Leserstimmen zu
No Exit

Taylor Adams

(22)
(16)
(0)
(1)
(0)
€ 9,99 [D] inkl. MwSt. | € 10,30 [A] | CHF 14,50* (* empf. VK-Preis)

No Exit

Von: xhouseofbooksx

11.11.2019

Inhalt: Darby hatte nicht vor Weihnachten bei ihrer Familie zu verbringen, doch eine schlimme Nachricht ihrer Schwester lässt ihr gar keine andere Wahl. Gefangen in meinem Schneesturm. macht sie halt an einer Raststätte und sitzt dort bis zum Morgengrauen mit 4 Fremden fest. Auf der Suche nach Handyempfang entdeckt sie ein kleines Mädchen, eingesperrt in einem Truck. Fest steht, einer der 4 Fremden ist der Täter und so beginnt eine Nacht voller Grauen. Schafft Darby es das kleine Mädchen zu retten? Meine Meinung: Schon als ich das Cover von diesem Buch gesehen habe wurde ich sofort neugierig auf den Inhalt. Ein entführtes Mädchen. Gefangen in einer abgelegen Raststätte. Keine Möglichkeit dem Wahnsinn zu entkommen. Das alleine verspricht doch schon ein unglaublich gutes Buch zu werden. Das erste Kapitel in dem wir Darby auf ihrem Weg zu der Raststätte begleiten hat sich ein wenig in die länge gezogen, aber dann ging es mit der Geschichte nur Bergauf. Schon auf den ersten Seiten gab es den ersten Plottwist, der meiner Meinung nach gar kein wirklicher Plottwist war da ich mir das schon von vornherein denken konnte. Ich weiß nicht ob dies von dem Autor gewollt war oder ob ich einfach nur ein guten Riecher hatte. Allerdings gab es zu viele Hinweise die daraufhin gedeutet haben. Das hat die Geschichte aber nicht weniger spannend gemacht,ganz im Gegenteil. Es hat der Geschichte noch mal eine extra Portion Spannung verliehen die beim weiteren Verlauf auch keine einzige Sekunde abgenommen hat. Ich finde Darby als unsere Hauptprotagonistin super stark. Ihr ganzer Charakter hat mich einfach nur begeistert. Sie hat vielleicht nicht immer die schlausten Entscheidungen getroffen. Nicht in dem Sinne, dass sie naiv gehandelt hat, sondern so das man immer mitgefiebert hat und dachte das diese Aktion doch einfach nur nach hinten losgehen kann, da es so verdammt gefährlich ist. All ihre Handlungen hat sie getroffen um die Menschen um sich herum zu retten, ganz egal ob sie dabei sterben könnte. Solange die anderen Überleben ist ihr alles Recht. Während sich alles immer mehr zuspitzt merkt man ihrer Verzweiflung immer mehr. Man kann sich so gut in die Situation hineinversetzen und hat gar keine andere Wahl als mitzufiebern. Generell ist die Geschichte auch ziemlich brutal angehaucht. An der einen oder anderen Stelle musste ich schon schwer schlucken da ich mir alles so bildlich vorstellen konnte. Mit dem Entführer der kleinen sollte man es sich auf jeden Fall nicht verscherzen. Manchmal hab ich mir gewünscht ein bisschen mehr Hintergrund Informationen über ihn zu erfahren, da es mich brennend interessiert hat wie er zu solch einem kranken Psychopathen werden konnte. Im Nachhinein denke ich mir das dies das Buch vielleicht ein bisschen in die Länge gezogen hätte und von der eigentlichen Geschichte abgelenkt und somit auch den Lesefluss unterbrochen hätte. Und das was man erfährt ist im Grunde auch genug. Teilweise handelt er so verdammt skrupellos, sodass ich einfach nur fassungslos und schockiert dagesessen habe und nicht glauben konnte was ich da gerade gelesen habe. Während wir hauptsächlich aus der Perspektive von Darby lesen wechselt die Perspektive aber auch mal zu dem Entführer,sogar aus der Sicht des kleinen Mädchens wird mal erzählt. Auch die Atmosphäre in diesem Buch ist unglaublich genial. Auch wenn draußen kein Schnee liegt hatte ich das Gefühl im tiefsten Winter festzustecken und konnte den Schnee förmlich riechen. Das ich durch gehend gefroren habe kann daran liegen das es tatsächlich ziemlich kat draußen ist, aber ich glaube hauptsächlich lag es auch daran wie gut alles beschrieben wurde. Auch die Charakterentwicklung von Darby fand ich ziemlich heftig. Am Ende habe ich sie kaum noch wieder erkannt, was natürlich auch vollkommen verständlich ist, ihreren Beschützer Instinkt gegenüber des Entführungsopfers hat sie aber beibehalten. Die gesamte Entwicklung der Geschichte war einfach nur unglaublich fesselnd. Das Ende ist sehr gut gelungen. Man bleibt mit keinen offenen Fragen zurück. Auch wenn ich den Epilog zweimal lesen musst, da ich beim ersten mal gar nicht verstanden habe was jetzt Sache ist und ich dachte irgend etwas falsch verstanden zu haben, war es dennoch einfach nur fantastisch. 4/5 Sterne, da ich nicht das typische 5 Sterne Lieblings buch Gefühl habe. Dennoch eine große Empfehlung! Mein Fazit: Lasst euch eins gesagt sein. Wenn ihr mit diesem Buch anfangt könnt ihr es nicht mehr aus der Hand legen bis ihr es beendet habt. Eine absolut packende Geschichte voller Wendungen und darüber wie viel man bereit ist zu opfern um jemand anderem das Leben zu retten.

