Leserstimmen zu
Kill Creek

Scott Thomas

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Als großer Fan von Spukhäusern stand für mich schnell fest, dass ich "Kill Creek" von Scott Thomas unbedingt lesen muss. Schon der Prolog, in dem es um die Geschichte des Finch-Hauses geht, hat mich absolut gefangen genommen. Hier präsentiert der Autor erst einmal einen klassischen Horrorroman, der sich allerdings durch die teilweise sehr schrägen Charaktere in eine sehr moderne Richtung entwickelt. In der ersten Hälfte dieses Romans führt der Autor nach und nach erst mal die vier Schriftsteller ein, die natürlich das Horrorgenre lieben, es aber auf ganz unterschiedliche Weisen interpretieren. Ein paar Leser wird es sicherlich stören, dass Scott Thomas sich hier wirklich viel Zeit lässt, jeden Charakter einzuführen, doch ich habe es genießen können. Zum einen wohl, weil er viele Anspielungen auf Horrorliteratur und Horrorfilme einfließen lässt, zum anderen aber auch, weil ich mich in die Sichtweisen doch sehr gut hineinversetzen konnte. Mein Lieblingscharakter war an dieser Stelle wohl T. C. Moore, aber auch Sam, der mehr oder weiger im Mittelpunkt des Ganzen steht, fand ich sehr interessant. Es war sehr spannend, erst einmal die vier Autoren näher kennenzulernen, bevor das Haus in den Fokus gerückt wird! Horror hat die verschiedensten Gesichter und das baut der Autor hier auch in seiner Geschichte ein. So besteht das Grundgerüst dieses Romans auf jedem Fall aus einer klassischen Horrorgeschichte. Natürlich sind viele Ideen nicht neu, aber Scott Thomas schafft es dennoch, eine tolle Atmosphäre zu schaffen und den Leser Teil des Hauses werden zu lassen. In zahlreichen anderen Rezensionen wurde kritisiert, dass das Buch recht spät Fahrt aufnimmt und sich nicht die gesamte Handlung im Fitch-Haus abspielt. Aber genau durch diese beiden Punkte hebt sich dieser Roman deutlich von der Masse ab. Er besitzt Charaktertiefe, einen bissigen Humor und dennoch ein unterschwelliges Grauen, das auf jeder Seite zu lauern scheint. Den Schreibstil selbst würde ich als sehr intensiv beschreiben. Ich war von der ersten Seite an gefesselt und hab jenen Sog gespürt, den ich von einer guten Gruselgeschichte erwarte. Allerdings muss ich zugeben, dass dieses Buch wohl nicht für die breite Masse geeignet ist, sondern eher für Leser, die sich auch auf teilweise sehr schräge Charaktere einlassen können und vor allem ein Faible für das Horrorgenre haben. Das Ende empfand ich als ungemein spannend, auch wenn es natürlich dem eines klassischen Horrorwerkes entspricht. Genau durch dieses Spiel mit den Klischees wird die Geschichte dann aber abgerundet, lässt aber dennoch Teile der Geschichte offen, sodass der Leser zu eigenen Interpretationen angeregt wird! Ich freue mich auf weitere Werke von Scott Thomas! Fazit "Kill Creek" war für mich eine echte Überraschung im Horrorgenre. Das Werk orientiert sich vom Aufbau an den klassischen Horrorromanen, sorgt aber dennoch durch die schrägen und ungemein interessanten Charaktere und den perfekt gewählten Schauplatz für schaurige Lesestunden! Für mich ein echtes Highlight!

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>>Ein bekanntes Muster<< Jetzt ist es natürlich gerade in diesem Gene auch so, dass das Rad nicht neu erfunden werden kann – allerdings muss ich auch zugeben, dass das überhaupt nicht nötig ist. Bei Horrorromanen kommt es mir persönlich hauptsächlich auf die Atmosphäre an, wenn für die Story bekannte Muster verwendet werden, kann ich da durchaus drüber hinwegsehen. Und mit einem Spukhaus, das geschichtlich so einiges zu bieten hat, betritt Scott Thomas selbstverständlich kein Neuland. Trotz Perspektivwechsel findet man wirklich schnell in die Geschichte – spätestens wenn man den Klappentext im Kopf hat und weiß, woraufhin die Handlung hinsteuern möchte. Scott Thomas hat eine ziemlich einfache Art zu schreiben, vielleicht ist hier aber auch ein wenig Charme in der Übersetzung verloren gegangen. Dennoch macht es Spaß über die Seiten zu huschen, auf der Suche nach dem großen Horrormoment… >>Ein schleichender Prozess<< Wer wirklich „krassen Scheiß“ erwartet hat, so wie ich, der wird hier recht lange suchen und eventuell auf den letzten Seiten fündig. Es ist keinesfalls so, dass die Geschichte langatmig wäre oder sich der Autor nur an belanglosen Details aufhängen würde, viel eher ist es ein schleichender Prozess, der die Handlung ins Rollen bringt. So ist ein ziemlich großer Fokus auf die Charaktere gelegt, wobei sie bei weitem nicht alle Sympathieträger sind. An der einen oder anderen Stelle hätte es sicherlich auch mal zügiger vorangehen können, dennoch hatte es etwas vom klassischen Horror. Wahrscheinlich habe ich mir einfach zu viel ausgemalt, mit Werken wie Shinig mitzuhalten ist aber auch wirklich nicht leicht – doch wenn man sich an bestimmten Strukturen bedient, kommen solche Vergleiche natürlich schnell auf. Kill Creek hat mir dennoch gute Unterhaltung geboten, wenn auch nicht viele Überraschungen. So war es aber zumindest wirklich unterhaltsam allesamt Horrorautoren als Protagonisten zu haben. Unterschiedlicher könnten jene auch nicht sein, bedienen jeweils eine andere Zielgruppe und verhalten sich entsprechend auch so. Manchmal haben mich die Begegnungen selbst ganz kirre gemacht – auf jeden Fall hat es für ein wenig Aufwind gesorgt! FAZIT Mit Kill Creek hat Scott Thomas einen soliden Spukhaus Roman abgeliefert, der mich zwar durchaus gut unterhalten konnte, für meinen Geschmack aber auf jeden Fall noch mehr Horror hätte bieten können. Wer sich gerne mal an dem Genre versuchen möchte, vielleicht aber nicht gleich auf die Vollen gehen will, dem kann ich dieses Werk auf jeden Fall als Einstieg empfehlen.

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"Kill Creek" aus der Feder von Scott Thomas ist vor kurzem im Heyne Verlag erschienen, als absoluter Horrorfan stand für mich ziemlich schnell fest das ich dieses Buch einfach lesen muss. Das Cover ist einfach genial und auch der Klappentext klang richtig gut. Kurzum, ich musste es lesen. Vier erfolgreiche Horrorautoren kommen an Halloween zusammen um ein Interview zu führen. Doch sie treffen sich nicht irgendwo, nein, Schauplatz des Interviews ist eines der berühmtesten Spuk Häuser der USA, das verlassene Finch Haus am Rande des Kill Creeks. Das klingt doch schon mal absolut genial oder? Das ganze liest sich zu Beginn sehr locker und flüssig bereits nach wenigen Seiten war ich vollends in der Story versunken. Der Autor hält sich hier nicht mit langen Vorreden auf er kommt direkt zur Sache und dadurch war diese Buch für mich ein wahrer Genuss. Sein Schreibstil ist locker und flüssig dennoch schreibt er einnehmend und bildhaft. Trotz seiner stolzen Seitenzahl von 540 Seiten habe ich dieses Buch verschlungen, innerhalb von zwei Abenden hatte ich es bereits ausgelesen und es war mir eine absolute Freude. Die hier erschaffenen Charaktere wirkten auf mich greifbar und authentisch, sie wurden bildhaft dargestellt dadurch konnte ich mich noch besser in sie hineinversetzten. Die Atmosphäre im Buch war düster und bedrückend. Ich spürte das etwas in der Luft lag und dieses Gefühl nahm mit jeder Seite zu. Der Autor spielt hier sehr viel mit diesem unterschwelligen Horror der mir Gänsehaut bescherte. Es gab auch einige geschickte Schockmomente die ich regelrecht gefeiert habe. Dieses Buch würde ich als Klassiker des Horrors bezeichnen, sicherlich gibt es nicht viel neues zu entdecken, das ganze hat man irgendwo schon mal gelesen. Aber die Umsetzung des Autoren ist für mich absolut genial und somit war dieses Buch für mich ein wahrer Lesegenuss! Klare Empfehlung. ➡️ Fazit: Mit "Kill Creek" gelingt Scott Thomas ein absolut geniales Debüt welches mich bis zur letzten Seite begeistert hat! Das war ein Horrorroman vom feinsten. Bitte mehr davon!

