Leserstimmen zu
Codename Eisvogel – »The Kingfisher Secret«

Anonymous

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Zum Cover: Dieses Cover in den Händen zu halten ist wirklich nochmal atemberaubend. Ein Hardcover komplett in schwarz mit roter Schrift hat mir wirklich nochmal mehr Lust auf dieses Buch gemacht. Zum Inhalt: Für mich war dieses Buch mal ein ganz neues Genre, da ich politische Bücher bisher gemieden habe war jedoch mehr als positiv überrascht von diesem Buch. Spannend ist dabei auch das Geheimnis um den Autor wer er wirklich ist. Besonders gefallen hat mir der Einblick in die Welt der Geheimdienste zu erhaschen. Es war wirklich spannend zu lesen und hat mein Interesse nachweislich geweckt. Am Anfang hatte ich jedoch mit den Zeitsprüngen so meine Probleme für mich war es nicht immer ganz so einfach diesen zu folgen oder nachzukommen. Im Laufe des Buches ging es dann jedoch immer Besser, so dass ich mich leichter darauf einlassen konnte. Alles in allem war dieses ein wirklich tolles und spannendes Buch wovon ich gerne noch mehr gelesen.

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Inhalt: Grace, eine Journalistin, hat sich ihr Leben irgendwie anders vorgestellt. Sie fühlt sich immer noch ein wenig auf der Wartebank abgesetzt und konnte bisher im Journalismus nicht wirklich Fuß fassen. Seit ihrem Abschluss arbeitet sie für die Boulevardzeitschrift dem National Flash in Montreal. Als sich ihr eine Chance bietet, macht sie sich auf eigene Faust daran das Rätsel um die Ex-Frau des amtierenden Präsidenten der USA, Elena Craig, zu lösen. Dabei gerät sie nicht nur einmal in Lebensgefahr. Kann sie es trotzdem schaffen ein Buch darüber zu veröffentlichen? Meine Meinung: Das Buch ist in der 3.Person verfasst und wechselt immer wieder zwischen Graces Gegenwart und Elenas Vergangenheit. Es lässt sich flüssig lesen auch wenn ich ein paar Pausen gebraucht habe, um das Gelesene zu verdauen. Grace ist ein Charakter, der einen sofort mit sich nimmt. Man begleitet sie durch ihr Leben und wie sie versucht sich selbst irgendwie zu finden und sich nicht von der ganzen Welt nur als Instrument benutzen zu lassen. Sie möchte schon lange aus ihrem Alltagstrott ausbrechen, aber so richtig gelingt es ihr nicht. Ihre Chance bietet sich ihr, als sie geschäftlich auf Dienstreise nach Prag fährt und dort einen Hinweis bekommt, der sie nicht mehr loslässt. Damit bringt sie scheinbar jeden gegen sich auf und muss immer wieder üblen Gestalten entkommen. Die osteuropäischen Geheimdienste haben in den letzten Jahren alle Informationen vertuscht, die Grace mit ganzer Willenskraft wieder an die Oberfläche holen will. Grace scheint naiv und unsicher. Zu Beginn ist sie das meiner Meinung nach auch. Jedoch entwickelt sich ihre feinsinnige und unnachgiebige Art erst im Laufe der Geschichte. Elenas Figur ist zuerst sehr präzise und undurchdringbar. Aber je mehr man von ihr erfährt, sei es über die Kapitel, die Rückblicke in ihre Vergangenheit gewähren sind oder die Informationen, die Grace ausgräbt, desto mehr sieht man hinter ihre Fassade. Ihre Jugend, die so plötzlich einfach endet, als sie aus ihrem Leben gerissen wird und für zwielichtige und nicht immer so nette Gestalten arbeiten muss. Und ihre abgehärtete Schale, unter der sich nur eine Frau mit dem Wunsch nach einem normalen Leben verbirgt. Die Parallelen, die absichtlich auf die Exfrau von Trump verweisen, sind nur allzu spürbar und haben mir nicht nur einmal vorgeführt, was hinter dieser Geschichte alles stecken und vor allem wahr sein könnte. Natürlich ist das Fehlen des Autornamen ein klarer Aufhänger, aber eben auch nur das. Ich sag nur Marketing. Fazit: Mir hat das Buch gut gefallen und es hat mich mal in ein anderes Genre geführt. Denn Mystery und Politthriller habe ich vorher nicht sonderlich oft beachtet. Dabei gefällt mir vor allem die Priese Wahrheit, die darin steckt. Auch dass in der 3.Person geschrieben wurde, hat der Geschichte die wichtige Portion Seriosität gegeben, auch wenn mich das meist ja nicht so anspricht. Insgesamt konnte mich das Buch gut unterhalten. Ich gebe dem Buch deshalb 4 von 5 Sternen. Danke an den Verlag für das Rezensionsexemplar!

