Leserstimmen zu
Königsberg. Bewegte Jahre

Nora Elias

Königsberg-Saga (2)

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Im Jahr 1904 sind die Kinder der ehemaligen Freunde und jetzt verfeindeten Carl von Reichenbach und Leonhard von Schletter erwachsen geworden. Die Feindschaft setzt sich in den Söhnen Constantin und Maximilian fort. Auch die Töchter gehen unterschiedliche Wege. Während Helene von Schletter gegen den Widerstand ihres Großvaters eine Pferdezucht aufbauen möchte, zieht es die schöne Victoria von Reichenbach in die mondäne Welt. Doch sie vertraut dem falschen Mann und ihr Leben gerät an den Abgrund. Erst durch den großen Krieg, der viel Leid über die Menschen bringt, rücken die Familien wieder mehr zusammen. Als der Krieg dann endlich vorbei ist, können die Menschen voller Zuversicht neue Pläne für die Zukunft schmieden. Der zweite Teil der "Königsberg-Serie" von Nora Elias, "Bewegte Jahre", ist wie eine Reise in die legendäre Landschaft Ostpreußens. Diese Weite und Schönheit, die so oft beschrieben wurde, wird in diesem Buch ganz lebhaft hervorgehoben. Es kommt schnell der Wunsch auf, einmal dorthin zu reisen und nachzusehen, ob es dort immer noch so schön ist. Die Beschreibung der spanischen Grippe hat mich in Corona-Zeiten doch sehr verblüfft. Die Ähnlichkeit ist schon gruselig. Man ahnt beim Lesen, daß neue Zeiten anbrechen. Die junge Generation hat das schon klar erkannt und handelt danach. Nur die Alten haben damit große Probleme. Sie werden sich damit abfinden müssen. Diese Serie schreit förmlich nach einem dritten Teil, denn das Ende des Buches läßt Fragen offen und man ist schließlich neugierig, wie es den Familien weiterhin ergeht.

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Nachdem mich Königsberg – Glänzende Zeiten vollkommen abholen konnte, brauchte ich unbedingt den Folgeband Königsberg – Bewegte Jahre. Ob mir die Fortsetzung genauso gut gefallen hat, die der Auftakt, liest du hier: Nachdem mir der Auftaktband der Königsberg-Saga mit seiner stimmungsvollen Atmosphäre, dem abwechslungsreichen Plot und dem wundervollen Schreibstil so gut gefallen hat, war meine Erwartungshaltung an den Folgeband entsprechend hoch. Und ich bin so froh, dass Königsberg – Bewegte Jahre diese erfüllen konnte. Denn die Fortsetzung ist genauso gelungen, wie der Auftaktband. Königsberg – Bewegte Jahre hat einen sehr spannenden Plot und realistische Figuren Die Handlung von Königsberg – Bewegte Jahre ist schon aufgrund der zeitgeschichtlichen Einflüsse des Ersten Weltkriegs unfassbar spannend. Dabei ist die Handlung nicht überfrachtet oder unglaubwürdig, sondern einfach realistisch und fesselnd. Ich habe in jedem Kapitel mit den Figuren mitgefiebert – wenn auch aus einer Menge unterschiedlicher (sowohl positiver als auch trauriger) Gründe. Doch nicht nur der Krieg spielt im zweiten Teil eine wichtige Rolle, auch die familiären Verstrickungen der einzelnen Figuren stehen wieder im Vordergrund. Die Geheimnisse und Intrigen der in Band eins ehemals jungen Generation werfen ihre Schatten auch in die gegenwärtige Generation und verspricht einiges an Spannung. Genauso realistisch wie der Plot sind auch die Figuren. Wir begleiten bekannte und beliebte Figuren aus dem ersten Teil auf einem weiteren Abschnitt ihres Lebens, dürfen neue und faszinierende Figuren begrüßen und müssen von wiederum anderen traurigen Abschied nehmen. Nora Elias Figuren sind so lebensecht und realistisch konstruiert, dass es eine wahre Freude ist. Sie haben ihren eigenen Charakter, Ecken und Kanten und sind einfach Persönlichkeiten, die man mag oder eben nicht – je nach Rolle, die ihnen zukommt. Besonders ins Herz geschlossen habe ich in Königsberg – Bewegte Jahre die Cousinen Victoria und Helena. Ein weiterer Pluspunkt ist Nora Elias unfassbar toller Schreibstil. Sie schreibt wundervoll bildhaft und atmosphärisch, ich konnte jede Szene vor meinem inneren Auge sehen. Die Wortwahl passt sehr gut zur dargestellten Zeit, wirkt dabei aber weder zu altertümlich für den Leser noch zu modern für die Geschichte. So kam ich beim Lesen sehr gut voran, flog nur so durch die Seiten und hoffe nun auf einen dritten Band. Du merkst es, Königsberg – Bewegte Jahre hat mein Leserherz erfreut. Ich konnte liebgewonnene Figuren weiter auf ihrem Lebensweg begleiten, bangen, hoffen und mich freuen. Kurz: ich hatte große Freude an der Fortsetzung. Ich danke dem Goldmann Verlag und dem Randomhouse Bloggerportal herzlich für die Bereitstellung eines Rezensionsexemplars von Königsberg – Bewegte Jahre.

