Leserstimmen zu
Die Schneeschwester

Maja Lunde

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€ 15,00 [D] inkl. MwSt. | € 15,50 [A] | CHF 21,90* (* empf. VK-Preis)

,WERBUNG: Ich habe dieses Buch als Rezensionsexemplar vom btb-Verlag/Bloggerportal erhalten. Meine Meinung bleibt trotzdem unverfälscht und ehrlich. Auch wenn die Weihnachts- und teilweise auch Winterzeit bereits vorbei ist, habe ich vor kurzem „Die Schneeschwester“ von Maja Lunde gelesen, illusttriert von Lisa Aisato. Zuerst muss ich euch sagen, dass das Buch unglaublich schön aufgemacht wurde. Die sind so schön, ich habe mich jedes Mal gefreut, wenn wieder ein Bildchen gezeigt wurde. Auch das Cover ist einfach zauberhaft und eine Bereicherung für mein Bücherregal. Es ist in 24 Kapiteln aufgeteilt, sodass man wie in einem Adventskalender jeden Tag im Dezember ein Kapitel lesen kann. Als Kind liebte ich solche Bücher (ok heute auch noch :D). Der Inhalt ist sehr rührend. Es ist keine typische Weihnachtsgeschichte, da die Atmosphäre in diesem Buch nicht unbedingt eine fröhlich-leichte ist. An machen Stellen ist sie sogar sehr traurig und ein paar Tränchen sind dann auch bei mir die Wangen runter gekullert. Maja Lunde versucht hier nämlich nicht nur eine Geschichte zu erzählen, sondern sie möchte etwas vermitteln. Sie erzählt von Trauer und Verlust und wie verschiedene Menschen damit umgehen. Für manche ist es schwieriger, manche verkraften sowas eher besser. Jeder wird im Laufe seines Lebens mit diesen Gefühlen kämpfen müssen, da der Tod leider einfach zum Leben dazu gehört. Ich hatte das Gefühl, dass die Autorin dieses Buch nutzen möchte, um Kindern dieses Thema schon etwas nahezubringen. Denn auch Kinder können schon früh Erfahrungen damit machen. Weihnachten ist nicht nur ein Tag der Geschenke, sondern vorallem ein Tag der Besinnlichkeit, der Familie und Freunde. Und hierbei gibt es auch Familienmitglieder, die leider nicht mehr am Fest teilnehmen können. Auch an diese sollte man an diesem Tag denken. Falls man dies seinen Kindern vorlesen möchte, sollte man sich gut überlegen, ob man dieses eher unkonventionelle Buch seinen Kindern vor dem zu Bett gehen zutraut. Es ist definitiv keine leichte Lektüre, auch wenn es eine schöne ist.

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Die Geschichte ist in 24 Kapitel eingeteilt und somit perfekt, um die sich manchmal ziemlich lang ziehende Adventszeit zu überbrücken; man wartet mit Vorfreude auf das tägliche Kapitel. Wie im Inhalt zu lesen, handelt sie von Julian und Hedvig, die einen mit ihrer unschuldigen und süßen Art sofort verzaubern. Sie sind mir sehr ans Herz gewachsen, und da Julian versucht, nach dem Tod seine Schwester wieder Normalität in das Leben der Familie zu bringen, sind manche Stellen sehr traurig, sodass die ein oder andere Träne bei mir geflossen ist. Trotzdem dürft ihr jetzt nicht von einem deprimierendem Buch aus gehen, nein, ganz im Gegenteil: Die Geschichte ist wirklich passend für die Weihnachtszeit. Außerdem bekommt man durch den sehr hochwertigen Umschlag mit vielen schönen Details direkt ein besonderes Gefühl, unterstützt von den Illustrationen im Inneren, die einen wirklich begeistern! Mehr auf meinem Blog.

