Leserstimmen zu
Das Institut

Stephen King

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Lieber Leser, zuerst muss ich den Übersetzer loben: Redensarten, Jugendsprache, Kraftausdrücke, all das hat Bernhard Kleinschmidt wunderbar natürlich herübergebracht. Das Institut liest sich fast, als ob Stephen King es auf Deutsch geschrieben hätte. Nun zum Buch. Wir begegnen einem vierzigjährigen Ex-Polizisten, der wegen eines Unglücks kündigen musste und jetzt vorhat, bei einer Sicherheitsfirma anzuheuern. Aber unterwegs dorthin sieht er in einem kleinen Kaff einen Zettel: "Nachtklopfer gesucht." Was ist ein Nachtklopfer? Im englischen Original steht night knocker, aber Kings US-amerikanische Leser scheinen auch nicht zu wissen, was das ist. Entweder hat der Autor es sich ausgedacht, oder ein paar wenige Leute irgendwo in den USA nennen ihren Nachtwächter so. Aus einer Laune heraus wird unser Ex-Polizist also Nachtklopfer. Wir dürfen die Kleinstadt mit ihm kennenlernen, und Stephen King gibt ihm Gelegenheit, jemandem mit Erster Hilfe das Leben zu retten. Ein entspannter Anfang, eine sympathische Figur. Sprung nach Minnesota zur eigentlichen Hauptperson: Luke Ellis, zwölf Jahre alt, hochbegabt. Als wir ihm begegnen, hat er vor, zu studieren. An zwei Universitäten gleichzeitig. Die Eignungsprüfung hat er mit links bestanden. Aber in der Nacht kommen zwei Gestalten in sein Haus, erschießen die Eltern und entführen den Jungen. Sie bringen ihn ins Institut. Ab hier braucht der Leser einen starken Magen. Das Institut ist ein finsterer Ort voller Kinder, die wir alle liebgewinnen, und Erwachsener, die es genießen, diese Kinder zu quälen. Was steckt dahinter? Nur stückchenweise lässt uns King das herausfinden. Das Rätsel hielt mich gepackt bis zum Schluss. Genauso wollte ich wissen, wann unser Nachtklopfer wieder ins Bild treten würde und in welcher Rolle. Angst oder Nervenkitzel habe ich wenig gespürt für einen Stephen King. Das Institut fesselt nicht mit Gruseln, sondern mit seinen Figuren und Schauplätzen. Ein King für Leser, denen ES zu viel Angst macht. Hochachtungsvoll Christina Widmann

