Leserstimmen zu
Es geht auch ohne Plastik

Sylvia Schaab

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Gerade schießen überall neue Start-Ups wie Pilze aus dem Boden, die sich alle mit dem Thema plastikfreies Leben in einer Welt, die vor Plastikmüll erstickt, beschäftigen. Ich kann kaum eine Seite im Internet besuchen, ohne dass ich auf eine Werbung für Wachstücher, festes Deo oder Bambustoilettenpapier stoße. Mir macht das nicht so viel aus, bekomme ich so neue Denkanstöße für mein eigenes Leben. Beim lokalen Einkaufen bin ich vor einiger Zeit dann auch mal auf Sylvia Schaabs “Es geht auch ohne Plastik – Die 30-Tage Challenge für die ganze Familie!” gestoßen. Das Buch ist mir durch sein Cover und die allgemeine Aufmachung sofort aufgefallen. Kein Spotlack, keine Beschichtung und aus Papier aus verantwortungsvollen Quellen. Dieses Buch sieht tatsächlich einfach anders aus, als die Standardbücher heutzutage und mich hat es genau damit gecatched. Das Buch durfte also bei uns einziehen. Vor dem Lesen rechnete ich mit einer umfangreichen Beschreibung einer plastikfrei-Challenge, die laut Coverbeschreibung, für mich, Hauptbestandteil des Buches hätte sein können. Ist sie aber nicht. Sylvia Schaab befasst sich intensiv mit dem Thema Plastik. Was ist Plastik überhaupt? Wo kommt es hin, wenn wir es wegwerfen? Wie gefährlich ist Plastik eigentlich wirklich für uns und alle Tiere. Ich hatte mich schon vorher recht intensiv mit dem Thema auseinandergesetzt und hatte bereits diverse Dinge in meinem Alltag ersetzt, doch Sylvia Schaab wusste eine Menge Dinge zu berichten, die für mich völlig neu waren und mich nachhaltig beeinflusst haben. Ich weiß auch, dass noch ein weiter Weg vor uns liegt, aber auch, dass wir nicht alles auf einmal (perfekt) umsetzen müssen. Auch kleine Schritte sind Schritte in die richtige Richtung. Hier der Aufbau des Buches, damit ihr euch ein besseres Bild vom Inhalt machen könnt: Wie alles Begann Aller Anfang ist Plastik, was ist das eigentlich So gelingt der Einkauf ohne Plastik Kochen ohne Plastik Unterwegs essen und trinken ohne Plastik Sauber machen ohne Plastik Bad ohne Plastik Wohnen ohne Plastik Gärtnern ohne Plastik Mobil ohne Plastik Büro und Schule ohne Plastik Kleidung ohne Plastik Kindheit ohne Plastik Feiern und Schenken ohne Plastik Tiere halten ohne Plastik Gemeinsam ohne Plastik Die 30-Tage-Challenge für mehr Nachhaltigkeit im Alltag Besonders gut gefallen hat mir, dass Sylvia Schaab trotz dessen, dass sie und ihre Familie selber fast ausschließlich plastikfrei leben, so gar nicht dogmatisch wirkt. Sie beschreibt in jedem Kapitel mehrere Wege Plastik aus seinem Leben zu verbannen – von Lösungen “Für Eilige” bis hin zum Selbermachen einzelner Produkte. Ich konnte für mich und meine Familie jede Menge hilfreicher Tipps mitnehmen und gemeinsam gehen wir motiviert an unser Projekt “plastikärmer leben” heran. Ganz plastikfrei werden wir wohl nicht schaffen, aber wie gesagt: Jeder Schritt, so klein er auch ist, ist ein Schritt in die richtige Richtung. In abgewandelter Form werden wir wohl auch irgendwann die Challenge machen, jedoch nicht auf 30 Tage begrenzt, sondern eher als Leitfaden für weniger Plastik und bewussteren Konsum. Fazit Mir hat das Buch wirklich sehr gut gefallen – von der Aufmachung bis hin zum Inhalt. Detailliert, fundiert und ohne erhobenen Zeigefinger beschreibt Sylvia Schaab ihre eigenen Erfahrungen mit dem plastikfreien Leben in unserer Plastikwelt und zeigt viele Wege auf Plastik für immer loszuwerden. Ich kann das Buch wirklich jedem, der sich für diese Thematik interessiert, empfehlen. Von mir gibt es 5 von 5 Sternen.

