Leserstimmen zu
Einfach plastikfrei leben: Schritt für Schritt zu einem nachhaltigen Alltag

Charlotte Schüler

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Einfach plastikfrei leben

Von: Lovin Books

20.10.2019

Nachdem ich das Jenke Experiment auf RTL gesehen hatte, indem es darum ging, wie sehr Plastik unser Leben und unsere Umwelt gefährdet, sind auch mir endlich die Augen aufgegangen. Ich wusste: Ich will etwas verändern. Aber wo fange ich am Besten an? Und welche Alternativen gibt es? Mir war also klar, ich brauche einen Ratgeber. Und dieser Ratgeber hier hat es mir sofort angetan. Das Buch ist in vier Schritte aufgeteilt und Charlotte schreibt auch gleich zu Beginn, dass jeder sein eigenes Tempo hat und nichts überstürzen soll. Es reichen auch schon kleine Schritte und wenn man erstmal etwas verändert hat, dann bekommt man auch gleich einen ganz anderen Blick und versucht sich so weit es geht umzustellen. Wir für unseren Teil, haben gleich gesagt, dass wir nicht alles zu 100% plastikfrei haben wollen. Die Spielsachen unserer Tochter werden wir nicht wegschmeißen. Aber alles was mit Essen, Gesundheit und Müllproduktion zu tun hat, versuchen wir einzuschränken. Nach 3 Wochen haben wir bereits Frischhaltefolie durch Bienenwachstücher ersetzt und jegliches Plastik, welches mit Essen erhitzt wird, aus der Küche entfernt. Auch im Bad haben wir einiges verändert und dafür war dieser Ratgeber echt perfekt. Das einzige, was ich ein wenig schade finde ist, dass es keine Online Shop Liste in dem Buch gibt. Nicht jeder lebt in einer Großstadt mit einem Unverpackt Laden in der Nähe und so gibt es einiges, was ich mir jetzt selber in müßiger Arbeit raussuchen musste. Gerade für Frauen das Thema Beauty und Kosmetik finde ich sehr wichtig. Das ist aber auch der einzige Kritikpunkt. Ansonsten beschreibt und erklärt Charlotte das wirklich hervorragend und regt auch zum Nachdenken und Handeln an. Bis auf einen kleinen Kritikpunkt bin ich der Meinung, dass dieses Buch perfekt ist für Einsteiger und noch Unwissende. 5 von 5 Punkten

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Ein sehr interessantes Buch mit vielen Anregungen zum umdenken. Man erhält viele Inspirationen und nützliche Tipps wie man seinen Plastikkonsum einschränken kann. Es enthält auch viele DIY's, die sehr hilfreich sind 😊 Stellenweise hat es mir auch sehr die Augen geöffnet, weil ich selber auf manche Ideen gar nicht gekommen wäre. Natürlich ist es einfacher gesagt als getan seinen Plastikkonsum und den Plastikmüll zu reduzieren. Aber auch kleine Veränderungen bringen Erfolge. Auf alles zu verzichten wird unmöglich sein, wenn man seinen Lebensstandard nicht komplett einschränken/ändern will. Besonders schwierig ist es wenn man sehr ländlich lebt! Im ländlichen Bereich hat man einfach nicht so die Möglichkeiten z. B einen unverpackt Laden zu finden oder die Auswahl an Geschäften die größere Auswahl an unverpackten Produkten haben. Aber trotzdem werde ich, vor allem im Badezimmer und der Küche, einige Produkte austauschen 😊 Mir persönlich liegt das Thema sehr am Herzen und ich werde es so gut es geht auf Plastik verzichten, so dass es meinen Alltag in nichts einschränkt 😊 Dieses Buch ist eine tolle Hilfe dabei 👍🏻 Die Autorin erklärt realitätsnah und ohne das man sich gemaßregelt fühlt 😃 Ebenso erhält man Informationen über Plastik, aus was es besteht, wie es hergestellt wird usw. Für alle die was ändern möchten, lest dieses Buch! Vielleicht ist ja auch für ein ein Denkanstoß dabei 😊 Wir haben nur diesen einen Planeten und auch für unsere Gesundheit und die der Tierwelt ist es das beste etwas zu ändern!

