Leserstimmen zu
Der kleine Buchladen der guten Wünsche

Marie Adams

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Eine tolle Geschichte

Von: Die Bibliothekarin

08.12.2019

Das Cover finde ich sehr niedlich gestaltet, es ist zwar kein seltener Anblick aber ich finde es passt gut zur Geschichte und das ist die Hauptsache. Der Titel hat mich sofort neugierig gemacht irgendwie ziehen mich Bücher über Buchhandlungen magisch an uns so kam es dazu, dass dieses Buch in meine Finger kam. Der Schreibstil ist angenehm zu lesen, die Autorin schafft es immer wieder ihre Liebe zum Detail zu zeigen und beschreibt interessant die einzelnen Schauplätze. Besonders gut gefallen haben mir ihre Beschreibungen der Charaktere, denen sie einen ganz eigenen Charakter verleiht und dadurch hat man gleich eine Draht zu ihnen. Eigentlich ist Josefine glücklich, sie lebt in Köln und führt mit ihrem Partner Mark eine Buchhandlung. Sie kann sich ein anderes Leben überhaupt nicht vorstellen doch dann erfährt sie von dem plötzlichen Tod ihrer Tante Hilde. Tante Hilde hat sie geprägt und besaß eine kleine Buchhandlung die sie Josefine nun vermacht. Josefine macht sich auf in die Rhön und dabei kommen viele schöne Kindheitserinnerungen wieder zu Tage. Eine besondere Erinnerung ist der Imker Johannes, der ihr Leben nun ziemlich auf den Kopf stellt und für ein paar schöne Überraschungen sorgt. Auch wenn man jetzt denken könnte, es wäre vorhersehbar wurde es nicht langweilig und es gab noch die eine oder andere Wendung, die ich so nicht erwartet hatte. Fazit Eine wunderbare kleine Geschichte zum Wohlfühlen und genießen, hier und da hätte ich mir aber mehr Tiefe gewünscht. Trotzdem war es unterhaltsam und gut für zwischendurch geeignet. Die Charaktere haben mir ebenfalls sehr gut gefallen. Außerdem gab es Pluspunkte für den Buchladen und die wunderbare Landschaft.

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War mir viel zu zäh

Von: Buchglueck

05.12.2019

"Der kleine Buchladen der guten Wünsche" ist ein Roman der Autorin Marie Adams und erschien 2019 mit 384 Seiten als Taschenbuch im blanvalet Verlag der Random House Gruppe. Protagonistin Josefine erbt den Buchladen ihrer Tante Hilde in der Rhön, wo sie als Kind viel Zeit in den Ferien verbracht hat. Doch als Josefine nach so vielen Jahren erbbedingt zurückkehrt trifft sie auch auf ihre Jugendliebe Johannes, der so manche Erinnerung in ihr weckt. Leider konnte mich Marie Adams mit ihrem Buch kaum in den Bann ziehen. Dem Schreibstil fehlte etwas Besonderes. Die Geschichte lief am Stück, ohne Kapitel und ohne Hinweise bezüglich Zeitsprünge. Letzteres wurde für die Vergangenheit zwar durch kursive Schrift kenntlich gemacht, aber für Sprünge in die Zukunft (Tage, Wochen, Monate...) war nichts dergleichen zu finden. Die erste Hälfte des Buches war für mich recht zäh, denn die Geschichte bewegte sich kaum von der Stelle. Alles drehte sich um die Probleme mit dem Erbe und Josefines Verwirrung, welche Entscheidung nun die Richtige sei. Ab ca. der Mitte floss dann plötzlich ein Strom durch das Buch, sodass sich die Ereignisse quasi überschlugen und alles (Spoiler) unrealistisch im Friede, Freude, Eierkuchen Happy End endete. "Der kleine Buchladen der guten Wünsche" hat mich unheimlich viel Zeit gekostet und in eine Leseflaute getrieben. Von mir gibt es daher keine Empfehlung.

