Leserstimmen zu
Das Schwert der Könige

Chris Wooding

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Viel Papier mit wenig Handlung

Von: M. Schweers

17.07.2019

Meine ersten Erwartungen nach dem Auspacken, waren auf Grund des großen Formats und der durchaus hohen Seitenzahl groß. Das Cover und der Titel haben in meiner Phantasie Bilder eines großen Königreichs mit epischen Schlachten und vielen parallelen Handlungssträngen geweckt. Beim Lesen wurde ich allerdings sehr enttäuscht. Meine Enttäuschung hat sich auf Grund der beim Lesen aufkommenden Langeweile so weit erstreckt, dass ich es nicht einmal geschafft habe, das Buch zu Ende zu lesen. Die Handlung war sehr eintönig... und viel Handlung war es insgesamt für mein Empfinden nicht. Empfehlen kann ich das Buch leider nicht.

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Inhalt Die beiden jungen Männer Aren und Cade leben in Ossia, einem Land, das vor 30 Jahren von den Krodanern erobert wurde. Während Cade an den alten Sitten und dem alten Glauben der Ossianer festhält, wird Aren als Mitglied des Adels von Krodanern unterrichtet und hängt ihrem Glauben an. Eines Tages wird Arens Vater des Hochverrates beschuldigt und Aren und sein Freund Cade landen zur Strafe in den Minen. Aren kennt jetzt nur noch ein Ziel: die Flucht von diesem furchtbaren Ort. Bei einem Fluchtversuch treffen er und Cade auf eine Gruppe von ossianischen Rebellen, die die sagenumwobene Glutklinge finden wollen, um ihrem Volk wieder zur Freiheit zu verhelfen. Meine Meinung Ich wollte Das Schwert der Könige wirklich mögen, denn der Inhalt klingt einfach nur gut. Doch leider wurde ich ziemlich enttäuscht, denn mich konnte das Buch überhaupt nicht fesseln und ich habe es nach der Hälfte abgebrochen. Das erste Kapitel war spannend und vielversprechend, doch dann hat die Spannung leider massiv nachgelassen und die Handlung plätscherte nur so vor sich hin. Ich habe das erste Drittel des Buches als unheimlich langatmig empfunden und hatte schon Hoffnung als dann endlich wieder Spannung aufkam, doch die ist dann auch ziemlich schnell wieder verflogen. Hinzukommt, dass ich das Gefühl hatte, dass der Autor versucht hat, zu viel in seiner Geschichte unterzubringen. Wir haben verschiedene Völker mit unterschiedlichen Sitten, Religionen und Untergruppen, eine Schattenwelt, in der Dämonen leben, mit denen Druiden in Verbindung treten können und die einen Weg in die Welt der Sterblichen finden können, und ein sagenumwobenes Schwert, das zur Befreiung der Ossianer führen könnte. Grundsätzlich habe ich nichts gegen komplexe Fantasywelten, aber dann müssen sie auch gut und vor allem verständlich ausgearbeitet sein, was hier leider nicht der Fall war. Vor allem die Visionen der Druidin fand ich mehr als verwirrend und auch bei den verschiedenen Völkern und Untergruppen konnte ich keinen Durchblick bekommen, da vieles nur kurz angerissen wurde, ohne dass ich als Leser detailliertere oder strukturiertere Informationen erhalten habe. Leider konnte ich zu keinem der Charaktere eine Verbindung aufbauen, sie hatten kaum Tiefe und wirkten auf mich flach und farblos. Die Beziehungen untereinander waren oberflächlich und in meinen Augen unauthentisch und auch hier wurden Dinge und Ereignisse angerissen, ohne dass näher darauf eingegangen wurde.  Fazit Ich habe irgendwann gemerkt, dass ich überhaupt keine Lust mehr hatte, das Buch weiterzulesen. Mir war völlig gleichgültig, was mit den Charakteren passiert und ich wollte auch gar nicht mehr wissen, wie die Geschichte weitergeht. Deshalb habe ich dann beschlossen, das Buch abzubrechen. Ich vergebe 2 von 5 Sterne.

