Leserstimmen zu
Dunkelgrün fast schwarz

Mareike Fallwickl

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Moritz ist ein sensibler Mensch mit einer besonderen Eigenschaft: Er kann Menschen als Farben sehen. Für ihn hat jeder Mensch eine Art farbige Aura, die sich stimmungs- und situationsabhängig verändern kann. Sein bester Freund Raffael zum Beispiel ist dunkelgrün, fast schwarz. Die beiden haben sich in dem Dorf, in dem sie aufgewachsen sind, schon als Kinder kennengelernt. Dabei sind sie grundverschieden. Moritz ist ein lieber Junge, der einfach dazugehören möchte. Raffael sucht stets seinen Vorteil, setzt seinen Willen durch und ist manchmal ganz schön hässlich zu anderen. Zu dem Tandem gesellt sich in ihrer Jugendzeit Johanna, genannt Jo. Sie hat einen Schicksalsschlag erlebt, der sie aus der Bahn geworfen hat. Aber mit Motz und Raf kommt Jo gut aus. Außer dem Dreiergespann erzählt uns auch Moritz‘ Mutter Marie einen Teil dieser vielschichtigen Geschichte. Sie möchte nur das Beste für ihre Kinder und ist daher mit ihnen aufs Dorf gezogen, als es sich so ergab. Dort lernt sie Raffaels Mutter Sabrina und deren Mann kennen. Eine wirkliche Freundschaft wird daraus nicht. Der Roman springt zwischen verschiedenen Zeitebenen und Personen hin und her, von der Kindheit bis ins Erwachsenenalter der drei Freunde, und webt so ein Beziehungsgeflecht zwischen Familien, Freunden und Nachbarn. Wer kann es entwirren? Wer ist mit wem befreundet? Und verstehen überhaupt alle das Gleiche unter dem Begriff Freundschaft? Wem kann man vertrauen und vom wem Hilfe erwarten? Wann ist es in einer Beziehung wichtig, einfach loyal zu sein und wann muss man sich abgrenzen, seine Meinung sagen, etwas anders machen? Und wenn etwas schief läuft – sollte man das ansprechen? Oder ist es nicht doch besser, es bleibt ungesagt? Verletzt es dann weniger? In diesem Buch sehen wir alle Ausprägungen menschlicher Beziehungen von Gleichgültigkeit, Aufrechterhalten einer unechten Fassade über Freundschaft und Liebe bis hin zur Hörigkeit. Wie kommt es zu diesen Beziehungen? Sind wir selbst daran schuld durch unser Verhalten, oder sind manche Menschen einfach von Geburt an so und nicht anders, können nur diese Art der Beziehung leben und keine andere? Je nachdem wie wir unsere Beziehungen leben, werden unsere Zukunftserwartungen geprägt. Folge ich meinem Plan oder nehme ich Rücksicht auf andere, übernehme Verantwortung? Geht beides? Mareike Fallwickl hat realistische, interessante Charaktere geschaffen, die Ecken und Kanten sowie menschliche Schwächen haben. Nicht alle sind sympathisch. Auch wenn man ihnen manchmal zurufen möchte, „Tu das und das!“, kann man doch nachvollziehen, warum sie anders handeln. Wer von uns kann sich schon von allen Abhängigkeiten und familiären Erwartungen befreien, wen treibt nicht die Sehnsucht nach etwas. Mir gefällt die wunderschöne bildhafte Sprache der Autorin, mit der sie die Gefühle der Figuren schildert. „MORITZ – 2017 Die Musik wummert ihm den Herzschlag weg. Sie dringt in seinen Körper ein, nicht nur durch die Ohren, auch durch die Haut, durch jede Pore, umwickelt seine Knochen, setzt ihn neu zusammen. (…) Der Alkohol schwemmt die Wurzeln fort, die ihn so fest halten. Wenn Gin und Whiskey durch sein Blut jagen, bleibt kein Platz für das Unbeherrschbare, das ihn sonderbar macht und hilflos. Sobald Moritz betrunken ist, haben die Dinge und die Menschen und die Lichter keine Grenzen. Alles verliert sich, er muss sich nicht fürchten vor einzelnen Wahrnehmungen, die herausfallen aus dem Normalen. (…) Er hält der Musik nichts entgegen, sinkt in sie hinein, greift durch ihr weiches Gewebe bis hinunter zu ihrer Struktur, lässt davon seine Bewegungen bestimmen.“ (S. 105) Die Zusammenhänge der Geschichte sind sehr komplex, es bleibt bis zum Schluss spannend. Der Roman hinterlässt mich fassungslos darüber, was Menschen einander alles antun können. Ein sehr gelungener Roman, der mich zwischen Wut, Mitleid und Hoffnung hin und her geworfen hat. Eine starke, spannende Geschichte, die mitreißt. (Ich danke dem Verlag für das kostenlos zur Verfügung gestellte Rezensionsexemplar.)