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Josefine führt mit ihrem Freund Mark eine Buchhandlung in Köln. Mark versucht sich nebenbei noch als Autor während Josefine ihre Liebe zu den Büchern auslebt und das Leben in der Großstadt genießt. Mit den Büchern verbindet sie schöne Kindheitserinnerungen an ihre Tante Hilde, die eine kleine, gemütliche Buchhandlung in einem kleinen Ort in der Rhön besitzt. Dort verbrachte Josefine als Kind viele schöne Ferien und lernte die Bücher lieben. Schon lange war sie nicht mehr dort und telefoniert nur noch ab und zu mit ihrer Tante. Als diese plötzlich und unerwartet verstirbt, reist Josefine zur Beisetzung in den kleinen Ort in der Rhön und erfährt, dass Tante Hilde ihr die Buchhandlung und das Haus hinterlassen hat. Allerdings ist die Erbschaft an die Bedingung geknüpft, dass Josefine die Buchhandlung ein halbes Jahr weiterführt ansonsten erhält jemand anders die Erbschaft. Bei Josefine stellen sich schnell wieder die wunderbaren Erinnerungen und Gefühle der Kindheit ein und so entschließt sie sich, das halbe Jahr dort zu verbringen und die Buchhandlung wieder zum Leben zu erwecken. Und dann ist da noch der Nachbarsohn Johannes, Josefines bester Freund aus Kindertagen…. Ein Buch über Bücher und eine Buchhandlung, das muss man als Leseratte lesen und es hat sich gelohnt. Das Buch erzählt nicht nur vom Kampf der kleinen unabhängigen Buchhandlungen ums Überleben sondern auch ganz viel von der Liebe zu Büchern und Geschichten. Dieser rote Faden zieht sich durch das gesamte Buch und macht viel Freude. In Rückblicken erleben wir, wie Josefine als Kind in den Ferien viel Zeit bei Tante Hilde und in deren Buchhandlung verbrachte. Dabei entstand ihre Liebe zu den Büchern, die ihre Tante ihr vermittelt hat. Denn diese führt ihre Buchhandlung in einer ganz besonderen Weise, die durch den Buchtitel deutlich wird. Der Unterschied zwischen der großstädtischen Buchhandlung in Köln und der kleinen gemütlichen Buchhandlung in der Rhön wird deutlich und es war schön zu erleben, wie Josefine schnell auf die Wünsche der Kunden eingeht und die kleine Buchhandlung ihrer Tante zu einem Lesecafé verwandelt und großen Zuspruch findet. Aber das bleibt nicht Josefines einzige Aufgabe. Sie stößt auf ein Familiengeheimnis, muss sich gegen aufdringliche Kaufangebote wehren, führt über mehrere Monate eine Fernbeziehung zu ihrem Freund in Köln und dann ist da ja noch Johannes in der Nachbarschaft. Die Kindheitserinnerungen sind schnell wieder da, aber da spukt plötzlich noch mehr in ihrem Kopf herum. Wie wird Josefine sich am Ende entscheiden? Es war so schön zu erleben, wie Josefine sich in die Gemeinschaft in dem kleinen Ort einfügt und auch Freundschaften schließt. Sie hat viele kreative Ideen, die der Buchhandlung wieder zum Erfolg verhelfen sollen und sie geht vor allem auf die Menschen ein, mit denen sie es zu tun bekommt. Mir hat Josefine als Protagonistin gut gefallen, weil sie warmherzig, freundlich und hilfsbereit ist. Ihr Freund Mark dagegen war mir unsympathisch, denn er stellt sich selbst viel zu oft in den Vordergrund und ist oft ziemlich egoistisch. Johannes dagegen ist ein liebevoller Vater und ein Naturmensch, der es mir leicht machte, ihn zu mögen. Und über allem schwebt der Geist von Tante Hilde, die man ja nur in den Rückblicken erlebt. Aber ihre liebevolle Art ist gut zu spüren. Es hat mir große Freude gemacht, mit Josefine in die Rhön zu reisen und zu erleben, wie sie den Buchladen wieder auf Vordermann bringt und sich dabei ihr Leben nach und nach verändert. Auch wenn einiges ein bisschen vorhersehbar ist und man das Ende erahnen kann, ist es ein schöner Wohlfühlroman in einem eingängigen Schreibstil. Diese Geschichte ist eine Hommage an die Liebe zu Bücher und die kleinen Buchläden, liebevoll und herzerwärmend erzählt und damit ein Lesevergnügen! Fazit: 4 von 5 Sternen