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Am Ende einer langen Straße mitten im ländlichen Kansas liegt einsam und verlassen das Finch House. Es ist berüchtigt, schließlich ereilte jeden seiner Bewohner einst ein grausames Schicksal. Könnte es eine bessere Kulisse geben, um die vier erfolgreichsten Horrorautoren der USA zu einem Interview zusammenzubringen und das ganze live im Internet zu streamen? Was als harmloser Publicity-Spaß beginnt, entwickelt sich schnell zum Albtraum für alle Beteiligten. Denn es kommen nicht nur die dunkelsten Geheimnisse der vier Schriftsteller ans Tageslicht, auch das Finch House selbst hütet ein dunkles Geheimnis. Aber anders als die vier Autoren möchte es dieses nicht für sich behalten. Und schon bald gibt es den ersten Todesfall ... (Klappentext) ✯✯✯✯✯ "Diejenigen, die daran vorbeigingen und mit einer lebhaften Fantasie gesegnet waren, berichteten schon bald von unheimlichen Lichtern in den Fenstern, von einem Heulen in der Nacht, von umherstreifenden Gespenstern und einer Frau, deren aufgeknüpfter Leichnam an einem Ast der alten Buche baumelte ..." (S. 364) Es gibt Häuser, welche man ansieht und weiß, dass diese ein Traumhaus für einen wären, ohne sie von innen je gesehen zu haben. Häuser, die von außen schon Gemütlichkeit und eine heimelige Atmosphäre versprühen und die man vom Fleck weg kaufen würde, wenn man nur das Geld dafür hätte. Und dann gibt es Häuser, welche einem Gänsehaut über den Rücken laufen lassen, wenn man nur an ihnen vorbeifährt. Die drohend vor einem aufragen, eine dunkle und bösartige Aura ausstrahlen und über deren Schwelle man um alles Geld der Welt nicht treten würde. Das Finch House in Kansas gehörte im Jahre 1859 zu Ersterem und wurde in nur wenigen Jahren zu Letzterem, als in ihm das erste Mal Blut vergossen wurde. Seinen Namen erhielt es jedoch erst viel später in den 70ern durch die 68-jährigen Zwillingsschwestern, welche das Haus renovierten und zu ihrem Zuhause machten. Schon damals rankten sich düstere Gerüchte und Legenden um dieses Haus, doch die beiden Schwestern störte das nicht. Im Gegenteil - bis zu ihrem Tod verließen sie das Haus nicht, schienen mit dieser bösartigen Aura regelrecht zu verschmelzen. Die Finch-Schwestern waren die letzten Bewohner. Niemand wollte mehr die Schwelle dieses Hauses betreten, in dem das Böse zu wohnen scheint. Dieses Haus scheint SELBST das Böse zu sein und somit wurde es zum berühmtesten Spukhaus Amerikas um das sich düstere Mythen und Geheimnisse ranken, welche bis heute bestehen. So ein Haus eignet sich doch hervorragend für eine ganz besondere Halloween-Kampagne. Vier Horrorautoren sollen in diesem berüchtigten Spukhaus zwei Tage verbringen, um während dieses Aufenthaltes interviewt zu werden. Sebastian Cole ist ein wahres Urgestein unter den Horrorautoren, ebenso der tiefreligiöse David Slaughter. Sam McGarver ist Ende 30 und hat sich ebenso als Autor von Horrorromanen im klassischen Stil einen Namen gemacht, während die junge Autorin T.C. Moore erotische Horrorsplatter am laufenden Band produziert. Alle vier erhielten eine Einladung eines gewissen Mr. Wainwright, der dafür berühmt und berüchtigt ist abgefahrene und ebenso unberechenbare PR-Aktionen zu starten. Und somit begeben sich alle in das Finch-Haus, welches nur auf sie gewartet zu haben scheint. Das Haus und das Böse in ihm sind erwacht, es verfolgt sie bis nach Hause und es ist noch lange nicht fertig mit ihnen. "Als die Zeiger auf genau acht Minuten nach ein Uhr standen, erwachte das Haus. Es war zu dem plötzlichen und unumstößlichen Schluss gekommen, dass die Zeit reif war. Es hatte lange genug gewartet. Das Spiel konnte beginnen." (S. 243) Man erhält Einblick in die Perspektive fast aller Beteiligten und somit auch in ihre Vergangenheit, wobei Sam und T.C. deutlich im Vordergrund stehen. Stück für Stück werden so ihre dunkelsten und tiefsten Geheimnisse aufgedeckt und auch das Haus offenbart auf diese Weise SEINE Geheimnisse. Der Schreibstil ist flüssig, absolut fesselnd und es eröffnet sich einem eine Geschichte ganz im Stile der so beliebten Horrorhouse-Filme wie z.B. "Amityville" und "The Shining". Im Gegensatz zu den Filmen besitzt dieser Horrorroman jedoch etwas mehr Tiefe und es beginnt alles eher gemächlich. Dies gestaltet sich aber keineswegs langweilig. Man lernt die Protagonisten kennen und erhält die ersten Einblicke in deren Leben, ihre Sorgen und bruchstückhaft auch in ihre Traumata und Vergangenheiten. Auch die Geschichte des Finch-Hauses lernen wir kennen und die Bedrohung und Düsternis ist von Anfang an allgegenwärtig. Wie auch die Protagonisten, werden wir Leser von diesem Haus verfolgt und spüren dessen Macht auf jeder einzelnen Seite. Daher gestalten sich die anfangs eher ruhigeren zwei Drittel keineswegs langwierig oder weniger gruselig. Der wahre Horror beginnt jedoch erst im letzten Drittel und das auf fantastische und auch blutige Weise. Hier wird dann für Gänsehaut und Ekelszenen gesorgt, welche sich mit überraschenden Wendungen abwechseln und einen regelrecht mitreißen. Das Ende gestaltet sich so wie es sich für einen wahren Horrorroman gehört und so findet dieses Buch einen äußerst gelungenen Abschluß. Für mich also quasi ein Happy End, wenn auch ein böses *muahahaha* "Etwas quietschte hinter ihm. Der Rollstuhl rollte ein kleines Stück nach vorne. Er hörte das leise Trippeln von Schuhen auf dem Boden. Plötzlich ereilte ihn die untertrügliche Gewissheit, dass jemand hinter ihm stand, ihn beobachtete, darauf wartete, dass er sich umdrehte. Er spürte förmlich, dass Augen auf ihm ruhten, lauschte konzentriert und glaubte, leisen Atem zu hören." (S. 425) Fazit: Endlich wieder einmal ein Horrorroman, der selbst mich mit den Ohren schlackern ließ. Mit diesem Buch hält man eine abgefahrene Story in den Händen, welche ein tolles Horrorhouse-Feeling bereit hält und das obwohl es sich anfangs noch eher ruhig gestaltet. Jedoch wird bereits hier schon für den ein oder anderen Gänsehautmoment gesorgt. Im letzten Drittel holt der Autor jedoch zum gewaltigen Schlag aus und ich flog durch die Seiten, welche den wahren Horror, inklusive Ekelszenen für mich bereit hielten. Dieses Buch ist keinesfalls etwas für sensible Mägen und schwache Nerven. Ich hingegen liebe es! Und somit ende ich mit einem Lovecraft-Zitat: "Die älteste und stärkste Emotion des Menschen ist Furcht, und die älteste und stärkste Form der Furcht ist die Angst vor dem Unbekannten." (H.P. Lovecraft) © Pink Anemone (inkl. Leseprobe, Autoren-Info und Reading-Soundtrack)