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"Dunkelgrün fast schwarz" behandelt die Freundschaft zwischen Moritz und Raffael und deren toxische Auswirkungen sowohl auf Moritz, als auch auf andere Personen im Umfeld der beiden. Was genau mich erwartet, wusste ich vor dem Lesen nicht und war besonders von dem Schreibstil begeistert. Mareike Fallwickl schreib sehr bildhaft, weiß, wie man Charaktere mit gezielten Umschreibungen individuell und lebendig wirken lässt. Besonders mit ungewöhnlichen Vergleichen und Farbdarstellungen kann sie sehr gut umgehen, was man auch am Titel schon erahnen kann. Farben spielen in Moritz' Leben eine besondere Beudeutung, sodass auch der Leser durch die farbigen Beschreibungen besondere Einblicke in die Charaktere erhält. Der Schreibstil - manchmal fast schon poetisch und verträumt, dann wieder hart und unerwartet scharf - machte einen der größten Reize des Buches für mich aus und sorgte für eine spezielle Leseatmosphäre, in die ich gerne abgetaucht bin. Allerdings muss man sich auch die Zeit nehmen, das Geschrieben wirken zu lassen, denn unbedingt einfach und schnell zu lesen, ist es nicht. Erzählt wird aus verschiedenen Perspektiven und Zeiten im Leben der beiden Jungen. Erzählstimmen sind dabei Moritz, seine Mutter Marie und Johanna, eine Klassenkameradin von Moritz und Raffael. Die Zeitebenen springen abwechselnd zwischen dem Kennenlernen von Moritz' Eltern über die Kindheit und Schulzeit der beiden Jungen bis hin zu Moritz' Leben als Erwachsener 16 Jahre später. Die Handlung baut sich dadurch langsam auf, setzt sich erst nach und nach zusammen und auch die Charaktere verfestigen sich mit jedem weiteren Kapitel, geben neue Einblicke in ihr Leben preis. Ich mochte sehr, dass sich das Bild von Handlung und Charakteren wie ein Puzzle zusammensetzte und die verschiedenen Sichtweisen die Charaktere so unterschiedlich beleuchteten. Jeder hatte seine kleinen oder großen Geheimnisse, jeder hatte eine andere Meinung, anderes Wissen über die anderen Charaktere. Kennt man eine Person jemals wirklich? Das war eine Frage, die sich durch das ganze Werk zog. Die Handlung selbst war wie gesagt durch die Freundschaft von Moritz und Raffael geprägt. Während Moritz stets der ruhige, schüchterne und brave Junge war, war Raffael laut, undurchsichtig, grob und egoistisch. Dennoch verbindet die beiden seit sie drei Jahre alt sind eine enge Freundschaft, in der Moritz sich von Raffael abhängig macht und dessen Schattenseiten nicht wahrhaben will oder kann. Auch nachdem sie 16 Jahre gar keinen Kontakt haben, verfällt Moritz sofort in alte Muster, hinterfragt Raffaels Verhalten nicht, widerspricht ihm nicht, nimmt nur hin - und fühlt sich gleichzeitig lebendiger durch ihn. Raffael ist ohnehin der wohl interessanteste Charakter in dem Buch. Auch der Leser weiß nie, was genau ihn umtreibt, warum er so handelt wie er es tut, was er damit bezwecken will. Daher fand ich es auch sehr schade, dass es keine tieferen Einblicke aus seiner Sicht gab, sondern nur das, was Marie, Moritz und Johanna über ihn wissen und denken. Und das sind eben sehr unterschiedliche Sichtweisen auf Raffael, aus denen sich nur zögerlich ein Gesamtbild ergibt. Auch am Ende wusste ich allerdings nicht, ob Raffael nun ernsthaft gesagt hat, was er wollte, oder es wieder nur eines seiner Spiele war... Doch auch Marie und Johanna waren interessante Charaktere. Marie, die durch eine ungeplante Schwangerschaft plötzlich in einer fremden Umgebung auf dem Land landet und keinen richtigen Anschluss findet, ist stets bemüht, eine gute Mutter zu sein, kann aber auch nur schlecht für sich selbst einstehen. Sie findet etwas Anschluss bei Raffaels Mutter, die widerum eine tief zerrütettete Person ist. Johanna hingegen gerät in eine noch tiefere Abhängigkeit zu Raffael als Moritz... Die Charaktere zeichnen, gemeinsam mit dem Schreibstil, den Roman aus. Sie kennenzulernen, fand ich faszinierend und fesselnd, die Probleme und toxischen Verhältnisse, in die sie sich begeben und wie sie diese jahrelang mit sich herum tragen und letztlich lernen müssen, davon loszulassen - oder auch nicht - gefielen mir. Doch leider war die Auflösung von Allem dann doch etwas ernüchternd und nicht so spektakulär, wie ich erwartet hatte. Besonders Raffaels Sicht kam mir da zu kurz. Auch zieht sich der Roman sehr in die Länge und auch, wenn mir die tiefen Einblicke in das Leben der Charaktere einerseits gefielen, hätten sie doch dennoch stellenweise kürzer ausfallen können.

