Leserstimmen zu
Deutschland verdummt

Michael Winterhoff

(18)
(9)
(5)
(1)
(2)
€ 20,00 [D] inkl. MwSt. | € 20,60 [A] | CHF 28,90* (* empf. VK-Preis)

Dies ist mein erstes Buch des Autors welches ich gelesen habe und es regt wie ich finde ganz sicher zum diskutieren und zum auseinander setzen ein,was der ein oder andere Mensch sicherlich sehr gerne tun würde oder auch nicht,denn das Buch sagt mir selbst nichts neues und wiederlegt selbst nur das was ich selbst schon dachte und fühlte bzw. noch so empfinde! *Vorsicht könnte Spoiler enthalten* Es ist leider sehr realistisch auch wenn es mich fortlaufend deprimierend und hilflos beim lesen zurück gelassen hat auch wenn es sicherlich hier gute Argumente und Tipps gibt welche der Autor mitten im Text vermittelt, bekommt man hier tatsächlich das Chaotische Bildungssystem noch einmal im vollen Umfang vors Gesicht gehalten und man fragt sich selbst ob und wie ich wirklich was tun und ändern kann,denn Schlussendlich finde ich,sind hier die Politiker und das Schulamt selbst am Hebel bzw. Zug was zu ändern damit es unseren Schulkindern und anschließend dem Lernpersonal gut geht und das Verhältnis von vornherein stimmig und angepasst ist.! Einige Erkenntnisse sind sicherlich richtig dargestellt aber nicht alle im vollen Umfang auf allem oder überall so zu erleben oder zu sehen. Z.B geht meine Tochter auf einer Grundschule und kommt jetzt in die 4 Klasse und in der es keine Kuschel oder Rückzugsräume gibt die einladen zum ausruhen oder Chillen wie es im Buch auch mal erwähnt wird, und auch der Klassenraum ist wie bei mir früher- mit 3 Bankreihen ausgestattet mit einer Regalwand und Schränken für zuviel weitere Utensilien und keinerlei Kuschelecke oder sonst anderen Krimskrams, und in der Klasse gibt es eine feste Sitzordnung! Problematisch finde ich auch diese riesige Klassengröße wie ich es an der Grundschule meiner Tochter sehe-da sind 23 Kinder in der 3. Klasse und kann wie ich finde nur zu Problemen im Schulunterricht führen,denn mit nur einem Klassenlehrer finde ich dies nicht zu stemmen,da gibt es andere Schulen die deutlich schon mehr hinterher sind und bis zu 4 Lehrer/Begleiter in einer Klasse aufzufinden sind. Auch finde ich es sehr schwierig wenn nach verschiedenen Lehrplänen spezifisch auf manche Kinder ausgerichtet unterrichtet wird,wo kein Schulbegleiter bzw. Betreuer an der Seite des Schulkindes ist, denn der Lehrer kann sich auch nach einem "Nachteilsausgleich" sich nicht auf die speziellen Wünsche bzw Angelegenheiten/Bedürfnisse die das Kind aufgrund dessen braucht/hat einrichten und speziell für das Kind da sein,um im vollen Umfang gemeßen,der Stundenanzahl so nur negativ im dauerhaften Verlauf sein kann..... ich könnte jetzt noch so ewig weiter schreiben doch ich konzentriere mich lieber weiter darauf täglich in der Schulzeit schon beim aufstehen bevor der Schultag beginnt mich mit meiber Tochter und auf SIE was dem Schultag betrifft einzustellen,das heißt die Gefühle laufen täglich Achterbahn weil ich mir täglich denke: Hoffe schafft sie den Tag heute ohne "große" Probleme denn als "Autist" muss man so einiges mehr erleben als jeder andere "NORMALE"! Den größten Mist den ich hier noch erwähnen muss ist,wenn es schon um das verkorkste Schulbildungssystem geht ist: Warum und wer hat diese *** VERA -Vergleichsarbeiten erfunden und hält diese für Notwendig und angebracht,denn das ist das schlimmste was man den Kindern neben diesem ganzen Lernstoff extra noch aufprügelt und gezwungener Weise wird der Lernstand mit höheren Klassen verglichen,sprich in der 3 Klasse werden Test vom Stand der 4 Klasse gemacht.....für mich gibt es hier keinerlei Antworten die ich hören würde wollen oder müssen,denn für mich gibt es hier keine plausible Erklärung das dies Notwendig und angebracht ist denn jeder Lernstoff sollte in der Klasse bleiben wie die Kinder selbst auch, auch diesen Flex- Unterricht sollte man abschaffen,denn dieser führt garantiert zu keiner positiven Bildung/Entwicklung.

Lesen Sie weiter

Eine jede Gesellschaft ist im stetigen Wandel. Mit ihr auch die Kinder, welche später einmal die Stützen der Gesellschaft darstellen sollen. Doch seit mehr als 20 Jahren gibt es in Deutschland eine Abwärtsspirale, die vom Bildungssystem und der Erziehung ausgeht. Veränderte Einstelllungen der Eltern, Reformen im Bildungssystem: Kinder werden immer mehr nicht altersgerecht erzogen. Die Folge: Erwachsene mit einer Psyche von Kindern. Dr. Michael Winterhoff mit einer interessanten Darstellung, wie das Bildungssystem die Zukunft unserer Kinder und damit einer Gesellschaft verbaut.

Lesen Sie weiter

Ich fand das Buch teilweise interessant, besonder die Interviews mit Lehrern, trotzdem finde ich es ein bisschen tendenziell. Ich verstehe, dass der Autor seine eigene Meinung darstellt, trotzdem fühle ich mich durch seine Argumentation nicht ganz überzeugt. Es liest sich auch langsam wegen mehrerer Wiederholungen, die keine neuen Argumente bringen.

Lesen Sie weiter

Ich habe das Buch gelesen, sowie 5 andere Familienmitglieder zwischen 19 Studium und 84 Lehrer in Rente über Referendar und 5-Fächer Mutter. Wir leben in einer Kleinstadt und sehen viele der angesprochenen Probleme auch bei uns in den letzten Jahren sich verstärken. Das Buch lieferte dafür eine gute Grundlage neue Blickwinkel zu betrachten. Es ist tatsächlich erschreckend welche Erfahrungen dieser Psychologe beschreibt. Ich sehe elter und Großeltern wieder mehr in der Pflicht und die Politik dies zu ermöglichen. So individuell wie die Bedürfnisse jeder Familie so vielfältig müssten die Lösungen aussehen. Ich fand das Buch toll geschrieben, es ist leicht zu lesen und zeigt auf, dass es nicht überall so ist, wie hinter der eigenen Haustüre. Wer ein hochwissenschaftliches Fachbuch erwartet wird enttäuscht sein, wer einfach interessiert ist und sich mit der Thematik beschäftigt/beschäftigen möchte. Von uns aus: Kaufempfehlung!

Lesen Sie weiter

Teilweise überzogen

Von: Conny

17.06.2019

Der Schreibstil liest sich sehr leicht und flüssig. Der Autor hat mit manchen Äußerungen Recht, einiges ist aber auch überzogen und nicht belegt. Man sollte sich seine eigene Meinung bilden und nicht alles glauben, was der Autor von sich gibt.

Lesen Sie weiter