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INFOS ZUM BUCH Titel: Codename Eisvogel Autor: Anonym Seiten: 386 Verlag: Heyne Erstveröffentlichung: 19. Oktober 2018 Informationen: ISBN: 978-3-453-27217-0 20,00€ [D] (Hardcover) Handlungsort: Montreal, Kanada | New York City (New York); Miami (Florida); USA | Prag; Mladá Boleslav, Tschechien | Straßburg; Paris, Frankreich | Sotschi; Moskau, Russland | London, England INFOS ZUM AUTOR Der Autor bleibt anonym, um die Quelle zu schützen, die den Roman motiviert hat (Zitat aus dem Buch). REZENSION Dieses Buch habe ich vom Heyne-Verlag und dem Bloggerportal zur Verfügung gestellt bekommen. Vielen Dank an dieser Stelle! Meine Meinung wurde hierdurch aber nicht beeinflusst und ist vollkommen subjektiv. Grace Elliott ist Journalistin bei einem kleinen Magazin, ihre Karriere geht nicht voran, Rückschritte macht sie auch keine. Doch eines Tages führt sie ein Interview mit einer Frau, die ein Pornostar ist und gleichzeitig eine Affäre mit dem angehenden Präsidenten der USA hat. Doch die Furcht des Magazins ist zu groß, sodass sie Grace nach Europa schicken, dort stößt sie auf eine noch spannendere Story, doch diese kann sie nur veröffentlichen, wenn sie so lange am Leben bleibt. Das Cover finde ich eher langweilig. Man kann den Titel, den Untertitel, das Genre und den Verlag gut lesen. Die einzige Verzierung ist ein grauer Stern, der nicht unbedingt etwas mit dem Inhalt des Buches zu tun hat. Der Titel und Untertitel sind hingegen passend zum Inhalt des Buches gewählt. Ich habe echt lange den Namen des Autors gesucht, bis ich im Inneren den oben stehenden Hinweis gefunden habe. Der Einstieg ins Buch findet 2016 statt. Man begleitet Grace Elliott in ihrem beruflichen Alltag. Zunächst in Kanada, wo sie sich mit einem Pornostar trifft, der eine Affäre mit dem künftigen US-Präsidenten hat. Anschließend begleitet man Grace auf ihrer Reise nach Prag, wo sie sich, wie so häufig mit der Ex-Frau von eben diesem Mann Anthony Craig, Elena Craig trifft. Die beiden Frauen verbindet eine „Freundschaft“ und ein Geheimnis. Doch Elena Craig ist alles andere als begeistert, als Grace Nachforschungen zu ihrer Vergangenheit anstellt. Mir fällt es sehr schwer dieses Buch zu rezensieren ohne zu spoilern, denn irgendwie ist in den 350 Seiten so viel passiert, dass man auch gut und gerne 2 Bücher darüber schreiben könnte. Besonders gelungen fand ich aber, die Kapitel, die die Vergangenheit von Elena, ihre Kindheit, ihre Jugend und ihr Erwachsenenalter beschreiben. Ebenso gelungen fand ich, dass Grace durch die Reise von Elenas Vergangenheit die gleichen Städte aufgesucht hat und so die Handlung von damals mit Grace Handlung verständlich und in Zusammenhang war. Besonders erschreckend finde ich die Grundlage auf der das Buch basiert. Mädchen, die von ihren Familien gezogen wurden um sie zu „rekrutieren“, ihren Familien ein besseres Leben zu erkaufen und die mächtige Männer ausspionieren sollten. Schuldgefühle und Druck an der Tagesordnung, der Zwang Perfekt zu sein, seine Eltern, seine Chefs und die Ehemänner nicht zu enttäuschen. All das ist, so hoffe ich Fiktion. Wenn ich allerdings