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>>Drei Freunde, eine zerstörerische Abhängigkeit und eine folgenschwere Liebe<< „Dunkelgrün fast schwarz“ von Mareike Fallwickl war eines der Bücher, auf die ich unheimlich gespannt war. Nicht zuletzt weil ich sehr viel positives zum Buch gehört und gelesen habe. Dennoch habe ich mich versucht einfach überraschen zu lassen, was das Buch bereit halten würde. Eines muss ich vorab schon mal sagen, die Autorin hat mich mit ihrem Schreibstil sehr beeindruckt! Hier ein kleiner Auszug, der die Grundstimmung des Buches meiner Meinung nach sehr gut widerspiegelt: >>Der Kopf ist wie ein Raum ohne Fenster und ohne Türen, lange Schlangen sind darin, die sich selbst auffressen, und egal, wie lange du auch nach oben starrst, hell wird es nicht.<< Fallwickl's Art zu beschreiben war an vielen Stellen einfach klasse und ich konnte diese beklemmende, bedrückende und irgendwie immer zerrissene Stimmung durchweg fühlen. So konnte ich diese Dreiecksgeschichte zwischen Raffael, Johanna und Moritz sehr intensiv erleben, was definitiv ein positiver Aspekt ist! Was mich aber irgendwie immer mehr gestört hat war die Unzugänglichkeit der Charaktere. Ihre Handlungsweisen konnte ich immer weniger nachvollziehen und es wirkte zeitweise doch sehr gestellt, was schade ist, denn alle drei hätten richtig Potenzial zur Lebendigkeit gehabt. Fazit: Für mich war „Dunkelgrün fast schwarz ein literarisch ausdrucksstarkes Buch mit Protagonisten die für mich persönlich leider nur als Marionetten dienten und ihre Show nach Vorgabe durchgezogen haben.