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„Das Institut“ von Stephen King Klappentext: In einer ruhigen Vorortsiedlung von Minneapolis ermorden zwielichtige Eindringlinge lautlos die Eltern von Luke Ellis und verfrachten den betäubten Zwölfjährigen in einen schwarzen SUV. Die ganze Operation dauert keine zwei Minuten. Luke wacht weit entfernt im Institut wieder auf, in einem Zimmer, das wie seines aussieht, nur dass es keine Fenster hat. Und das Institut in Maine beherbergt weitere Kinder, die wie Luke paranormal veranlagt sind: Kalisha, Nick, George, Iris und den zehnjährigen Avery. Luke erfährt, dass andere Kinder vor ihnen nach einer Testreihe verschwanden. Und nie zurückkehrten. Eigene Meinung: Wieder einmal habe ich mir einen Stephen King Roman per Hörbuch zu Gemüte geführt. Ebenso wie „Blutige Nachrichten“ wird auch „Das Institut“ vom großartigen Vorleser David Nathan gesprochen. Für mich die absolut richtige Besetzung um Stephen Kings schaurige Welten gekonnt in Szene zu setzen und die vorherrschende Atmosphäre auf den Hörer zu übertragen. Wie in nahezu jeder Geschichte des Autors ist der Hauptschauplatz der beschauliche amerikanische Bundesstaat Maine. Doch von der schönen Landschaft gibt es nicht viel zu sehen, denn wir begleiten den hochintelligenten 12-jährigen Jungen Luke Ellis in das versteckt gelegene Versuchslabor, genannt das Institut. Hier werden, verborgen von der Zivilisation Experimente an entführten jungen Menschen mit den besonderen Gaben der Telekinese und Telepathie durchgeführt. Luke ist einer von ihnen. Entführt aus der Geborgenheit seines Elternhauses. Die Eltern wurden bei dieser Aktion ermordet, jegliche Spuren verwischt und verschleiert. Das Institut war schon allein beim Zuhören für mich ein grausamer, kalter Ort. Stephen King hat die dort herrschende Atmosphäre perfekt eingefangen und mir eine Gänsehaut verschafft. Ein Grusel, der diesmal ganz ohne „fiktive“ Monster und rachsüchtige Geister auskommt. Warum fiktive Monster in Gänsefüßchen gesetzt? Weil diese Geschichte voller Monster in Menschengestalt ist. Ohne Skrupel und Empathie. Ohne Rücksicht auf Verluste zum Wohle des Auftrages. Ein Menschenleben hat keine Bedeutung… Wem das geschichtlich bekannt vor kommt, dem kann ich hierbei nur nickend zustimmen. Die Erzählung hat mich sehr berührt, denn dieser „King“ ist so ganz anders als seine bisherigen Geschichten. Zumindest die, die ich kenne. Man spürt die Verzweiflung und die Angst der Kinder. Aber auch die Freundschaften, die die Kinder untereinander bildeten und den kollektiven Zusammenhalt, der auch im späteren Verlauf der Geschichte eine entscheidende Bedeutung einnimmt, hat mich fasziniert. Ein wenig hat mich der Kern der Geschichte an die Netflix Serie „Stranger Things“ der Duffer Brüder erinnert. Hier waren die Beweggründe der Experimente ähnlicher Natur. Aber ich möchte auch ungern zu viel verraten und niemandem die Spannung nehmen, die ich selbst empfunden habe. Überzeugt euch selbst! Ein absolutes Lese-Muss!

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Großartiges Buch!

Von: tamysbooks

27.10.2020

Oh man, was war das wieder für ein Buch 😅 dieser Mann schreibt Bücher, das ist wirklich heftig. Er ist einfach nur großartig. Wie bei mir und Stephen üblich, hat es mal wieder so ca 100 bis 150 Seiten gedauert, bis ich richtig in der Geschichte drin war. Das kenne ich aber, also war ich da schon vorm Lesen drauf gefasst 😅 aber dann ging es ab und ich konnte es nicht mehr aus der Hand legen. Anfangs war ich etwas enttäuscht, dass Tim nicht der eigentliche Protagonist ist, aber nach dem ich Luke und die anderen Kinder besser kennenlernte, war das total ok für mich. Die Story ist super spannend und leider irgendwie nicht weit genug hergeholt, dass sie nicht realistisch sein KÖNNTE. Auch die immer wieder auftauchenden, unterschwelligen Meinungen zu Trump haben mir sehr gut gefallen 😅 ich kann den Mann eben nicht leiden 🤷‍♀️ Also alles in allem wieder mal eine ganz klare Leseempfehlung von mir. Tolle Geschichte, tolle Figuren, echt gruselig, wenn man drüber nachdenkt, dass es wahr wäre. Mitreißend, wenn man den Schreibstil von King gerne liest 😊

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Zu Beginn der Story werden die Hauptcharaktere vorgestellt, was sich etwas zieht, aber wer Bücher von King kennt den stört das ganze überhaupt nicht. Die Story beginnt als Tim einen Neuanfang in DuPray starten möchte. Dort ist gerade eine Stelle als Nachtklopfer frei geworden. Zeitgleich lernen wir den 12 jährigen Luke kennen, der Hochbegabt ist und über leichte Telekinese Fähigkeiten verfügt . Eines Tages wird Luke mitten in der Nacht in seinem Elternhaus entführt und ins Institut gebracht. Dort befinden sich nur Kinder die über Paranormale Fähigkeiten wie Telekinese und Telepathie verfügen. An denn Kindern werden Test die teilweise sehr grausam und barbarisch sind durchgeführt. Wozu ist das Institut gedacht? Welchen Zweck sollen die Kinder erfüllen? Und kann Luke das ganze dank seiner Fähigkeiten aufhalten? Die Story ist wirklich mega spannend und hat viele Schock Momente a‘ la King. Ich könnte es kaum aus der Hand legen, der Spannungsbogen wird von Seite zu Seite immer heftiger. Fazit: Ein Absolutes Must Read nicht nur für King Fans. Die Story hat wirklich alles was eine gute Story braucht Spannung, übernatürliche Elemente und ein super Happy End.