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Endlich weniger Platikmüll - Das sollte für uns alle ein erstrebenswertes Ziel sein! Für meinen Blog habe ich die 30-Tage-Challenge (etwas abgewandelt) von Sylvia Schaab dokumentiert und mich einen Monat lang intensiv mit dem Thema beschäftigt. Ich mach mal ausnahmsweise Eigenwerbung :D https://www.mittenimhundertmorgenwald.de/es-geht-auch-ohne-plastik/ Deswegen mache ich es hier mal etwas kürzer als gewöhnlich :) Man muss sich auf jeden Fall ein wenig Zeit für die Challenge nehmen und sie eventuell auf die einzelnen Bedürfnisse anpassen. Es erfordert schon Arbeit, aber weniger als gedacht und ist definitiv machbar. Das Buch gibt sehr viele und vor Allem gute Denkanstösse. Die leiten Einen dann auch mal zu anderen wichtigen Themen. Ich habe jetzt keinen komplett plastikfreien Haushalt, aber ich habe mein Bewusstsein geschärft, Schritte in die richtige Richtung gemacht und Freunde angesteckt. Und ich glaube, genau das ist der richtige Weg :) Wer also etwas sucht zum Nachdenken, Einsteigen und auch aktiv werden liegt bei diesem Buch goldrichtig.

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Das extra in Plastik eingeschlagene Obst, das Mikroplasitk in Shampoo, Essen und weiß der Geier wo, gefällt mir gar nicht. Daher fand ich das Buch „Es geht auch ohne Plastik“ sehr interessant. Im kleinen kann jeder etwas dafür tun das weniger Plastik in die Umwelt gelangt und diese Buch bildet eine sehr gelungene Informationsquelle. Den Aufbau des Buches finde ich sehr gelungen: Wie alles Begann Aller Anfang ist Plastik, was ist das eigentlich So gelingt der Einkauf ohne Plastik Kochen ohne Plastik Unterwegs essen und trinken ohne Plastik Sauber machen ohne Plastik Bad ohne Plastik Wohnen ohne Plastik Gärtnern ohne Plastik Mobil ohne Plastik Büro und Schule ohne Plastik Kleidung ohne Plastik Kindheit ohne Plastik Feiern und Schenken ohne Plastik Tiere halten ohne Plastik Gemeinsam ohne Plastik Die 30-Tage-Challenge für mehr Nachhaltigkeit im Alltag Anhang Überspringen wir die Einleitenden Worte, incl. der Hinweise wie man einen Anfang machen kann. Diese Worte sind äußerst hilfreich, informativ und sehr gut nachvollziehbar. Außerdem sind diese Ausführungen gespickt mit Tipps, Hinweisen und Erklärungen. Hier sollte man sich etwas Zeit nehmen und sie durchlesen, sie sind sehr informativ und haben mir sehr gut gefallen. Stärker allerdings fand ich die Kapitel in denen es um die Lösungen ohne Plastik geht. Hier werden Erklärungen und Alternativen gegeben, für Eilige, für Motivierte, für Puristen, außerdem sind hier Rezepte, Infos und Tipps zu finden. Die Informationen die „Es geht auch ohne Plastik“ bietet sind gut gewählt, nachvollziehbar und verständlich. Einiges erkenne ich aus meiner Kindheit wieder, z. B. Stofftaschentücher und einiges mehr. Anderes war mir durchaus neu aber vieles davon lässt sich wirklich sehr unproblematisch umsetzen, mit meist wenig Aufwand, es lässt sich also recht leicht in den eigenen Alltag integrieren. Man muss ja nicht alles auf einmal umsetzen. Kleine Schritte gehen, das wichtigste für den Anfang heraus suchen, hierzu haben direkt einige Markierungszettel ihren Weg ins Buch gefunden und ich haben bereits einiges umgesetzt. Die Alternativen gefallen mir gut und sind häufig günstiger und effektiver als das gekaufte Produkt. Mit einigen Umsetzungen tue ich mich noch etwas schwer aber ein Anfang ist gemacht. Ebenso wertvoll wie der Nachschlagebereich mit den ganzen Plastikfreien Alternativen ist der Challenge-Bereich. Hier startet es mit einer Übersicht auf die auf den folgenden Seiten weiter eingegangen wird. Hier wird man strukturiert durch die Umsetzung geführt. Jeden Tag ein wenig Plastikfreier und es ist eine gelungene Möglichkeit dieses Projekt umzusetzen. Im Anhang finden sich weiter Informationen, Einkaufstipps und ebenso eine Liste mit Unverpackt-Läden, die einen groben Überblick bieten. Ich konnte aus „Es geht auch ohne Plastik“ einiges für mich mitnehmen und bereits umsetzen, so bin ich durch dieses Buch auf eine Internetseite gestoßen die ebenfalls einiges an weiteren Alternativen bietet aber auch der Nachschlageteil konnte mich hier schon einiges überdenken und ändern lassen. Wenn Du etwas tun willst dann ist dieses Buch ein sehr guter Anfang. Fazit: Mit hat „Es geht auch ohne Plastik“ sehr gut gefallen. Neben den informativen Einleitungen bietet es einen großen Nachschlagebereich der viele plastikfreie Alternativen bietet. Es ist leicht verständlich und ich finde es sehr wertvoll auch die Challenge ist gelungen und strukturiert den Einstieg. Einiges konnte ich bereits umsetzen. Ich kann „Es geht auch ohne Plastik“ absolut empfehlen.