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Moritz und Raffael sind in einem Dorf in der Nähe Salzburgs aufgewachsen und haben sich im Kindergartenalter angefreundet. Als Kinder und Jugendliche sind sie unzertrennlich, auch wenn Moritz' Mutter Marie die Freundschaft missbilligt. In ihren Augen ist Raffael ein "Arschlochkind", das ihrem Sohn nicht gut tut. Als Johanna als Neue in die Klasse der beiden kommt, wird aus der Jungenfreundschaft ein Dreiergespann und Moritz spürt das Ungleichgewicht in der Freundschaft noch deutlicher. 16 Jahre später sucht Raffael Moritz überraschend auf und nistet sich regelrecht in der Wohnung von ihm und seiner Freundin ein. Als dann auch noch Johanna vor der Tür steht, wird die Vergangenheit noch einmal aufgerollt und Moritz in seinem Glauben an die Freundschaft erschüttert. Der Roman wird aus der Sicht von drei Charakteren geschildert: Kindheit und Jugend der Freunde in den 1980er- und 1990er-Jahren aus den Perspektiven von Marie und Moritz sowie in der Gegenwart aus den Perspektiven von Johanna und Moritz. Die Perspektiven wechseln dabei nicht zu häufig, so dass man sich gut auf einen Charakter einlassen kann, auch wenn die Autorin in den Zeiten sprunghaft hervorgeht. Dies trägt jedoch zur Spannung bei, da somit immer wieder kleine Cliffhanger entstehen. Es ist eine Geschichte über eine ungleiche Freundschaft, in der nur einer das Sagen hat: Raffael. Er ist von Kleinauf geschickt darin, andere Menschen für sich einzunehmen und zu manipulieren. Dabei schreckt er auch vor Gewalt und Erpressung nicht zurück. Eltern und Lehrer sind machtlos dagegen und auch Moritz kommt nicht von ihm los, selbst als er erkennt, dass Raffaels Freundschaft eher fragwürdig ist. Moritz ist ein sensibler Mensch, ein Kind, das Farben sieht und später Künstler werden möchte und braucht die Freundschaft, um nicht einsam zu sein. Marie war ungewollt mit Moritz schwanger, hat früh geheiratet und musste notgedrungen von Wien aufs Land ziehen. Dort findet sie kaum Anschluss, nur zu Raffaels Mutter Sabrina hat sie Kontakt, fühlt sich von deren Ehemann angezogen. Johanna hat ihre Eltern verloren, ist eine Waise, die voller Wut steckt und sich untertänig an Raffael klammert. "Dunkelgrün fast Schwarz" ist in unbequemer Roman, der von einer ungesunden Freundschaft und den Folgen erzählt. Während Raffaels Einfluss als Kind vergleichsweise harmlos, steigert sich sein Verhalten mit dem Heranwachsen, was aber erst am Ende des Romans in Gänze deutlich wird. Hier tun sich Abgründe auf, vor allem als auch noch Johannas Rolle zutage tritt, jahrelange Lügen aufgedeckt werden und Moritz sein bisheriges Leben in Frage stellen muss. Der Roman ist spannend und unvorhersehbar geschrieben, und auch wenn ich vor allem die Abschnitte aus Johannas Sicht ungern gelesen habe, weil mir nicht vorstellen wollte, wie sich eine junge Frau so erniedrigen kann, entwickelte der Roman vor allem auch durch die Wortgewalt der Autorin eine unheimliche Faszination und Sogwirkung. "Ich hätte Raffael abbrechen müssen wie einen faulenden Ast, an dem der gesamte Baum krankt. Nun taumeln wir alle durch dieses Labyrinth aus Fäden und bluten aus unsichtbaren Wunden."