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Meinen Lesegeschmack hat das Buch nicht getroffen. Da es aus der Erzähler Perspektive geschrieben ist, wirkt es etwas oberflächlich und es ist an manchen Stellen schwer sich in die Charaktere hinein zu versetzten. Allerdings bekommt man durch diese Erzähl-form verschiedene Perspektiven erzählt in den einzelnen Kapiteln erzählt. Durch die hohen Seitenanzahl mit knapp 1000 Seiten ist es schon sehr schwer sich anfangs aufzurappeln und weiterzulesen. Und auch schon von Anfang an sind durch die eher mittelalterliche Denkweise viele Begriffe zu kompliziert oder gar nicht erklärt, wodurch sich das Weiterlesen sehr schwer tut. Insbesondere ist bis zur Hälfte kein klares Ziel zu erkennen, welches die Protagonisten anstreben. Vor allem in der Mitte ist die Geschichte sehr trocken und kommt gefühlt über 100 bis 200 Seiten nicht voran, da viele Dinge unnötigerweise beschrieben sind. Ich denke das Buch eignet sich für alle, die gerne Bücher in einem mittelalterlichen Flair lesen und sich gerne mit Glaube und "High-Fantasy-Prophezeiungen" auseinandersetzten

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Hat mich leider nicht abgeholt

Von: teardrop1604

05.05.2019

Ja, das Buch ist dick. Es gibt aber Bücher, da wünscht man sich sie würden noch dicker sein. Man will gar nicht aufhören zu lesen. Leider war das hier nicht der Fall. Ich habe mich bis Kapitel 21 gequält, habe also circa 200 Seiten hinter mir und die Charaktere sind mir immer noch recht egal. Der Autor verliert sich in detailierten Beschreibungen, doch leider nicht was die Charaktere angeht. So findet man keinen Bezug zu Ihnen und fiebert auch nicht unbedingt mit. Man muss sich in die Welt und die Gottheiten reinfuchsen. Gerade am Anfang schwierig. Ein Glossar zum Nachlesen wäre schön gewesen. Die Kapitel mit Vika waren eher verwirrend. Man weiß nicht wie Sie in die Handlung reinpasst. Wo geht die Reise hin? Was ist das Ziel? Ist mir nicht klar geworden. Handlung war jetzt auch nichts Neues. Da es mich nicht gepackt hat, habe ich es auch nicht bis zum Ende gelesen. Schade, hatte mehr erwartet.

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Leichte Kost

Von: Tom Klein

25.04.2019

Musste kurz einen Duden Bemühen um einen veralteten Ausdruck zu verstehen, eventuell ist das Buch in englischer Sprache besser. Für einen Preis von 18.99 Euro hätte ich mich geärgert. Hätte auf ein Erstlingswerk getippt aber fast 30 Titel in 20 Sprachen wow. Vielleicht bin ich einfach nur eingefahren oder verwöhnt. Echte Geschmackssache

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Ich tue mich schwer mit diesem Buch und weiß mittlerweile warum. Die Geschichte ist plausibel und, wie etliche dieses Genres, dreht sich um die Suche nach einem Gegenstand, der dem eigenen Volk wieder Macht geben soll. Hinreichend spannend erzählt, lockerer Stil und flüssige Schreibe. Es fehlt auf tausend Seiten manchmal die Spannung beziehungsweise dauert es bis zum nächsten Höhepunkt. Auch das ist okay, lernt man dabei den Hintergrund einiger Figuren kennen. Etwas Entscheidendes fehltJedenfalls für mich, um geistig voll in der Geschichte zu versinken: Keine der Figuren wird beschrieben. Die drei Hauptfiguren werden angerissen, aber wie sie aussehen? Was sie im Innern ausmacht? Alle Nebenfiguren bleiben sonderbar blass und unscheinbar. Das gilt auch für die Gefährten derjenigen, die das Schwert suchen. Einer von ihnen wird gemeuchelt - so what. Damit bleibt allerdings auch die Story an sich blass. Detaillierte Beschreibungen hier und da reißen den Plot nicht heraus, eher im Gegenteil. Es sind die Gestalten, die einen Fantasyroman bevölkern und mit denen man sich entweder selbst identifizieren kann oder zumindest genügend mitfühlt. Mit denen man geistig mitwandert und die Abenteuer auf einer anderen Ebene im Kopfkino erlebt. Und genau das fehlt mir hier.

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