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Als der Horror-Schriftsteller Sam McGarver von dem Internet-Phänomen zu einem zweitätigen Interview in das Haus am Kill Creek eingeladen wird, nimmt er die Angelegenheit nicht ernst. Außerdem will er seine Fans nicht wissen lassen, dass er seit seinem letzten Buch in einer Schreibblockade steckt. Dass ihn zudem seine geliebte Frau verlassen hat, trifft ihn hart und so reizt ihn vor allem das Geld und die Möglichkeit, mit WrighWire seine Fangemeinde zu vergrößern. Als er sich kurzentschlossen auf dem Weg nach Kill Creek macht, stellt er jedoch fest, dass nicht er allein zum Interview eingeladen wurde, sondern mit ihm drei weitere Größen des Horror-Genres: Daniel Slaughter, der mehr als fünfzig Grusel-Romane für Jugendliche geschrieben hat, sowie T. C. Moore, die mit ihren Splatter-Porno-Romanen Grenzen sprengt. Als dann jedoch auch noch Sams großes Vorbild, Sebastian Cole, auftaucht, entschließt dieser sich, trotz der seltsamen Vorgehensweise von WrightWire mitzumachen. So bleiben die vier Schriftsteller, zusammen mit Wainwright und dessen Kamerafrau, an Halloween Übernacht im Haus am Kill Creek – nichts ahnend, dass ihnen etwas folgen wird, sobald sie es wieder verlassen … Horror-Romane sind ja in unserem Land eine Seltenheit. Ich meine die Romane, die nicht ausschließlich auf Splatter und Porno beruhen, vor widerlichen Praktiken strotzen, sondern auf dem Horror der 80er Jahre (erfolgreich und geliebt Dank Stephen King) beruhen. Kill Creek nutzt viele dieser klassischen Elemente: das Spukhaus, mit der traurigen Vergangenheit, verwittert und umwachsen von einem undurchdringlichen Buschwerk. Den in seiner Existenz bedrohten Schriftsteller, den ein dunkles Geheimnis quält. Trotzdem webt er es in ein neues Setting sein und hatte mich mit seiner tollen Prämisse sofort. Vier Schriftsteller an Halloween in einem Gruselhaus? Besser kann es kaum sein. Es war daher kein Wunder, dass ich die ersten 250 Seiten regelrecht verschlungen habe, denn auch wenn man erkennt, dass Thomas‘ mit Kill Creek sein erstes Buch abgeliefert hat, schafft er Figuren, die stark an die Stephen Kings erinnern. Und gerade das machte mir das Buch zu einer so großen Freude. Dass es gegen Ende ein wenig abflacht, liegt wohl daran, dass es mir ein bisschen zu vorhersehbar wurde, doch das ist wirklich Jammern auf hohem Niveau. Mit diesem Buch haben Fans der Horror-Literatur endlich wieder einmal ein Werk erhalten, das nicht nur von seiner Brutalität lebt, sondern von den Figuren, die es bevölkern. Und ich wage zu behaupten, dass Stephen-King-Fans hieran eine große Freude haben werden.