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Ich möchte gerne mehr für die Umwelt tun und Müll zu reduzieren ist definitiv ein Aspekt, bei dem ich mich verbessern möchte. Während Biomüll und Papier relativ gut recycelt bzw. abgebaut werden können, sieht das bei Plastik leider anders aus. Daher habe ich mich mit dem Thema “plastikfrei Leben” befasst und dazu das Buch #einfach plastikfrei leben von Charlotte Schüler gelesen. Das Buch Nach einer Einleitung zum Thema Plastik gibt es im Buch vor allem Tipps und Tricks, wie man seinen Alltag plastikfrei(er) gestalten kann. Es werden konkret Produkte genannt, die ersetzt werden können und Routinen erklärt, die man in seinen Alltag etablieren kann, um den Plastikfallen zu entkommen. Der Fokus liegt darauf, dass es zwar etwas Mühe erfordert, aber gar nicht so schwer sei. Das Thema Plastik an sich ist relativ kurzgehalten. Mir ist in dem Kapitel leider ein inhaltlicher Fehler aufgefallen, was dazu geführt hat, dass ich auch den anderen Fakten gegenüber misstrauisch war. Dennoch war es schön auf den Punkt gebracht. Der größte Teil des Buchs befasst sich mit einem Vier-Schritte-Programm zu einem plastikfrei(er)em Leben. Die einzelnen Kapitel haben sich inhaltlich leider nicht besonders voneinander abgegrenzt und oft wurden die gleichen Aspekte in mehreren Kapiteln wiederholt, wie z.B. der Verweis auf Unverpackt-Läden. In allem Kapiteln fanden sich sehr hilfreiche, konkrete Tipps, was man tun kann, um Plastik aus seinem Alltag zu verbannen. Viele fand ich interessant, aber auch einige schwer umsetzbar bzw. aktuell (noch) nicht mit meinem Leben vereinbar. Das Problem ist aber nicht, dass die Autorin schlecht recherchiert hat, sondern dass es auf dem Markt in vielen Bereichen einfach zu wenige plastikfreie Alternativen gibt. Leider habe ich mich im Buch allgemein ein bisschen zu sehr “bemuttert” gefühlt. Für meinen Geschmack wurde zu oft erwähnt, dass es doch gar nicht so schwer sei, auf Plastik zu verzichten. Dafür, dass ein plastikfreies Leben machbar ist, gibt es im Buch genug Argumente, aber einfach ist es meiner Ansicht nach nicht; daran hat leider auch das Buch nichts geändert. Mehr dazu im Abschnitt “Was ich durch das Buch gelernt habe”. Mein Experiment Müll reduzieren kann jeder, insbesondere Plastikmüll. Schon bevor ich dieses Buch gelesen habe, habe ich einiges gegen zu viel Plastik unternommen. Bei uns gibt es zu Hause Wasser aus dem Wassersprudler oder abgefülltes Leitungswasser zum Mitnehmen. Wir versuchen, viel frisch zu kochen (auch wenn es zugegebenermaßen nicht immer klappt) und unsere Vorräte in Glasdosen mit Plastikdeckel zu lagern. Zum Einkaufen habe ich immer Leinenbeutel dabei. Meine Wattestäbchen bestehen nicht mehr aus Plastik. Und generell versuche ich nur das zu kaufen, was ich brauche – für zu viel unnötigen Kleinkram habe ich sowieso keinen Platz. Einkaufen auf dem Markt Während ich mich genauer mit diesem Buch auseinandergesetzt habe, wollte ich einige Tipps und Tricks ausprobieren. Als erstes ging es zum Markt. Frisches, lokales Obst und Gemüse bekommt man hier immer noch am besten. Alternativ bin ich auch ein großer Fan von Hofläden, aber in meiner Nähe gibt es leider keinen. Auf dem Markt in meiner Nähe gab es zwar nur zwei Stände, nämlich einen Gemüsestand und einen Brotstand, aber das hat für mich ausgereicht. Ich habe fast alles bekommen, wonach ich gesucht habe. Leider gibt es diesen Markt nur samstags. Das ist sehr schade, weil sich nicht alles eine Woche lang hält und ich auch nicht immer eine Woche im Voraus planen kann oder will. In der Stadt, in der ich früher gewohnt habe, gab es immerhin zweimal pro Woche einen Markt mit deutlich mehr Ständen. Ihr solltet auch also informieren, was es in eurer Nähe gibt und ob ihr es zu den Zeiten schafft, dort einzukaufen. Preislich waren die meisten Produkte nicht teurer als im Supermarkt. Sich Produkte in mitgebrachte Boxen füllen lassen Im Buch wird immer wieder hervorgehoben, dass man sich vielerorts Produkte in selbst mitgebrachte Behälter füllen lassen kann. Ich habe das in einem Schokoladengeschäft ausprobiert und es hat tatsächlich funktioniert. Ich bin zwar ziemlich schräg angeschaut worden, aber habe meinen Wunsch ohne Diskussion erfüllt bekommen. Zwar musste ich dafür den ganzen Nachmittag eine ziemlich schwere Glasbox mit mir rumschleppen, aber es hat sich gelohnt. Ich habe mich sehr gefreut, dass es so gut geklappt hat – immerhin kann man so ein ganz, ganz kleines bisschen die Welt retten. Leider habe ich nicht immer eine Glasbox in der Tasche und muss ganz gezielt vorher planen, wenn ich etwas einkaufen will. Das ist zwar mehr Aufwand, aber nicht unmöglich. Im