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Klappentext: In einer ruhigen Vorortsiedlung von Minneapolis ermorden zwielichtige Eindringlinge lautlos die Eltern von Luke Ellis und verfrachten den betäubten Zwölfjährigen in einen schwarzen SUV. Die ganze Operation dauert keine zwei Minuten. Luke wacht weit entfernt im Institut wieder auf, in einem Zimmer, das wie seines aussieht, nur dass es keine Fenster hat. Und das Institut in Maine beherbergt weitere Kinder, die wie Luke paranormal veranlagt sind: Kalisha, Nick, George, Iris und den zehnjährigen Avery. Sie befinden sich im Vorderbau des Instituts. Luke erfährt, dass andere vor ihnen nach einer Testreihe im »Hinterbau« verschwanden. Und nie zurückkehrten. Je mehr von Lukes neuen Freunden ausquartiert werden, desto verzweifelter wird sein Gedanke an Flucht, damit er Hilfe holen kann. Noch nie zuvor ist jemand aus dem streng abgeschirmten Institut entkommen. Meine Meinung: Da ich ein großer Thriller Fan bin, wollte ich unbedingt mein erstes Buch von Stephen King lesen. Ich hatte schon so viel gutes über Stephen King und seine Bücher gehört und wurde nicht enttäuscht. Stephen King hat etwas großartiges erschaffen. Das Setting und die Figuren sind super und bildlich dargestellt, so, dass selbst das Lesen auf über 700 Seiten nicht langweilig wird und man sich super in die Geschichte und die Charaktere hineinversetzen kann. Er hat die Kinder stark und mutig erscheinen lassen, die trotz der Gewalt und der fiesen Einflüsse um sie herum gelitten haben. Man konnte ihre Wut und ihren Schmerz richtig fühlen. Die Spannung kommt selbst bei dieser Länge nicht zu kurz und konnte mich in ganzer Linie überzeugen. Jedoch war das Ende so unerwartet, was mich durch die neue Perspektive der Geschehnisse nicht überzeugt hat und tatsächlich die Spannung verloren hat. Hier hätte ich mir etwas mehr Spannung gewünscht. Der Schreibstil von Stephen King ist detailliert, so, dass dies nicht mein letztes Buch von ihm gewesen ist. Das Cover finde ich perfekt. Das Hellblau und die kleinen Lichteffekte sowie der Kopf eines Jungen und kleine Bäume passen sich perfekt zum Setting der Geschichte an. Fazit: Wer gerne Mystery-Thriller liest und ein Fan von Stephen King ist, wird dieses Buch hier Lieben. Ich gebe dem Buch 4,5/5 Sterne.