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Gruselig

Von: My book world

05.09.2019

Bücher mit Horror und Grusel gefallen mir immer sehr gut. In diesem Buch geht es darum: In dem ländlichen Kansas in den USA steht ein berühmtes Spukhaus. Und genau dort sollen sich an Halloween vier Horrorautoren zu einem Interview treffen. Doch was Anfangs noch ein einfacher PR-Gag war, entwickelt sich bald zu bitterem Ernst, denn in diesem Haus herrschen dunkle Mächte. 🌸Es hat am Anfang etwas gedauert, bis die Handlung an Fahrt aufgenommen hat. Trotzdem lernt man so die vier Protagonisten langsam kennen, bis es so richtig spannend wurde. Und als es dann so richtig spannend und gruselig wurde, waren die anfänglichen Startschwierigkeiten vergessen. Und es gab auf jeden Fall genügend Horror-Momente. Dabei war die Kulisse mit dem alten Haus perfekt um Spannung zu erzeugen. Und es gab auch einige Wendungen, die mich ziemlich überrascht haben. 🌸Der Autor hat es auf jeden Fall geschafft bei mir ein Grusel-Gefühl zu erzeugen, wozu seine detaillierten Beschreibungen auch beigetragen haben. . 🌸Ein echt guter und überzeugender Horror-Roman, den ich gerne gelesen habe.