Unverpackt-Laden einkaufen Ich habe in der Vergangenheit bereits öfters in einem Lübecker Unverpackt-Laden eingekauft und bin dort sehr freundlich behandelt worden. Nun habe ich einen Münchener Laden ausprobiert und habe mich deutlich weniger wohl gefühlt. Die Stimmung in dem Geschäft war mir zu angespannt. Zudem war er etwa eine halbe Stunde von meinem Wohnort entfernt, weswegen ich dort nur selten einkaufen können werde. Darüber hinaus habe ich ein paar unverpackte Produkte im Bioladen in meiner Nähe gefunden. Ich habe mir zunächst zwei unverpackte Produkte gegönnt: Eine Körperseife und Buchweizenmehl. Von der Seife bin ich noch nicht 100%ig überzeugt, aber schlecht ist sie nicht. Produkte wie Buchweizenmehl würde ich generell gerne unverpackt kaufen. Meine Erfahrungen mit Unverpackt-Läden sind gemischt. Das Konzept gefällt mir extrem gut, aber leider sind die Produkte oft überteuert. Der Rundkornreis hat z.B. 4,99€ / kg gekostet. Okay, es ist Bioreis, aber dennoch finde ich die Preise deutlich zu hoch. In der Theorie müssten die Produkte doch günstiger sein, weil die Hersteller sich die Plastikverpackung und den Verpack-Vorgang sparen könnten. Aber in der Realität sieht es leider anders aus, was bestimmt auch daran liegt, dass die Hersteller nicht darauf vorbereitet sind. Auch andere plastikfreie Produkte sind viel zu teuer. Ist 30€ für eine Brotdose aus Metall gerechtfertigt? Zumal man theoretisch gleich mehrere bräuchte, um seine Vorräte darin aufzubewahren. Einige unverpackte. bzw. Mehrweg-Produkte sind gar nicht so viel teurer als verpackte Einweg-Produkte. Mehrwegstrohhalme könnten sich z.B. mit der Zeit rechnen. Bei meiner Körperseife muss ich noch abwarten, wie ergiebig sie ist. Sie war deutlich teurer als mein Duschgel, soll aber auch länger halten. Auch einige unverpackte Lebensmittel sind preislich in Ordnung gewesen. An der Preispolitik muss sich trotzdem schnellstens etwas ändern, wenn man die breite Masse erreichen will. Als gutverdienender Single-Haushalt oder kinderloses Pärchen mag der Lebensstil bezahlbar sein, aber eine normale, fünfköpfige Familie wird sicherlich schnell an ihre finanziellen Grenzen stoßen. Natürlich kann man sich hier und da mal ein plastikfreies, teureres Produkt gönnen. Aber in diesem Konzept geht es darum, Plastik komplett aus seinem Alltag zu verbannen und das ist leider sehr teuer, wenn man kaum Komfort einbüßen will. Was ich durch das Buch gelernt habe Im Endeffekt scheitert es bei mir nicht an mangelndem Wissen, sondern zu wenig Aufwand und zu hohen Kosten. Denn auch wenn der Titel verspricht, dass es einfach sei, plastikfrei zu leben, ist es das nicht wirklich. Man muss nicht nur genauestens die Produkte und Preise vergleichen, sondern auch noch mit seinen eigenen Behältern zu Geschäften fahren, die unverpackte Produkte anbieten. Sobald man Behältnisse braucht, die über alte Gurkengläser und Leinenbeutel hinaus geht, wird es leider schnell teuer, genau wie bei vielen unverpackten Produkten. Zudem muss man genau planen, was und wie viel man braucht, da spontan einkaufen schwierig ist. Es gibt jedoch einige Sachen, die jeder von uns gegen Plastikmüll unternehmen kann. Zum Beispiel können wir alle versuchen, Obst und Gemüse unverpackt zu kaufen. Statt die in Plastikfolie eingeschweißten Tomaten zu nehmen, sollte man lieber zu denen ohne Folie greifen und sie direkt in den Einkaufswagen legen bzw. ein wiederverwendbares Netz benutzen. Auch Wasser aus Plastikflaschen kann man sich sparen, indem man einen Wassersprudler verwendet. Das sind jedoch alles Themen, die mir schon vor dem Buch bewusst waren. Gute Alternativen zu tatsächlichen Problemen habe ich nur wenige gefunden. Insbesondere im Badezimmer fällt bei mir noch immer viel Müll an. Die Körperseife ist hoffentlich ein Schritt in die richtige Richtung. Manchen “DIY-Produkten” aus dem Buch traue ich noch nicht wirklich. Vielleicht müsste ich hier einfach mehr wagen und mich noch genauer informieren, aber wenn es um meinen Körper geht, bin ich vorsichtig. Da kann aber das Buch nichts dafür, schließlich werden einige Vorschläge gemacht. Fazit Ich habe im Buch viele Tipps und Tricks gefunden, von denen ich die meisten allerdings schon kannte, da ich mich bereits mit dem Thema befasst habe. Ich habe gehofft, im Buch zu erfahren, wie man einen plastikfreien Lebensstil *einfach* gestaltet, aber muss sagen, dass ich es jetzt immer noch genauso aufwändig und teuer finde, wie vorher. Dennoch gab es im Buch ein paar hilfreiche Tipps und Tricks für den Alltag. Wenn man sich noch nie mit dem Thema befasst hat, ist das Buch ein wirklich guter Einstieg. Und auch ich gehe jetzt mit offeneren Augen durch die Welt.

