Leserstimmen zu
Arboretum. 70 Bäume - 70 Städte

Michael Jordan

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Das „Arboretum“, erschienen im Prestel Verlag, ist ein Buch welches uns die typischen Bäume bekannter Städte vorstellt. Die Erzählungen von Michael Jordan werden von wunderschönen Illustrationen von Kelly Luise Judd begleitet. „Arboretum“ von Michael Jordan„Arboretum“ von Michael Jordan „Arboretum“ von Michael Jordan Der Stellenwert der Bäume in Städten ist wichtiger denn je, sie spenden Schatten, verbessern die Luft und bieten grüne Ruheoasen für die Seele. Bäume gehören zu den wertvollsten Schätzen unserer Erde. Dabei geht es nicht nur um den Klimaschutz, sie verwandeln urbane Gebiete in attraktive Orte zum Wohnen und Arbeiten und bringen wieder etwas Natur in den Betondschungel. Bäume passen sich ihrem Lebensraum an, werden sie in einem Wirtschaftswald dicht aneinander gepflanzt bleiben sie schmal und wachsen in die Höhe. Ganz anders als Bäume die in einem natürlichen offenen Waldgebiet wachsen. Ähnlich verhält es sich auch mit Bäumen in der Stadt, während sie zwischen modernen Hochhäusern dünn und staksig dem Licht entgegen wachsen, werden Bäume mit genügend Platz und nicht wie in der Natur breit und dicht. Diese Aspekte müssen stets beide Entscheidung der Baumbepflanzung in Städten bedacht werden. So dass sie weder die Verkehrssituation beeinträchtigen, noch zu groß werden und zum Problem für Stromleitungen werden. Bäume sind ein Zauber der Natur, sie absorbieren nicht nur Gas und verbannen es aus der Art wäre, sie setzen auch Sauerstoff frei! In einem durchschnittlichen Wachstum von ein ausgewachsen Abbau wie eine Eiche, oder Linde mehr als 100 kg Sauerstoff zu produzieren. Im Buch werden zig bedeutendsten Bäume und ihre Städte in einem Porträt kurz vorgestellt, wie beispielsweise: der Ginkgo, ein beliebtes Fossil des Pflanzenreichs. Nirgendwo präsentiert sich dies beeindruckender als in Tokio. Dabei sind die 146 Bäume zu Alleen vereint, nicht in ihrer natürlichen Pracht zu bestaunen. Denn sie sind beschnitten wie schmale Turmspitze. Im Sommer frisch grün im Herbst beginnen sie zu leuchten. Im November schlendern Spaziergänger durch einen goldenen Tunnel. Ginkgos haben eine lange Tradition die auf eine 270 Millionen Jahre alte Geschichte zurückblickt. Wer nach Sevilla kommt entdeckt die Pomeranze oder Bitterorange, eine Urform der Orange. Sie geben dem Ort Identität und stammen aus Südostasien. In der chinesischen Tradition gelten sie als Glücksbaum. Im 10. Jahrhundert wurden sie von den Mauren nach Spanien gebracht. Die schöne Aufmachung des Einbandes mit den detaillierten Illustrationen besonderer Merkmale der Bäume ist es sehr hochwertig und ansprechend. Ein schönes Buch welches die Geschichte der Bäume und ihrer Städte erzählt. 5 von 5 Sternen

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Baumumarmer, Rindenstreichler und Freunde der grünen Schönheiten finden in Arboretum von Michal Jordan 70 Bäume in 70 Städten, wobei manche Städte doppelt vorkommen, verfügen sie doch gleich über mehrere der besonderen Baumschätzchen. Als Baumliebhaber*in kommt Mensch um dieses Buch fast nicht herum. Jeweils auf einer Doppelseite werden die Bäume mit ihren Besonderheiten, manchmal auch Bedürfnissen samt Standorten vorgestellt. Das liest sich locker weg und enthält viel interessanten Input. Ergänzt durch die wunderschönen, schlicht colorierten Illustrationen könnten Baumliebhaber*innen im vollen Glück schwelgen, wäre da nicht die, zumindest für mich, fehlende realvisuelle Satisfaction. Viele der Zeichnungen bilden nicht den Baum an sich, sondern seine Blätter, Blüten, Fruchtstände ab. Wunderschöne Zeichnungen, zum Verlieben, aber nicht ausreichend. Zwar ist die potentielle Wuchsform der Bäume als kleiner Schattenriß auf jeder Seite zu sehen, die wahre Pracht bleibt aber verborgen. Der Gesamteindruck fehlt. Sequoiadendrom Giganteum, der Riesen-Mammutbaum macht auf Photos im Internet einfach mehr her, als das dürr benadelte Zweiglein mit den beiden zierlich platzierten Zapfen rechts und links. Ich habe etliche Baumbilder gesucht und gefunden, um meiner Vorstellungskraft auf die Sprünge zu helfen. Dafür bekommt man Eindrücke, die so neugierig machen, dass man am liebsten sofort durch die Welt reisen würde um die Bäume in natura zu sehen. Nach Wellington zum Beispiel, um einen Pohutukawa-Baum zu bestaunen. Oder eine Myrtenheide in Brisbane. Die mehrstämmige Banyan-Feige in Haora, Indien und weitere herrliche Gewächse rund um den Globus. Wer mit einem Faible für Bäume ausgestattet ist und wem es nichts ausmacht, selbst aktiv zu werden und Bilder zu recherchieren, dem sei dieses ansonsten schmucke Buch wärmstens empfohlen. Die Baumentdeckungsreise zu etlichen dieser Schönheiten würdemich locken.

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Im Prestel Verlag erscheint das Sachbuch "Arboretum. 70 Bäume - 70 Städte" von Michael Jordan, für die Illustrationen sorgte Kelly Louise Judd. Weltweit sorgen in unseren Städten Bäume für bessere Luft, indem sie per Photosynthese Sauerstoff freisetzen. