Leserstimmen zu
Das Haifischhaus

Rüdiger Barth

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Nervenkitzel und Muskelkater

Von: Softeis

12.11.2019

Toto Bergmann hat die beste Zeit hinter sich. Nach seinem Austritt aus dem Profisport hat es vor allem eins: Minusglück - Scheidung, Geldnot, desolate Gesundheit, eine demente Mutter. Als sein Erzgegner Frédéric Lamenteau ihn mehr oder weniger spaßeshalber in einem TV-Interview zum Duell auffordert, weckt er alte Geister und neue Chancen, aber auf jeden Fall Mount Bergers Kampfgeist. Das Auf und Ab der Vorbereitung ist gespickt von Intrigen, geheimen Liebschaften und familiären Neuordnungen, zum Schluss zählt das Spiel - all or nothing. Rüdiger Barth ist selbst passionierter Tennisspieler. Das merkt man in jeder Zeile des Romans Das Haifischhaus. Mit tiefen Einblicken in die Welt DES und vor allem die Welt NACH DEM Profitennis schafft er es auch fachfremde Leser wie mich mit auf die Reise zu nehmen. Ein formidabler, spannender, kurzweiliger und uneingeschränkt empfehlenswerter Roman, in dem Passion und Lethargie aufeinander treffen und Höhenflüge und Tiefschläge sich mit hoher Geschwindigkeit abwechseln.

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Das Haifischhaus

Von: Anna Kranich

02.11.2019

Das Haifischhaus ist ein feinfühliges Buch rund um den ehemaligen Tennis-Star Toto Berger. Es ist sehr feinfühlig geschrieben und transponiert perfekt die verschiedenen Emotionen des Protagonisten. Selbst wenn man nichts mit Tennis am Hut hat (wie ich) ist es sehr spannend und gibt einen guten Einblick in die Psychologie und den Druck im Spitzensport. Außerdem ist das Buch sehr vielschichtig: es arbeitet den Tuniersport in all seinen Facetten auf, hat Loyalität und Freundschaft zum Thema, zeigt schwierige Vater-Sohn-Beziehungen und hat ganz nebenbei noch eine unaufdringliche Liebesgeschichte vorzuweisen. Und das alles ohne auch nur eine Sekunde seine Leichtigkeit zu verlieren. Das Buch ist in große Kapitel unterteilt, die wiederum in sehr kurze Kapitel unterteilt sind. Das macht das Lesen einerseits einfach, wenn man wenig Zeit hat, andererseits wirkt es dadurch manchmal etwas fraktioniert. Ich kann das Buch in jedem Fall guten Gewissens weiterempfehlen für alle die sich auch für die Psychologie hinter dem Spitzensport interessieren.

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Kann dieser Sachbuchautor auch Roman?

Von: Lese-Luzie

01.11.2019

Antwort vorneweg: Ja, er kann. Und ist damit der erste Sachbuchautor, der mich als Erzähler überzeugen konnte. Auch wenn das Buch ab und an etwas an Längen leidet, kann ich hier eine gute Leseempfehlung aussprechen. Man muss kein Tennisspieler sein, um das Thema Erfolg und Ehrgeiz und was das mit einem macht, zu reflektieren. Letztendlich geht es doch genau darum, was man aus seinem Leben macht, wie man sich selbst dazu stellt und wie man sich von anderen beeinflussen lässt. Was macht Ehrgeiz mit einem? Fragen, die sich an jeden von uns wenden. Diverse Fachausdrücke, spezielle Tennisszenen habe ich zugegebenermaßen ausgeblendet. Das ist auch der Grund, weshalb das Buch nicht volle Punktzahl von mir bekommt. Der Schreibstil ist eher sachlich geprägt, was aber dem Thema und der Lesbarkeit m. E. sogar eher entgegen kommt. Nichts desto trotz entwickelt die Geschichte mit der Zeit einen Sog, dem ich mich nicht entziehen konnte. Und ja, ich war gespannt auf das Ende... wie geht es mit seinem Sohn aus? Was kommt in der Liebe? Und - was hat es mit dem Match auf sich, mit dessen Angebot letztendlich alles ins Rollen kam?

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Irgendwie fehlte das Finale

Von: Kathi

31.10.2019

'Daa Haifischhaus' ein Roman über den ehemaligen Tennis Star Toto, der es nochmal wissen will. An meinen Sternen kann man erkennen, dass ich nicht ganz zufrieden war, aber fangen wir mit dem positiven an: Was mir wirklich gut gefallen hat, war Toto der Hauptcharakter als Person. Ich habe mir nie wirklich Gedanken darüber gemacht, wie es einem Sport Ass geht, wenn die Karriere beendet ist und fand es sehr spannend in die Welt von Toto Berger einzutauchen. Es wirkte für mich realistisch, ehrlich und hat mich beim Leben gehalten. Was mich allerdings gestört hat, war der fehlende Spannungsbogen. Klar kann nicht jedes Buch einen wie ein Thriller von Anfang bis Ende packen, aber trotzdem fehlte für mich irgendwie der Reiz, das Buch immer wieder in die Hand zu nehmen, was mich doch ziemlich enttäuscht hat.

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Sehr interessant !

Von: M.Ihlo

30.10.2019

Das Buch ist sehr interessant und spannend, aber leider sehr schwer zu lesen !