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Plastik - das Thema ist gerade so aktuell wie noch nie und doch ist es nichts Neues. Als passionierte Naturliebhaberin sehe ich immer und überall Abfall und dabei sticht der Plastikmüll besonders hervor. Von der Zahnbürste bis hin zur Tasche habe ich schon (fast) alles gesehen und das sowohl auf dem Land, wie auch im Meer. Solche Szenen und besonders die, wo Tiere zu Schaden kommen, leiden, oder sogar daran sterben machen mich fassungslos. Muss das sein? Absolut plastikfrei zu leben ist in unserer Zeit sehr schwer bis kaum möglich, aber viele Produkte für den alltäglichen Bedarf sind schlicht und ergreifend unnötig, wie zum Beispiel drei aufwändige Verpackungen für ein kleines Produkt, eine Einwegflasche oder ein Kaffeebecher. Doch was kann man tun? Das Buch Es geht auch ohne Plastik von Sylvia Schaab zeigt in einer 30 Tage Challenge, dass ein Leben mit so gut wie keinem Plastik möglich ist und das sogar als Familie! Jetzt geht es unseren alltäglichen Ausreden an den Kragen :) Meinung: Wenn es irgendwann einmal Klick gemacht hat und man einen Schritt zurücktritt und den Alltag mit neuen Augen betrachtet, sieht man immer und überall etwas mit, aus oder verpackt in Plastik. Am Anfang dieser Phase ist man voller Tatendrang und am liebsten würde man alles plastikhaltige aus dem Haus werfen und durch nachhaltigere Produkte ersetzen. Das funktioniert eine Zeit lang sehr gut, bis drei Dinge zusammenkommen: 1. die Flut an Plastik überwältigt einen, 2. man findet keine Alternative und 3. das Geld im Portmonee wird knapper als man schauen kann. Ich verzweifelte, als ich meinen Apothekenschrank nachhaltiger gestalten wollte und für die meisten Arzneien keine Alternative fand und es in dem Moment so schien, als würde mich der Plastikmüll der ganzen Welt gebündelt begraben. An dem Zeitpunkt geriet ich ins Straucheln und fühlte mich eingeengt. Um nicht in einen Stilstand zu geraten, habe ich begonnen zu recherchieren. Dabei stieß ich auf das Buch Es geht auch ohne Plastik, dessen Autorin mit ihrer Familie seit fast drei Jahren fast plastikfrei lebt. Wer so etwas schafft und das mit einer Familie, der besitzt eine Menge an Erfahrungen! Sehr anschaulich und in einem verständlichen Schreibstil erläutert die Autorin zuerst die Grundlagen und dann auch gewisse Auswirkungen, beispielsweise die verschiedenen Formen von Plastiken und ihre Schädlichkeit. Des Weiteren ist das Buch in verschiedene Themen kategorisiert, so dass man einfach ein Kapitel überspringen kann bei Bedarf. Hat man das problematische Thema gefunden, welches man angehen will, wie das Bad (übrigens kann man hier sehr viel und einfach umgestalten und eignet sich daher ideal für den Einstieg), erhält man zu Erst einen Überblick, Alternativen und sehr viele Rezepte um Produkte wie ein Waschmittel selbst herzustellen. Keine Alternative oder Zutat eines Rezepts sind sehr exotisch oder sehr schwer erhältlich, weswegen die Umsetzung realistisch für den eigenen Alltag ist. Fazit: Viele Dinge aus Es geht auch ohne Plastik haben in mir neue Denkanstöße ausgelöst, manche Tipps und Tricks habe ich entweder direkt oder in abgeänderter Form angewandt oder waren für mich persönlich nicht relevant. Auch wenn ich aktuell noch nicht soweit bin um die 30 Tages Challenge umzusetzen, so hat mir das Buch viele wertvolle Möglichkeiten und Ideen geboten, so dass ich jeden Tag ein Stück weit mehr plastikarmer leben kann. Aus diesem Grund kann ich euch Es geht auch ohne Plastik definitiv empfehlen und solltet ihr jemanden im Familien- und Bekanntenkreis haben, der an diesem Thema etwas in seinem Leben ändern möchte und sei es noch so klein, dann eignet sich dieses Buch ideal als Geschenk.