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"Königsberg - Bewegte Jahre" ist der zweite Teil von Nora Elias' "Königsberg-Saga". Um sämtliche Hintergründe verstehen zu können, sollte man den ersten Band gelesen haben, da aber in "Bewegte Jahre" eher die Kinder der Protagonisten des ersten Bandes im Fokus stehen, kann man die Handlung auch verstehen, ohne das erste Buch zu kennen. Hatte ich beim ersten Teil Probleme in die Handlung zu finden, gilt dies nicht für den zweiten Band. Zwar musste ich anfangs die Namen im Kopf den beiden Familien zuordnen, aber ich habe sehr schnell ins Geschehen gefunden. Und es geschieht so einiges, Langeweile sucht man im geruhsamen Landleben vergebens. Und natürlich wird durch den Kriegsbeginn alles auf den Kopf gestellt... Der Lesefluss ist sehr gut, die Handlung unterhaltsam, abwechslungsreich und mitunter ziemlich tragisch, aber immer lebensecht. Durch den Wechsel der Perspektiven bekommt man neben den beiden Gutshöfen auch das weitere Geschehen in Masuren um Magdalena mit und ist so mit ihr mehr verbunden als es ihre Familie sein kann. Positiv aufgefallen ist mir auch, wieviel man vom damaligen Leben mitbekommt einfach dadurch, dass die Charaktere sehr unterschiedlich sind und so auch - manchmal bedingt durch die Lebensumstände, manchmal als Folge ihrer Handlungen - ein anderes Weltbild vermitteln. Das einzige, was meinen Lesefluss mitunter beeinträchtigt hat, waren die Zeitsprünge: innerhalb der Teile immer mal wieder kleinere, zwischen den Teilen auch mehrere Jahre - so musste man immer erst wieder schauen, wo welche Person jetzt eigentlich steht, das fand ich mitunter etwas anstrengend. Insgesamt aber hat mir "Königsberg - Bewegte Jahre" wirklich gut gefallen und durch den Cliffhanger am Schluss wird man nun Mutmaßungen wälzen, bis wir wieder zurück nach Königsberg können.

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[Unbezahlte Werbung, Reziexemplar] • 🅁🄴🅉🄴🄽🅂🄸🄾🄽 • ⭐ ⭐ ⭐ ⭐ ⭐ 5/5 Sterne • Titel: Königsberg - Bewegte Jahre (Band 2) Autorin: Nora Elias Verlag: @goldmann_verlag Genre: Historischer Roman Seiten: 411 Preis: 10,00€ • Klappentext: Ostpreußen Anfang des 20. Jahrhunderts: Victoria, Tochter des Gutsbesitzers Carl von Reichenbach, genießt ein mondänes Leben, bis sie an den falschen Mann gerät und ihr Leben eine tragische Wendung erfährt. Leonhard von Schletters Tochter Helene hingegen versucht sich als Pferdezüchterin und möchte, dass ihr gelingt, was ihrem Großvater versagt geblieben ist - das Gut in moderne Zeiten führen. Was die Lage der beiden Frauen nicht einfacher macht, ist die Feindschaft, die seit langem ihre Väter entzweit und auch vor ihren Brüdern nicht halt macht. Während die Welt am Abgrund steht, bestimmen Intrigen und Verrat das Schicksal beider Familien. • Nachdem mich der erste Band so umgehauen hat, hatte ich etwas Sorge, dass der zweite da nicht mithalten könnte. Doch auch dieser Band hat mich wahnsinnig gefesselt und von Anfang an direkt abgeholt. Ich habe das Buch förmlich durchgesuchtet und hoffe sehr, dass es noch einen dritten Band geben wird. Schreibstil und Buchatmosphäre sind nach wie vor sehr gelungen. Die Kapitel haben eine perfekte Länge und die Autorin fackelt nicht lange wenn es darum geht den Leser immer wieder in neue Intrigen und Dramen zu stürzen. Die Story liefert einen schönen Ausgleich zwischen Drama, Wohlfühlmomenten und eine Prise Humor. Doch auch die nächste Generation sorgt für ausreichenden Herzschmerz. Die neuen Charaktere (die nächste Generation) haben mir sehr gut gefallen und sind dem Wandel der Zeit gut angepasst. Die Story spielt in der Epoche 1904 bis 1918 daher ist dieser Band politischer angehaucht als der erste, aber selbst für Leser wie mich, die kaum politisches Verständnis besitzen, sind diese Abschnitte sehr gut beschrieben und ich hatte zu keiner Zeit das Gefühl der Geschichte nicht mehr folgen zu können. Insgesamt hat mir dieses Buch sehr viele aufregende Lesestunden bereitet und daher kann ich euch die Reihe nur wärmstens empfehlen.

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Das Leben in Ostpreußen geht in der nächsten Generation weiter. Die Kinder von Carl, Adela und Leonhard werden erwachsen und suchen sich ihre eigenen Wege. Es ist der Beginn des 20. Jahrhunderts und der drohende Erste Weltkrieg rückt immer näher. Er wird eine ganze Generation junger Männer zerstören und das Leben vieler Menschen verändern, doch zunächst scheint noch alles friedlich und die Heiratsunwilligkeit von Töchtern und die falsche Brautwahl der Söhne sind die großen Probleme, mit denen sich die Familien Reichenbach und von Schletter herumschlagen müssen. Der zweite Band der Königsberg-Reihe von Nora Elias hat mir wieder gut gefallen, sie beschreibt die Charaktere auf eine sehr sympathische Weise. Im Mittelpunkt stehen auch in diesem Band wieder eher die persönlichen Probleme als die großen gesellschaftlichen Umwälzungen, was sich mit Beginn des Ersten Weltkrieges jedoch unvermeidbar ändern muss. Dieses Ereignis prägte jede Familie und so gibt es auch hier Verluste zu beklagen. Die junge Generation wird von der Autorin weitaus selbstständiger beschrieben als noch ihre Eltern, weniger fügsam und auch weniger an gesellschaftliche Zwänge gebunden. Das treibt auch die Handlung voran und macht sie noch überraschender und unterhaltsamer als noch im ersten Band. Doch auch hier stört es mich, dass bis auf den Krieg viele gesellschaftliche Entwicklungen zu wenig thematisiert werden und es sehr viel ins Private geht. Für einen historischen Roman erfolgt mir etwas zu wenig Einordnung in die gesamte Gesellschaft und die historischen Entwicklungen, auch wenn zumindest am Rande die Arbeits- und Lebensbedingungen der ärmeren Bevölkerungsschichten thematisiert werden. Insgesamt ist Nora Elias Roman „Königsberg . Bewegte Jahre“ eine gelungene Fortsetzung der Reihe. Das Buch ist unterhaltsam und kurzweilig geschrieben, auch wenn etwas mehr historische Bezüge dem Roman gut getan hätten.