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Wer gerade anfängt sich für das Thema Plastik und wie es vermieden werden kann interessiert, für denjenigen ist dieses Buch gut zum Einstieg geeignet. Die Autorin ist erfolgreiche Bloggerin und konnte sich dank ihrer Mutter schon als junges Mädchen mit diesem Thema auseinandersetzen. Das Buch ist in 3 Kapitel untergliedert: Basics rund ums Plastik Das Vier-Schritte-Programm Plastikfrei leben - FAQ Die Kapitel enthalten viele hilfreiche und umsetzbare Tipps zum Start ins plastikfreie Leben. Es werden unterschiedliche Bereiche angesprochen, z.B. zu Hause, unterwegs oder auf Reisen. Auch praktische und anwendbare Tipps gegen Lebensmittelverschwendung und das Herstellen von plastikfreien Dingen, z.B. Reinigungsmittel, Zahnpulver etc. sind im Buch zu finden. Das Buch macht Mut den ersten Schritt zu gehen und durch die eigenen Erfahrungen der Autorin sieht man, dass eine Umstellung machbar ist.

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Sehr informativ

Von: Jasmin

07.07.2019

Oft ist mir das Cover auf Instagram aufgefallen. Gerade jetzt, wo das Thema Nachhaltigkeit sehr gefragt ist, ist dies eins der Bücher, das in den letzten Wochen sehr oft im Netz auftaucht. Weshalb meine Neugier geweckt war und was soll ich sagen ... ich bin mehr als begeistert! Und vor allem hat es eine tolle Botschaft: Jeder kann etwas bewirken!! Es ist nicht nur ein tolles Buch, das einem die Augen öffnet, wie man es schaffen kann plastikfrei zu leben, durch den Alltag zu kommen, ohne sich dabei zu stressen und das mit super einfachen umsetzbaren Tipps. Danke für diesen unglaublich tollen Ratgeber, der in keinem Haushalt fehlen sollte!

