Leserstimmen zu
Das Herz des Ozeans

Karen White, Beatriz Williams, Lauren Willig

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Es ist Mai im Jahr 1915. Die RMS Lusitania ist auf dem Weg von New York nach Europa. Mit an Bord die Eheleute Hochstetter. Die Überfahrt sei sicher, hatte Carolins Mann versichert. Trotz Krieg. Ebsnso an Bord die Schwestern Tess und Ginny. Sie wollen sich Notenblätter aneignen, die sich im Besitz von Caroline befinden. Ein unveröffentlichter Walzer von Strauß. Dass ihr Mann diese als Tarnung für seine neue Erfindung nutzt, erfährt Caroline allerdings erst auf dem Schiff. Ebenso mit den Hochstetters reist die Kammerzofe Martha Jones mit und an Bord Carolines einistge Liebe Robert Langford. Dann wird das Schiff von einem Torpedo getroffen. New York City im Mai 2013 macht sich die Autorin Sarah auf den Weg zu einer privaten Lesung eines Buchclubs. "Small Potates" war vor Jahren ein Bestseller gewesen. Angekommen, erfährt sie, dass sich die Damen des Buchclubs einer Piratenseite bedienen, kostenlos downloaden! Sie ist empört, denen das Geld zu Füßen liegt, damit möchte sie nichts zu tun haben. Sarahs Probleme waren enorm, denn nach dem Buch hatte sie noch keinen weiteren Bestseller geschrieben, geschweige denn eine zündende Idee gehabt. Ihre Mutter lebte seit Jahren in einem privaten Pflegeheim für Alzheimerpatienten. Und das kostete Geld, was Sarah nicht besaß. So besinnt sie sich an einen alten Holzkoffer aus dem Besitz ihrer Mutter. Sie wußte nur, dass dieser der Urgroßmutter gehört hatte und darin befanden sich Sachen ihres Mannes, der bei dem Schiffsunglück 115 ums Leben kam. Es war nicht viel, was sie fand. Aber eine Notiz erregte ihre Aufmerksamkeit. Bereits mit dem Roman "Das saphirblaue Zimmer" hat das TEAM W wahrlich ein sehr lesenswertes Buch geschrieben. In wechselnder Erzählperspektive befindet man sich in Gegenwart und Vergangenheit. Drei Frauen, die ihren Weg aus dem Leben erzählen. Alle Kapitel verbinden sich flüssig. Die Autorinnen haben es großartig verstanden, mit ihren Beschreibungen ein Bild der jeweiligen Szene vor Augen entstehen zu lassen. Etliche Ereignisse prägen den Inhalt und dennoch ist es irgendwie ein ruhiges Buch, das mich schnell in seinen Bann gezogen hat. Auch die Protagonisten sind gut aufgestellt. Gerade die Verbindung von Liebe und Drama sind angepasst enthalten und so wird die ganze Geschichte dadurch interessant und abwechslungsreich. Jede der einzelnen Charaktere haben ihren Raum mit ihren Geschichten, aber dennoch wird der rote Faden nie aus den Augen verloren. "Das Herz des Ozeans" ist ein beeindruckend geschriebener Roman, basierend auf den Hintergrund des Schicksals der RMS Lusitania. Nach dem Buch ist vor dem Buch und andeutungsweise im Nachwort wird wohl eine weitere Zusammenarbeit des TEAM W stattfinden. Dieser neue Roman ist auf jeden Fall sehr lesenswert.