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Plastik und Minimalismus ist ein riesen Thema im Moment und man kommt kaum daran vorbei. Dies muss man aber auch gar nicht. Das Buch hat mich sehr angesprochen. Vor allem weil die Autorin selbst eine Familie mit Kindern hat. Ich wurde sehr neugierig war gespannt, wie die Familie fast plastikfrei lebt. Am Anfang beschreibt Sylvia Schaab grundsätzliches zum Thema Plastik. Wie ist die aktuelle Situation in der Umwelt? Wie kann Plastik in den verschiedenen Bereichen des Lebens vermieden werden? Wohnen, gärtnern, putzen, Kinder und Tiere sowie Schenken und Feiern sind ein Thema. Vor allem das Schenken und Feiern fand ich mal etwas neues. Was mir extrem gut gefallen hat, war, dass bei jedem Tipp unterteilt wurde in Varianten für Eilige, für Puristen und für Selbermacher/Motivierte. Die Variante für Eilige kann jedermann fast 0:0 umsetzen. Die Varianten für Motivierte/Selbermacher sind schon etwas komplizierter und mit etwas mehr Aufwand umzusetzen. Somit kann jeder Leser seine optimale Variante raussuchen und sich vielleicht auch eine Stufe verbessern, wenn er möchte. Am Schluss hat die Autorin eine 30 Tage Challenge aufgestellt und der Leser kann das gelernte gleich umsetzen. Man kann für sich persönlich rausnehmen was man möchte und nichts ist ein Muss. Am Ende des Buchs gibt es einen ausführlichen Anhang mit vielen Links und Informationen rund um das Thema. Auch ein Literaturverzeichnis ist vorhanden. Was mich als Schweizerin natürlich sehr gefreut hat, war, dass auch Adressen für Unverpackt Läden in der Schweiz aufgeführt wurden. Diese fehlen sonst meist. Ich vergebe diesem Buch gerne 5 von 5 unverpackten Einkäufen.