sehe, dass der Autor/die Autorin anonym sein möchte, weiß ich es nicht so sicher. Vielleicht war dies auch einfach die Taktik des Schreibers, aber wenn nicht ist es schon wirklich sehr grauenvoll. Ich fand den Schreibstil sehr angenehm. Die Sätze hatten eine gute Länge und Fülle. Nicht zu viele Informationen und nicht zu wenig. Auch die Personen und Orte wurden gut und bildlich beschrieben, sodass ich mir auch die vielen verschiedenen Städte und Handlungsorte gut vorstellen konnte. bekommen konnte, wobei ich das Gefühl hatte, dass er nicht mehr ganz so eigenbrötlerisch war, wie im 1. Teil. Ebenfalls gut gelungen fand ich (auch wenn viele Personen überflüssig waren), die vielen verschiedenen Charaktere. Keiner gleicht dem anderen und dies hat dem Buch eine authentische Seite verliehen. Sehr schade fand ich, dass man (also zumindest ich) schon sehr sehr früh eine Vermutung hatte, wer Jack ist. Dies hat die Spannung sehr weit runtergefahren und machte die Handlungen von Ricky für mich weniger nachvollziehbar. Den Schreibstil fand ich gut. Ich bin tatsächlich ein großer Fan der vielen Aufzählungen, Metaphern und unnützen Wörter. Irgendwie machen diese Worte das Buch authentisch. Auch die unterschiedlichen Formatierungen haben mir nicht immer geholfen, zwischen Gedanken, Geschehen und Kommunikation unterscheiden zu können, dies fand ich schade. Ebenso fand ich es schade, dass mir nicht immer bewusst war, wo sich die Charaktere befinden. Es wäre bei der vielen Reiserei vielleicht angemessen gewesen, die Handlungsorte zu Beginn eines Kapitels zu nennen. Ich vergebe sehr sehr gerne 4 Sterne für dieses Werk. Und ich glaube es ist besonders gut geeignet, für Leser, die noch nicht wissen, ob Thriller etwas für sie sind. Hier kann man sich super harmlos rantasten.

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"Codename Eisvogel" ist eines der Bücher, die im letzten Jahr schwer beworben wurden. Es war spannend, weil die Geschichte so heikel sein sollte, dass der Autor seinen Namen nicht veröffentlichen wollte. Es sollte auf einer wahren Begebenheit beruhen. Beim Stöbern über das Buch und die wahre Begebenheit dahinter, habe ich gelesen, dass es in diesem Fall, den de Autor zugetragen bekommen hat, um niemand geringeren als Ivana und Donald Trump gehen sollte, jedoch gibt es kaum Dokumente oder ähnliches, die das bestärken würden. Alles in allem denke ich, ist das Thema nicht von der Hand zu weisen und ich kann mir gut vorstellen, dass einige Beziehungen bzw. Ehen und vielleicht Unternehmen und Regierungen so infiltriert werden. Der Schreibstil lässt sich gut lesen, man möchte wissen, welcher großen Sache Grace Elliott auf der Spur ist, als sie im Prinzip aus dem Weg beordert wird. Dennoch bleiben mir einige Charaktere zu schemenhaft und ich habe noch mehr Spannung und etwas Action erwartet und mir gewünscht. Ein tolles und spannendes Thema, dass hier vom Autoren nicht ganz optimal umgesetzt wurde. "Codename Eisvogel" ist ein gutes Buch, dass sich gut lesen lässt, jedoch kein Highlight, dass man nicht mehr aus der Hand legen kann - etwas mehr Tiefe bei den Charakteren und mehr Spannung wäre wünschenswert gewesen!

