Leserstimmen zu
The future is female!

Scarlett Curtis

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Ich bin wirklich dankbar, dass dieses Buch den Weg zu mir gefunden hat. Vorher war Femininismus irgendwie kein Thema für mich. Jetzt weiß ich warum es immer eins sein sollte. Eine wirklich tolle Textsammlung von intelligenten, spannenden Frauen. ,Leider hatte ich mich zuvor nicht mit dem Thema beschäftigt. Umso besser das jetzt dieses Buch zu mir gefunden hat. Eine wirklich tolle Textsammlung von interessanten, spannenden intelligenten Frauen.

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Heute zum internationalen Tag der Frauen kann ich gar nicht anders als dir dieses Buch vorzustellen. Denn es steht vermutlich wie kein anderes dafür, wofür Frauen stehen, was sie wollen, und vor allem, was sie sind und können. Was habe ich mir von diesem Buch erhofft? Als vollkommener Feminismus-Neuling habe ich mir ein Werk erhofft, dass mir den Feminismus näher bringt. Das mir vor allem erklärt, wofür dieser Feminismus eigentlich steht. Ich wollte diesen genervten Beigedanken loswerden, sobald dieses Wort auch nur genannt wird, der mich seit einer Weile begleitet. Weil ich das Thema für totgeredet hielt, weil mich die vielen Diskussionen nervten. Ich wollte endlich verstehen, was sich da wirklich abspielt, dass Feminismus nichts schlechtes ist, dass es auch nicht schlecht ist, Feministin zu sein, wie man überhaupt zu einer Feministin wird. Was ich bekommen habe … Nein, meiner Meinung nach habe ich keinen Ratgeber bekommen, der mir erklärt, was Feminismus ist. Was es bedeutet Feministin zu sein. Vermutlich, weil das gar nicht möglich ist, denn Feminismus scheint für jeden etwas anderes zu sein, jeder nennt andere Dinge, die eine Feministin tun darf oder nicht. Es ist so ein weitgefasster Begriff und handelt irgendwie doch nur davon, für seine Rechte einzustehen, für Gleichberechtigung. Ich würde dieses Buch also nicht als Leitfaden für den Feminismus bezeichnen, sondern als aufbauende Lektüre für Frauen. Weil dort so viele unterschiedliche weibliche Persönlichkeiten zu Wort kommen. Frauen, die viel erreicht haben und doch nicht anders sind als du und ich. Es geht um Frauen, die sehr schüchtern sind und dennoch in großen Räten sprechen ohne dass es irgendeiner der Anwesenden erwartet hätte. Es geht darum, wie wir Frauen und Mädchen uns verhalten und das dies schon seit Generationen in uns verankert ist. Es geht ums Aussehen, im Gesicht oder im Intimbereich, wie unterschiedlich wir alle sind und wie wir uns selbst fertigmachen, weil unser Aussehen nicht der Norm entspricht. Nicht jede der enthaltenen Essays hat mir wirklich etwas gegeben. Nicht bei jedem war mir klar, was die Verfasserin mir damit sagen möchte. Andere waren einfach nur urkomisch (wie z.B. der der Schauspielerin Kat Dennings), andere drückten genau diese Zweifel aus, die ich selbst habe. Der Text von Alison Sudol hat mir total gut gefallen, weil er zeigte, dass selbst sie sich nicht genau darüber im Klaren ist, was dieser gewaltige Begriff „Feminismus“ bedeutet, dass sie selbst nicht immer weiß, wie sie sich zu verhalten hat, um Feministin zu sein oder eben nicht. Als besonders inspirierend empfand ich Alaa Murabits Geschichte. Denn sie ist eine sehr junge Ärztin, die sich für libanesische Frauen einsetzt. Bei einer Sitzung zu diesem Thema wurde sie nicht als Dr. Murabit erkannt und zum Personal dirigiert. Einfach weil sie jung und weiblich ist und man ihr äußerlich nicht zutraut, was sie geschafft hat. Sie selbst hat nichts dazu gesagt, weil sie sich in diesem Moment eingeschüchtert gefühlt hat, weil sie schüchtern ist und nicht immer auf den Tisch hauen kann. Das hat mir so viel gegeben, weil ich mich darin sehr gut wiederfinde. Ich sehe jünger aus als ich bin, bin noch dazu ziemlich klein, da ist es manchmal schwer sich zu behaupten. Aber Alaa Murabit zeigt, dass es möglich ist. Fazit „The Future is Female“ ist anders als ich es erwartet habe. Es ist weniger ein Buch, das dir den Feminismus genau erklären wird, sondern eher eine Sammlung von Gedanken und Problemen von Frauen. Ganz egal ob es um Selbstbewusstsein oder schlicht um Aussehen geht. Das ist aufbauend, motivierend und inspirierend – vor allem, wenn man selbst mit Komplexen zu kämpfen hat. Daher kann ich dieses Buch nur empfehlen. Einfach um zu merken: Hey, andere Frauen haben die gleichen Probleme und können trotzdem erfolgreich sein.