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Inhalt: Der zwölfjährige sehr intelligente und begabte Luke Ellis erwacht in seinem Zimmer, doch das ist nicht sein Zimmer. Es sieht genauso aus, bis auf die Tatsache das er kein Fenster mehr finden kann. Während seine Eltern brutal ermordet wurden, wurde Luke betäubt und entführt. Nun befindet er sich im Institut. In diesem Institut befinden sich noch weitere Kinder mit denen Luke trotz der Schrecken und der vielen Tests Freundschaft schließt. Die Kinder befinden sich im sogenannten Vorderbau, wo ihre paranormalen Fähigkeiten unter Schmerz und Angst getestet werden. Wenn sie so weit sind, kommen sie in den Hinterbau, von dem noch nie einer zurück gekehrt ist. Als seine Freunde nach und nach in den Hinterbau kommen, wird sein Wunsch nach Flucht immer größer. Er will seine Freunde retten. Ob Luke das gelingen kann? Meine Meinung: Das Cover finde ich sehr schön und passend gewählt. Wie von King nicht anders zu erwarten ist der Schreibstil detailliert und doch flüssig zu lesen. Die Seiten sind für mich nur so dahin geflogen. Man ist vielleicht abgeschreckt von den über 700 Seiten und die Geschichte könnte sicherlich in weniger Seiten erzählt werden, doch in meinen Augen würden dann den Charakteren die Tiefe und auch der Geschichte die Details fehlen. Denn hier wurde wirklich viel Wert drauf gelegt. Die Kinder haben eine greifbare Tiefe, die es schafft mit den Kindern mit zu leiden, mit zu wüten und sich mit ihnen zu freuen. Die anderen Charaktere sind ebenfalls wirklich gut dargestellt worden. Zum Teil konnte man deren Beweggründe und Brutalität schon verstehen, wenn auch nicht nachvollziehen. Gewalt an Kindern ist nicht zu rechtfertigen, in keinster Weise! Beim lesen war ich zum Teil regelrecht angespannt, was den Kindern hier angetan wird, ob paranormale Fähigkeiten oder nicht, ist einfach nicht richtig. Auch die Gründe die die Institutsleitung und auch die die dahinter stecken haben, finde ich nicht in Ordnung. Denn was aus den Kindern Schlussendlich wird ist einfach gruselig. Ich möchte jetzt auch nicht zu viel verraten. Ich habe mit Luke, Avery, George, Nick, Kalisha und Iris mitgefiebert. Ich bewundere sie alle, wie stark und auch wie mutig sie waren und das trotz der Schmerzen, der Gewalt und den fiesen Menschen um sie herum. Fazit: Ein King, der mir wieder sehr gut gefallen hat. Die Spannung zieht sich durch das Buch, der subtile Horror der einen schleichend umgibt und starke Charaktere haben dieses Buch zu einem wahren Lesevergnügen werden lassen. Ich kann das Buch nur empfehlen und gebe daher fünf Sterne und eine klare Kauf- und Leseempfehlung.

