Leserstimmen zu
Mehr als Worte sagen können

Jill Santopolo

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Nina Gregory ist die Tochter und Erbin des Hotelmagnaten Joseph Gregory und steht ihrem Vater sehr nah, nachdem sie ihre Mutter früh durch einen Unfall verstarb. Ihr Vater erwartet von ihr, dass sie das Familienunternehmen übernehmen und im Sinne der Familie weiter führen wird. Zur Zeit arbeitet Nina aber als Redenschreiberin im Team von Rafael O’Connor-Ruiz, der für das Amt des Bürgermeisters von New York kandidiert. Die beiden haben ein vertrautes Verhältnis zu einander und stehen sich freundschaftlich nahe. Privat ist Nina mit Tim liiert, dem Sohn des besten Freundes ihres Vaters. Nina und Tim sind schon seit Kindertagen beste Freunde und erst seit kurzer Zeit ein Paar. Als Ninas Vater an Krebs erkrankt und kurze Zeit später verstirbt, verändert sich Ninas heile Welt schlagartig. Gefangen in ihrer Trauer muss sie einen neuen, anderen Weg in ihrem Leben suchen … Der Einstieg in Ninas Geschichte ist mir leicht gefallen, denn schnell ist man mitten in Ninas Leben. Der Autorin ist es sehr gut gelungen mir Nina als Person nahe zu bringen. Eigentlich ist Nina zwiegespalten. Einerseits ist sie die Tochter und Erbin, von der schon ihr ganzes Leben erwartet wird, das Familienunternehmen eines Tages zu übernehmen und erfolgreich weiter zu führen, andererseits ist sie ein warmherziger und gefühlsbetonter Mensch, der Wünsche, Bedürfnisse und Hoffnungen hat. Auch Ninas Trauer und die gefühlsmäßige Achterbahn nach dem Tod ihres Vaters hat die Autorin sehr gut dargestellt und die Emotionen transportiert. Ich konnte gut mit Nina fühlen und ihre innere Zerrissenheit spüren. Als Protagonistin war sie mir sympathisch, denn trotz all dem Luxus und Glamour, in dem sie aufgewachsen ist und lebt, ist sie bodenständig geblieben und sehnt sich eigentlich nur nach Liebe und Geborgenheit. Als sie sich nach dem Tod des Vaters mit den Geschäften im Familienunternehmen vertraut macht, stößt sie auf Ungereimtheiten und Vorfälle, die ihren Vater in ein schlechtes Licht rücken. Nina beginnt immer mehr über ihr Leben und alles was damit zusammenhängt nachzudenken und stellt auch vieles in Frage. Dazu kommt, dass sie sich immer mehr zu Rafael hingezogen fühlt und eine Leidenschaft verspürt, die sie bei Tim nicht findet. Ich konnte gut verstehen, dass Nina lange gebraucht hat, bis sie Entscheidungen treffen konnte, die ihr Leben verändern sollten aber auch ihr Umfeld in gewisser Weise vor den Kopf stoßen. Jill Santopolo erzählt hier eine Geschichte über eine junge Frau, deren Lebensweg eigentlich bereits von der Familie vorgezeichnet war. Der Schreibstil ist sehr warmherzig und gefühlvoll ohne kitschig zu sein. Manches ist vielleicht etwas zu ausschweifend erzählt, aber in einigen Fällen wird dadurch auch deutlich, in welcher Gefühlslage sich Nina befindet. Die Nebenprotagonisten spielen mehr oder weniger wichtige Rollen, bleiben aber insgesamt etwas blass. Die Ausnahme ist Rafael, dessen Figur mir gut gefallen hat, weil er offen und ehrlich ist. Ninas glitzernde Luxuswelt mit Hotels, Villen und Feriendomizilen zeigt mal wieder deutlich, dass ein Leben in Reichtum zwar Annehmlichkeiten bietet aber Geld allein eben auch nicht glücklich macht. Ninas Geschichte ist eine ruhige Erzählung über Selbstfindung und der Suche nach Liebe und Geborgenheit. Ich habe Nina gerne auf ihrem Weg begleitet und war oft sehr berührt von den Ereignissen. Ninas Entscheidungen konnte ich nachvollziehen und hätte möglicherweise genau so entschieden. Begeistert hat mich Jill Santopolos einfühlsame Erzählweise, die trotz wenig Spannung dazu geführt hat, dass mich das Buch durchgehend gefangen genommen hat. Für mich war es gute emotionale Unterhaltung! Fazit: 4 von 5 Sternen