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Feminismus, das ist eines dieser großen Wörter, von denen man schon mal gehört hat und meist sofort abgeschreckt ist. Hinter diesem Oberbegriff steckt einfach so viel, und der Einstieg ins Thema scheint auf den ersten Blick erschlagend. Jedoch erscheinen aktuell eine Menge Bücher, die genau diesen Einstieg etwas erleichtern können – so auch die Textsammlung The future is female!: Was Frauen über Feminismus denken, die von der Journalistin und Aktivistin Scarlett Curtis herausgegeben wurde. In der erweiterten deutschen Ausgabe finden sich rund sechzig Beiträge in acht Rubriken, die ganz unterschiedliche Themen aufgreifen und sich dem Feminismus recht kurzweilig annähern. Das geben bereits die Rubriken etwas her: Erleuchtung • Zorn • Freude • Zeit für ein bisschen Poesie • Aktion • Bildung • Lektüreempfehlung • Zu guter Letzt Ich mochte dieses Potpourri an Themen, welches eine große Bandbreite an Beiträgen ermöglicht hat. Zwar findet sich auch einiges an geschichtlichen Fakten zum Feminismus in der Textsammlung, aber vieles kommt direkt aus dem Alltag. Wie werden Frauen im Beruf behandelt? Welche Schwierigkeiten bringt teilweise allein schon eine ungewöhnliche Haarfarbe? Was passiert, wenn man bei einem wichtigen Termin auf einmal merkt, dass die Periode beginnt? Welche Erwartungshaltung hat die Gesellschaft gegenüber frischgebackenen Müttern eigentlich? Die Stimmen, die Curtis für diese Sammlung herausgesucht hat, sind recht verschieden, sowohl was Alter, Herkunft und Branche anbelangt. Im Buch selbst erfährt man meist nicht mehr als ein paar Stichpunkte (Journalistin, Aktivistin, Unternehmerin, etc.), was ich etwas schade fand: Klar kann man die Frauen im Internet recherchieren, aber ein kurzer Steckbrief wäre doch besser gewesen als diese teils sehr weit gefassten Stichpunkte. In den Beiträgen konnten sich die Frauen recht ungezwungen mit ihren Erfahrungen und Eindrücken beschäftigen, manchmal sind die Einträge sehr kurz, dann wieder etwas länger, was die Textsammlung sehr angenehm zu lesen macht. Meine liebstem Beiträge waren dabei unter anderem Schwarzmaler-Alphabet (Kat Dennings), Das schwächere Geschlecht (Keira Knightley), Zehn Arten, die Frauen in deinem Leben zu unterstützen (Olivia Perez), Playlist für Feministinnen und Feministen in jeder Lebenslage (Akilah Hughes) sowie Die Geschichte des Feminismus (Claire Horn), aber ich habe generell sehr viele Stellen markieren und Anregungen mitnehmen können. So einsteigerfreundlich ich diese Textsammlung auch empfand, darf man beim Schmökern nicht vergessen, dass es persönliche und damit natürlich subjektive Eindrücke der jeweiligen Frauen sind. Etwas reflektieren muss man das Gelesene schon oder es zumindest als Startpunkt für weitere Recherche nutzen, und trotz der Fülle an Beiträgen fallen manche Bereiche hintenüber oder werden nur angeschnitten. Ebenso wird zwar jeder Beiträge für sich in dieser Sammlung entdecken können, aber nicht alle werden gefallen oder einem Anregungen geben können – aber das ist gerade das tolle an solchen Textsammlung bzw. Lesebüchern! Was etwas weniger toll dagegen ist, ist die Gestaltung des Buches. Ich kenne die Originalausgabe nicht, aber warum musste die deutsche Ausgabe so knallig pink werden? Gut, dass Baker-Miller-Pink ist im ersten Augenblick ebenfalls