Leserstimmen zu
Eine bittere Wahrheit

Nicci French

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Äußerst spannender Thriller

Von: Stefan Riesener

28.11.2020

Der neue Thriller von Nicci French handelt von Tabitha Hardy. Die junge Frau findet sich im Gefängnis wieder, nachdem man in ihrem Schuppen die Leiche ihres ehemaligen Lehrers gefunden hat. Tabitha ist zwar davon überzeugt den Mann nicht ermordet zu haben, kann sich aber aufgrund eines depressiven Schubes an die Ereignisse des Tages nur bruchstückhaft erinnern. Da ihre Anwältin nicht von Tabithas Unschuld überzeugt ist, beschließt die junge Frau sich vor Gericht selbst zu vertreten. Aus dem Gefängnis heraus muss sie nun versuchen, ihre Unschuld zu beweisen und den wahren Täter zu überführen. Der neue Thriller von Nicci French (hinter dem Pseudonym verbirgt sich das Ehepaar Nicci Gerrard und Sean French) überzeugt auf ganzer Linie. Die Grundidee, dass jemand aus dem Gefängnis heraus seine Unschuld nachweisen muss, ist originell und zudem gut umgesetzt. Nach und nach werden die Ereignisse am Tag des Mordes offengelegt und zudem die Beziehungen der Dorfbewohner untereinander beleuchtet. Zudem bietet das Buch Einblicke in das Seelenleben von Gefängnisinsassen und überzeugt mit einer überraschenden und doch schlüssigen Auflösung der Story. Zudem ist die Gerichtsverhandlung äußerst spannend umgesetzt. Ein wunderbares Buch für lange Winterabende.

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Durchgehend spannend

Von: Melanie Eichelseder

25.11.2020

Erst vor kurzem ist Tabitha wieder in ihre Heimatstadt gezogen, da befindet sie sich plötzlich im Gefängnis und es sieht auch so aus, als ob Sie keine Chance hat, so schnell wieder rauszukommen. Ihre Anwältin sieht selbst nur die Fakten und möchte, dass Tabitha sich schuldig bekennt.....Tabitha kämpft jedoch für sich selbst, für ihre Ehre und hat dabei einiges aus ihrer Vergangenheit aufzuarbeiten. Nicht immer handelt sie zu ihrem Vorteil, sie ist abgekämpft, impulsiv und es sieht so aus, als ob niemand hinter ihr steht..... Dieses Buch ist wahrhaftig fesselnd. Tabithas Gefängnisaufenthalt wurde so authentisch und lebendig beschrieben, dass ich jetzt sicherheitshalber schon bei einer orangen Ampel stehenbleiben werde :-) . Auch der Kampf, den Tabitha mit sich selbst führt ist ausgesprochen spannend. Ich musste mich zwingen, das Buch zur Seite zu legen um eine Pause zu machen. Zumindest um darüber zu Grübeln, wer der Mörder sein könnte oder ob Tabitha doch dazu fähig wäre.