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Einfach plastikfrei leben: Schritt für Schritt zu einem nachhaltigen Alltag Nachhaltigkeit sollte bei uns allen im Mittelpunkt stehen, wie ich persönlich finde. Da ich immer auf der Suche nach neuen Anregungen, Ideen und Vernetzungen bin, war ich sehr gespannt auf das Buch und wurde bei weitem nicht enttäuscht. Die Autorin bringt es, wie ich finde, wunderbar auf den Punkt, warum man sich nicht zu scheuen braucht, sich mit dem Thema auseinander zu setzen. Unterteilt ist das Buch in drei Teile: 1. Basics rund ums Plastik 2. Das Vier-Schritte-Programm 3. Plastikfrei leben - FAQ Im ersten Teil bekommt der Leser eine Einführung zum Thema Plastik - Bedeutung, Wohin mit dem Müll, Unterschiede usw. Sehr anschaulich, sachlich und verständlich und vor allem sehr authentisch führt uns die Autorin durch den ersten Teil des Buches. Was bei mir vor allem hängen geblieben ist und was - wie ich denke - jeder umsetzen kann, ist, dass man nicht von jetzt auf gleich alles mit Plastik zu verbannen, sondern Schritt für Schritt vorzugehen undachtsamer durch den eigenen Alltag zu gehen. Das war für mich eine große Motivation, die Thematik wirklich bewusster anzugehen - und zwar in den Schritten und in dem Umfang wie ich es tatsächlich kann. Im zweiten Teil geht es vor allem um das Vier-Schritte-Programm zu einem plastikfrei(eren) Alltag. Hier bekommt der Leser Schritt für Schritt Ideen, wie man sich dem Thema plastikfrei(erer) Alltag stellen kann. Dabei unterteilt die Autorin verschiedene Bereiche im Leben und gibt tolle Tipps, zum strukturierten Vorgehen. Neben wunderbaren Übersichten, Abbildungen und Fotos, gibt es jede Menge Alternativideen für die verschiedensten Alltagsgegenstände. Zudem zeichnet sich der zweite Teil vor allem durch seine DIY Anleitungen aus, die mir wirklich gut gefallen haben. Ein sehr anschaulicher und sehr praxisorientierter zweiter Teil. Im dritten und letzten Teil geht es um die verschiedensten Fragen, die mit einem nachhaltigen Alltag einhergehen können. Hier gibt es Tipps für unterwegs, fürs Büro, für die Vernetzung mit anderen u.v.m. Das Buch wurde auf biologisch abbaubarem Papier gedruckt, das aus Apfelresten gewonnen wurde, ein Abfallprodukt, das in der apfelverarbeitenden Industrie anfällt. Hinzu kommt noch, dass bei der Papierherstellung nur erneuerbare Energie genutzt wurde. Das ist meines Erachtens eine sehr konsequente Umsetzung eines nächtigen Lebens und Arbeitens. Kompliment an die Autorin und den Verlag! „Einfach plastikfrei leben: Schritt für Schritt zu einem nachhaltigen Alltag“ war für mich ein wirklich tolles, sehr anschaulich und vor allem praxisorientiertes Buch für die Gestaltung eines nachhaltigeren Alltags. Nachhaltigkeit sollte bei uns allen im Mittelpunkt stehen, wie ich persönlich finde. Dieses Buch bietet kompakt, nachhaltig, umfangreich und motivierend Ideen, um seinen Alltag nachhaltiger zu gestalten. Mir hat das Buch wirklich gut gefallen. Einige Ideen habe ich direkt umgesetzt und bin nun dabei, meinen Alltag Schritt für Schritt plastikfrei(er) zu gestalten. Es ist einfacher, als man denkt und jeder kleine Schritt zählt. Ich kann dieses Buch wirklich jedem empfehlen, der sich mit dem Thema Nachhaltigkeit beschäftigt und Schritt für Schritt einen nachhaltigen Alltag gestalten möchte. Auch allen anderen lege ich dieses Buch sehr ans Herzen, denn es ist ein Thema dass uns ALLE angeht!

