Leserstimmen zu
Was sie nicht wusste

Nicci French

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Leserstimme

Von: Franconia

11.02.2020

Neve Connolly, verheiratet, 3 Kinder, Häuschen mit Garten, ordentlicher Job, beliebte Kollegin, vertraute Freundin - ein Leben, von dem sicher so einige träumen. Trotzdem belügt und betrügt sie ihre Familie und geht fremd. Und obwohl sie weiß, dass es falsch ist, reagiert sie sofort, als ihr Geliebter sie zu sich in Wohnung bestellt. Allerdings gibt es dort ein Problem - er ist tot, ermordet. Sie begeht einen folgenschweren Fehler und ruft eben nicht sofort die Polizei, sondern beseitigt erst mal Spuren - aus Angst, dass ihr Betrug erst auf- und ihr dann um die Ohren fliegt. Und dann rückt die Polizei eben doch an.... Seltsames Verhalten einiger Personen; falsche Verdächtigungen, die dann widerrufen werden; Geständnisse, die keiner hören will; seltsame Entwicklungen von Personen; Entwicklungen von Beziehungen, die keine sind; jede Menge alte Bekannte, Freunde, Studienfreunde, die auf einmal wieder auftauchen; Detektivspiele; ein cleverer Polizist; und dann ein Ende, dass zwar schon passt, aber irgendwie doch sehr weit hergeholt ist. Mein Fazit: die Geschichte lässt sich schon ganz flüssig lesen und ist punktuell auch spannend. Aber insgesamt ist das alles etwas weit hergeholt, in sich nicht immer schlüssig und unrund und das Verhalten der Protagonisten zumindest für mich kaum nachvollziehbar.

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Ganz okay für Zwischendurch

Von: Ainotna

02.02.2020

Der Thriller ist insgesamt Recht kurzweilig und schnell verschlungen. Gerne habe ich ihn zwischendurch gelesen, doch dennoch muss ich sagen, dass es gerade im Genre Thriller weitaus bessere Bücher gibt. Die Geschichte ist doch sehr an den Haaren herbeigezogen und macht an vierlei Stelle für den Leser keinen Sinn. Die Spannung ist schon vorhanden und das Ende ist nicht vorhersehbar. Dennoch zieht sich die Handlung in der Mitte des Buches doch zäh in die Länge, was durch die vielen Wiederholungen der Handlungen der Protagonisten und der Gedanken von Neve unterstützt wird. Insgesamt finde ich das Buch lesenswert, wenn man keinen besonders tiefgründigen und hochgradig packenden Thriller erwartet. Für zwischendurch fand ich das Buch ganz nett.

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Mehr Drama als Thriller

Von: Anko

26.01.2020

Den Einstieg in den Roman empfand ich etwas zäh und langatmig. Mir fehlte der Spannungsaufbau wie so oft bei einem Thriller, dass man anfängt zu lesen und das Buch nicht wieder weglegen kann. Als ich dann zum Hauptteil voranschritt, wurde es besser. Die Geschichte wurde flüssiger und es gab einige Überraschungen, die mich zum weiterlesen bewegten. Diese Spannung zog sich bis zum Ende des Buches was es für mich leicht machte, schnell zum Ende zu kommen. Insgesamt vergebe ich drei Sterne, weil für mich die Geschichte eher ins Genre „Drama“ und nicht „Thriller“ passt. Der Mord erscheint mir hier nur nebensächlich, viel mehr liegt der Fokus auf Probleme in der Familie, in der Ehe, was bleibt nach 20 gemeinsamen Jahren und auch das Thema Freundschaften und deren Beständigkeit.

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