gewöhnungsbedürftig, wird aber wenigstens in einem Beitrag thematisiert. Vom Titel fange ich gar nicht erst an, weil ich mich mit dieser Kombination aus neuem englischen Titel plus deutschem Untertitel mittlerweile abgefunden habe… aber die unterschiedlichen Textformate in den Beiträgen haben mich wirklich gestört. Ab und an werden Zitate nochmal groß abgedruckt, dann wiederum werden einzelne Passagen hervorgehoben. Das mag in einer Zeitschrift funktionieren, in einem Buch fand ich es eher verwirrend und es hat mich einige Male aus dem Lesefluss gerissen. Wenn Ihr einfach mal in dieses große Thema Feminismus reinschnuppern wollt, dann ist The future is female!: Was Frauen über Feminismus denken ungeachtet einer Kritikpunkte eine gute Textsammlung und Sprungbrett dafür. Mit den Worten von Claire Horn: "Es gibt so viele verschiedene Konzepte, mit denen du dich auseinandersetzen kannst, so viele feministische Aufträge, derer du dich annehmen kannst, und so viel Raum für deine eigenen Ideen." | Seite 393

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Gefühlt schießen in letzter Zeit immer mehr Anthologien zu feministischen Themen auf. Nicht, dass ich mich darüber beschweren würde. Dass diesem Thema endlich mal wieder etwas mehr öffentliches Interesse gewidmet wird, freut mich unfassbar und ich lege mir ja auch jede dieser Anthologien und Schriften zu. Daher kann ich mich immer wieder über neuen feministischen Input von vielen Seiten freuen, der vielleicht meine eigenen Ansichten auf die Probe stellt! Daher freue ich mich, euch heute: „The Future is Female!“ vorstellen zu können! Doch ist diese Anthologie auch lesenswert? Bibliographische Daten Herausgeberin: Scarlett Curtis Genre: Sachbuch, Bericht, Poesie Verlag: Goldmann Seitenzahl: 407 S. Übersetzerin: Antje Althans, Katrin Harlaß, Elke Link, Kristin Lohmann, Johanna Ott, Sopie Zeitz ISBN: 978-3-442-15982-6 Kurzbeschreibung Die Welt, in der Frauen heute leben … ist trotz #MeToo und immer größer werdenden öffentlichen Protesten gegen die Geschlechterungleichheit noch immer massiv vom Gender Pay Gap, der Sehnsucht nach dem perfekten Bikinibody und Mansplaining definiert. „The future is female!“ ist das Buch für Mädchen und Frauen, die sich mit diesem ungenießbaren Cocktail nicht länger zufriedengeben wollen, eine einzigartige und vielstimmige Textsammlung, Frauen von der Hollywood-Ikone bis zur Teenie-Aktivistin erzählen darin ihre ganz persönliche Geschichte; alle Geschichten zusammengenommen entwickeln eine Kraft, die die alte Welt aus den Angeln heben kann und dem F-Wort einen ganz neuen Glanz verleiht. Der Feminismus von heute definiert sich über das Dafür und Miteinander und nicht ewig gestrig über das Dagegen, er ist eine unwiderstehliche Notwendigkeit – und jede Einzelne von uns gehört dazu! Vielen Dank an den Goldmann-Verlag und das Bloggerportal für die Bereitstellung eines Rezensionsexemplares! Eigene Meinung POSITIV Es bewegt zum Handeln Ich habe dieses Buch auf einer Reise nach Holland gelesen und wollte teilweise nur aus dem Auto springen und mich sofort für alle Mädchen und Frauen engagieren, die ich kenne und die ich noch nicht kenne. Ich habe in mir gespürt, dass ich sofort etwas tun will und muss, dass ich mich nicht mehr verstecken muss mit meiner Meinung, meinen Handlungen und generell allem. Wenn dieses Buch eines schafft, ist