Lesen Sie weiter

Weihnachten 2017 steht für Darby Thorne unter keinem guten Stern. Erst vor kurzem der Mutter, mit der sie kein gutes Verhältnis hatte, entflohen, muss sie bereits in ihren ersten Semesterferien zurück nachhause. Denn ihre Mutter hat Bauchspeicheldrüsenkrebst und liegt im Sterben. Keine Erfahrung mit dem strengen Winter in Colorado verschlägt es sie in einen ausgewachsenen Schneesturm – und Darby hat keine andere Möglichkeit, als in einer Raststätte in den Bergen Zuflucht zu suchen. Zwei junge Männer und ein älteres Paar sind in dieselbe Bredouille geraten und stecken – wie Darby – in den Bergen fest, während der Schneesturm sowohl das Straßen- als auch das Handynetz lahmlegt. Verzweifelt versucht Darby ihre Mutter zu erreichen und such auf dem gesamten Rastplatz nach Netz - doch anstelle von Handyempfang findet sie ein Mädchen, eingesperrt in einer Hundebox in einem Van. Und einer ihrer Mitgestrandeten muss der Entführer sein. Zuerst einmal: Der Klappentext spricht von einem Motel, wir befinden uns jedoch in einer Raststätte. Das ist ein Unterschied, denn alle Gestrandeten befinden sich somit in einem Raum, es gibt kaum Ruckzugsmöglichkeiten, wodurch – wie auch in Der Nebel von Stephen King – sich alle Schutzsuchenden „in den Schuhen stehen“. Eine hervorragende Situation, für Spannungen – sowohl für den Leser, als auch zwischen den Darstellern – zu sorgen. Und das schafft Taylor Adams hervorragend. Denn sie nutzt ihren abgegrenzten Ort – was wir auch aus vielen Horrorfilmen kennen und dort auch meist äußerst gut funktioniert – nach den besten Möglichkeiten. Wir haben nur wenig handelnde Charaktere: unsere Protagonistin Darby, die eine überraschende starke Frau ist und sich, trotz der kurzen Zeit, die der Roman abhandelt, auch weiter entwickelt, das Opfer und die vier Raststättenbewohner – wobei wir, und auch Darby, nicht wissen, wem wir trauen können und wem nicht. Zu den wenigen Charakteren haben wir auch nur eine „Insel“ als Schauplatz – den abgeschnittenen Rastplatz, aus dem es kein Entkommen zu geben scheint. Die Verzweiflung, die Darby überkommt, kann man gut nachvollziehen. Keine Hilfe holen, du kannst niemanden trauen und du hast nichts, womit du dich verteidigen kannst – eine absolute Horrorvorstellung. Und nun sind wir bei dem Punkt, den ich jedem potentiellen Leser ans Herz legen möchte: dies ist kein reiner Thriller – der Roman greift eindeutig tief in die Horrorschublade. Nein, nein, nichts Übernatürliches, das Übel ist eindeutig realistisch, doch das Buch ist sehr brutal und extrem gemein. Das, was unsere Protagonistin ertragen muss, macht sich beinah schon zu einem echten „Final Girl“ – wie eine Darstellerin aus einem Horrorfilm geht sie durch die Hölle, um zu überleben. Für mich war das Buch eine absolute Überraschung – und ein großartiger Spaß!