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Traumlocation

Von: niwibo

29.11.2019

Die Buchhändlerin und überzeugte Großstädterin Josefine liebt ihren Beruf - zum Glück, für Urlaub hat sie ohnehin keine Zeit. Und ihre schönsten Ferien bei ihrer Tante Hilde in der Rhön verblassen langsam zu nostalgischen Erinnerungen - genauso wie der Gedanke an die ganz besondere Mission, mit der ihre Tante ihre Buchhandlung führte. Doch dann hinterlässt ihre Tante Josefine ein Erbe, das sie zurück in die wunderschöne ländliche Gegend katapultiert, in der sie jemanden wiedertrifft, der ihr Herz schon als Kind berührt hat. Es ist der junge Imker Johannes, mit dem sie über ihre Tante auf schicksalhafte Weise verbunden ist... Josefine kommt aus der schönen Stadt Köln, betreibt dort mit ihrem Freund eine eigene Buchhandlung, und ist eigentlich mit ihrem Leben ganz zufrieden. Doch dann stirbt ihre Tante in der Rhön und hinterlässt Josefine ihr Haus und ihren Buchladen, in dem Josefine als Kind gerne ihre Ferien verbracht hat. Allerdings mit dem Haken, dass Josefine den Laden für ein halbes Jahr persönlich betreibt und erst danach kann sie ihn verkaufen, behalten, verschenken... Also zieht sie in die beschauliche Rhön, muss es dort mit einem profitgierigen Bürgermeister und mit einem Nachbar, der früher mal ihre große Liebe war, aufnehmen. Außerdem nagt zusätzlich die Trennung ihres Freundes, der in Köln bleibt, stark an ihr. Wer jetzt denkt, ach, ich kenne das Ende genau, dem sei gesagt, nein, so einfach macht es Euch die Autorin Marie Adams in ihrem Buch der Bienen, kleinen und großen Träumen und vielen guten Wünschen nicht... Ein schönes Buch, welches ich nicht weglegen konnte. Es regt zum "In sich rein hören" an, es zeigt, dass es für fast jedes Problem eine Lösung gibt und überhaupt, für jeden Buchladenfan ist das Buch ein Muss. Denn ganz ehrlich, wer möchte nicht mal einen ganzen Tag oder auch noch eine Nacht in einer Buchhandlung verbringen und dort in aller Ruhe ein Buch nach dem anderen Probelesen...

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Leidenschaft Bücher!

Von: Leseratte Austria

28.11.2019

„Der kleine Buchladen der guten Wünsche“ ein Roman von Marie Adams im blanvalet Verlag erschienen. Mit 382 Seiten. Josefine lebt mit ihrem Freund Mark und Geschäftspartner in Köln. Gemeinsam führen sie eine Buchhandlung, denn ihre Leidenschaften sind die Bücher. Sie erfährt, dass ihre Lieblings Großtante Hilde nach einer Operation gestorben ist. Josefine hat viele Ferien bei ihr am Lande und in ihrer Buchhandlung verbracht. Sie liebte Hilde und auch den Buchlanden in der kleinen Stadt. Als sie auch noch zur Testaments Eröffnung gebeten wird, ist sie sehr überrascht. Hilde hat ihr den Buchlanden und das Haus vermacht. Allerdings mit der Bedingung, sie müsse 6 Monate den Laden führen und danach könnte sie tun damit was sie wolle. Oder das Gesamte Erbe geht an eine andere Person. Josefine ist hin und her gerissen, einerseits muss sie ihren geliebten Buchladen und ihren Freund Mark für 6 Monate verlassen. Andererseits liebt sie aber auch Tante Hildes Buchladen und ihr Vermächtnis. Leider haben sie und Mark Schulden, und beschließen es für dieses halbe Jahr mit einer Fernbeziehung zu versuchen, denn danach könnten sie alles von Tante Hilde verkaufen und so Schulden Frei werden. Nur ungern verlässt Josefine Köln und es wird schnell klar, dass auch Hildes Buchladen nicht gerade gut läuft. Zwar gibt es ein Finanzielles Polster für schlechte Zeiten, aber die Stadt ist klein und auch das Internet nimmt dem Buchladen Umsatz weg. Weiters hat Tante Hildes Laden nur Bücher und keine anderen Einnahmequellen wie ein Kaffee oder ähnliches. Auch Kleinigkeiten wie Stifte oder Adventskalender fehlen. Ihre Mitarbeiterin Eva ist toll und arbeitet Teilzeit im Laden. Josefine beginnt den Laden umzugestalten und lehnt auch Kaufangebote ab. Auch der Nachbarsjunge Johannes von früher, der natürlich jetzt auch Erwachsen ist, wohnt noch neben Tante Hildes Haus. Er ist noch Attraktiver geworden als er eh schon war. Josefine sah ihn nach langem bei der Beerdigung wieder und erinnert sich gerne an die Kindheit mit ihm. Wie geht die Umgestaltung des Buchladens weiter, kann sie den Laden Finanziell halten? Was hat Johannes in den letzten Jahren erlebt und ist er Single oder hat er eine Familie gegründet? Josefine wünscht sich auch mal Kinder zu haben, aber Mark verschiebt dies immer weiter in die Zukunft. Wird Josefine das Erbe von Tante Hilde verkaufen oder behalten? Wird sie wieder nach Köln zurückkehren? Was hat der Titel Buchladen der guten Wünsche auf sich? Meine Meinung: Eine super romantische Geschichte, bei der mal wieder raus kommt, dass man seinem Herzen nicht nur halb folgen sollte. Halbherzige Beziehungen machen auf Dauer nicht glücklich und deshalb krempelt auch Josefine alles in ihrem Leben um. Ob Tante Hilde genau das so vorgehabt hat mit ihren Bedingungen? Ein Wunderbares Cover „Der kleine Buchladen der guten Wünsche“. 5 von 5 Sternen