es definitiv, den feministischen Spirit zu aktivieren, einen völlig zu empowern und eine Leidenschaft für alle Frauen* auf dieser Welt und ihre Probleme zu wecken. Es informiert Ebenso wie eine kurze Geschichte des Feminismus gibt es sehr viele Beiträge, die darauf ausgerichtet sind, dass man über verschiedene Themen informiert – Bildungsungleichheit, die Chancen von Mädchen in Entwicklungsländern, Menstruation und Menstruationsartikel, den Gender Pay Gap oder auch nur feministische Buchtipps. Auch Leute, die sich ausgiebig mit solchen Themen beschäftigen, können hier bestimmt hier und da noch ein paar interessante Details mitnehmen! Es berührt Auch die Geschichten von Frauen, die von Probleme im Beruf, in der Ehe, bei der Geburt, bei der Betrachtung im Spiegel und der Betrachtung der Gesellschaft beschreiben, habe ich mit Freude zugehört, ihre Geschichten genossen und mich in vielen von ihnen wiedergefunden. Diese Poesie war mir nicht immer ganz zugänglich, aber hat ihn mir definitiv Sympathie zu anderen Frauen geweckt. Curtis_The Future is female_3.jpg Nicht zu lange Kapitel Die Kapitel sind hier nicht besonders lang. Die meisten Geschichten sind zwischen 5 und 10 Seiten lang, viele mit seitengroßen Zitaten und einer seitengroßen Vorstellung der Person versehen. Das Buch lässt sich also sehr schnell konsumieren und wird durch die viele Abwechslung durchaus nicht langweilig. Natürlich gibt es sehr lange und auch kurze Passagen, allerdings gleicht es sich gut aus, sodass die Gesichtspunkte sich gut voneinander unterscheiden, aber auch nicht zu kurz dargestellt sind. Ganz unterschiedliche Frauen eingebunden (auch WoC) Viele der Stimmen hier kommen auch von Women of Color, die sich zu Problemen mit Rassismus äußern, allerdngs auch über Genitalverstümmelung und soziale Zwänge, die beispielsweise in vielen afrikanischen Ländern immer noch sehr präsent für diese Frauen sind! Das fand ich besonders spannend, da diese Dinge in meinem Alltag nicht sehr präsent sind und ich es mochte, auch von anderen Frauen zu erfahren, wie ihr Leben so läuft und welche Probleme sie beispielsweise mit Sexismus haben! dav Viele verschiedene Sichtweisen auf den Feminismus Auch, wenn ich gleich noch etwas kritisieren werde: Es gibt viele unterschiedliche Sichtweisen in diesem Buch. Viele behaupten, sie seien intersektionale Feministinnen (setzen sich also mit allen Frauen* und jeder Diskriminierung auseinander) und viele berichten einfach nur von ihren Erfahrungen. Dabei gibt es sehr viele Ansätze, wer nun Feminist ist, was die Probleme und die Methoden sind und was die nächsten Schritte sein sollten! Das fand ich sehr spannend! NEGATIV Diese grässliche Farbe des Einbandes Oh Gott, dieses grelle Pink tut mir wirklich in den Augen weh. Obwohl ich die englische Ausgabe auch wirklich nicht schön finde, ist diese einfach nur viel zu grell und zu „on the nose“ mit dem, was es vermitteln will. In Anlehnung an die englische Aufgabe ist im Einklappband eine andere Pinkfarbe aufgetragen, die zwar eine Bedeutung innerhalb dieses Buches hat aber trotzdem einfach nur grässlich vor allem in Kontrast mit dem grellen Einband aussieht. Ich weiß, dass ist sehr oberflächlich, aber auch das Design des Buches hat mit dem Produkt des Buches an sich zu tun. Manche Sichten und dass diese wohl einfach übernommen wurden Ich habe schon einige Male