Lesen Sie weiter

Kann die 2 Sterne Beurteilung, so sehr ich mich bemühe, weder inhaltlich noch sinngemäß nachvollziehen. Finde, dass sie einen faktisch nicht ganz richtigen oder verklärt wirkenden Blick auf das Buch wirft. Es macht für mich auch keinen Sinn, "wenigstens" auf unrealistischen Horror à la "From Dusk till Dawn" zu hoffen, aber – leider – völlig realistische Szenarien als unrealistisch abzustempeln. Wenn die eigene Lebenserfahrung ein wenig von der "Norm" abweicht & man schon recht vielen hässlichen Realitäten ins Auge blicken musste, weiß man, dass diese Charaktere, die Zuspitzung an Soziopathie, krimineller Energie, Geldgier & Themen wie Menschenhandel, die Entschlossenheit, über Leichen zu gehen, um eigene Straftaten zu verschleiern oder sich Konsequenzen zu entziehen u.Ä. alles sind – nur nicht aus der Luft gegriffen! Gerade in solchen extremen Konstellationen von Ereignissen & aufeinandertreffenden Menschen ergeben sich Zuspitzungen von Wahnsinn & Geschehnissen, von denen man weiß, dass sie einem keiner glauben würde, der nicht selbst dabei war. Nicht zuletzt will ein guter Thriller lange spannend bleiben, sich nicht über magere 50-80 Seiten (No Exit hatte ca. 156) an 2,3 allzu durchschnittlichen, für JEDEN nachvollziehbaren, vorausschaubaren Ereignissen & Handlungsweisen entlanghangeln! Wirklich alle Charakteren waren für mich, mit allem, was ich bisher erlebt habe, durchaus lebensnah dargestellt. Zudem, wenn man das Buch aufmerksam gelesen hat, trifft es nicht zu, "dass niemand Handschuhe" oder Jacken trug. Wäre ich z.B. aber die Protagonistin, wäre es auch meine letzte Sorge gewesen nach geeigneter Kleidung zu suchen. Alle Beteiligten planten schließlich auch einen ganz anderen Ablauf. Anstrengung, Adrenalin – all das lässt einen in so einer Extremsituation auch mehr aushalten, als z.B. auf dem Weg zum Bäcker. Ich arbeite/bewege mich aber auch ohne warme Beanie-Mütze oder Handschuhe (im Gegensatz zu einem Charakter) bei -15 bis -17 Grad stundenlang draußen, wenn man das schon auf eigene Temperaturerfahrungen beziehen will. ;-) Und dann halte ich mich einzig mit Bewegung warm, ohne Adrenalin, ohne dass es um mein Leben oder das eines anderen ginge. Dass hier Außenszenen in angeblich falscher Bekleidung stattfinden oder das Buch gar deswegen so schlecht zu bewerten ist, entspricht für mich nicht einem nachvollziehbaren Blickwinkel. Zu guter Letzt: Wenn mal von Geisterstunde oder Dämonen die Rede war, waren das Gedanken der Protagonistin, wenn ihr die auf sie selbst eher abergläubisch wirkenden Worte ihrer Mutter aus Kindertagen durch den Kopf schossen. Welche sie ja schließlich besuchen wollte, da sie offensichtlich im Sterben lag – Darby hatte kein einfaches Verhältnis zu ihr. Neben dem ganzen Schlammassel, in welchem sie sich befand, befand sie sich immerzu in einem seelischen & gedanklichen inneren Konflikt ihre Mutter betreffend, gleichzeitig besorgt um sie, und so nahmen Erinnerungen an sie immer wieder Einfluss auf durchlebte Situationen & ihre Gedanken. Was für mich sehr viel darüber aussagte, was sie sich eigentlich von ihrer Mutter ersehnt hatte & wie sie in ihrem tiefsten Innern trotz aller Konflikte & unschöner Erinnerungen zu ihr stand. Auch angesichts der Angst, diese Nacht selbst nicht zu überleben & sie nie mehr zu sehen. (Falls die Kommentierung einer Rezension nicht erwünscht ist, bitte löschen. Aber von mir bekommt das Buch eine 5 Sterne Bewertung. Das ist so ein typisches Szenario, "wo man eigentlich nur plante, dies & jenes zu tun" - und plötzlich bloß eine einzige, vermeintlich unbedeutende Entscheidung plötzlich alles, wirklich alles aus den Fugen geraten lässt. Das Leben ist nicht immer logisch, perfekt gekleidet oder berechenbar wie ein klassischer Horror B-Movie. Das Leben ist manchmal so krass, so irrational, so übertrieben zugespitzt & für Außenstehende unglaubwürdig, wie Taylor Adams es in seinem Buch NO EXIT meines Erachtens grandios auf die Spitze getrieben hat.)