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#Einfachplastikfreileben

Von: Conny S.

28.06.2019

Im gleichnamigen Buch von Charlotte Schüler bekommt man als Leser gezeigt, dass es möglich ist, plastikfrei zu leben. Die junge Münchnerin lebt seit über 4 Jahren so gut wie ohne Plastik. Inspiriert wurde sie durch den Unverpackt-Laden ihrer Mutter. Die Autorin zeigt uns ein 4-Schritte-Programm, das uns von unserem Plastikkonsum zu einem umweltbewussteren Leben führen kann. Sie gibt auch Tipps, wie man am besten vorgehen kann und dass man sich keine unerreichbare Ziele setzen soll. Das Buch ist in 3 Teile gegliedert, was es sehr übersichtlich gestaltet. Die Tipps von Charlotte Schüler sind z. B. vorhandene Sachen aus oder in Plastik verpackt aufzubrauchen. Erst wenn diese Produkte leer oder kaputt sind, soll man zu der plastiklosen Alternative greifen. In der Küche kann man anstelle der kleinen Plastikbrettchen oder des Kochlöffels auf Produkte aus Holz umsteigen. Zum Einkaufen von Obst und Gemüse gibt es praktische kleine Säckchen aus waschbarem Material. Auch beim Bäcker kann man seine Einkäufe in den mitgebrachten Stoffbeutel packen. Wasser aus der Leitung ist viel umweltfreundlicher als die Alternative in Glas- oder gar Plastikflaschen. Sehr interessant finde ich auch die DIY-Anleitungen der jungen Frau für z. B. Bienenwachstücher (anstelle von Frischhaltefolie), sowie Zahnputzpulver oder gar Putzmittel. Toll finde ich noch, dass das Buch selbst auf umweltfreundlichem Apfelpapier gedruckt wurde. Ich finde die Tipps und die Erzählungen von ihrer Erfahrung sehr interessant und der ein oder andere Vorschlag wird von mir auf jeden Fall in die Tat umgesetzt.

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Seit längerem versuche ich schon bewusster und damit plastikfreier einzukaufen. Dies ist jedoch nicht so einfach. Wenn man mit offenen Augen und achtsam durch die Läden geht, erkennt man, wieviel unnötiges Plastik hier tagtäglich im Umlauf ist. Das heißt, sowohl die Industrie, als auch jeder einzelne Verbraucher ist gefragt, umzudenken. Charlotte Schlüter bietet hierzu einen guten Ansatz. Ihr Buch „Einfach plastikfrei leben“ gibt einen Überblick, zu den „Basics rund ums Plastik“ und liefert ein „Vier-Schritte-Programm“ zur Umsetzung. „Plastikfrei leben - FAQ“ runden das Buch ab. Auf einfache Art und Weise wird im ersten Teil erzählt und erklärt, was plastikfrei Leben eigentlich bedeutet, was Plastik ist und was mit unserem Plastikmüll passiert. Basics sind verständlich dargestellt. Nicht alles war mir bekannt und bewusst, somit ist der Einstieg in die Lektüre sehr lehrreich. In Teil zwei ist es der Autorin gut gelungen, aufzuzeigen, dass eine Umstellung nicht von heute auf morgen getan ist, wie man jedoch mit kleinen Schritten die Veränderung in ein plastikfreieres Leben gestalten kann. Es werden Alternativen aufgezeigt. Gefallen haben mir ganz besonders die vielen DIY- Anregungen und Tipps. Der dritte Teil rundet das Buch ab mit FAQs zu einem nachhaltigen Alltag und liefert noch einmal wertvolle Anregungen zur Anwendung im täglichen Leben. Fazit: Dieses Buch erleichtert den Anfang in ein Plastikfreies Leben. Die Tipps sind wertvoll, leicht nachvollziehbar und umsetzbar, Schritt für Schritt. Empfehlenswert.

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