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Wie kam ich zu dem Hörbuch? Ich habe das Hörbuch als Überraschungsgewinn erhalten. Cover: Das schwarze Cover mit der roten Schrift und den weißen Stern deutete für mich gleich auf einen Spionage-Thriller hin. Ich finde es durch seine Schlichtheit sehr auffällig. Inhalt: Grace ist Journalistin und auf der Suche nach einem Push für ihre Karriere. Aufgrund der Präsidentschaftswahlen in den USA hofft sie, auf eine spannende Story zu stoßen und gerät durch Zufall in große Probleme… Handlung und Thematik: Tendenziell behandelt der Autor/die Autorin ein sehr spannendes und brisantes Thema. Leider war der Großteil des Hörbuches sehr langatmig und einschläfernd. Der Erzählungsstrang über Grace war interessanter als der von Elena. Ich musste mich regelrecht durchkämpfen um bis zum Ende zu kommen. Leider war auch am Schluss wenig Überraschung, sodass ich ein wenig enttäuscht bin. Da das Buch/Hörbuch auf wahre Begebenheiten beruhen könnte (vgl. Trump und seine Ex Ivana), macht es die Geschichte ein bisschen interessanter, aber dennoch hätte man es mit weniger Worten oder wenn dann noch spannender erzählen können. Charaktere: Grace ist eine neugierige und relativ mutige Journalistin. Die Story um sie wird gut erzählt. Sie ist sympathisch und ihre Handlungen sind logisch. Elena wirkte kalt und abblockend, was im Laufe der Story klar wurde warum. Dennoch konnte ich weder Sympathie noch Unsympathie zu ihr aufbauen… Sprecher: Vera Teltz gehört leider nicht zu meinen Favorit-Sprecherinnen. Sie sprach zwar deutlich und war gut zu verstehen, wirkte jedoch größtenteils gelangweilt. Sie hätte durch ihre Stimme oft ein bisschen mehr Variation reinbringen können. Persönliche Gesamtbewertung: Eigentlich mag ich Spionage-Thriller sehr gerne, dies ist allerdings der zweite dieses Jahr, der mich enttäuscht hat… Die Andeutungen, dass es sich um Ivana und Trump handeln könnte fand ich nett, aber ich hatte mir noch mehr Action und Spannung erwartet. Die Story war größtenteils langatmig und langweilig. Ein paar Überraschungen gab es, aber der Großteil war Langeweile pur. Sogar Vera Teltz wirkte gelangweilt. Da es für mich eine Quälerei war bis zum Ende zu kommen, kann ich das Hörbuch leider nicht empfehlen.

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Grace ist eine Journalistin, die seit 20 Jahren bei einem Klatsch – Magazin festhängt. Als sie ein Pornosternchen aufgetrieben hat, welches den Präsidentschaftskandidaten der USA mit einer vergangenen Affäre den Wahlkampf kosten kann, sieht sie ihre Karriere voranschreiten. Nur leider unterstützt ihr Chef genau diesen Kandidaten und möchte die Story nicht bringen. Stattdessen schickt er Grace mit der Exfrau des Präsidentschaftskandidaten in die ehemalige Tschechoslowakei, wo sie deren Werbetournee begleiten soll. Die Exfrau, Elena, hat eigentlich eine sehr freundschaftliche Beziehung zu Grace, bricht diese jedoch abrupt ab, als sie zu viele Fragen stellt. Nun ist Grace auf sich allein gestellt und wittert ein großes Geheimnis. Wie groß das Geheimnis dann wirklich ist, konnte sie jedoch auch nicht ahnen. Ich möchte nicht zu viel verraten. Die Organisation, die sie plötzlich gegen sich hat, ist sehr mächtig. Und scheint den bald mächtigsten Mann der Welt total in der Hand zu haben. Stil, Machart, Meinung Dieser Spionage – Thriller lebt von der mysteriösen Aura und der Frage „was wäre wenn?“. Was wäre, wenn diese Story wahr wäre? Es beginnt damit, dass der Autor unbekannt bleibt. Das kann ein sehr guter Werbekniff sein, oder der Autor hat Angst, weil etwas Wahres dran ist. Der Autor bleibt also unbekannt, schnell bekannt werden dem Leser jedoch die Parallelen zu Donald Trump. Vom Pornosternchen bis zur Exfrau über eine kompromittierende Sexparty in Moskau denkt man schnell drüber nach, warum das Ganze eigentlich nicht stimmen sollte.. Wenn wir mal die Parallelen zur Realität weglassen, die als Marketinginstrument für das Buch natürlich echt clever wären, dann bleibt die Story. Die Story an sich kommt