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Handlung: Ostpreußen, Anfang des 20. Jahrhunderts Die Zwistigkeiten zwischen den Familien von Reichenbach und von Schletter halten noch immer an. Mittlerweile hat sich die Feindseligkeit von Carl und Johannes vor allem auf die beiden Söhne, Constantin und Maximilian, übertragen. Bei jeder Begegnung der Cousins müssen sie sich zusammenreißen und sie versuchen alles mögliche, um einander aus dem Weg zu gehen. Nicht nur um die Söhne müssen sich die Väter sorgen, sondern auch die Töchter haben keinen leichten Weg vor sich. Victoria, Carls einzige Tochter, verliebt sich unglücklich und genau dieser Mann bringt ihr Unheil und stürzt sie in eine Krise. Währenddessen hofft Johannes Tochter Helene, sich als Pferdezüchterin einen Namen zu machen, dem Gut so finanziell zu helfen und es zu modernisieren. Doch ihr Großvater rebelliert gegen die Pläne der Enkelin und es kommt immer wieder zu Streitigkeiten. Werden die Kinder der Häuser von Schletter und von Reichenbach alle ihr Glück finden? Und ist es möglich, dass die Feindseligkeiten eines Tages enden? Meinung: Wie schon bei dem ersten Teil der Reihe gibt es auch hier recht viele leichte Farben, die ein wunderschönes Bild abgeben. Die verschiedenen Faktoren ergeben ein stimmiges Bild, welches mir richtig gut gefällt. Die Dame im Vordergrund trägt die Mode der damaligen Zeit, wirkt würdevoll und vollendet. Sie weiß genau, wie sie sich in Szene setzen kann und auf den ersten Blick stellt sie für mich Victoria dar, die in der Kurzbeschreibung als „mondän“ beschrieben wird. Im Hintergrund ist ein hübsches Haus erkennbar, es wirkt einladend und prachtvoll. Insgesamt gefallen mir die Ähnlichkeiten der Cover, es scheint eine Geschichte mit Stil zu versprechen, die man auch geliefert bekommt! Nachdem ich vor nicht allzulanger Zeit den ersten Teil gelesen hatte, war ich natürlich richtig froh, dass dieser Band so schnell darauf gefolgt ist. So gab es für mich keine lange Wartezeit, die Handlung des Vorgängers ist mir noch präsent und dementsprechend hatte ich keine Probleme damit, in das Buch zu finden. Meine Erwartungen waren schon recht hoch, ich kenne schon Bücher der Autorin und bisher hat mich noch keines enttäuscht. Also habe ich darauf gehofft, dass mir auch dieses Buch gut gefallen wird und ich habe voller Freude mit dem Lesen angefangen. Der Roman wurde in zwei Teile geteilt, dazu gibt es noch einen Epilog, indem alle offenen Fragen beantwortet wurden. Innerhalb der Teile gibt es eine Untergliederung in Kapitel, wobei es am Anfang eines jeden Kapitels eine zeitliche Einordnung gibt. Das war wirklich wichtig. Es vergehen 16 Jahre auf 416 Seiten und natürlich gibt es Zeitsprünge, sonst wäre es gar nicht möglich, so viele Jahre auf so wenigen Seiten unterzubringen. Ich fand, dass die zeitlichen Sprünge immer gezielt eingesetzt wurden, nie zu viele Monate oder gar Jahre übergangen wurden. Es wurde in den folgenden Kapiteln immer kurz erwähnt, wenn in der Zwischenzeit etwas wichtiges passiert ist und ich hatte nie das Gefühl, etwas zu verpassen. Außerdem entstanden durch die sprunghafte Erzählung erst gar keine Längen, sondern es wurden sich wirklich nur auf Ereignisse beschränkt, die für die weitere Handlung wichtig sein könnten. Besonders im zweiten Teil gibt es viele kurze Beschreibungen, in denen das Kriegsgeschehen knapp und präzise zusammengefasst wurde. Hier wurde man nicht seitenlang damit gequält, sondern es wurde kurz rekapituliert. Und auch wenn ich die Abschnitte informativ fand, haben sie mir nicht hundertprozent gefallen. Ich lese allgemein nicht gerne davon, wenn Abschnitte oder gar Kapitel hautnah an den Kriegserlebnissen dran sind. Hier kam es zwar nur vereinzelt vor, das waren für mich die Abschnitte, die ich nicht so gerne gelesen habe. Genau wie im Vorgängerroman gibt es auch hier einen allwissenden Erzähler, der Einblicke in die verschiedenen Leben der Protagonisten gibt. Zwar gab es nur wenige Einblicke in die Gefühle und Gedanken der Charaktere, trotzdem wurden sie schnell lebendig und