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Mit Nicci-French und ihren Psychothrillern hat meine Liebe zu diesem Genre begonnen. Seitdem muss ich jedes Buch von dem Duo lesen, denn sie versetzen mich stets in die Vergangenheit zurück. Bei diesem Klappentext wusste ich gleich, es wird ein großes Highlight. Die junge Tabitha versucht nach dem Tod ihrer Mutter in ihre alte Kleinstadt mit den wenigen Einwohnern zurückzukehren, um dort das Haus ihrer Mutter zu renovieren und ihre Vergangenheit hinter sich zu lassen. Doch der Neustart endet für sie in einen Albtraum, als in ihrer Scheune die Leiche ihres ehemaligen Lehrers gefunden wird. Da Tabitha keine gute Beziehung zu diesem Mann pflegte, gerät sie sofort ins Visier der Polizei und wird wegen Mordes festgenommen. Zu ihrem Übel kann sie sich nicht an die Ereignisse an diesem Abend erinnern, so dass ihre Anwältin nicht an ihre Unschuld glaubt. Um ihre Unschuld zu beweisen, verzichtet sie auf einen Rechtsbeistand und versucht eigenhändig die Wahrheit ans Licht zu bringen. Dabei wühlt sie nicht nur in ihre Vergangenheit herum, sondern auch in der schmutzigen Wäsche der Dorfbewohner. Mit 500 Seiten liefern die Autoren einen spannenden Justiz-Thriller, der sich mit vielen Themen beschäftigt. Zu Anfang begleitet man Tabitha in ihrem Alltag als Gefangene, die auf den Tag wartet, an dem sie das erste Mal vor einem Richter steht. Anschließend gewinnt die Handlung an Pfad, denn Tabitha merkt immer mehr, dass niemand ihr Glauben schenkt und sie auf sich allein gestellt ist. Tabitha ist eine Frau, mit der man ungern befreundet sein möchte. Ihre kratzbürstige Art verscheuchte so den ein oder anderen. Doch genau diese Eigenschaft gefiel mir so sehr, denn sie bewies Stärke und Mut, da ihr nichts anderes übrig blieb. Mit der Zeit lernt man sie besser kennen, und dabei wird einem bewusst, dass sie eine Schutzmauer im Laufe ihres Lebens aufgebaut hat. Diese Mauer sollte sie vor allen Leuten schützen. Als Tabitha auf einen Rechtsbeistand verzichtet musste ich ebenfalls den Kopf schütteln, da es verrückt war, dennoch konnte ich ihre Sicht nachvollziehen. Während der Zeit in Untersuchungshaft versuchte Tabitha die wichtigsten Bewohner zu befragen. Bei ihrer Befragung im Gefängnis und vor Gericht benahm sie sich –mit Ausnahmen- sehr professionell und raffiniert. Sie wusste stets die richtigen Fragen zu stellen, so dass der von sich überzeugende Staatsanwalt von ihr begeistert war. Als Unterstützung hatte Tabitha ihre ehemalige Zellengenossin an ihrer Seite, die die temperamentvolle Tabitha auf den Boden der Tatsachen brachte. Denn sie leidet nach einem Trauma an Depression, so dass sie Schwierigkeiten dabei hat, ihre Emotionen unter Kontrolle zu halten. Mit dem flüssigen und packenden Schreibstil sorgt das Duo wieder für einen spannenden Thriller, den ich kaum aus der Hand legen konnte. Wenn ich es bei Seite legen musste, drehten sich meine Gedanken nur um die Geschichte, denn ich musste immer wissen wie es weiter geht. Dieses Gefühl hatte ich lange nicht bei einem Buch gehabt. Ich war einmal darin und es fühlte sich wie ein Sog an. Das Setting und die Protagonisten wurden so detailreich beschrieben, so dass ich mich gleich mitten im Geschehen befand und mir jeden einzelnen Charakter bildlich vorstellen konnte –ganz besonders Tabitha schmuddelige Aussehen. Mit den vielen Cliffhangern und den kurzen Kapiteln wurde das Buch zu einem Pageturner. Die Handlung wird zwar aus Tabithas Perspektive erzählt, dennoch in der dritten Person, welches ich als unangemessen empfand, da man sich nicht zu 100% in ihre Lage hinein versetzen konnte. Dennoch schaffte ich es, den Gedanken mit der Zeit bei Seite zu schieben. Abschließend gefielen mir die Szenen vor Gericht, denn man lernte mehr über das englische Rechtssystem kennen. Fazit: Seit langem konnte mich ein French-Thriller nicht so sehr in seinen Bann ziehen wie dieser. Ich konnte unserer Protagonistin jedes Leid abnehmen und mit dem flüssigen Schreibstil wurde es zu einem großartigen Justizthriller, welches ich nur weiter empfehle!

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Eine bittere Wahrheit

Von: Totto6

22.11.2020

Ist Tabitha wirklich eine Mörderin? Darum geht es in dem spannenden Thriller von Nicci French. Das Buch ist flüssig geschrieben, man kann gar nicht aufhören zu lesen. Das Ende ist etwas überraschend. Ich würde das Buch Lesern empfehlen, die gern psychologisch interessante Geschichten ohne viel Blut und Action mögen.

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Amnesie...

