Leserstimmen zu
Wichtel Alfred - Freunde hat man nie genug

Outi Kaden

Die Wichtel Alfred-Reihe (1)

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Wunderbar beginnt die Geschichte nach dem langen kalten Winter. Die ersten Schneeglöckchen und Krokusse blühen, und bereits auf der ersten Seite des Bilderbuches erwärmen Text und Illustrationen mein Herz. Gerade habe ich meiner Tochter noch selber die ersten Vorboten des Frühlings im Vorgarten der Nachbarn gezeigt und nun finden wir genau diese in diesem Bilderbuch wieder. Auch die Ganz Aada, die auf Grund einer Verletzung den Flug gen Süden mit den anderen Zugvögeln verpasst hatte erkannte Bella wieder, denn seit einigen Tagen warteten wir hier zuhause tatsächlich auch auf die Rückkehr der Zugvögel. Der Wiedererkennungswert und die Realitätsnähe des Buches konnte mich dann noch auf einigen anderen Seiten begeistern. Auf jeder Seite gibt es anhand der farbenfrohen und detaillierten Illustrationen allerlei neues zu entdecken. Vor allem die Illustrationen und Zeichnungen gefallen unserer 3 Jährigen Tochter. Die Texte finde ich teilweise doch etwas lang, und gerade Abends fehlt hier auf Grund der Länge die Aufmerksamkeit um der Geschichte noch in Ihrer Gänze folgen zu können. Hier hätte ich mir etwas weniger Umfang gewünscht, vor allem wenn man bedenkt, dass das Bilderbuch mit seinen 32 Seiten sowieso schon recht umfangreich ist. In der Mitte kann man aber Abends ganz gut einen "Cut" machen, da hier Aada, Fanny und Alfred ins Bett gehen und die Geschichte am nächsten Morgen weiter geht. Son kann man dieses wunderbar illustrierte und witzig erzählte Bilderbuch über 2 Tage oder Abende verteilt vorlesen. Es geht in dem Buch aber nicht nur um Freundschaft, Streit unter Freunden und die damit einhergehende Versöhnung, sondern auch darum, dass manchmal nicht alles so ist wie es auf dern ersten Blick erscheint. Die Tiere des Waldes haben nämlich vom großen braunen Bär gehört, der sie zittern und vor Angst davon laufen lässt. Umso erstaunter sind die Tiere dann, als ihnen genau dieser in der größten Not zur Seite steht und hilft. Ein farbenfrohes Bilderbuch über Freundschaft, Vertrauen und Vorurteile, welches vor allem mit seinen detailreichen Illustrationen und einer zauberhaft naturnahen Geschichte begeistert. Für 3 Jährige ist der Textanteil vermutlich zu hoch, daher würde ich es für diese Zielgruppe nur eingeschränkt und eher für Kinder ab 4 Jahren empfehlen. Wir sind gespannt auf weitere Bände aus der Wichtel - Alfred - Reihe.

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Die Geschichte handelt vom Wichtel Alfred und seinen besten Freunden, der Gans Aada und der Schnecke Fanni. Nach einem langen Winter kam nun endlich der Frühling. Die drei Freunde freuten sich sehr darüber und schauten im Wald nach, ob auch alle anderen Tiere schon aus dem Winterschlaf aufgewacht sind. Plötzlich brüllte jemand ganz laut und Aada erinnerte sich, dass das Wiesel ein Mal erzählt hat, es sei der böse Bär. Sie liefen davon, so schnell es nur ging. Zu Hause angekommen, fingen die Drei mit dem Frühjahrsputz an, um sich abzulenken. Doch es kam plötzlich zum Streit zwischen der Gans Aada und der Schnecke Fanni. Beleidigt verkroch sich Aada auf den Dachboden. In der darauf folgenden Nacht kam es zu einem heftigen Unwetter und am Morgen war das ganze Land überschwemmt. Nun war die Freundschaft und der Zusammenhalt der Freunde wichtiger denn je, denn es mussten die auf dem Wasser umhertreibenden Tiere gerettet werden. Bei der Rettungsaktion kamen die Drei allerdings selbst in einen Notlage. Nur der große Bär konnte ihnen helfen. Die Botschaft der Geschichte ist sehr wichtig für Kinder, denn auch unter Freunden kommt es hin und wieder zu einem Streit, nach dem man sich wieder versöhnt. Und nicht jedem Gerücht beziehungsweise Vorurteil muss man glauben. Man muss sich selbst ein Bild von der anderen Person machen, um festzustellen, ob jemand gut oder böse ist. Die Geschichte ist toll. Einige Sätze hätten jedoch einfacher formuliert sein können. Meines Erachtens ist auch die Länge der Texte etwas lang für das empfohlene Alter ab drei Jahren. Ich würde das Buch eher ab vier empfehlen. Die Illustrationen sind wunderschön, farbenfroh und super niedlich. Und auf jeder Doppelseite gibt es viele Details zu entdecken.

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"Wichtel Alfred - Freunde hat man nie genug" ist ein skandinavisches Kinderbuch, dass ab 3 Jahren empfohlen wird. Durch die Größe des Buches lassen sich die Bilder toll erkennen. Die Farben sind schön, aber auch die Geschichte hat eine wichtige Botschaft! Der Winter neigt sich dem Ende und Wichtel Alfred staunt mit seinen Freunden, der Gans Aada und der Schnecke Fanni, über die ersten Anzeichen des Frühlings. Der Jahreszeitenwechsel kommt hier kindgerecht zur Geltung. Durch die Zugvögel aus dem Süden und die warmen Tage wird es auch für die kleinen Kinder verständlich erklärt. Gemeinsam spielen die drei Freunde im Wichtelwald. Doch es läuft das Gerücht herum, dass dort der böse Bär lauert. Vor dem haben die Tiere große Angst. Nach einem starken Sturm müssen Alfred, Aada und Fanni die anderen Tiere aus dem Ort zu retten. Doch dann treffen sie auf den Bären, der ihnen ,völlig anders als erwartet, bei der Rettung zur Hilfe eilt. Vielleicht können Sie doch Freunde werden? Durch diese Geschichte wird den kleinen Zuhörern wichtige Themen, wie Freundschaft, Zusammenhalt und Vorurteile näher gebracht. Wichtel, Aada und Fanni halten in allen Zeiten zusammen. Aber auch ihre Einstellung zum Bären hat sich verändert, nachdem sie ihn selber kennengelernt haben. Es zeigt, dass nicht immer alles so ist, wie es andere erzählen. Die Idee ist toll in die Geschichte verpackt worden. Auch die Zeichnungen der Tiere sind super niedlich. Die Illustrationen sind keineswegs überladen, nur den Text finde ich persönlich für das Alter etwas zu viel. Aber die Handlung ist dennoch schön!

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