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In 24 Kapiteln erzählt dieses Buch eine berührende Geschichte über Trauer und Verlust, aber auch Familie und Freundschaft. Es ist dabei gefühlsvoll ohne all zu deprimierend zu werden, zumindest empfinde ich es als Betroffene so. Perfekt in Szene gesetzt wird die Erzählung von den aufwendigen und wunderschönen Illustrationen von Lisa Aisato, die teilweise eine ganze Doppelseite umfassen. Der Schreibstil ist angenehm und leicht zu lesen. Damit eignet er sich sowohl für Kinder, als auch Erwachsene. Hinsichtlich des vermeintlich schweren Themas muss jeder für sich entscheiden, ob er das Buch mit seinen Kindern lesen möchte oder nicht. Ich für meinen Teil finde es gut, dass es hier verarbeitet wurde, denn auch Kindern spüren früher oder später Verlust. Mein Fazit: Wenn man sich denn zutraut, dieses Buch zu lesen, gelingt hier der perfekte Spagat ziwschen Trauer und Liebe in der Weihnachtszeit

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zauberhaufte, berührende Geschichte für Groß und Klein

Von: Marakkaram aus Lingen

01.02.2019

"Herzlich willkommen in der Villa Mistel", sagte Hedvig, "dem besten Ort, den ich in der großen weiten Welt kenne." Ich weiß gar nicht, was mich an diesem Buch mehr begeistert hat, die Geschichte oder die Bilder, die mich so manches Mal einfach dermaßen umgehauen haben, dass ich mich dabei ertappt habe, wie ich Gesichter berühre.... Aber eins ist sicher, das Zusammenspiel von beidem macht "Die Schneeschwester" zu etwas ganz besonderem, einem zauberhaften Juwel. In Maja Lundes Geschichte geht es um Trauer und Verlust, Liebe und Freundschaft, Akzeptanz und gemeinsam nach vorne schauen. Und das hat die Autorin wunderschön, kindgerecht und behutsam umgesetzt und auch hier unterstützen die Bilder die Emotionen und gehen Hand in Hand. Denn die einzigartigen, liebenswerten Charaktere spiegeln sich in den Zeichnungen wider, so dass man die quirlige Hedwig mit ihrer Zahnlücke vor sich sieht, die Traurigkeit von Henrik mit den Händen greifen kann, ja selbst das "perlende" Lachen der zwei Jungs in den Ohren klingt. Einfach bezaubernd. "Die Schneeschwester" ist für Kinder ab 10 (bis 99) Jahren gedacht und eignet sich mit seiner relativ großen Schrift und vielen großflächigen Zeichnungen hervorragend zum gemeinsamen Lesen. Was aufgrund des doch recht ernsten Themas für sensible Jüngere vielleicht sinnvoll ist, aber auch als Erwachsener kann man so einiges zur Trauerbewältigung mit Kindern aus der Geschichte mitnehmen.