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Ein Chaos der Gefühle

Von: Marinheira

14.08.2019

Nina ist Anfang dreißig, Redenschreiberin im Wahlkampfbüro des New Yorker Bürgermeisterkandidaten Rafael O‘ Connor-Ruiz und Tochter des bekannten Hotelmagnaten Joseph Gregory. Sie ist mit Tim liiert, dem Sohn des besten Freundes ihres Vaters, den sie seit ihrer frühesten Kindheit kennt. Als Joseph schwer erkrankt und kurze Zeit später verstirbt, erbt Nina das Hotelimperium und muss sich die Frage stellen, was sie nun aus ihrem Leben – sowohl beruflich als auch privat machen möchte. Der Hauptcharakter Nina wird als intelligente junge Frau, die relativ sorgenfrei aufgewachsen ist, dargestellt. Es mangelte ihr nicht an Geld, Förderung oder Liebe ihres Vaters und enger Freunde. Lediglich der frühe Unfalltod ihrer Mutter wirft einen Schatten auf Ninas Leben. Trotz ihres privilegierten sozialen Standes wirkt Nina sehr sympathisch und bodenständig auf mich. Es ist mir sehr leichtgefallen, mich in sie hineinzuversetzen. Da ich in einem ähnlichen Alter bin, sind mir viele Aspekte ihrer Lebenssituation vertraut: Die Frage nach beruflichen Veränderungen, nach Partnerschaft und Hochzeit sowie das Hinterfragen der eigenen Kindheit. Es gelingt Jill Santopolo großartig, Ninas Gefühlschaos darzustellen. Angst und Sorge um den kranken Vater und später die Trauer nach seinem Tod mischen sich mit dem Wunsch nach Geborgenheit, Liebe und Glück, Verwirrung und Skepsis sowie Wut und Ohnmacht. Diese emotionale Gemengelage ist sehr gut und treffend herausgearbeitet worden und war für mich jederzeit nachvollziehbar, sodass ich mitempfinden konnte. Die Liebesgeschichte, um die es in dem Roman hauptsächlich geht, ist ebenfalls liebevoll gestaltet und es gibt lustige Wortspiele, die immer wieder eingeflochten werden. Grundsätzlich ist der Roman sprachlich gut gestaltet. Das Buch liest sich in einem Rutsch weg und kommt kaum ins Stocken. Es gibt einige spanische Begriffe, die kursiv gedruckt sind. Daher „stolpert“ man im Lesefluss immer mal wieder. Alle Begriffe werden aber direkt erklärt, sodass sie sich auch überlesen lassen. Leider gibt es aber auch Kritikpunkte: - Der Klappentext: Beim Lesen des Klappentextes habe ich eine Liebesgeschichte vor dem Hintergrund eines Wirtschaftsthrillers erwartet. Der letzte Aspekt blieb aber leider aus. Zwar gibt es die „tief vergrabenen Geheimnisse“ ihres Vaters, aber diese kommen eher unspektakulär und vorhersehbar ans Licht. Als bloßen Liebesroman hätte ich mir das Buch nicht gekauft und ich fühle mich daher in die Irre geführt. - Das Setting: Jill Santopolo zeichnet eine Kulisse, die aus einer amerikanischen Glitzersoap stammen könnte und dafür sorgt, dass die Hintergrundstory relativ belanglos vor sich hin plätschert. - Die Nebencharaktere: Die meisten Nebencharaktere bleiben sehr eindimensional. Sie repräsentieren teilweise bestimmte Typen von Menschen, die wir wahrscheinlich alle grundsätzlich kennen. Dennoch wäre ein bisschen mehr Tiefgang authentischer gewesen. Fazit: MEHR ALS WORTE SAGEN KÖNNEN ist ein leichter Liebesroman, bei dem die Leser/-innen eine ganze Welt von widersprüchlichen Gefühlen erleben, die gut beschrieben sind und zum Hineinversetzen einladen. Anders als der Klappentext suggerieren könnte, fehlt eine spannende Hintergrundgeschichte mit Lügen, Intrigen, gesellschaftskritischen oder politischen Aspekten völlig. Daher empfehle ich dieses Buch allen Fans von Liebesromanen und großen Gefühlen. Ich selbst gebe aber „nur“ drei von fünf Sternen. Ein herzliches Dankeschön an die Verlagsgruppe Random House für das Rezensionsexemplar.

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Der Schreibstil von Jill Santopolo ist gut. Leider fehlte mir ein bisschen die Spannung, da der Schreibstil etwas zu ausschweifend ist und die Kapitel hierfür teilweise zu kurz sind. Trotz allem finde ich „Mehr als Worte sagen können“ unterhaltsam und die Geschichte sehr berührend. Im Buch stand für mich im Vordergrund die Liebesgeschichte zwischen Nina und Tim und welche Rolle Rafael in Bezug auf Nina spielen soll. Man hat eine gewisse Vorahnung, was mit Nina und Tim passiert, diese werden aber im Laufe des Buchs ins Wanken gebracht. Trotzdem erhielt das Buch, das von mir erhoffte Happy End. In „Mehr als Worte sagen können“ gibt es Passagen, die im realen Leben eine Stütze sein können. Vor allem der Zwiespalt zwischen Nina und Ihrem Vater. Dieser hat gewisse Anforderungen, denen Sie versucht gerecht zu werden. Als Ninas Vater stirbt gerät Ihre Welt noch besser aus den Fugen und die Geheimnisse der Vergangenheit Ihres Vaters kommen ans Licht. Nina bricht aus Ihrem Leben aus, Sie stellt einiges in Frage und befindet sich im ganzen Buch auf Ihrer persönlichen Selbstfindung, was Ihr aber schlussendlich doch dazu verhilft alles zum Guten zu führen. Jill Santopolo schreibt hier sehr lebensnah. Das Thema Tod und das Leben für die Hinterbliebenen danach wird in meinen Augen sehr real und echt beschrieben. „Mehr als Worte sagen können“ ist für mich nicht nur ein klassischer Liebesroman, sondern auch ein Roman über Selbstfindung und für jede Altersgruppe geeignet. Man wünscht sich in jedem alter ein Happy End.