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All-or nothing

Von: Seesternsbücher

29.10.2019

Dieses Buch habe ich über die Testleser Aktion von Randomhouse bekommen. Herzlichen Dank für die Bereitstellung. Ich hätte meine Rezension schon vor zwei Tagen hoch laden sollen. Seit mein jüngster Sohn in der Kita schläft, haben wir lange Abende, sodasss ich einfach nicht mehr zum Lesen komme. Dieses Buch aber hat mich, nach dem ich es endlich in Angriff nehmen konnte, in den Bann gezogen und ich musste die letzten 300 Seiten in einem Rutsch lesen. Selten hat mich ein Buch so dermaßen gefesselt. Daher kann ich an der Stelle schon mal erwähnen, dass es mein Buch des Monats ist. Toto Berger, einst ein gefeierter Tennis Star, hat auf dem Höhepunkt seiner Karriere als hingeschmissen. Sein Körper machte einfach nicht mehr mit. Mit 35 Jahren ist er hochverschuldet und lebt bei seinem Trainer und dessen Frau im Haifischhaus. Irgendwo an der Ostsee. Als sein ehemaliger Kontrahent twittert, er würde ihn zu einem letzten Kampf heraus fordern, beginnt für Toto ein neue Phase seines Lebens. Er trommelt seine alten Wegfährten, Sherpas, zusammen und sein alter Coach erstellt für ihn ein hartes Trainingsprogramm. Es geht um 10 Millionen. All-or nothing ist das Motto des Games. Als Austragungsort wird die Schalke Arena ausgewählt. Ich habe überhaupt keine Ahnung vom Tennis aber als Kind der 80 iger habe ich den großen Erfolg von Boris Becker mitbekommen, der als 17 jähriger Wimbledon gewann und irgendwie hatte ich während des Lesens immer ihn vor meinem geistigen Auge. Doch es geht im Buch nicht nur um Tennis, sondern auch um Familie, Liebe und Freundschaft. Toto, auch Mount Berger genannt, wurde in jungen Jahren Vater. Sein Sohn wuchs aber bei seiner Mutter aus. Nun, da sein Vater wieder zu trainieren begann, zog sein Sohn zu ihm ins Haifischhaus und als Leser konnte man mitverfolgen, wie Vater und Sohn sich im Verlauf des Buchs schrittweise näher kommen. Das waren einfach nur berührende Momente aber auch die aufkeimende Beziehung zu Liv Hanse, die ebenfalls sehr, sehr erfolgreich Tennis spielte, war ein zentrales Thema des Buchs. “Das Haifischaus” hat alles, was ein gutes Buch für mich ausmacht. Der Schreibstil konnte mich von der ersten Seite fesseln. Die zum Teil recht kurzen Kapitel, phasenweise nur über ein Satz pro Seite, hat mich dazu gebracht, dass ich das Buch förmlich verschlingen musste. Da mich das Buch überzeugen konnte, kann ich es nur weiter empfehlen.

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Eigentlich nicht mein Genere, aber...

Von: Kristin

28.10.2019

Vorab muss ich sagen, dass ich eigentlich die klassische Thriller Leserin bin. Je spannender und aufregender ein Buch, desto besser finde ich es. Das Haifischhaus hat mich wirklich sehr überrascht, vor allem weil es eigentlich nicht mein Genre ist. Auf das Buch bin ich durch das, irgendwie ansprechend gestaltete, Cover gestoßen. Klapptext klang auch gut...also warum nicht mal was Neues probieren?! Auch wenn ich nix mit Tennis oder Profisport am Hut habe. Und ganz ehrlich... Das muss man auch gar nicht. Denn man taucht so in diese Welt ein, dass man sich schon öfter mal die Frage stellt, warum Menschen sich so etwas eigentlich "antun". Denn die Hauptfigur, Toto Berger, lernt man am Tiefpunkt seines Lebens kennen. Seine Karriere ist schon länger vorbei und er ist körperlich wie auch psychisch echt " auf". Und nun dieses verlockende Angebot. Ein Match, gegen die aktuelle Nummer eins für 10 Millionen Dollar... Toto reiht noch einmal alle seine Weggefährten von damals um sich. Auch seinen Sohn, zu dem er nie ein richtiges Verhältnis aufbauen konnte. Der Sport, wie auch das Zwischenmenschliche sind so toll geschildert. Gegen Ende wird es teilweise doch recht fachlich. Da musste ich Google doch ab und an bemühen. Dies war aber nicht weiter schlimm. Den Schreibstil von Rüdiger Barth empfinde ich als sehr angenehm, modern und detailliert. Es gibt keine verschachtelten Sätze, so dass man sehr flüssig Weglesen kann. Durch diese tolle Art zu schrieben, hatte ich mich manchmal wirklich das Gefühl als stehe ich neben den Protagonisten und schaue ihnen direkt zu. Im Übrigen bin ich großer Fan von kurzen Kapiteln. Ich lege ein Buch nämlich wirklich ungern mitten im Kapitel zur Seite. Ich kann das Buch sehr empfehlen, auch für Sportmuffel und Nicht-Tenniskenner. Vielen Dank auch an den Randomhouseverlag für das Testleserexemplar.

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Interessantes Buch

Von: Salome

27.10.2019

Ich habe das Buch gerne gelesen. Es befasst sich mit einem spannenden Thema und hat einen guten Schreibstil. Der Autor lässt die Leser am Anfang zappeln, was die Vorstellungen seiner Hauptpersonen betrifft, indem er den Leser direkt und ohne viel zu erklären in die Handlung hinein wirft. Ich wollte dadurch die verschiedenen Personen noch lieber kennen lernen und verstehen in welcher Beziehung sie zueinander stehen. Das Buch hat mir mal wieder gezeigt, wie hart Spitzensport sein kann. Das unterschätzt man oft.

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