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Rezension zu Kill Creek von Scott Thomas. Klappentext: Am Ende einer langen Straße mitten im ländlichen Kansas liegt einsam und verlassen das Finch House. Es ist berüchtigt, schließlich ereilte jeden seiner Bewohner einst ein grausames Schicksal. Könnte es eine bessere Kulisse geben, um die vier erfolgreichsten Horrorautoren der USA zu einem Interview zusammenzubringen und das ganze live im Internet zu streamen? Was als harmloser Publicity-Spaß beginnt, entwickelt sich schnell zum Albtraum für alle Beteiligten. Denn es kommen nicht nur die dunkelsten Geheimnisse der vier Schriftsteller ans Tageslicht, auch das Finch House selbst hütet ein dunkles Geheimnis. Aber anders als die vier Autoren möchte es dieses nicht für sich behalten. Und schon bald gibt es den ersten Todesfall . Meine Meinung. Vielen Dank an das Bloggerportal für das Rezensionsexemplar. Der Klappentext verspricht ein Meisterwerk des modernen Horrors. Auf dem Cover sehen wir schon das „Spukhaus“ im Großen und Ganzen verspricht das Buch ein paar düstere Stunden in einem Spukhaus. Mich hat das Buch sofort angelockt. Als ich dann angefangen habe, konnte ich das Buch nicht mehr aus der Hand legen. Die Geschichte baut sich Stück für Stück auf (was für die einen oder anderen langatmig sein kann). Dadurch erhalten wir aber ein paar Informationen zu dem Haus und der Protagonisten. Wir lernen hier 4 Horrorautoren kennen, die unterschiedlicher nicht sein könnten und jeder kämpft noch mit dem einen oder anderen privaten Problem. Der Autor hat es geschafft mich neugierig auf die Entwicklung der Protagonisten zu machen und darauf was es nun mit Kill Creek auf sich hat. Die Autoren erhalten eine Einladung zu einem Interview. Ab diesem Zeitpunkt kommt die Geschichte so richtig in fahrt und wir bekommen spannende Szenen und Ausschnitte aus dem Haus und der Gruselfaktor kommt auch nicht zu kurz. Mir hat die Geschichte rund um das Spukhaus echt gut gefallen und bei der einen oder anderen Stelle habe ich richtig mitgefiebert. Am besten liest man das Buch in einer ruhigen Umgebung, dann kommt die Atmosphäre des Buches einfach richtig gut zur Geltung.

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Autor: Scott Thomas Verlag: Heyneverlag Seitenanzahl: 543 Seiten ISBN: 978-3-453-32025-3 Preis: 14,99 € Klappentext Am Ende einer langen Straße mitten im ländlichen Kansas liegt einsam und verlassen das Finch House. Es ist berüchtigt, schließlich ereilte jeden seiner Bewohner einst ein grausames Schicksal. Könnte es eine bessere Kulisse geben, um die vier erfolgreichsten Horrorautoren der USA zu einem Interview zusammenzubringen und das ganze live im Internet zu streamen? Was als harmloser Publicity-Spaß beginnt, entwickelt sich schnell zum Albtraum für alle Beteiligten. Denn es kommen nicht nur die dunkelsten Geheimnisse der vier Schriftsteller ans Tageslicht, auch das Finch House selbst hütet ein dunkles Geheimnis. Aber anders als die vier Autoren möchte es dieses nicht für sich behalten. Und schon bald gibt es den ersten Todesfall ... Meine Meinung Für mich gibt es viel zu wenig gute Horrorbücher, deswegen habe ich mich riesig auf Kill Creek gefreut und konnte es kaum abwarten, den dicken Wälzer zu lesen. Abgeschreckt haben mich die vielen Seiten übrigens nicht, gerade das hat mich gereizt und ich kann nur jedem immer wieder sagen, dass man die 543 Seiten schnell durchgelesen hat. Den Einstieg fand ich anfangs etwas zäh und holprig, doch nach den ersten 100 Seiten war ich total in der Geschichte rund um das Finch House drin. Allerdings hat es dann auch noch einmal gedauert, bis der eigentliche Horror richtig losging. Mich persönlich hat es nicht gestört, da die Story dadurch sehr vielschichtig wurde und man so die Charaktere besser kennenlernen konnte. Man baut nach und nach eine Beziehung zu ihnen auf, was ich immer besser finde, als eine Geschichte, die nur 300 Seiten hat und oberflächlich bleibt. Ab der Hälfte des Buches wurde alles ein wenig düsterer und ich habe mich oft während des Lesens gegruselt und war super unterhalten, wie es bei einem Horrorbuch auch sein sollte. Auf die Geschichte möchte ich nicht zu sehr eingehen, da ich nicht spoilern möchte und die überraschenden Wendungen für jeden bleiben sollten. Der Schreibstil von Scott Thomas ist sehr flüssig und gut beschrieben. Beschreibungen sind eher knappgehalten und doch sehr präzise, sodass man sich nicht allzu lange damit aufhält und es den Lesefluss nicht stört. Dies wird definitiv nicht mein letztes Buch von ihm gewesen sein und es sind auch schon andere von ihm auf meine Wunschliste gelandet. Fazit Ich gebe 4,5/5 Sterne.

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