erst langsam ins Rollen, wird mit der Zeit dann jedoch immer actionreicher, bis sich irgendwann auch mal Autos auf Autobahnen überschlagen. Zwischendrin liegt eine Menge Recherche über den kalten Krieg, der ja eigentlich vorbei ist. Die Hauptperson, Grace, startet als graues Mäuschen und geht zunächst meiner Meinung nach etwas unbedarft und nicht so schlau mit der Situation um. Aber die Geschehnisse zwingen sie, sich um 180° zu drehen. Der Schreibstil gefällt, wenn mir auch nichts Besonderes aufgefallen ist. Die Perspektivenwechsel und der damit verbundene Wissensvorsprung des Lesers sind gut gemacht und die Story hat ein sehr interessantes Ende. Fazit In meinem zweiten Abschnitt zwischen den mysteriösen Parallelen zu Trump und der Story ohne die Parallelen kam mir die Erkenntnis, dass diese Story gerade von den Parallelen lebt. Ich stehe eigentlich nicht so wirklich auf Spionage – Geschichten. Die Story an sich war nicht schlecht, aber für mich wurde sie durch den ständigen Gedanken „das könnte so passiert sein!“ im Hinterkopf erst so richtig gut. Wer also die Präsidentschaft des Herrn Trump verfolgt und einigermaßen im Thema ist, dürfte hier wirklich großen Spaß (oder große Angst vor den politischen Methoden) haben. Wer sich da nun nicht für interessiert oder sich nicht auf das Gedankenspiel einlassen kann, dass der Autor vielleicht wirklich die Geschichte kennt, der wird von dem Buch vielleicht nicht so ganz begeistert sein. Ich muss sagen: auch ohne die Parallelen wäre die Story solide, aber mit den Parallelen wird sie erst gut. Ich vergebe 4 Sterne und hoffe, dass nicht so viele wichtige Politiker ihre Vorliebe für Osteuropäische Models entdecken..

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Titel: Codename Eisvogel Autor: anonym Verlag: Heyne Seitenanzahl: 365 ISBN: 978-3-453-27217-0 Inhalt Oktober 2016: In Amerika stehen die Wahlen an. Die Journalistin Grace Elliott ist einem Knüller auf der Spur, der zum Sprungbrett ihrer Karriere werden könnte. Ein Pornostar ist bereit, über die Affäre mit dem Mann auszupacken, der der nächste Präsident der Vereinigten Staaten werden könnte. Aber niemand will das heikle Thema anfassen. Stattdessen schickt man Grace auf Reportage nach Europa. Dort stößt sie auf eine noch größere, die so explosiv ist, dass sie die Präsidentschaftswahlen entscheiden könnte. Wenn Grace lange genug am Leben bleibt, die Story an die Öffentlichkeit zu bringen. Wie kam ich zum Buch? Das Thema des Buches hat mich sehr interessiert und so habe ich es beim Bloggerportal angefragt und glücklicherweise erhalten. Meine Meinung Auf dieses Buch war ich schon sehr gespannt, da die Thematik ja sehr aktuell ist, denn wie man sich denken kann, bezieht sich die Geschichte auf den derzeit "mächtigsten" Mann der Welt und seine Ex-Frau. Natürlich kann man nicht sagen, wie viel von dieser Geschichte tatsächlich real ist und gerade diese Vermischung von Realität und Fiktion macht den Reiz dieses Buches aus. Der Wechsel der Perspektiven zwischen Grace und Elena ist sehr gelungen. Dadurch wird die Story nicht wie in anderen Büchern unnötig ausgedehnt, sondern sorgt für einen guten Überblick über die Geschehnisse und Hintergründe. Mit Grace hatte ich hin und wieder so meine Probleme, weil ich sie als etwas nervig und naiv empfand. Doch das ist wahrscheinlich auch der Ausnahmesituation geschuldet, in der sie sich befindet. Man wird ja nicht alle Tage von russischen Killern verfolgt. Alles in allem waren die Charaktere allerdings plastisch gestaltet und ihre Handlungen nachvollziehbar. Das Buch hat gehalten, was es versprochen hat, und war sehr spannend. Man wusste nie, was als nächstes passieren würde, wem man trauen kann und wer vielleicht insgeheim für jemand anderen arbeitet. Auch wenn der Aufbau der Story mir insgesamt gefallen hat, fand ich das Ende nicht passend. Es hat mich irritiert und war einfach viel zu kurz gefasst. Ein bisschen schade, dass der Abschluss nicht ganz gelungen ist. Der Schreibstil war nichtsdestotrotz angenehm und das Buch liest sich sehr gut.