Von: Diane Jordan

19.11.2020

Der neue Spiegel-Bestseller „Eine bittere Wahrheit“ von Nicci French ist die Tage in unseren Haushalt eingezogen. Auf dem Cover sieht man ein typisches englisches Küstendörfchen. Mit düsterer regnerischer Stimmung und leergefegter Straße, auf der ein einsames Auto unterwegs ist, wirkt Okeham authentisch. Für einen Thriller das passende Ambiente, wie ich finde. Der Klappentext liest sich verheißungsvoll. Mit Tee und Kuscheldecke ziehe ich mich mit meinem dicken Wälzer auf unsere Krimi-Couch zum Lesen zurück. Der Plot startet spannend und die Handlung wird sehr gut gestartet. Die Protagonistin Tabitha Hardy sitzt in Untersuchungshaft. Ihr wird ein Mord vorgeworfen, aber ihre Erinnerung streikt. Der Gedächtnisverlust, die Atmosphäre in der Untersuchungshaft, der Haftgrund treffen den Leser mit voller Wucht. Man ist mittendrin, ob man will oder nicht. Das ist erst etwas ungewohnt, beklemmend und ungemütlich, aber auch sehr bildhaft und szenarisch beschrieben. Das Autorenehepaar alias „Nicci French“ ist mir durch unzählige Krimis/Thriller bereits bekannt. Der Schreibstil und die Wortwahl gefallen mir sehr. Die Thematik ist gut erdacht, detailreich beschrieben und fein umgesetzt. Die Protagonisten Mel, Shona, Rob Coombe, Andy, Terry, Dr. Mallon, Pauline Leavitt, Michaela oder Luke passen hervorragend. Ich frage mich beim Lesen ständig „was ist Täuschung“ und „was ist die Wahrheit“. Die Intrigen lassen mir kurzfristig das Blut in den Adern gefrieren. Mit vielem hätte ich so nicht gerechnet. Und Vorsicht Spoiler: „Es geht um Missbrauch“! Anspannung und Erleichterung wechseln sich ab. Ich bin froh, dass ich meinen Lieblingsmenschen in der Nähe habe. Und das ich diesen Abschnitt im Hellen gelesen habe. Die Romanfigur Tabitha muss einiges erleiden. Seelische Qualen, Ungewissheit, aber eine leichte Ahnung, dass sie es nicht war, hat sie zum Glück. Die Aufklärung des Falls gestaltet sich schwieriger als gedacht. Die Protagonistin verteidigt sich selber, da sie ihrer Anwältin nicht traut. Ich rätsele, kombiniere und fiebere gespannt mit. Seite um Seite! Die Geschichte hat eine „soghafte“ Wirkung, wie bei einem kleinen Strudel, der stündlich größer und kräftiger wird. Fesselnd und düster. Ich möchte nicht zu viel verraten, denn dieser Thriller hat es wirklich in sich und lohnt es, gelesen zu werden. ... unterschätze niemals eine Frau, die nichts mehr zu verlieren hat ... Inhalt: Sie ist keine Mörderin. Oder doch? Der neue Thriller des Bestsellerduos Nicci French: intelligent konstruiert und absolut süchtig machend! Erst seit Kurzem lebt Tabitha wieder im Ort ihrer Kindheit, einem idyllischen Dorf an der englischen Küste. Doch der Wunsch, dort Ruhe zu finden, verwandelt sich in einen Alptraum, als sie des Mordes an ihrem Nachbarn beschuldigt wird. Alle Indizien sprechen gegen sie. Und sie kann sich nicht erinnern, was an jenem 21. Dezember geschehen ist, als im Schuppen hinter ihrem Haus die schlimm zugerichtete Leiche gefunden wurde. Nun sitzt sie in Untersuchungshaft und wartet auf ihren Prozess. Ihre Anwältin rät ihr, sich schuldig zu bekennen. Doch Tabitha spürt, dass sie nicht die Mörderin ist. Und nur sie selbst kann das beweisen. Die Autoren: Nicci French ― hinter diesem Namen verbirgt sich das Ehepaar Nicci Gerrard und Sean French. Seit über 20 Jahren sorgen sie mit ihren außergewöhnlichen Thrillern international für Furore und verkauften weltweit über 8 Mio. Exemplare. Die beiden leben in Südengland. Zuletzt erschien die achtteilige Bestsellerserie um Ermittlerin Frieda Klein sowie der Stand-Alone-Thriller »Was sie nicht wusste«, der sofort nach Erscheinen in die Top Ten der Spiegel-Bestsellerliste und auf Platz 3 der Krimi-Bestenliste (Die Zeit) aufstieg. »Eine bittere Wahrheit« ist das neueste Buch des Erfolgsduos. Weitere Bücher: Was sie nicht wusste, Blauer Montag, Eisiger Dienstag, Schwarzer Mittwoch, Dunkler Donnerstag, Mörderischer Freitag, Böser Samstag, Blutroter Sonntag, Bis zum bitteren Ende, Der achte Tag, Der falsche Freund, Acht Stunden Angst, Höhenangst, Das rote Zimmer, Der Feind in meiner Nähe, Der Glas Pavillon, Der Sommermörder Fazit: **** Sterne. Der Thriller “Eine bittere Wahrheit“ ist im C. Bertelsmann Verlag erschienen. Das broschierte Buch hat 512 Seiten die für mehrere schlaflose Nächte sorgen, da man als Leser wissen möchte, wie die Geschichte ausgeht.