darüber geklagt: Eine Autorin behauptet, dass J.K. Rowling ihr feministisches Vorbild sei. Da habe ich mich natürlich erst mal kringelig gelacht. Und natürlich soll auch mein Urteil auf die Probe gestellt werden, ich soll mich nicht immer mit allem anfreunden können, was manche Menschen denken und welche Auffassungen sie von feministischen Themen haben. Bei manchen Aussagen hatte ich trotzdem das Gefühl, dass sie nicht noch mal überprüft wurden, weil doch mal eine Erklärung dazu ganz gut getan hätte… Curtis_The Future is female_2.jpg Direkte Wiederholung von Themen Natürlich werden sich bei so vielen Autorinnen auch Themen doppeln. Allerdings wurden diese teilweise nur zwei Kolumnen auseinander platziert, sodass man direkt an einen Beitrag zur Menstruation wieder einen Beitrag dazu finden konnte. Dies hat mich irgendwie sehr verwirrt und da die Ansichten und vorgebrachten Punkte sich auch noch großteils doppelten, war es sehr seltsam, dies so zu lesen. Obwohl sehr viele Beiträge aus sehr vielen Richtungen hier zusammengetragen wurden, finde ich es einfach nur komisch, wenn man mit einem Themenblock von verschiedenen Autorinnen kofrontiert werden, die nicht aufeinander aufbauen, sondern auch noch alle von klein auf anfangen, die Probleme zu erklären, die ihrer Meninung nach vorliegen. Keine Einbindung von Frauen* (vor allem Trans-Frauen) Wie ich gerade schon erwähnte: Dieses Buch behandelt auch Menstruation. Dabei wird von einer Autorin allerdings erwähnt, dass dies ein Problem für Frauen ist. Frauen bluten, Männer nicht. Eine ganz klare Sache, möchte man meinen. Bis einem auffällt, dass es viele Transmänner gibt, die immer noch ihre Periode bekommen oder Nonbinary-Menschen, die sich nicht als weiblich identifizieren. Genauso, wie dieser Aspekt einfach unkommentiert stehen gelassen wurde, ist dieses Buch sehr inklusiv für Cis-Frauen. Lässt aber alle anderen Frauen* gänzlich bei Seiten, obwohl sich viele Feministinnen auch dafür aussprechen, dass sie intersektionalen Feminismus unterstützen und ausleben. Das – und der Fakt, dass Emma Watson in ihren unvermeidbaren Buchempfehlungen am Ende dieses Buches einen Charakter als „transsexuell“ bezeichnet und es absolut niemandem aufgefallen ist, wie falsch und outdatet dieser Begriff ist – haben mir das Buch doch schon ein wenig verdorben. Gerade, weil so viele Feministinnen in diesem Buch behaupten, für alle Frauen* da sein zu wollen. Fazit Ich bin tatsächlich etwas zwiegespalten. Ich denke durchaus, dass dieses Buch vielen helfen könnte. Es ist allerdings nicht als komplette Einsteigerlektüre geeignet, da die Themen dafür einfach nicht gut genug an einem roten Faden entlang laufen. Für „Fortgeschrittene“ sind diese Themen meist jedoch nichts neues und viele angesprochene Themen vielleicht mehr Alltag. Allerdings ruft dieses Buch auch ganz klar zum Handeln auf. Es bewegt meine weibliche Seite und ich fühlte mich verstanden in meiner Weiblichkeit in dieser Welt. Auf der anderen Seite ist dieses Buch nicht für alle Frauen. Es positionieren sich zwar alle Autoren allein, aber ein gewisses Theme der Auslassung von Trans-Frauen konnte ich beobachten. Also, wenn ihr euren feministischen Geist anfeuern oder erwecken wollt: Hier, das ist euer Buch! Wenn ihr euch intersektional feministisch aufstellen wollt: Nicht dieses Buch. tintenkleckse_4 4 von 5 Tintenklecksen!

