und war offenkundig kein guter Vater gewesen. Eigentlich hat er sich schon dazu entschieden, seinem Leben eigenmächtig ein Ende zu setzen. Was aber so traurig beginnt, nimmt eine humorvolle Wendung, als die kleine Lupi bei Jacob auftaucht. Die wiederum ist so verbissen in ihren Glauben an ein Wunder, dass die beiden Figuren einen eindeutigen Kontrast zueinander bilden. Lupi ist voller Tatendrang und glaubt an eine zweite Chance im Leben. Ihr kindlicher Optimismus ist nahezu ansteckend. Sie ist zudem auch kein gewöhnliches Kind, denn sie musste auf Grund ihrer verantwortungslosen Mutter Becky für ihr Alter schnell reif werden. Jacob hingegen hat zwar karrieretechnisch viel erreicht im Leben, wirkt aber dennoch recht unbeholfen, insbesondere was zwischenmenschliche Beziehungen angeht. Und das scheint auch vor seinem großen Verlust der Fall gewesen zu sein.  Die Dialoge zwischen Jacob und Lupi sind köstlich, da hier tatsächlich zwei Welten aufeinander treffen und man sich hin und wieder fragt, wer hier Kind und wer Erwachsener in dieser Story ist. Ich habe mich beim Lesen sehr über die gemeinsamen Szenen amüsiert. Auch wenn manchmal einige Passagen nicht wirklich authentisch wirkten, und man sich fragt, ob ein Kind überhaupt so handeln würde, waren die Erzählfragmente am Ende sehr stimmig und führten zu einem zufriedenstellenden Abschluss der Geschichte.  Dank des lebhaften Erzählstils der Autorin konnte ich mir sowohl die Figuren als auch die Situationen, in denen sie sich befanden, ausgesprochen gut vorstellen und war emotional sehr eingebunden. Man merkt, dass hier eine gute Drehbuchautorin am Werk ist. Es würde mich daher nicht wundern, wenn auch dieser Roman bald verfilmt werden würde. Auf die Besetzung der Rolle von Lupi wäre ich auf jeden Fall am Meisten gespannt. Fazit: Lucy Astner erfreut uns mit einer emotional mitreißenden Geschichte, bei der Trauer und Freude sich abwechseln und die mit einer gesunden Portion Humor bestückt ist. Ein besonders schönes Buch für Herzensmenschen!

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Moderator Jacob Chrissen verliert bei einem Helikopterabsturz seine Frau und seinen Sohn. Er überlebt nahezu unverletzt. Doch ohne seine Familie sieht er keinen Sinn mehr in seinem Leben. Die achtjährige Lupi hält Jacob aufgrund seiner Geschichte für Gott und erhofft sich ein Wunder von ihm. Um Gott zu retten, schmiedet sie den Plan, ihm zu zeigen, dass das Leben schön ist und die Welt ihn braucht. Lupi und Jacob leben in sehr unterschiedlichen Welten. Lupi wächst sehr unstet auf. Mit ihrer unreifen Mutter Becky, die sich oft in Schwierigkeiten bringt, ist sie gezwungen bereits früh viel Verantwortung zu übernehmen. Jacob hingegen führt ein luxuriöses Leben seit er als Moderator erfolgreich ist. Verantwortung trägt er nicht wirklich, er verlässt sich ganz auf seine Familie. Als diese ihm aber plötzlich genommen wird, ist es die achtjährige Lupi, die ihn auffängt und ihn langsam wieder ins Leben zurück führt. Die Kapitel werden abwechselnd aus Lupis oder Jacobs Sicht erzählt. So erhält man als Leser einen sehr umfangreichen Eindruck beider Leben. Der Schreibstil von Lucy Astner ist gleichzeitig gefühlvoll, leicht und humorvoll. Besonders durch Lupis kindliche Sicht der Dinge, wird die Geschichte an einigen Stellen so aufgelockert, dass man nicht in die dunklen Abgründe der tiefen Trauer Jacobs gerissen wird. Besonders Lupis Gefühlswelt und ihre ganz spezielle Art Jacobs Trauer in etwas positives zu wandeln, macht für mich den Charme dieses Buches aus. Mit ihr hat Lucy Astner einen ganz großen Charakter geschaffen. "Gott hat auch mal 'nen schlechten Tag" erzählt eine Geschichte über Trauer, Verlust, Freundschaft und Verantwortung. Trotz sehr ernster Themen schafft es der Roman einem das ein oder andere Lächeln aufs Gesicht zu zaubern und den Leser mit der Hoffnung zurück zu lassen, dass es Wunder eben doch gibt. Ein wundervolles Herzensbuch, das ich euch sehr gerne empfehle.

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Der Titel hätte mich eher nicht verleitet das Buch lesen zu wollen.Das Cover finde ich gut gewählt.Der Klappentext machte mich neugierig. Hier treffen wir auf Jacob, der bei einem Helikopterabsturz seine Frau und sein Kind verloren hat.Kaum zu glauben, dass er diesen fast unbeschadet überlebt hat.Seine ehemals heile Welt liegt in Trümmern.Doch zum Glück trifft er auf Lupi ,ein 8 jähriges Mädchen.Lupi ,die für ihr junges Alter im Gegensatz zu ihrer eher flippigen Mutter,Becky um einiges reifer und vernünftiger erscheint.Lupi muss man einfach mögen.Lupi hat sich in ihren Kopf festgesetzt ,das Jacob,wo er doch diesen Flugzeugabsturz überlebt hat ,Gott sein müsste? Die kurzen Kapitel machen Lust immer weiter lesen zu wollen.Der Schreibstil ist sehr angenehm und flüssig zu lesen. Die Protagonisten handeln für mich,nicht immer authentisch.Es stört mich aber nicht ,in diesem manchmal nachdenklichem ,traurigen und zugleich humorvollen Buch.Jede Person fügte sich gut ein .Erscheint dir so manches aussichtslos,ist irgendwo ein Mensch der dich aufrecht hält. Ich konnte mich auf alles einlassen und ihre Gefühle erleben.Ein Buch um Schicksal,Trauer aber auch Hoffnung und Lebensfreude mit vielen humorvollen Momenten.☀️

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