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Ein Roman über Selbstfindung

Von: Nicole

12.08.2019

Ninas Leben ist durch den frühen Tod ihrer Mutter geprägt und als ihr Vater dann auch noch stirbt, versinkt sie in ihrer Trauer. Doch als Erbin des Familienunternehmens muss sie Entscheidungen treffen und findet Geheimnisse ihres Vaters heraus, die sie an allem zweifeln lassen. Auch an ihrer Beziehung. Nina ist am Anfang eine Frau, die das tut, was von ihr erwartet wird. Immer in Gedanken über die möglichen Konsequenzen. Als ihr Vater stirbt ändert sich das. Sie wird durch verschiedene Offenbarungen eine andere, selbstbewusstere Frau. Es ist schön wie Jill Santopolo es geschafft hat, diese Entwicklung dem Leser nahe zubringen. Allerdings erwartet man vom Klappentext andere Geheimnisse. Trotzdem ist das Buch sehr gut gelungen und weiterzuempfehlen.

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Lesenswerter Roman für Urlaubsstunden

Von: Nicole S.

12.08.2019

Das Buch liest sich leicht weg. In nur wenigen Tagen hatte ich bereits das Buch fertig gelesen. Die Geschichte um Nina und die anderen Charaktere ist so interessant geschrieben, dass man direkt in das Buch eintaucht und immer mehr wissrn möchte. Ein Buch für Stunden auf dem Balkon, am Strand oder einem gemütlichen Abend. Ich hoffe, es gibt einen 2. Band, da ich unbedingt wissen möchte, wie Ninas Geschichte weitergeht.

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Mehr als Worte sagen können

Von: Andy1966

12.08.2019

Dies war ein ganz tolles Buch. Nina und Tim seit ewigen Tagen beste Freunde, dann ging eine Liebe daraus hervor. Die Familien seit ewigen Zeiten befreundet. Doch dann stirbt ihr Ninas Vater. Sie entdeckt einige Geheimnisse ihres Vaters. Ist erstmals enttäuscht von ihrem Vater. Der ihr ihr ganzes Leben was vorgelogen hat. Nina erkennt, wenn sie ihr Leben leben will. Dann muss sie das tun dürfen was ihr wichtig ist und keine Marionette ihres Vaters sein. Tim kommt damit nicht klar das sich Nina verändert, die Beziehung zerbricht. Aber für Nina beginnt ein völlig neues Leben mit einem Mann der sie von Herzen liebt.

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Und plötzlich ist alles anders

Von: egni1510

12.08.2019

Jill Santopolo liefert uns hier einen tollen Roman, über Nina Gregory. Bei Nina läuft alles super Sie kommt aus einer renommierten Hoteliersfamilie in New York City. Sie hat einen Freund, den sie schon immer kennt und einen aufregenden Job als Redenschreiberin für einen tollen Politiker. Und plötzlich ist alles anders. Ihr Vater erkrankt und stirbt. Auf einmal wird ihr ganzes Leben auf den Kopf gestellt und sie soll jetzt schon in die Männerdomäne des Hotelvorstands wechseln. Dann erfährt sie noch von einem Geheimnis um ihren Vater, dass sie in ihren Grundvorstellungen erschüttert. Wie geht es weiter? Ein toller Roman, der uns ganz nahe an Ninas Leben und an ihren Entscheidungen teilhaben lässt.

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Liebesgeschichte Mehr als Worte sagen können

Von: Klaus-Peter

10.08.2019

Jill Santopolo hat einen schönen ruhigen Schreibstil. Ihre Personenbeschreibungen fließen nach und nach ein, damit man sich ein Bild von ihnen machen kann. Angenehm. Nur leider hat mich das Ganze ein wenig enttäuscht, weil es sich eigentlich nur um eine Liebesgeschichte handelt, an der die beiden Hauptpersonen dann doch nicht zueinander finden. Es wird aber stimmig beschrieben, wie sich die beiden auseinander leben. Zum anderen fand ich den Hinweis auf der Rückseite des Buches zu den Machenschaften des Vaters eigentlich gut, was für mich das Buch eigentlich erst interessant machte. Doch diese Machenschaften wurden zu wenig ausgeführt, wobei diese eigentlich auch nicht erschreckend waren. Wirklich dramatisch waren sie nicht, hätten ebensogut weggelassen werden können. Da das Buch gut zu lesen war, bekommt es von mir 3 Sterne.

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