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After Work“ hat mich wieder dazu bewogen mich mal mit dem Thema Feminusmus zu beschäftigen. Auf Instagram ist mir dann das Buch „The Future is female!“ aufgefallen. Auch hier handelt es sich um ein Rezensionsexemplar, was aber meine Meinung nicht verfälscht. Meine Meinung vor dem Buch über Feminismus Man darf sich nicht schminken. Kein Rosa. Männer sind Feinde. Sie rasieren sich nicht die Beine. Es gibt keinen Mittelweg. Hippies. Ist das nicht eine Sache, für die die Frauen früher gekämpft haben? und noch ein paar mehr Sachen. So ist es aber nicht. Denn es wird in der Sammlung von unterschiedlichem Essay schnell klar. das im Feminismus ein Schwarzweißdenken keinen Platz hat. Denn unterschiedliche Frauen, berichten darüber wie sie den Feminismus erleben und für sich entdeckt haben. Alle Essays sind in 8 Unterkapitel geteilt So das man selbst eine kleine Reise mitmacht. Angefangen von der Ersten Berührung mit dem Feminismus bis hin zu dem Feminismus leben. Alle Essays sind sehr inspirierend. Denn die Frauen die darüber schreiben, sind normal, haben ihre Fehler und diese berichten auch über Frauen die sie so als Feministinen garnicht wahrgenommen hätten. Auch wenn der ein oder andere sehr ausschweifend war, aber diesen kann man dann mit guten Gewissen auch einfach überspringen. In einigen Schilderungen fand ich mich selbst wieder und dachte: „Ja, so sehe ich das auch.“ „Es gibt doch einen Mittelweg.“ „Hier geht es nicht um BH verbrennen.“ „So geht es mir auch.“ Denn die Schilderungen sind von normalen Frauen mit Fehlern, geschminkt und erfolgreich. Ach ja, und lieben Männer. Aber es wurde auch aufgezeigt das Feminismus keine Veraltete Sache ist. Denn es geht nicht darum den Platz der Männer einzunehmen, nein es geht darum das beide einen Platz nebeneinander haben. Ebenwürdig. Was mir nicht so gut gefallen hat ist der Titel, denn der passt nicht wirklich zum Inhalt. Wobei dieser einfach provokant sein soll. Was aber wieder dieses Bild der Menschen in den Kopf projiziert von den Frauen, die auf der Straße nackt rumlaufen und jeden Mann hassen. Ich weiß nicht ob es der richtige Weg ist. Auch über die Farbe kann man gewiss streiten, aber hey warum nicht. Feminismus ist auch Rose. Mit hat die Essaysammlung „The future is female!“ sehr gut gefallen., denn es inpiriert einen. Ich werde darin denke ich noch öfter lesen und außerdem der Aufforderung am Ende des Buches nachkommen und meine Gedanken zu dem Thema niederschreiben. Meiner Meinung nach einem idealen Buche zum Einsteigen in das Thema Feminismus, denn es schafft einige Vorurteile aus dem Weg. Außerdem ist es nicht nur für Frauen geeignet. Titel: The future is female! / Autor: Scarlett Curtis (und weiter) / Verlag: Goldmann / Erschienen: 08.08.2018 / Seiten: 416/ Genre: Essaysammlung / Teil einer Reihe: Nein Die Welt, in der Frauen heute leben, ist trotz #MeToo und immer größer werdenden öffentlichen Protesten gegen die Geschlechterungleichheit noch immer massiv vom Gender Pay Gap, der Sehnsucht nach dem perfekten Bikinibody und Mansplaining definiert. »The future is female! Was Frauen über Feminismus denken« ist das Buch für Mädchen und Frauen, die sich mit diesem ungenießbaren Cocktail nicht länger zufriedengeben wollen, eine einzigartige und vielstimmige Textsammlung. Frauen von der Hollywood-Ikone