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Von: Peter Menzel aus 46325 Borken

05.09.2019

Ich würde das Buch deshalb lesen,weil es so spannend aufgemacht das jemand sich um so im Grunde "kleine"Sache ärgert auch noch nach Jahren

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Raffael und Moritz sind Freunde seit Kindertagen: Raffael mit den verrückten Sprüchen und einer Scheissegal-Attitüde, Moritz, der Künstler, der seinem Freund überall hin folgt. Moritz' Mutter sieht die Gefahr, die Raffael verbirgt, und ist doch machtlos gegen ihn. Als Johanna neu in die Klasse kommt, ändert sich die Zweierdynamik zu einem Dreiergespann, dessen Ende unausweichlich scheint ... Jahre später kollidieren die drei erneut, und all die alten Verletzungen und Fragen brechen wieder auf. Eines wollen wir gleich vorweg sagen: "Dunkelgrün fast schwarz" ist kein angenehmes Buch. Nein, nicht mal im Entferntesten. Es ist ein interessantes Buch, das einen schnell in den Sog seiner scheinbar unergründlichen Tiefe ziehen kann – aber wir waren mehrmals kurz davor, nicht mehr weiterzulesen, weil es so ungute Gefühle in einem weckt. Es ist wie ein feiner Kopfschmerz, den man beim Einschlafen spürt oder ein Juckreiz an einer Stelle, die man nicht erreichen kann. Oder besser: Wie ein in Scherben zerschlagener Spiegel. Nicht einfach nur ein Puzzle, dessen Teile man geordnet und entspannt zusammensetzt. Nein, diese Bruchstücke haben Ecken und Kanten, an denen man sich schneiden kann. Das Buch erzählt die Geschichte von vier Menschen aus der Sicht von drei Personen. Wir erhalten Einblick in verschiedene Jahr(zehnt)e, verschiedene Gedankenwelten, die sich doch irgendwie ähnlich sind. Da ist Marie, die aufs Land zieht mit ihren Kindern und so einsam und allein ist. Ihr Sohn Moritz, schüchtern, ängstlich, der Farben sieht, die andere nicht wahrnehmen können und der einen Freund braucht. Da ist Johanna, die wütend ist, eine Waise, voller Selbstzerstörung. Sie alle kreisen um sich selbst und um Raffael, denjenigen, der keine eigene Stimme, keine eigene Erzählperspektive bekommt. Raffael, das ist der Junge mit den Augen wie Himmel und Eis, der sie anzieht, um sich sammelt und mit einem beiläufigen Kick auch wieder zerstört. Sie alle leben zusammen in einem kleinen Ort in Österreich, bis die Kinder groß genug sind, die Welt zu erkunden. Doch schließlich steht Raffael wieder vor Moritz' Tür, und all die ungesprochenen Worte und Fragen kommen wieder an die Oberfläche. Diesen Prozess zu beobachten – die Kindheit, die Jugend und das Erwachsenenalter, in dem sie sich schließlich wieder begegnen – ist schmerzhaft, quälend und sehr lange Zeit unbefriedigend. Mareike Fallwickl schreibt schonungslos ehrlich über die tiefsten Abgründe, die in ihren Protagonisten schlummern. Über Schmerz, über Gewalt, über Unfähigkeit. An einigen Stellen hätten wir uns gewünscht, ein bisschen mehr zu erfahren oder nicht ganz so sehr auf die Folter gespannt zu werden (das haben wir wirklich lange nicht mehr so erlebt). Und hin und wieder irritieren die österreichischen Begriffe, die uns nicht alle geläufig sind. Das letzte Viertel macht das Buch aber trotz zahlreicher Leerstellen so rund, dass wir es zufrieden zur Seite legen können: Wir wissen das Allernötigste; hätten gerne noch ein bisschen mehr gewusst und sind gleichzeitig sehr froh, dass es zu Ende ist. Ein anstrengendes Buch, das großartig geschrieben ist, ist schwer zu bewerten. Wir entscheiden uns für 4 von 5 Sternen und die Warnung: Nichts für zarte Gemüter.

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