vertraut. Richtig gut gefallen hat mir die Schreibweise, die einfach und locker war, mir ein schnelles Lesen ermöglicht hat. Besonders ansprechend fand ich in diesem Teil die Beschreibung von Kleinigkeiten. Seien es Gebäude, Orte oder Situationen, oft entstand innerhalb von Sekunden ein Bild vor Augen. Bei den Protagonisten war dies nicht so ausgeprägt, obwohl ich sie sympathisch und menschlich empfand, konnte ich sie mir nicht recht vorstellen. Im Roman gibt es zwei Haupthandlungsorte, die Landgute der Familien von Schletter und von Reichenbach. Beide sind schon aus dem ersten Teil bekannt, sie scheinen sich kaum verändert zu haben und weckten den Wunsch, sie mit eigenen Augen zu sehen. Obwohl die Anwesen sehr unterschiedlich beschrieben werden, scheinen sie magisch und einen Besuch wert zu sein. Dazu gibt es noch einige Nebenhandlungsorte, u.a. Johannisburg und Kriegsschauplätze. Auch diese wurden mit wenigen Worten genau umrissen und verströmten Wärme, wenn etwas positives geschah, aber auch viel Kälte, u.a. bei den Beschreibungen der Kriegsereignisse. Im Grunde gibt es eine recht überschaubare Anzahl an Charaktere. Mir kam es zugute, dass ich sie alle noch im Gedächtnis hatte und so gar nicht erst ins Überlegen kam, wer zu wem gehört. An solchen Stellen zeigte sich deutlich, dass es wichtig ist, Kenntnisse aus dem ersten Teil zu haben. Die Handlung wird nicht noch einmal zusammengefasst, viel mehr gab es ab und an Erwähnungen auf Vergangenes, die nicht näher erklärt wurden. Diesmal stehen die vier erwachsenen Kinder von Carl und Johannes im Vordergrund, die ältere Generation spielte eher eine Nebenrolle. Sie tauchten regelmäßig auf, haben sich charakterlich nur wenig verändert und es war schön, viele wiederzusehen. Während die Kinder am Ende des ersten Teils noch nicht so entschlossen und stark wirkten, gab es zu diesem Teil eine deutliche Änderung. Sie sind plötzlich erwachsen geworden, gehen verschiedenen Vergnügen nach und sind in einem Alter, wo sie über eine Hochzeit nachdenken. Dabei haben alle ihren eigenen Kopf, lassen sich nicht so schnell etwas vorschreiben und rebellieren auch mal gegen die Eltern und Großeltern. Besonders Helene fand ich interessant. An sich war sie eher ein stiller Charakter, der etwas blass wirkte. Aber in einigen Momenten ging durch ihren Körper und ihr Auftreten ein Ruck und sie war plötzlich selbstbewusst. Helene war für mich die Einzige der vier jungen Erwachsenen, die einen genauen Plan für ihre Zukunft hatte und an diesem festgehalten hat. Richtig gut gefallen hat mir das Verhältnis der Geschwister zueinander. Besonders bei Victoria und Constantin kam dies stark heraus. Sie wirkten wie eine Einheit, haben sich gut verstanden und einander bei Problemen geholfen. Fazit: Mal wieder hat die Autorin einen richtig schönen Roman geschaffen, der mich bis auf ein kleines Detail überzeugt hat. Ich werde einen halben Punkt in meiner Bewertung abziehen, weil ich die Kapitel mitten im Kriegsgeschehen nicht so toll fand und auf diese gerne verzichtet hätte. Ansonsten war die Schreibweise gewohnt wundervoll, die Protagonisten haben mir gefallen, die Handlung blieb stets spannend, ohne, dass unnötiges Drama eingebunden wurde. Dazu noch gezielt eingesetzte historische Fakten und das Lesevergnügen ist komplett! Meine Bewertung: 4,5 von 5 Sternen

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Ich habe mich sehr auf Teil 2 der Königsberg Saga gefreut. Das Cover ist ähnlich wie Teil 1 gestaltet und zeigt dem Leser, dass die beiden zusammengehören. Leider fiel es mir trotz der Chronik der Familien am Ende des Buches, in die Geschichte einzufinden und mit der Anknüpfung hatte ich meine Probleme. Ich musste des öfteren zur Familienübersicht blättern, um zu schauen, wer zu wem gehört. Der Schreibstil war recht flüssig, aber es fehlte an Spannung. Die Charaktere konnten mich aufgrund der etwas langatmigen Handlung nicht für sich gewinnen. Fazit: Leider konnte mich die Fortsetzung der Königsberg Saga nicht überzeugen. Ich vergebe 3/5 ⭐

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