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Die Schriftstellerin Sarah Blake entdeckt Nachlass ihres Urgroßvaters, dass dieser einst Steward auf der RMS Lusitania war, die während des Ersten Weltkriegs von einem deutschen U-Boot versenkt wurde. Bei ihren Recherchen stößt sie auf den Politiker Robert Langford, dessen Familie ebenfalls mit den tragischen Ereignissen jenes Aprils im Jahre 1915 verbunden ist. Die beiden erleben die Begebenheiten der Vergangenheit hautnah mit, als sie immer wieder auf neue Spuren stoßen. . Alleine das Cover drückt deutlich aus, was einen bei „Das Herz des Ozeans“ erwartet. Zudem kommt dann noch der Titel dazu und die Tatsache, dass das ganze Drama auf einem Schiff geschieht, das sinkt. Mag im ersten Moment wie ein müder Abklatsch der „Titanic“-Tragödie klingen, trifft es aber nicht ganz. Denn das von drei (!!!) Autorinnen verfasste Liebesdrama bietet neben dem zu erwartenden „Kitsch“ auch eine gut recherchierte, historische Geschichte rund um das Unglück und den Untergang der RMS Lusitania. „Das Herz des Ozeans“ ist in erster Linie wahrscheinlich ein Roman für Frauen, da er sich natürlich erst einmal um die Liebe dreht. Doch es gibt mit Sicherheit auch Männer wie mich, die sich in solch eine Geschichte fallen lassen können und ihren Spaß daran haben. Ich interessiere mich seit meiner Jugend für Schiffsunglücke, insbesondere dem der Titanic, und war natürlich neugierig, wie das Thema der Lusitania hier behandelt wird. Ich war wirklich angenehm überrascht, wie die drei Autorinnen es geschafft haben, eine unglaublich intensive Atmosphäre einzufangen, wenn man sich in die Vergangenheit des Jahres 1915 begibt. Sicherlich fühlt man sich des Öfteren an die Ereignisse der Titanic erinnert (und ich denke, das war von den Autorinnen auch so beabsichtigt), aber das war letztendlich gar nicht schlimm, sondern sogar äußerst spannend und unterhaltsam. Was ich persönlich sehr geschickt fand, war die Einteilung des Buches in die Sichtweisen drei verschiedener Frauen. Vielleicht haben die Autorinnen ihre Zusammenarbeit auch dahingehend gelöst, in dem jede von ihnen eine dieser drei Frauenrollen übernahm. Fakt ist, dass man keinerlei unterschiedliche Schreibstile zwischen diesen Kapiteln erkennen kann, was für mich fast schon eine Meisterleistung darstellt. 😉 Zwei dieser Kapitel handeln in der Vergangenheit auf der Lusitania und eines erzählt die Geschichte der Gegenwart, in der die Protagonistin Nachforschungen anstellt (und sich dabei in einen Mann verliebt). Gerade diese abwechselnden Kapitel ließen mich dieses Buch förmlich verschlingen, so rasant lasen sich diese Geschichten. Die Handlung in der Gegenwart erinnerte mich des Öfteren tatsächlich an die hervorragende Highland-Saga von Diana Gabaldon. Alles in allem habe ich mich hervorragend unterhalten und die Reise zurück auf die RMS Lusitania genossen. Die Liebesgeschichte(n), vor allem die der Gegenwart, hat mich oftmals ergriffen, weil sie sehr emotional und authentisch geschildert wurde. Sicherlich passieren solche Begegnungen wie im Märchen relativ selten, aber aus eigener Erfahrung kann ich behaupten, dass es sie gibt. 🙂 Der Schreibstil aller drei Autorinnen hat mir sehr gefallen und mich vor allem gepackt. Die Ereignisse und Örtlichkeiten wurden detailliert und mitunter sehr bildhaft beschrieben, so dass sich der Roman oftmals wie eine Art Film im Gedächtnis offenbarte. „Das Herz des Ozeans“ hat mich auf alle Fälle so überzeugt, dass ich mir früher oder später auch das Erstlingswerk dieses Autorentrios mit dem Titel „Das saphirblaue Zimmer“ zulegen werde. Für Freunde von Liebesdramen, aber auch für historisch interessierte Fans der Schifffahrt absolut zu empfehlen. . Fazit: Spannend, authentisch, emotional und in höchstem Maße unterhaltsam. © 2020 Wolfgang Brunner für Buchwelten