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Worum gehts? Weihnachten war für Julian und seine Familie immer ein besonderer Tag. Jahr für Jahr. Vorallem für Julian, der da auch seinen Geburtstag feiert. Doch diesmal soll alles anders sein, denn die Freude und das Glück scheint aus seinem Zuhause verschwunden zu sein und Weihnachten scheint abgesagt….. Bis er Hedvig trifft. Das blühende Leben, die jedoch ein dunkles und bitteres Geheimnis mit sich trägt….. Wie ergings mir? Das erste Mal habe ich das Buch auf der Buch Wien gemeinsam mit Anika von Moonies Welt entdeckt. Es hat uns gleich fasziniert, weil das Cover total geglitzert hat und mit seiner tiefroten Farbe einfach der Hingucker schlecht hin war – vorallem in der Vorweihnachtszeit. Als es dann in mein Regal gewandert ist, war ich gespannt, was mich erwarten würde. Ich hatte nicht wirklich eine Idee, in welche Richtung diese Geschichte gehen würde. Ich lass mich außerdem gerne überraschen. Es war wirklich so, dass mich diese Geschichte mitten ins Herz getroffen hat. Bereits nach wenigen Seiten standen mir die ersten Tränen in den Augen – obwohl ich versucht habe anzukämpfen – und es sollten noch öfter solche Momente kommen. Denn Julian und seine Familie kämpften mit den Folgen eines schweren Schicksalsschlag. Man erfährt nicht sofort, was mit passiert ist, aber als Mutter traf mich der Moment dann mitten ins Herz…. Einziger Hoffnungsschimmer in dieser nie enden wollenden Abwärtsspirale sollte Hedvig sein. Ein kleines, quirliges Mädchen, welches die Fröhlichkeit gepachtet zu haben schien. Mit ihr kam ein kleiner Aufschwung in Julians Leben, der noch weite Kreise ziehen sollte. Langsam schien er seine Trauer zu bewältigen und zu versuchen, sich an das Besondere zu erinnern. Doch scheint es schier unmöglich seine Familie davon zu überzeugen und Weihnachten und somit auch die Freude wieder in ihr Leben zu bringen. Seine Eltern sind nur mehr ein Schatten seiner selbst und jegliche Hoffnung scheint verloren….. Und außerdem ist da noch Hedvigs Geheimnis, welches alles erneut zum Einbruch bringen könnte….. Ich persönlich muss ehrlich sagen, dass ich schon lange nicht mehr eine so emotionale Geschichte gelesen habe. Die letzte war „Juli im Winter“. Kapitel um Kapitel spielten meine Gefühle Achterbahn und die Trauer und Hoffnungslosigkeit drohte mich manchmal zu übermannen. Aber gott sei dank gab es immer wieder kleine Momente mit Hedvig als lebendigen und fröhlichen Charakter, der Julian Stück für Stück wieder vorwärts brachte. Denn wenn Hedvig etwas tut, dann ist es das Leben zu lieben und das ist direkt ansteckend! Das Buch ist wirklich absolut empfehlenswert und wunderschön. Es ist voll von Emotionen, regt zum Nachdenken an und hat wirklich ein absolut tolles Ende. Die Illustrationen sind total schön gemacht und geben immer die richtige Stimmung wieder – sei es jetzt fröhlich oder traurig. Altersempfehlung kann ich hier nicht wirklich geben, weil jedes Kind anders mit so etwas fertig wird. Der eine ist zu sensibel, der andere nicht. Entscheidet selbst!

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Autor: Maja Lunde Verlag: btb Berlag Genre: Roman, Erzählung Preis: 15,00 € (Hardcover) Seitenzahl: 200 Seiten *Werbung Vielen Dank an den Verlag und an das Bloggerportal für das zur Verfügung gestellte Rezensionsexemplar! Klappentext Bald ist Heiligabend. Für Julian ist das der schönste Tag des Jahres. Lebkuchen und Klementinen, das Knistern und Knacken im Kamin, das flackernde Licht der Kerzen. Außerdem wird Julian an Heiligabend zehn Jahre alt. Doch dieses Jahr ist alles anders. Juni, Julians große Schwester, ist tot. Ein tiefer Schatten liegt über der Familie. Und Julian hat eigentlich nur ein Gefühl: Weihnachten ist abgesagt. Bis Julian eines Wintertages Hedvig begegnet. Hedvig hat grüne Augen, redet schneller als der Wind und liebt Weihnachten über alles. Ganz langsam glaubt Julian, dass es doch ein Weihnachten für ihn geben könnte. Doch Hedvig hat ein großes Geheimnis. Inhalt Julian ist ein begeistert Schwimmer, denn hierbei kann er die Trauer und den Schmerz zu Hause wegen des Tods seiner Schwester, vergessen und muss sich auf nichts weiter konzentrieren als auf seine Atmung. Bei einen seine Besuche im Hallenbad, als er gerade wieder beim Auftauchen ist, lernt er Hedvig kennen. Sie steht draußen, drückt ihr Gesicht an die Fensterscheibe und scheint auf Julian zu warten, obwohl er dieses Mädchen zuvor noch nie gesehen hat. Die zwei Freunden sich an und es entsteht eine wundervolle Freundschaft. Hedvig liebt Weihnachten und verstrahlt so viel Vorfreude und Lebensfreude, dass sie auch auf Julian abfärbt. Das wiederum bringt Julian dazu, auch seine Familie mit dieser Freude anstecken zu wollen, nur das sich das nicht als ganz so einfach erweist. Außerdem ist etwas an Hedvig seltsam, zwar Versprüht sie viel Liebe und Freunde aber sie scheint ein Geheimnis zu haben und was ist mit dem mysteriösen Mann, der immer wieder bei Hedvigs Haus auftaucht und wo sind eigentlich ihre Eltern? Meine Meinung Mich hat diese Geschichte völlig in den Bann gezogen, denn genauso wie sie unbeschreiblich schön war, so war sie auch gleichzeitig traurig und sehr gefühlsvoll. Irgendwie habe ich durch dieses Buch wieder einen neuen Blickwinkel auf die Weihnachtszeit bekommen und das nichts so wichtig ist, wie die Menschen in unserem Leben und die wir lieben. Also schon hier, ein großes Lob an die Autorin, denn sie schafft es mit einer Weihnachtsgeschichte, dass man sich mal wieder bewusstmacht, was man am allermeisten wertschätzen sollte. Zudem ist die Gestaltung des Buches sowie die Illustrationen wunderschön gemacht. Man kann sich gar nicht daran satt sehen. Die Bilder werden wie die Geschichte immer farbenfroher und man kann richtig sehen, wie sich die Charaktere ins positive Entwickeln und langsam aus ihrer Trauer wieder ins Leben finden. Fazit Eine wunderschöne, emotionale Weihnachtsgeschichte. Die zeigt was wirklich wichtig ist und wie schön der Weihnachtszauber in jedem Alter sein kann. ✰✰✰✰

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Tatsächlich hatte ich im Vorwege schon so viel über diese Geschichte gehört, dass ich unglaublich neugierig drauf war. Ich möchte in diesem Zusammenhang dem Herausgeber „der Hörverlag“ danken, der uns die CDs zum Rezensieren zur Verfügung gestellt hat. Die Schneeschwester von Maja Lunde Eine Weihnachtsgeschichte in 24 Kapiteln Ungekürzte Lesung Gelesen von Axel Milberg Verlag der Hörverlag Genre Belletristik Erscheinungstermin 29.10.2018 Seitenanzahl 3 CDs, Laufzeit: 3h 40 EAN/ISBN 978-3-8371-4366-9 Mehrteiler/Reihe nein Preis 14,99 € (CD) Altersfreigabe nicht angegeben INHALT Ein Adventskalender zum Hören von Maja Lunde Bald ist Heiligabend. Für Julian ist das der schönste Tag des Jahres. Lebkuchen und Clementinen, das Knistern und Knacken im Kamin, das flackernde Licht der Kerzen. Außerdem wird Julian an Heiligabend zehn Jahre alt. Doch dieses Jahr ist alles anders. Juni, Julians große Schwester, ist tot. Ein tiefer Schatten liegt über der Familie. Und Julian hat eigentlich nur ein Gefühl: Weihnachten ist abgesagt. Bis Julian Hedvig begegnet. Hedvig hat graue Augen, redet schneller als der Wind und liebt Weihnachten über alles. Ganz langsam glaubt Julian, dass es doch ein Weihnachten für ihn geben könnte. Doch Hedvig hat ein großes Geheimnis. Maja Lunde erzählt in 24 Kapiteln eine berührende Geschichte über Freundschaft und Verlust. (Quelle: randomhouse.de) MEINE MEINUNG Wie ich bereits erwähnte, wurde ich förmlich von mehreren Seiten auf die Geschichte hingewiesen. Es hieß, ein tolles Buch, wunderbar gestaltet oder unglaublich sanft erzählt, dieses Hörbuch. All das weckte meine Neugier und da ich letztes Weihnachten nicht ganz so in Weihnachtsstimmung kommen konnte, dachte ich, das diese Geschichte mir vielleicht ein wenig helfen könnte. Ich entschied mich schlussendlich zum Hörbuch, weil ich dieses auch im Auto beim Fahren hören konnte und weil ich dachte, das wäre vielleicht auch etwas für meine größere Tochter. Tatsächlich ist die Aufmachung zauberhaft. Weihnachtlicher geht es bald nicht mehr und ich finde das Cover aber auch die Rückseite der CD-Hülle/Box wirklich gelungen. Die Geschichte selber und das merkten wir schnell nach der ersten CD, war leider nicht das richtige für meine Tochter. Die melancholische Stimme von Axel Milberg ist zwar unglaublich passend für diese Geschichte, berührte in meiner pubertierenden Tochter jedoch etwas so stark, dass sie am Abend kaum einschlafen konnte. Zwar gelingt es Maja Lunde das Thema Trauer und Schmerz auf eine unglaublich sanfte und fast schon verstörend schöne Weise aufzugreifen, dennoch finde ich, dass diese Geschichte sich nicht unbedingt als Weihnachtsgeschichte oder Adventskalender-Hörbuch eignet. Zudem ist sie trotz allem nichts für sanfte Gemüter, das sie doch immer noch recht bedrückend rüber kommt. Ich muss gestehen, wenn ich es nicht als Weihnachtsgeschichte betrachte, sondern einfach als traurige Geschichte, gefällt es mir besser. Das Buch habe ich mittlerweile auch in den Händen halten dürfen und muss sagen, dass die Gestaltung wirklich umwerfend ist. Vielleicht war das Hörbuch hier tatsächlich ein Fehlgriff. Ich hätte lieber das Buch wählen sollen, denn das Hörbuch trifft mit der passenden, aber auch melancholischen Stimme von Axel Milberg einen Nerv, den ich um Weihnachten herum lieber verschont hätte. Traurig, schön, aber für mich weniger eine Weihnachtsgeschichte. Für Jugendliche auch nur bedingt geeignet, für kleine Kinder eher gar nicht. Daher von mir knappe 4 von 5 Sternen.