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Inhalt/Klappentext Plastik – nein danke! Mikroplastik im Essen, Weichmacher in Babyflaschen, gigantische Plastikstrudel im Meer, Schadstoffe in unserem Blut: Die negativen Auswirkungen von Kunststoffen sind in aller Munde. Trotzdem findet sich Plastik überall. Gerade im Supermarkt kommt scheinbar kaum ein Produkt ohne Plastikverpackung aus. Ein Leben ohne Plastik: Geht das überhaupt? Dieser Frage begegnet die Journalistin und Bloggerin Sylvia Schaab häufig, wenn sie erzählt, dass sie mit ihrer fünfköpfigen Familie weitgehend verpackungsfrei lebt. Ihre Erfahrungen vermittelt sie in diesem Buch. Sie zeigt, wie auch Familien innerhalb von 30 Tagen die Weichen für ein nachhaltigeres Leben ohne Plastik stellen können und stellt alternative Konsummöglichkeiten wie Upcycling, Reparieren, Kreislaufwirtschaft oder Cradle-to-Cradle-Produkte vor. Mit vielen wertvollen Tipps und Adressen. Aufbau des Buches Das Buch ist in verschiedenen Bereichen unseres Lebens aufgeteilt und zu jedem Bereich gibt erstmal eine Erklärung, wo wir Plastik finden und wie man dein Plastikverbrauch verringern oder ganz auf Plastik verzichten können. Es gibt auch viele hilfreiche Tipps, wie u.a. Rezepte für selbstgemachtes Spülmittel oder Waschmittel. Am Ende des Buches gibt es auch ein Register von Unverpacktläden in Deutschland. Meine Meinung Das Buch war für mich nochmal wieder ein Schubs weiter in die Richtung weniger Plastik. Es gab einige Tipps und Ratschläge im Buch, die schon länger umgesetzt hatte. Aber alleine die Rezepte für Spülmittel und andere Reinigungsmittel fand ich sehr gut. Die werde ich auf jeden Fall auch noch umsetzen. Auch die angekündigte Challenge finde ich sehr gut, auch wenn ich mich daran noch nicht versucht habe. Sobald mein Mann und ich unserem Haus eingezogen sind, werde ich noch mehr darauf achten, nachhaltiger zu leben. Beim Lesen des Buches wurde mir wieder bewusst, wie schade ich es finde, dass es keinen Unverpacktladen im direkten Umfeld gibt. Für den nächsten Laden müsste ich etliche Kilometer fahren. Das Buch kann empfehlen, weil es viele gute Ratschläge gibt, die sich auch leicht umsetzen lassen.