bis zur Teenie-Aktivistin erzählen darin ihre ganz persönliche Geschichte; alle Geschichten zusammengenommen entwickeln eine Kraft, die die alte Welt aus den Angeln heben kann und dem F-Wort einen ganz neuen Glanz verleiht. Der Feminismus von heute definiert sich über das Dafür und Miteinander und nicht ewig gestrig über das Dagegen, er ist eine unwiderstehliche Notwendigkeit – und jede Einzelne von uns gehört dazu! Herausgeberin von »The future is female« ist die britische Style-Kolumnistin und Pink-Protest-Gründerin Scarlett Curtis; das Buch wird zeitgleich mit der britischen und der amerikanischen Ausgabe zum International Girls’ Day am 11.10.2018 erscheinen. Beiträgerinnen sind unter anderem: Emma Watson • Keira Knightley • Bridget Jones (von Helen Fielding) • Saoirse Ronan • Dolly Alderton • Jameela Jamil • Kat Dennings • Rhyannon Styles und viele mehr. Außerdem exklusiv in der deutschen Ausgabe: Essays von Katrin Bauerfeind • Karla Paul • Tijen Onaran • Fränzi Kühne • Milena Glimbovski • Stefanie Lohaus. »Brillant, witzig, wahrhaftig. Diese Essays werfen ein strahlendes Licht auf den Weg zukünftiger Frauengenerationen.« Reese Witherspoon

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Das von Scarlett Curtis herausgegebene Buch trägt das Thema bereits im Untertitel: Was Frauen über Feminismus denken. Es ist eine Sammlung von Texten unterschiedlicher Frauen – überwiegend aus dem englischsprachigen Raum. Für die deutsche Ausgabe wurden noch einige Texte deutschsprachiger Autorinnen eingefügt. https://vereinbarkeitsblog.de/rezension-the-future-is-female/

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Meine Meinung: Feminismus! Ach du Schreck sie hat's gesagt. Wir leben in einer Welt in dem dieses Thema leider noch immer eine Menge Abneigung erfährt und so wie ich das bisher mitbekommen habe liegt das an zwei Dingen: 1) die Unwissenheit der Menschen was es genau mit Feminismus auf sich hat 2) der Glaube das wir doch in einer post-feministischen Welt leben. Als ich letztes Semester eine Vorlesung zu "Gender, Sexuality & Feminism" belegte, wurde vor allem letzteres ausführlich besprochen und besagter Professor, war genau so wie viele andere, auch davon überzeugt, dass wir in der Zeit der Gleichberechtigung angekommen seien. Ich konnte da ganz ehrlich nur meinen Kopf schütteln, denn vor allem Dinge wie die #metoo Bewegung sollten bewiesen haben, das wir noch lange nicht an diesem Punkt angekommen sind. Noch immer verdienen Männer mehr und das obwohl sie die gleiche Arbeit wie Frauen leisten. Noch immer müssen sich Frauen mit Themen wie 'Slutshaming' täglich auseinandersetzen. Noch immer werden kleine Mädchen mit Worten wie "Das tut ein Mädchen nicht" oder "Das ist aber nicht ladylike" aufgezogen. Und noch immer muss ich Angst haben abends allein durch die Stadt zu laufen. Also wieso wird das Wort Feminismus noch immer mit so viel Feindseligkeit entgegengebracht, wenn es dabei doch nur darum geht als vollwertiger Mensch betrachtet zu werden? In dem Buch "The future is female" wird dieses Thema vertieft und die persönlichen Geschichten von unterschiedlich Frauen (wie z.B. Emma Watson und Keira Knightley) erzählt. Die Beiträge in diesem Buch sind alle sehr unterschiedlich. Von persönlichen Texten, über humorvolle Anekdoten bis hin zu langen Beiträgen, ist alles mit dabei. Besonders hat mir hierbei auch gefallen, dass nicht jeder Text unglaublich ernst war und viele wichtige Punkte damit auf unterhaltsame Weise angesprochen wurden. Auch gefiel es mir, dass neben den großen Problemen auch Alltagssituaionen und allgemeine Unsicherheiten, die viele Frauen betreffen angesprochen wurden. Mein einziger Kritikpunkt jedoch ist, das bei der Auswahl an Frauen, der Großteil aus Schauspielerinnen bestand. Während Schauspielerinnen wie Emma Watson und Jameela Jamil sich regelmäßig für den Feminismus aussprechen und somit definitiv einen Platz in diesem Buch verdient haben, so hätte ich mir dennoch ein wenig mehr Diversität gewünscht. So gab es zum Beispiel nur einen Beitrag einer Ärztin und auch hätte es interessant sein können einen Beitrag einer Frau zu lesen, die aus einem überwiegend männlich dominierten Berufsfeld wie zum Beispiel dem Militär etc. kommt. Fazit: Alles in allem ein wahnsinnig wichtiges Buch, das es schafft dem Leser ein wichtiges Thema auf unterhaltsame Weise näher zu bringen. Geschichten wie diese müssen geteilt, gelesen und verstanden werden, nur so können wir hoffen, dass Gleichberechtigung eines Tages eine Selbstverständlichkeit wird.

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Feministinnen sind Frauen, die ihre BHs verbrennen, sich nicht die Beine rasieren und alle Männer hassen. Dieses Vorurteil hat sich längst überlebt und mit dem Buch „The future is female“ beweist die Herausgeberin Scarlett Curtis mit ihren Mitstreiterinnen, dass Feminismus in vielen Formen und Farben auftreten kann und sich nicht immer unter einer einheitlichen Fahne verbinden muss. Jeder kann etwas für die Frauenbewegung tun, jede Frau (und jeder Mann) kann für sich in seinem Umfeld an Gleichberechtigung und einem respektvollen Umgang miteinander arbeiten. Zahlreiche berühmte Frauen haben sich gefunden, um Essays für dieses Buch zu schreiben und für die deutsche Ausgabe sind noch einige hinzugekommen, zum Beispiel die Bloggerin und Buchkolumnistin Karla Paul oder auch die beliebte Moderatorin und Autorin Katrin Bauerfeind. Bei all den unterschiedlichen Geschichten haben doch viele eins gemeinsam, sie zeigen das Selbstverständnis dieser selbstbewussten starken Frauen und berichten oft von ihrem Aha-Moment, in dem ihnen klar wurde, dass sie sich engagieren und für etwas eintreten müssen, da Gleichberechtigung eben noch nicht selbstverständlich sondern weiterhin harte Arbeit ist. Vergangene Generationen haben die Grundlage für vieles gelegt, was uns heute selbstverständlich ist, diese Grundlage weiterzuentwickeln zu echter Gleichberechtigung ist die Aufgabe folgender Generationen, wie die Autorinnen beweisen. „The future is female“ ist ein unglaublich wichtiges Buch, denn es zeigt, dass es für Feministinnen eben kein Klischee gibt, dass man High Heels und pinke Miniröcke tragen kann und trotzdem für Feminismus stehen kann, dass man romantische Komödien schauen und trotzdem wissen kann, dass die Realität anders aussieht. Deshalb kann man trotzdem Freude daran haben. Mich hat dieses Buch restlos begeistert, es fasst ein meiner Meinung nach unglaublich wichtiges Thema auf und verpackt es auf unterhaltsame und inspirierende Weise, so dass hoffentlich viele Leserinnen und Leser auch ihre eigene Position zum Feminismus hinterfragen.

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