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Was wäre, wenn…? Wenn der Mann, der zum mächtigsten Mann der Welt werden würde, nicht nur eine allseits bekannte Neigung zu schönen jungen Frauen, gerne auch Models hat, sondern wenn der KGB diese Schwäche ausgenutzt hat? In „Codename Eisvogel“ stößt Klatschjournalistin Grace auf die Story ihres Lebens. Es ist allerdings auch eine Story, die sie leicht das Leben kosten könnte…. Eine Journalistin, ein Pornostar und ein brisantes Interview – so startet „Codename Eisvogel“ und wer denkt nicht sofort an den aktuellen Bewohner des Weißen Hauses, wenn Pornodarstellerin Violet über ihr Techtelmechtel mit dem Mann berichtet, der in wenigen Wochen die US-Präsidentenwahl gewinnen könnte. Boulevardjournalistin Grace, die ihren Job für ein Klatschmagazin hasst und gerne seriösen Journalismus betreiben würde, sieht ihre Chance, die lahmliegen Karriere zu pushen. Zu dumm, dass der Verleger ihrer Zeitung den Kandidaten unterstützt. Die Story werde zwar gekauft, doch keine Zeile gedruckt, erklärt der Chefredakteur seiner empörten Autorin. Damit könnte „Codename Eisvogel“ zur bösen Abrechnung mit der Welt der Medien, der unheiligen Allianz von Medienhäusern und Politikern werden, die gerade in den USA gewissermaßen ihre Haussender haben. Es könnte um Manipulation und Stimmungsmache gehen, um Fake News und Populismus. In der Tat zieht sich all das durch das Buch eines anonymen Autors oder einer anonymen Autorin, doch schnell stellt sich heraus, dass Porno-Sternchen Violet nur eine vernachlässigenswerte Nebenfigur ist. Auf einer Reise nach Prag, in die Heimat der Ex-Frau des Kandidaten, ist auch Grace dabei, seit Jahren Ghostwriterin für die Kolumne „Frag Elena“. Elena errangals Model die Aufmerksamkeit des arroganten und großmäuligen New Yorker Geschäftsmanns mit auffälliger Haartolle. Die vielfach betrogene Ehefrau ist mittlerweile längst geschäftlich erfolgreich und noch immer eine Ratgeberin ihres Ex. Auf der Reise stolpert Grace über Ungereimtheiten aus Elenas Vergangenheit – war das Ex-Model eine „Schwalbe“, eine Verführerin im Dienste des KGB, angesetzt auf reiche und mächtige Männer aus dem Westen? Je tiefer Grace nachforscht, desto mehr scheint sie auf ein Hornissennest gestoßen zu sein, mit Geheimdiensten, die auch lange nach dem Ende des Kalten Krieges ihre Geheimnisse wahren wollen. Die Suche nach der Wahrheit, das merkt Grace schnell, kann tödlich sein – und jeder, der ihr nahe ist, ist in Gefahr. Bald weiß Grace nicht mehr, wem sie überhaupt noch trauen kann und kämpft ums Überleben. Ein rasanter Thriller, der Grace von Amerika nach Europa und zurück führt, mitunter etwas reißerisch, aber spannend. Dass Donald Trump als Vorbild für die Romanfigur Anthony Craig diente, ist offensichtlich, auch wenn im Vorspann auf die „künstlerische Freiheit“ hingewiesen wird. Wobei „im Einzelfall Anklänge an Verhaltensweisen lebender oder verstorbener Personen oder an öffentlich bekannte Unternehmen nicht immer vermeidabar gewesen“ seien. Wie wahr. „Codename Eisvogel“ ist zwar kein Geheimdienstthriller im Stil eines John Le Carré, bietet aber dennoch spannend und lädt ein zur Frage „was wäre, wenn….“

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