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Inhalt: In einer ruhigen Vorortsiedlung von Minneapolis ermorden zwielichtige Eindringlinge lautlos die Eltern von Luke Ellis und verfrachten den betäubten Zwölfjährigen in einen schwarzen SUV. Die ganze Operation dauert keine zwei Minuten. Luke wacht weit entfernt im Institut wieder auf, in einem Zimmer, das wie seines aussieht, nur dass es keine Fenster hat. Und das Institut in Maine beherbergt weitere Kinder, die wie Luke paranormal veranlagt sind: Kalisha, Nick, George, Iris und den zehnjährigen Avery. Luke erfährt, dass andere Kinder vor ihnen nach einer Testreihe verschwanden. Und nie zurückkehrten. Meine Meinung: "Das Institut" von Stephen King ist ein grandioses und fesselndes Buch, das mich vom Anfang bis zum Ende unheimlich in seinen Bann gezogen hat. Einen großen Anteil hatte daran der großartige Sprecher David Nathan, der die Geschichte so packend liest, dass man das Hörbuch am liebsten in einem Stück anhören würde. Das ungekürzte Audible Hörbuch wird in 497 Tracks in 1262 Minuten vorgelesen. Der Sprecher David Nathan hat eine angenehme Stimme, die es einem leicht macht, sich völlig auf die Geschichte einzulassen. Während ich bei anderen Hörbüchern manchmal das Problem habe, dass es sehr einschläfernd ist, war hier das genaue Gegenteil der Fall: Ich war mit voller Aufmerksamkeit dabei, habe den Ereignissen gelauscht und war völlig in die Geschichte abgetaucht. Die einzelnen Figuren und die Schauplätze werden so gut beschrieben, dass ich mir alles ganz genau vorstellen konnte. Ich habe somit einen sehr guten Eindruck von den verschiedenen Charakteren und dem Institut mit seinen Angestellten gewonnen. Obwohl hier recht viele Personen auftauchen, ist es dennoch kein Problem, den Überblick zu behalten, da alle sich voneinander so weit unterscheiden und der Sprecher sie auch so unterschiedlich liest, dass man alles gut auseinanderhalten kann. Auch wenn Luke hier ganz klar der Protagonist ist, mit dem man sicherlich am meisten mitfiebert, bangt, hofft und rätselt, kommen auch die anderen Kinder nicht zu kurz. Besonders sind mir hierbei Kalisha und Avery aufgefallen, die in einem engeren Verhältnis zu Luke stehen. Ich habe so sehr mit ihnen allen mitgelitten. Es war einfach nicht auszuhalten, was ihnen da widerfährt. Sehr spannend fand ich auch das Thema paranormale Fähigkeiten. Telekinese und Telepathie spielen hier eine große Rolle, was den Leser/Hörer dazu verleitet, mehr darüber nachzudenken und sich mögliche "Was wäre wenn ..."-Szenarien auszumalen. Es wird alles so realistisch rüber gebracht, dass das Buch noch länger im Gedächtnis bleibt und für viele Gedankenspiele sorgt. Von der ersten bis zur letzten Hörminute bleibt das Buch absolut spannend und nichts ist gewiss. Man hofft die ganze Zeit, Luke möge es irgendwie schaffen, aus dem Institut zu entkommen. Und dann wirft man alle Hoffnungen über Bord und befürchtet, dass er niemals gerettet wird. Nur um im nächsten Moment wieder neue Hoffnung zu schöpfen. Doch wie wird es am Ende für ihn ausgehen? Fazit: "Das Institut" von Stephen King ist eine faszinierende, spannende und grandiose Geschichte über Kinder mit paranormalen Fähigkeiten, welcher durch den Sprecher David Nathan so viel Leben eingehaucht wird, dass man als Hörer einfach nur in den Bann gezogen und gefesselt wird. Man durchlebt beim Hören unheimlich viele Emotionen und wünscht sich, dass am Ende alles gut ausgehen mag. Ich kann dieses Hörbuch auf alle Fälle weiterempfehlen und kann nun auch einen neuen Sprecher zu meinen Top-3-Hörbuch-Sprechern zählen: David Nathan. Absolut hörenswert.

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Auf dieses Buch habe ich mich besonders gefreut, weil es zum Einen um Kinder in brenzlicher Lage geht und zum Anderen um paranormale Fähigkeiten. Leider konnten meine Erwartungen nicht erfüllt werden. In der Geschichte geht es um den Zwölfjährigen Luke, dessen Eltern in der Nacht getötet werden und in dieser wird Luke von den Tätern entführt. Was wollen die von ihm? Und warum kommt kein Kind aus dem Institut heraus? Der Roman startet sehr spannend und ich fand sehr eindrücklich beschrieben wie Lukes Eltern sterben müssen und wie Luke wegkommt und sich dann erstmal im Institut einleben muss. Dies dauert allerdings nicht sehr lang. Und dann kommt das was mich am Roman am meisten gestört hat. Es passiert nicht wirklich etwas und die Handlung zieht sich wie ein alter Kaugummi. Bis auf Luke blieben alle anderen Charaktere so blaß, dass ich sie beim Lesen teilweise verwechselt habe und nach dem Lesen auch schon wieder vergessen habe. Die Sache mit den Kindern und ihren Fähigkeiten fand ich cool, aber das allein reicht nicht aus für einen guten Roman. Das Buch und ich wollten einfach nicht zueinander finden. Es brauchte drei Anläufe, eh ich es dann endlich beenden konnte. Bis zum Schluss habe ich auf eine tolle Wende gehofft, die all die Quälerei rechtfertigt, aber dem war leider nicht so. Für meinen Geschmack war der Roman viel zu lang und mir fehlte einfach die Spannung. Wahrscheinlich fiel es mir deswegen so schwer konstant am Ball zu bleiben. Fazit: Für mich wird es wohl der letzte King gewesen sein, wenn er nicht zu seinen Wurzeln von "Es" und Co zurückfindet. Ich kann daher keine Leseempfehlung aussprechen.

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