Leserstimmen zu
Denn du gehörst mir

Mary Higgins Clark, Alafair Burke

Laurie-Moran-Serie (6)

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Bobby und Mindy, zwei Geschwister, die mit Bauklötzen spielen und der große Bruder, der seine Chance sieht seine kleine Schwester zu ärgern, in dem er ihren Turm umstürzt, so dass sie weint. Das sind so alltägliche Herausforderungen, mit denen sich das Kindermädchen Caroline rumschlägt. Ein Geräusch, klingend wie ein Schuss, lässt Caroline zusammen zucken. In der Garage entdeckt sie im Auto den Vater der beiden Kinder Martin Bell, wie er blutend über dem Lenkrad lehnt. Es war also wirklich ein Schuss, den sie vernommen hat. Ein tödlicher Schuss. Das Buch ist bereits der sechste Band aus der Reihe rund um Laurie Moran und ihrer Sendung, welche sich um ungelöste Mordfälle dreht. Ich habe mit diesem Buch erst zwei davon gelesen und kann dennoch sagen, dass ich die Bücher sehr schätze. Mary Higgins Clark und Alafair Burke sind bzw. waren ein gutes Team, denn leider ist Mary Higgins Clark Anfang des Jahres verstorben. Nun bleibt es also erstmal offen, ob noch weitere Bücher aus der Reihe erscheinen oder diese nun abgeschlossen ist. Die Schreibweise von „Denn du gehörst mir“ ist schlicht und konsistent logisch. Als Leser hat man keinerlei Probleme bei der Story durchzublicken und muss auch nichts hinterfragen, da alles konsequent glaubwürdig erklärt wird. Ich mag solche leichten Thriller hin und wieder gerne. Für mich kann es zwar auch gerne blutig und widerwärtig hergehen in Büchern oder Filmen, ich mag es aber auch solche seichten Thriller-Geschichten zu lesen. Und genau solch eine ist das. Obwohl dieses Buch also zu einer Reihe gehört ist es möglich für neue Leser einzusteigen und den vollen Durchblick zu haben, ohne die Vorgänger zu kennen. Alles Wesentliche wird beschrieben, sei es nun die Rolle einzelner Charaktere oder Schicksalsschläge einzelner Protagonisten, die bereits früher in der Handlung vorgefallen sind. Besonders mag ich die Beziehung zwischen Alex und Laurie, so beständig und ruhig. Mit jedem weiteren Buch kommen sie in ihrer Beziehung ein Stück voran. Ich mag diese Entwicklung total. Insgesamt ist es ein solide geschriebener und gleichzeitig mitreißender Thriller, der mir aber vermutlich nicht lange im Gedächtnis bleibt. Eben eine nette Ermittlungsgeschichte für nebenbei und dennoch empfehlenswert weil gut gemacht.

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Inhalt: Vor fünf Jahren wurde Dr. Martin Bell vor seinem Haus erschossen, obwohl nie ein Täter ermittelt oder verurteilt wurde, steht für Martins Eltern fest, dass nur ihre Schwiegertochter Kendra die Mörderin sein kann. Laurie Moran wird gebeten Kendras Schuld festzustellen, doch Laurie ist Anfangs nicht so begeistert. Sie hat genug zu tun und ist nebenher noch mit Wohnungssuche beschäftigt. Ihr Verlobter wird zum Richter berufen und ihr Vater wandelt auf Freiersfüßen und seine Datingpartnerin ist Laurie keine Unbekannte. Laurie beginnt nun doch in dem Fall zu ermitteln und stellt schnell fest, dass in Martins Leben einiges nicht so war, wie es schien. Während Laurie dem Täter immer näher kommt, bleibt auch sie nicht unbeobachtet. Es gibt jemanden, der Laurie nicht aus den Augen lässt ... Fazit: Dieser Roman hat sehr gut in die Laurie Moran Reihe gepasst und es macht mich traurig, wenn ich mir vorstelle, dass diese nette Reihe nun zu Ende gehen könnte. Mary Higgins Clark verstarb im Januar und ich weiß nicht, ob Alafair Burke das Recht hat, die Reihe weiter zu führen. Ich wünsche es mir! "Denn du gehörst mir" war wieder unterhaltsamer Krimi, der nach Art von Mary Higgins Clark auf unblutige Weise eine spannende Geschichte erzählte. Manchmal möchte ich es ruhiger und unblutiger haben und wenn ich dann zu Mary Higgins Clark greife, bin ich immer richtig. So auch hier. Laurie Moran gefällt mir als Ermittlerin sehr gut, auch weil sie nicht aus polizeilicher Sicht ermittelt, sondern auf der Suche nach der Wahrheit ist. Der Schuldige kommt erst an zweiter Stelle, die Wahrheit ist das, was Laurie finden möchte. Jedes Buch aus der Laurie Moran-Reihe lassen sich unabhängig von anderen Bänden lesen. Natürlich ist es nett, wenn man die Entwicklung von Lauries Beziehung Alex chronologisch lesen kann, aber man kommt in leicht in jede Geschichte rein und auch die Personen sind gut zu erfassen, auch wenn man keinen Vorgängerband gelesen hat. Mir hat der Krimi sehr gut gefallen und ich hoffe, es wird einen siebten Band dieser Reihe geben

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Im nunmehr sechsten Band der Laurie Moran Serie hat man nun wieder das Gefühl, als wäre das Buch nur von einer Person geschrieben worden. Nachdem der vorige Band ja ein bisschen so wirkte, als hätte es Verständigungsprobleme zwischen den Autorinnen gegeben, scheint dies nun wieder perfekt zu funktionieren. Auch der Schreibstil von Mary Higgins Clark und Alafair Burke ist unverändert gut. In diesem Buch ist Laurie natürlich wieder dabei, für ihre Sendung einen alten Mordfall aufzuklären und nebenbei sind sie und Alex auf Wohnungssuche, nachdem sie sich am Ende des fünften Bandes endlich verlobt haben. Auch Alex Berufung zum Richter wird nebenher ein bisschen thematisiert. Besonders witzig fand ich aber auch die Szenen mit Lauries Vater, der erstmal Dates mit einer Frau hat, und nicht nur irgendeine Frau, nein es handelt sich dabei um Alex´ zukünftige Vorgesetzte. Auch der Mord, in dem Laurie ermittelt ist wieder herrlich spannend konstruiert und die Auflösung hätte ich so im Leben nie vorhergesehen. Natürlich kommen auch wieder viele bekannte Nebencharaktere vor, die das Buch wunderbar abrunden. Mein Fazit „Denn du gehörst mir“ ist eine spannende Fortsetzung der Laurie Moran Reihe. Man könnte das Buch aber auch durchaus als eigenständige Geschichte lesen, da Vorkenntnisse aus den bisherigen Teilen nicht wirklich nötig sind.

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