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Plastik ist praktisch. Keine Frage. Aber es ist eben leider auch sehr langlebig und zerfällt unter Witterungseinflüssen langsam aber sicher bis zu seinem kleinsten Baustein, der uns dann als Mikroplastik ewig erhalten bleibt. Es liegt an uns, dies zu ändern. Sylvia Schaab zeigt in Es geht auch ohne Plastik wie es an vielen Stellen ganz einfach anders geht. Das bedeutet natürlich nicht, alles, was Kunststoff im Haus ist, wegzuwerfen. Das wäre sinnlose Verschwendung. Aber wir sollten beim Neukauf darauf achten, was wir uns ins Haus holen: Messer gibt es auch mit Holz- oder Metallgriff Schneidbretter aus Holz sind weniger anfällig für Bakterien als Kunststoffbretter Putzeimer und Kehrgarnituren gibt es auch aus emailliertem Blech, ist schwerer aber auch schöner Brotdosen aus Edelstahl sind leicht und stabil um nur ein paar Beispiele zu nennen. Tausendsassa Wäschenetz In vielen Läden gibt es inzwischen einigermaßen transparente Beutel, in die ich Obst, Gemüse, Brot, Brötchen packen kann. Leider fehlen vielerorts noch die offenen Paprika, Tomaten, Orangen dazu. Die sind dann in Folie oder Netze gezwängt. Oder ihr nehmt Wäschenetze, wie ich das teilweise mache. Das wandert sowieso regelmäßig in die Wäsche. Wer nähtechnisch geschickt ist, kann sich die Beutel auch selbst nähen, zum Beispiel aus alten Gardinen. Auch das eine Anregung von Sylvia Schaab. Generell ist die Autorin nicht dogmatisch. Sie will nicht bekehren sondern informieren. Deshalb startet sie mit einer ausführlichen Beschreibung der unterschiedlichsten Kunststoffe, erläutert ihre Vor- und Nachteile und gegebenenfalls die gesundheitliche Bedenklichkeit. Für alle Situationen rund um Haus und Garten zeigt sie Alternativen auf. Dabei unterscheidet sie zwischen Lösungen für: Eilige Motivierte Selbermacher Die Eiligen verweist sie zum Beispiel auf Milchprodukte aus Gläsern, die Motivierten auf Abfüllstationen beim Bauern und den Selbermacherinnen gibt sie Rezepte an die Hand, wie aus Sahne, Joghurt beziehungsweise Zitrone mit einem Schraubglas und etwas Zeit Sauerrahm oder Crème fraîche wird. Zusätzlich gibt es noch Upcycling-Tipps. Jetzt in die 30-Tage-Challenge starten Und zum Abschluss wartet die 30-Tage-Challenge auf die ganze Familie. Für folgende Bereiche hat Sylvia Schaab Listen für mehr Nachhaltigkeit im Alltag vorbereitet: Bewusstsein schärfen – Dinge besorgen Küche / Haushalt Bad / Kosmetik Wohnung / Kinderzimmer / Büro Kleidung / Abschluss Es geht auch ohne Plastik von Sylvia Schaab ist ein tolles Buch mit vielen sofort umsetzbaren Praxistipps statt erhobenem Zeigefinger. Die Sorte Ratgeber, die ich mag. Hier habe ich auch endlich die Lösung für feste Seife in meinem Bad gefunden. Bislang habe ich mich ja immer an der Seifenbrühe gestört, die ich früher, als das Seifenstück Alltag war, schon gehasst habe. Man lege die Seife auf die Borsten einer Holz- oder Kokosbürste. Ist die Seife trocken, kann man die eingeseifte Bürste gleich nutzen, um Waschbecken, Badewanne oder was auch immer zu reinigen.

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Interessant

Von: EvaMaria

13.06.2019

Das Plastikthema ist ja sehr aktuell und auch sehr wichtig, sodass ich mich entschlossen habe das Buch zu lesen. Ich war ja mal gespannt, wie das Thema von der Autorin hier aufbereitet wurde, denn es gibt ja nichts blöderes, wenn sowas langweilig ist. Glücklicherweise war das hier nicht der Fall. Die Autorin hat hier verschiedene Themen, wie beispielsweise Bad, Einkauf oder auch Reinigung in verschiedene Kapitel eingeteilt. Diese Unterteilung fand ich gut, denn so blieb das ganze übersichtlich. In diesen Kapitel gibt es wieder verschiedene Abstufungen und die Autorin hat Tipps für normale Leute, aber auch für die Hardcore Leute, die sofort ohne Plastik leben wollen. Ich muss sagen, dass einige Dinge sicher durchführbar sind, hingegen hätte ich jetzt persönlich keine Zeit mein eigenes Waschmittel zu mischen, nur so als Beispiels. Dazwischen gibt es immer wieder Tipps, wo man einen MIlchautomaten findet oder ähnliches. Diese fand ich recht interessant und ich habe auch gleich mal geschaut, was bei mir in der Nähe so alles möglich ist. Die Einleitung besteht hauptsächlich über Plastik und gibt einfach einen allgemeinen Überblick. Man darf auch als Leser erfahren, wie die Familie der Autorin die Umstellung angenommen hat. Als Abschluss des Buches gibt es noch die Challenge und eine Art Übersicht, also was man jeden Tag machen sollte. Der Stil war sehr leicht zu lesen und alles war gut verständlich. Ich empfand das Buch als wirklich interessant und habe auch einiges Neues erfahren, sodass ich das Buch auch Neueinstiegern empfehlen würde. Es war nämlich auch alles wirklich gut erklärt. Das Cover finde ich richtig schick und ich würde es als Hingucker bezeichnen. Fazit: Tolles Buch. Interessante Thematik und gelungene Idee mit der Challenge. Manche Dinge kann man durchführen, hingegen gingen andere nicht. Kann ich aber definitiv weiterempfehlen. 5 von 5 Sterne

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