Lesen Sie weiter

Ich habe das Buch an einem Tag verschlungen, nachdem ich die Leseprobe zufällig online in mich aufsaugte und dann unbedingt wissen wollte, wie es nun weitergehen würde. Thriller sind mein Genre und durch die ersten 10-14 Seiten hinweg blieb ich skeptisch, aber 3 Seiten weiter und meine Neugier war gepackt – fest im Griff dieser Begebenheit, in der Darby sich nun befand. Bis zur Hälfte der Geschichte packte mich teils Wut, Wut auf Darby und Entscheidungen, die ich so nicht gefällt hätte und die sich tatsächlich als fatale Fehleinschätzungen erweisen sollten. Dann fühlte ich Wut MIT Darby. Ihre Verzweiflung, ihre Entschlossenheit, ihren Mut – und zunehmend ihren Hass. Der mehr und mehr nachvollziehbar, nachempfindbar wurde. Darby und ich teilten plötzlich doch die selben Gedanken – sie dachte sie im Stillen zu sich selbst, ich stieß dieselben Worte laut, an meinen Nägeln kauend, beim Lesen aus: Ich hasse ihn! Ich hasse diesen Typen! Fühlte mich teilweise befremdlich angesprochen, weil ich selbst schon erfahren musste, wie tief man sich ins eigene Fleisch schneiden kann, angetrieben von moralischem Verantwortungsgefühl und dem all zu menschlichen Reflex, helfen zu wollen. Um jeden Preis. Um wirklich jeden. Ohne dass es ein Zurück gäbe, war erst ein Schritt getan. Hat man sich einmal in die ganz eigene Schreibweise dieses Buches, der teils zunächst auf mich etwas wirr wirkenden Mischung aus unausgesprochenen Gedanken und lauten Dialogen eingefunden, findet man sich sehr lebhaft in einer plastisch beschriebenen, eiskalten Szenerie wieder – mit authentischen Charakteren, wie man sie an jedem Rastplatz-Cafe irgendwo im Nirgendwo eines düsteren Winter-Nachmittags treffen könnte. Die Story behält konsequent einen ungebrochenen Spannungsaufbau bis zur letzten – na ja eigentlich vorletzten – Seite bei und spannt einen nervlich und emotional auf eine gefühlt nicht enden wollende Zerreißprobe. Kleiner Spoiler: ... wird man am Ende von einem emotionalen Extrem ins Nächste gestoßen, wobei das "Nächste" eher einem Abgrund, einem dumpfen Schlag in die Magengrube, bei dem einem die Luft wegbleibt, Tränen in die Augen schießen, gleicht, mag es einen, obwohl man es bis dorthin so oft miterlebt hat, dennoch nicht minder überraschen, dass da, wo man dachte nun tatsächlich ein Punkt gesetzt wird und man mit diesem Engegefühl im Hals versucht zu verarbeiten, was gerade geschehen ist ... wieder keiner ist. Fazit: Unbedingt lesenswert für Freunde guter Psychothriller, welche sich auch für Filme und Bücher aus dem Horror- und Thriller Genre wie z.B. "Wind Chill - Der eisige Tod", "Frozen", "Shining" oder "Cold Prey" begeistern konnten, welche auf ganz ähnlichen Kulissen aufbauen, die einem eiskalt unter die Haut gehen. 5 von 5 Sternen von mir für diese nervenaufreibende Unterhaltung an einem frostigen Tag, der sich für den Griff zu einem guten Buch anbietet. Fast schade, dass es eine Ende hatte. :-)