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Die Suche nach der Wahrheit

Von: Leseratte1405

18.11.2020

Tabitha kehrt nach vielen Jahren Abwesenheit wieder in das Dorf zurück in dem sie aufgewachsen ist. Sie kauft sich ein altes Haus und fängt an es zu renovieren. Wie damals zählt sie nach wie vor zu den Außenseitern und wir von den Dorfbewohnern misstrauisch beobachtet. Sie selber möchte eigentlich nur in Ruhe dort leben, ihre Tage sind aufgrund ihrer psychischen Erkrankung nicht immer einfach. - Bis sie eines Tages wegen Mordes an ihrem ehemaligen Lehrer verhaftet wird. Stuart Rees, ihr ehemaliger Mathelehrer, missbrauchte Tabitha als sie 15 Jahre alt war. Der Missbrauch wurde nie öffentlich und sie hat ihn nicht angezeigt, aber er liefert das perfekte Motiv. Aus dem Gefängnis heraus versucht Tabitha die Wahrheit herauszufinden. Ihre Verteidigung beim Prozess übernimmt sie selber. Mehr sei an dieser Stelle nicht verraten ... Insgesamt ist "Eine bittere Wahrheit" ein puristischer Thriller, der Tabitha und ihre Situation in und aus dem Gefängnis heraus beschreibt. Wer wilde Verfolgungsjagden braucht ist hier falsch. Gerade deshalb hat mir dieser Roman so gut gefallen!

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Es ist ein gut inszenierter Gerichtsthriller, den das englische Paar Nicci Gerrard und Sean French alias Nicci French mit “Eine bittere Wahrheit” da vorlegt. In dem Band erzählen sie wie, ihre junge Heldin sich gegen Vorverurteilungen und schlechte Polizeiarbeit wehrt. Minutiös legen sie offen, wie Tabitha selbst die Ereignisse rund um die Tat wie ein Puzzle zusammensetzt. Und sie vergessen nicht, immer wieder auf die schwierige emotionale Lage Tabithas im Gefängnis hinzuweisen, auf die Ablehnung und Anerkennung, die sie erfährt. Auch wenn “Eine bittere Wahrheit” (im englischen Original: “House of Correction”) an Action nichts zu bieten hat, ist es ein hoch spannender und aufregender Thriller, der keinen Moment locker lässt und bis zur letzten Seite fesselt.

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Gelungen

Von: Kathj

16.11.2020

Das erste Buch des autorenduos das ich gelesen habe, dadurch könnte ich ganz unvoreingenommen in die Geschichte herangehen. Anfangs tat ich mich ein bisschen schwer in die Geschichte hineinzukommen, dies lag aber auf jeden Fall an der Situation wo man sich sogleich befindet. Man befindet sich gemeinsam mit der Hauotperson im Gefängnis und weiß anfangs nicht so recht wie man sie einordnen sollte. Die Stimmung ist düster und irgendwie bedrohlich. Doch je weiter ich mit der Geschichte kam, desto spannender würde es. Es gab immer mehr Details die ich erfahren durfte und teilweise wäre ich nie darauf gekommen. Mir kam die Passage mit der Verhandlung teilweise ein wenig lang vor, hätte man vielleicht auch ein bisschen weniger ausführlich machen können und die Details irgendwie anders wiedergeben können. Aber alles in alle am war es ein sehr gelungenes Buch, das ich nicht wieder aus der Hand legen konnte als ich mich zurechtfand.

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