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In ihrem neuen Roman „Das Herz des Ozeans“ nimmt uns Team W mit auf eine spannende Reise. Ich bin immer wieder total begeistert, wenn Autorinnen gemeinsam schaffen, ein solches Meisterwerk auf die Beine zu stellen. Und in dieser dramatischen Geschichte spielen auch drei Protagonistinnen eine große Rolle. Als die Schriftstellerin Sarah Blake, die in New York lebt , im Nachlass ihres Urgroßvaters – der einst Steward auf der RMS Lusitania war, die während des ersten Weltkrieges von einem deutschen U-Boot versenkt wurde – ein interessantes Dokument findet, ist ihre Neugierde geweckt. Kurz entschlossen reist Sarah nach London….Aber die Geschichte begann bereits im April 1915. Caroline Telfair Hochstetter reist mit der RMS Lusitania von New York nach Europa. Dringende Geschäfte zwingen ihren Mann trotz Kriegszeiten zu dieser gefährlichen Überfahrt. Ebenfalls an Bord ist Carolines Jugendliebe Robert Langford. Zugleich machen auch die Betrügerin Tess und ihre Schwester diese Reise. Es soll ihr letzter Coup sein, denn in England will Tess ein neues Leben beginnen. Das Schiff fährt unaufhaltsam seinem Schicksal entgegen, während an Bord eine Verschwörung aufgedeckt wird, die ihr aller Leben verändern wird…. Wow! Ein atemberaubendes Buch, das unter die Haut geht. Noch jetzt habe ich dieses Gänsehautfeeling, wenn ich mir gewisse Szenen vor Augen führe. Eine herrliche Lektüre voller Emotionen, hoch spannend und geheimnisvoll. Und natürlich kommt auch die Romantik nicht zu kurz. Ein perfektes Gesamtpaket, das durch drei ganze besondere Protagonistinnen, bereichert wird. Wir lernen Sarah kennen, die dem Geheimnis ihres Urgroßvaters auf den Grund gehen möchte und daher nach London reist und einen Nachfahren von Robert Langford kennenlernt. Und zwischen den beiden ist ein Knistern zu spüren. Doch leider geht die Liebe manchmal seltsame Wege. Unglaublich war die Reise in die Vergangenheit, die Ereignisse des ersten Weltkrieges, die mich erschüttern und tief berühren. Geschichte wird durch die Autorinnen wieder lebendig. Ich habe das Gefühl auf der RMS Lusitania dabei zu sein, erlebe Caroline – die manchmal wie gefangen in ihrem goldenen Käfig lebt. Ein ganz anderes Leben hingegen führt die Betrügerin Tess. Und alle zusammen erleben sie einfach Unglaubliches auf dieser Reise, die in New York beginnt und dann so tragisch endet.. Für mich ein absolutes Lesehighlight – ein Bestseller, die mir unterhaltsame, spannende, aber nachdenkliche Lesestunden beschert hat. Das Cover ist auch ein echter Hingucker. Gerne vergebe ich für diese Traumlektüre 5 Sterne.