Lesen Sie weiter

Meinung: Das Cover und auch der Klappentext haben mich sehr angesprochen. Hier muss man auch sagen das dass Cover perfekt zur Story passt. Die Studentin Darby Throne ist mit ihrem alten klapprigen Civic unterwegs zu ihrer Mutter ins Krankenhaus, die operiert werden soll. Durch ein starkes Unwetter und dem vielen Schnee, ist sie gezwungen an einer Raststätte halt zu machen. Durch die Wetterverhältnisse muss sie über Nacht dort bleiben. Was ansich kein Problem für Darby wäre. Wäre da nicht das kleine Mädchen, dass sie durch Zufall endeckt. Eingeschlossen in einem Transporter. Doch welcher Fremder ist der Täter in dieser Raststätte? Wem kann sie trauen und wer ist verdächtig? Und enscheidet sie sich dazu dem oder der richtigen zu vertrauen? Darby war ein sehr starker Charakter. Sie war mutig und wollte für die richtige Sache kämpfen. Zu keinem Zeitpunkt kam ihr der Gedanke die kleine im Stich zu lassen. Ich habe Exit in einen Rutsch durchgelesen. Ich wollte ständig wissen wie es weiter geht und ob es Darby schafft die kleine und auch sich selbst zu retten. Der Spannungsbogen war von Anfang an vorhanden und hat sich immer mehr gesteigert und blieb auch bis zum schluss vorhanden. Mit dem Ende habe ich so nicht gerechnet, fand es aber gut. Klare Leseempfehlung von mir! :-)