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Ein absolutes Traumbuch

Von: zauberblume

05.11.2019

In ihrem neuen Roman "Der kleine Buchladen der guten Wünsche" - auf den ich mich schon riesig gefreut habe, entführt uns die Autorin in das kleine Ortchen Heufeld in der Rhön. Denn hier in diesem beschaulichen Ort hat unsere Protagonstin, die Buchhändlerin Josefine, die schönsten Ferien verbracht. Hier hat nämlich ihre Tante Hilde einen traumhaften Buchladen. Mittlerweile ist Josefine erwachsen, ist selbst Buchhändlerin und führt mit ihrem Partner Mark eine Buchhandlung in Köln. Josefine liebt die Großstadt und könnte sich ein Leben woanders überhaupt nicht vorstellen. Doch dann bekommt sie Post aus Heufeld. Ihre Tante Hilde ist überraschend verstorben und hinterlässt ihr die kleine Buchhandlung. Josefine reist in die Rhön und wird augenblicklich wieder in ihre Kindheit zurückversetzt. Und dann ist da noch Johannes, der Nachbar ihrer Tante, gemeinsam haben sie wunderbare Kindheitserinnerungen. Doch welches Geheimnis verbindet ihre Tante Hilde mit dem Imker Johannes .... Einfach wieder wunderschön! Schon der Prolog hat mich begeistert und berührt, denn die Geschichte beginnt am 11. September 2001. Ein Tag, den niemand von uns vergessen wird. Sofort tauche ich in die Geschichte ein, sehe vor meinem inneren Auge die kleine Josefine, die bei ihrer Tante Hilde eine herrliche Zeit verbracht hat und in dieser Zeit schon ihre Liebe zu den Büchern entdeckt hat. Durch die traumahften Beschreibungen der Autorin kann ich mir die Rhön, die ich leider selber noch nie besucht habe, wunderbar vorstellen. Es ist wirklich eine herrliche Gegend. Und vor allen Dingen hat es mir Tante Hildes Buchhandlung angetan. Hier habe ich mich sofort pudelwohl gefühlt. Jetzt sehe ich die erwachsenen Josefine und kann verstehen in welcher Zwickmühle sie sich befindet. Hier die Buchhandlung in Köln, mit der sie sich ihren Traum erfüllt hat. Und dann dieses Gefühl des Glücks, als sie die Buchhandlung ihrer Tante auf Vordermann bringt. Und natürlich kommt auch die Liebe ins Spiel. Auch hier hat es Josefine nicht leicht, gibt es in ihrem Leben doch plötzlich zwei Männer. Doch für wenn wird ihr Herz sich entscheiden? In Josefines Lesecafe habe ich mich wohlgefühlt, ich wäre sicher Stammgast in dieser Traumbuchhandlung. Außerdem erfahren wir in dieser Traumgeschichte einiges über die Bienenzucht. Fand ich auch sehr interessant. Eine perfekte Lektüre. Für mich ein absolutes Gute-Laune-Wohlfühlbuch, das für unterhaltsame und vergnügliche Lesestunden gesorgt hat. In das zauberhafte Cover habe ich mich auch sofort verliebt. Gerne vergebe ich für dieses Lesevernügen der Extraklasse 5 Sterne.

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