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Wenn es ein Buch gibt das wunderschön aufgemacht ist, dann „Die Schneeschwester“ von Maja Lunde. Es ist Ende Oktober 2018 im btb Verlag erschienen. Die zauberhaften Illustrationen sind von Lisa Aisato. Und ich muss sagen erst mit diesen Zeichnungen wird es so besonders! Ich habe es erst im Januar gelesen. Weihnachten war vorbei, und Schnee liegt hier auch keiner. Trotzdem schafft dieses Buch zweifelsfrei eine ganz besondere Atmosphäre. Klappentext: Bald ist Heiligabend. Für Julian ist das der schönste Tag des Jahres. Lebkuchen und Klementinen, das Knistern und Knacken im Kamin, das flackernde Licht der Kerzen. Außerdem wird Julian an Heiligabend zehn Jahre alt. Doch dieses Jahr ist alles anders. Juni, Julians große Schwester, ist tot. Ein tiefer Schatten liegt über der Familie. Und Julian hat eigentlich nur ein Gefühl: Weihnachten ist abgesagt. Bis Julian eines Wintertages Hedvig begegnet. Hedvig hat grüne Augen, redet schneller als der Wind und liebt Weihnachten über alles. Ganz langsam glaubt Julian, dass es doch ein Weihnachten für ihn geben könnte. Doch Hedvig hat ein großes Geheimnis. Es ist herzergreifend zu sehen wie sehr Julian sich auf Weihnachten freut. Doch seine Familie ist ganz in Gedanken an seine tote Schwester gefangen. Er hat das Gefühl sie haben vergessen das bald Weihnachten ist. Und natürlich sein Geburtstag. Eine Tages begegnet er Hedwig. Sie ist so voller Leben und er fühlt sich weniger allein. Er merkt wenn Weihnachten doch noch stattfinden soll muss er es selbst in die Hand nehmen. Aber das ist weniger einfach als gedacht. Obwohl es ein Weihnachtsbuch ist hat es einen wirklich traurigen Hintergrund und ist teilweise sehr melancholisch. Wenn es die Zeichnungen nicht gäbe wäre es wirklich traurig. So halten Text und Illustrationen eine gute Balance. Fazit: Dieses Buch ist etwas ganz besonderes! Es entfesselt im Leser einen Schneesturm der Gefühle. Aber ohne die Kälte! Es entfacht ein kleines Feuer in deinem Inneren das dich wärmt. Und das trotz, für die Weihnachtszeit, etwas zu traurigen Inhalts.

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