Lesen Sie weiter

Darby ist auf dem Weg von Denver nach Utah um ihre Mutter vor deren schwerer Operation zu sehen. Darby hat ein etwas kompliziertes Verhältnis zu ihrer Mutter, aber angesichts der Diagnose Bauchspeicheldrüsenkrebs steht alles hinten an. Allerdings hat Darby bei ihren Plänen weder das Wetter, noch den desolaten Zustand ihres alten Hondas bedacht. So ist sie in einem verheerenden Schneesturm ohne Schneeketten und einem kaputten Scheibenwischer unterwegs. Als dann auch noch Straßensperren, Unfälle nicht vorhandene Schneepflüge ihr übriges tun, beschließt sie in einer Raststätte, an der sie vorbeikommt, zu übernachten. Mein Eindruck: Warum ich lieber schneefrei lebe … Heimfahrt Darby bemerkt schnell, dass es keine gute Idee war, bei dem Wetter loszufahren. Allerdings ist es zu spät umzukehren und das Versprechen, das sie ihrer Schwester gegeben hatte, hängt wie ein Damoklesschwert über ihr. Gott sei Dank entdeckt sie in dem ganzen Wetterchaos dann doch noch eine geöffnete Raststätte. Schneesturm Darby ist nicht die einzige, die sich die abgelegene Raststätte als letzte Zuflucht ausgesucht hat. Mit ihr harren vier weitere Reisende dort aus und warten, dass der Schneesturm sich endlich legt. Um ihre Mutter oder ihre Schwester zu benachrichtigen wagt sie sich noch einmal, auf der Suche nach ein paar Netzbalken, hinaus in den Schneesturm. Gefangen Auf dem Parkplatz der Raststätte macht sie dann eine grauenvolle Entdeckung. Im hinteren Teil eines Lieferwagens entdeckt sie in einer Art Hundezwinger ein Mädchen, dass dort angekettet ist. Der Wagen muss einem der ebenfalls gestrandeten in der Raststätte gehören und Darby will dem Mädchen unter allen Umständen helfen. Spannend Es entwickelt sich eine wahnsinnig spannende, komplexe Geschichte, die mich immer wieder dazu brachte, mich selbst zu fragen, was ich an dieser oder jener Stelle getan hätte. Nachvollziehbare Entscheidungen der Protagonisten sorgen dafür, dass mir eine Geschichte nachhaltig gut gefällt und Darbys Entscheidungen konnte ich fast alle so unterschreiben :-) Geschickt Gut - als weiblicher MacGyver 4.0 wäre ich im Gegensatz zu Darby wohl eher ungeeignet, es wirkte bei ihr aber total echt, natürlich und ungekünstelt. Ich fand sie kam in eigentlich allen Situationen stark, zielstrebig, natürlich und echt rüber und ist endlich mal eine weibliche Heldin ohne Allüren. Sie ist tatsächlich eine erfundene Figur, die als Vorbild taugt. Bösewicht Aber auch der Bösewicht war mir nicht gänzlich unsympathisch :-) Auf rein psychologische Weise - was denn sonst - bewunderte ich ihn und seine durchgeknallte Art und Weise. Seine Psychosen und seine Charakterisierung waren wirklich perfekt und auf ihre, eben etwas durchgeknallte Art, witzig. Blutig Ich habe schon eine Menge Thriller gelesen und bin eigentlich recht gut darin, den Täter (in Büchern) zu identifizieren aber dieses Ende hat mich dann doch überrascht. Es ist manchmal ein bisschen blutig, aber absolut nachvollziehbar und logisch. Mein Fazit: No Exit von Taylor Adams ist ein dunkler, leicht nervöser Thriller, der mit viel Action daherkommt. Eine tolle Geschichte die ich auf jeden Fall weiter empfehlen kann.

Lesen Sie weiter

Bücher mit einem ähnlichen Content gibt es viele, trotzdem haben mich sowohl das Cover als auch der Klappentext hier sofort angesprochen. Darby Thorne eine junge Studentin ist mit ihrem klapprigen Honda auf dem Weg zu ihrer Mutter die aufgrund einer Krebserkrankung operiert werden soll. Leider kommt sie nie im Krankenhaus an, weil sie in einen heftigen Schneesturm gerät. Oben gibt es keinen Handyempfang und ihr Akku geht auch zur Neige, sie hält an einer Raststätte in der Hoffnung dort sowohl Telefon als auch etwas zum aufwärmen zu finden. In der Raststätte sind ein paar komische Gestalten von denen Darby erstmal keine große Notiz nimmt sie läuft draußen herum auf der Suche nach Handyempfang. Dabei geht sie auch an den parkenden Autos vorbei und meint in einem der Wagen eine kleine Hand in einem Käfig gesehen zu haben. Auch als sie wieder drinnen ist lässt sie der Gedanke nicht los, ob das wirklich eine Hand war oder ob sie sich das ganze eingebildet hat. Für Darby beginnt nun ein Tortur denn – soviel kann ich sagen ohne zu spoilern – es IST eine Hand und der Täter ist mit ihr in dieser Raststätte. Der Schreibstil ist leicht und locker und trotzdem bin ich schwer in die Story gekommen. Die Story nimmt ab dem ersten Drittel gut an Fahrt auf und die Ereignisse überschlagen sich – hier kann man das Buch dann schlecht aus der Hand legen und fiebert richtig mit. Die Charaktere sind gut ausgearbeitet und authentisch (ausser Darby selbst) hier hat mich schnell gestört, dass ihr alles zufliegt und ihr alles mühelos zu gelingen scheint. Es gibt zwar Hindernisse (davon wirklich genug) aber sie kommt aus allen Situationen wie durch ein Wunder heraus. Es war zwar spannend, aber irgendwann war es schon von vorn herein klar, dass sie es schaffen wird. Hier hätte ich mir mehr Schwierigkeiten gewünscht und eine etwas realistischere Protagonistin, die nicht mit halb abgetrennten Gliedmaßen noch den Rächer spielt. Das ist allerdings auch der einzige Kritikpunkt, den ich habe. Die Story klingt anfangs wie viele dieser Art, aber sie entwickelt sich anders, schnell ist der Täter klar und die Spannung bleibt trotzdem bis zum Ende bestehen. Eine Empfehlung von mir, wenn ihr darüber hinwegseht, dass wir eine Protagonistin haben, die nichts kleinkriegt. (wirklich NIX)

Lesen Sie weiter

Als die Studentin Darby Thorne am 23. Dezember mit dem Auto auf dem Weg zu ihrer schwerkranken Mutter ist, gerät sie in den Bergen von Colorado in einen heftigen Schneesturm, der das Weiterfahren unmöglich macht. Sie schafft es gerade noch bis zu einer Raststätte, auf deren Parkplatz bereits 3 eingeschneite Wagen stehen. Die Insassen haben ebenfalls Schutz in den ansonsten verlassenen Räumlichkeiten gesucht: ein älterer, alkoholabhängiger ehemaliger Veterinär, eine offenbar recht gläubige Frau mittleren Alters und zwei junge Männer. Als Darby nach einer Weile noch einmal hinaus in die Kälte und den Schneesturm geht, in der vergeblichen Hoffnung auf ein Handy-Signal, entdeckt sie in einem der geparkten Wagen ein gefesseltes kleines Mädchen in einem Hundekäfig. Die Studentin ist zu Tode erschrocken: Wer das Kind dort gefangen hält, muss unter den 4 Personen in der Raststätte sein. Sie hat nicht die geringste Ahnung, wem sie trauen kann, ist daher ganz auf sich allein gestellt. Wetterbedingt komplett abgeschnitten von der Außenwelt, ohne Handy- und W-Lan-Empfang, ohne die geringste Chance zur Flucht und Hoffnung auf Hilfe, beginnt eine albtraumhafte Nacht; denn Darby will das Mädchen unbedingt retten. Resümee: Die Handlung beginnt ganz alltäglich: Die Kunststudentin Darby hat von ihrer Schwester die Nachricht erhalten, dass ihre Mutter schwer erkrankt ist, und macht sich am 23. Dezember mit ihrem Kleinwagen auf den Weg zu ihr. Doch unterwegs zieht ein Schneesturm auf, der immer heftiger wird, die Straßen unpassierbar macht und Darby zwingt, Schutz an der nächsten Raststätte zu suchen. Aus dieser Ausgangssituation entwickelt sich durch neue Erkenntnisse Darbys sowie Gruppen- und Eigendynamik der Ereignisse zunächst langsam, dann in immer rascherer Abfolge stufenweise eine hoch spannende Handlung. Die Eskalationsspirale führt in einen nicht enden wollenden nächtlichen Albtraum, der mit dem Eintreffen von Schneepflügen und Polizei am nächsten Morgen noch nicht beendet ist. Und einige werden diese Nacht nicht überleben (siehe Untertitel). Angeheizt wird die Dramatik durch die völlige Isolation der Protagonisten: Denn aufgrund der Wetterlage ist ein Passieren der Straßen absolut unmöglich und jegliche Kommunikation mit der Außenwelt abgebrochen. Das heißt, jedwede Hilfe von außen ist aussichtslos, eine Fluchtmöglichkeit gibt es nicht. Außerdem weiß der Leser immer nur genauso viel wie Darby, kann sich also gut in ihre Situation, Gedanken und Ängste hineinversetzen und „kennt“ die anderen Beteiligten auch nur so gut wie sie. So hat man von Anfang bis Ende Gelegenheit, mitzurätseln und sich eigene Gedanken zu machen. Fazit: ein atemberaubender (Psycho-) Thriller!

Lesen Sie weiter