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1915: Weil ihr Ehemann Geschäften in Europa nachgehen muss, begibt sich die Amerikanerin Caroline mit ihm auf die RMS Lusitania. Doch die Überfahrt ist gefährlich, denn der erste Weltkrieg ist in vollem Gange und vor der Küste Großbritanniens lauern feindliche U-Boote. Die junge Tess ist eine begabte Betrügerin, doch nun will sie ein neues Leben in England beginnen. Ein letzter Coup, der sie ebenfalls auf die Lusitania führt, soll ihr dies möglich machen. 2013: Im Nachlass ihres Urgroßvaters, welcher als Steward auf der RMS Lusitania arbeitete und mit ihr unterging, findet die junge Schriftstellerin Sarah geheimnisvolle Dokumente, die einige Fragen aufwerfen. Kurzerhand macht sie sich auf nach England, wo sie bei ihrer Recherche auf Unglaubliches stößt. Drei Autorinnen schreiben einen Roman über drei Frauen, sie schreiben über Liebe, Familienbande und über ein Schiff, welches im Ersten Weltkrieg ein schreckliches Schicksal ereilte. Diese drei Autorinnen haben mich genau damit absolut überzeugt und ich kann gar nicht sagen, wie toll ich die Geschichte fand, auch wenn sie nicht perfekt war. Diese wird in zwei Zeitebenen und aus drei verschiedenen Perspektiven erzählt, nämlich aus denen der drei weiblichen Protagonistinnen. Dabei ist der Schreibstil ausgezeichnet, lässt sich gut und schnell lesen. Die Autorinnen haben ihren Stil perfekt aufeinander angepasst, so dass ich gar nicht merkte, dass er von drei verschiedenen Personen geschrieben wurde. Außerdem haben sie damit, dass sich Ich-Erzähler und dritte Person je nach Erzählperspektive abwechseln, geschafft, dass ich trotz der vielen verschiedenen Charaktere immer wusste, wer gerade an der Reihe war. Auch die Handlung ist wirklich super und wirkte durch Vermischung aus Realität und Fiktion vor allem sehr realistisch. Zwar konnte sie mich nicht von Anfang an packen, aber nach nicht allzu vielen Seiten lief es richtig gut mit uns beiden. Zudem wurde die Geschichte von Seite zu Seite immer packender und irgendwann wollte ich das Buch nicht mehr zur Seite legen, weil ich unbedingt wissen wollte, was denn nun hinter allem steckt und wie es mit den jeweiligen Charakteren weiter geht. Die Cliffhanger am Ende eines jeden Kapitels, die zum Ende des Buches hin auch noch immer gemeiner wurden, haben dazu ebenfalls ihren Teil beigetragen und mich richtig an das Buch gefesselt. Dabei wurde das Thema Erster Weltkrieg und der damit zusammenhängende Untergang der Lusitania perfekt mit zwei gelungenen und vollkommen unterschiedlichen, romantischen Liebesgeschichten und einem sehr interessanten Spionagefall verbunden. Zudem hat die Geschichte, gerade wenn es in die Vergangenheit geht, mit der RMS Lusitania ein wirklich interessantes und tolles Setting, welches für eine großartige Atmosphäre sorgte. Umso schlimmer war für mich allerdings das sehr tragische, aber unvermeidbare Ende dieses stolzen Schiffes und der Menschen darauf. Dennoch fand ich das endgültige Ende der Geschichte wirklich schön und passend. Charaktere gibt es in diesem Buch so viele, dass es mir schwer fällt, mich kurz zu halten. Eines kann ich aber schon einmal sagen, nämlich dass sie mir extrem gut gefallen haben. Alle wirkten sehr lebendig und egal, ob sympathisch oder nicht, vielschichtig waren sie alle. Sie hatten Ecken und Kanten, aber auch ihre liebenswerten, komischen oder dramatischen Seiten und ich konnte sie mir alle so gut vorstellen, egal ob die kultivierte Caroline, die freche Tess oder die moderne Sarah. Und auch die männlichen Hauptcharaktere mochte ich total gern. Hier hat mich aber vor allem Carolines Ehemann Gilbert überrascht, denn er ist überhaupt nicht so, wie er wirkt. Abschließend kann ich nur sagen, dass dieses Buch zwar hier und da kleine Schwächen hat, mich insgesamt aber dennoch begeistern konnte. Ich mochte die Atmosphäre der 1910er Jahre, das Setting des Schiffs, die Charaktere und wurde großartig unterhalten. Wer also einen aufregenden, spannenden Roman sucht, der Vergangenheit und Gegenwart verbindet und dazu noch eine oder auch mehr romantische Liebesgeschichten zu bieten hat, sollte hier unbedingt zugreifen.

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Drei Frauen, die durch ein Unglück verbunden sind

Von: Stefaniekerstin

12.01.2020

Mit "Das Herz des Ozeans" haben Karen White, Beatriz Williams und Lauren Willig einen sehr lesenswerten Roman über drei Frauen geschrieben, die durch das Schiffsunglücks der RMS Lusitania verbunden sind. Während Caroline und Tessa das Schiffsunglück 1914 direkt miterleben, stößt die Schriftstellerin Sarah Blake im heutigen New York auf ein Dokument, das dafür sorgen könnte, dass die Geschichte neu geschrieben werden muss... Mir hat der Roman - ebenso wie "Das saphirblaue Zimmer" - gut unterhalten. Ich fand sowohl die Reise in der Vergangenheit als auch die Gegenwart gut erzählt. Der Schreibstil der Autorinnen ist eher etwas literarischer. Ob jede Autorin für einen der drei Protagonistinnen zuständig war, kann ich allerdings nicht beurteilen, aber ich im Schreibstil kaum Unterschiede ausfindig machen konnte. Alle drei Protagonisten waren mir gleich sympathisch - und gerade bei Caroline und Tessa fand ich es sehr interessant, einzelne Szenen von beiden Seite beleuchtet zu bekommen. Für mich, die ich sehr gerne Romane mit verschiedenen Zeitebenen lese, war dies ein wirklich schönes Buch, bei dem ich bis zum Ende hin mit den Protagonistinnen mitgefiebert habe.

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Ein wenig ungewöhnlich ist es ja schon, wenn drei Autorinnen an einem Roman gearbeitet haben. Oftmals heißt es ja „viele Köche verderben den Brei“, aber in diesem Fall hier zahlt sich die Zusammenarbeit aus. Historische Fakten, eine schicksal-hafte Dreiecksbeziehung und eine Rahmenhandlung im heutigen England werden zu einem spannenden Schmöker verflochten, der bei den (wohl hauptsächlich weiblichen) Lesern kaum Wünsche offen lassen wird. Konkret geht es zum einen um die historischen Figuren Caroline und Tess. Caroline Hochstetter kommt aus wohlhabenden Kreisen der New Yorker Gesellschaft, ist mit einem reichen Geschäftsmann verheiratet, der mit ihr im Jahr 1915 auf der „Lusitania“ nach England reisen will, um einen bis dato unbe-kannten Strauß-Walzer in Europa zu verkaufen. Tess ist ein Mädchen von einfacher Herkunft, aber gewitzt und fingerfertig – um nicht zu sagen, eine Betrügerin. Sie geht an Bord des Schiffes, um zusammen mit ihrer Schwester einen neuen Coup durchzuführen. Beide Frauen treffen auf dem Schiff auf Robert Langford – Caroline kennt ihn seit Jugendtagen, Tess ist von dem gutaussehenden Mann einfach nur fasziniert. So entspinnt sich eine Geschichte, die von Geheimnissen geprägt ist und bei dem auch Spionage eine Rolle spielt (wie so oft in der Zeit des 1. Weltkriegs). Währenddessen kämpft die Autorin Sarah Blake im heuigen New York um Inspiration für ein neues Buch, was sich als ziemlich schwierig herausstellt. Als sie jedoch bemerkt, dass es eine Verbindung zwischen ihrem Urgroßvater und dem englischen Aristokraten Robert Langford gegeben haben muss, die beide an Bord der Lusitania waren, als diese sank, geht sie dieser Geschichte nach und recherchiert auf dem englischen Landsitz der Familie Langford, welche Zusammenhänge es gab. Die Autorinnen haben aus diesem Stoff einen wirklich mitrei-ßenden Roman gewoben, dem man nicht anmerkt, dass meh-rere Autoren daran gearbeitet haben. Für mich wirkte er wie aus einem Guss und ich war begeistert – sowohl vom histori-schen Erzählstrang als auch dem aktuellen. Meine Vermutung ist – da die Kapitel immer mit dem Namen einer der drei Hauptfiguren überschrieben sind und jeweils diese Frau in den Mittelpunkt stellen - dass jede der Autorinnen die Kapitel für eine der Figuren geschrieben hat und nicht jeder überall mit-gewirkt hat. Leider konnte ich nicht herausfinden, ob das stimmt. Man merkt aber kaum Unterschiede im Schreibstil, so dass ich das nicht mit Sicherheit sagen kann. Wie auch immer – ich wurde mit diesem Buch bestens unter-halten und habe zudem noch etwas über die schwierigen Be-ziehungen zwischen den Ländern während des 1. Weltkriegs und über das Schiffsunglück der „Lusitania“ gelernt, das ja ir-gendwie immer im Schatten der großen Tragödie um die Titanic stand. Für mich war es an den Weihnachtsfeiertagen perfekte Unterhaltung und ich würde mich freuen, wenn das Autorinnen-Kleeblatt sich noch einmal zu einem neuen Streich zusammenfindet. Eine entsprechende Andeutung findet sich jedenfalls im Nachwort… ich wäre auf jeden Fall wieder mit dabei!

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Das wunderschöne Cover, das auf einen historischen Roman schließen lässt, weckte in mir die Erinnerung an den Untergang der Titanic. Der Klappentext hat mich gleich angesprochen und neugierig gemacht. Es handelt sich um eine tolle Liebesgeschichte, in Verbindung mit einer großen Portion Spannung, Dramatik und Krimi. Die Geschichte ist in zwei Zeitebenen gegliedert (1915 und 2013). Der Leser begleitet die sympathische Caroline auf die Schifffahrt. Ich fand es sehr spannend und konnte den Roman kaum aus der Hand legen. Aber auch die Gegenwart war sehr mitreissend, in der Sarah mit Hilfe des Nachlasses ihres Urgrossvaters Geheimnisse aufdeckt. Fazit: Ein mitreißender Roman, der mich zeitweise überrascht und für schöne Lesestunden gesorgt hat. Die Autorinnen werde ich mir auf jeden Fall merken.

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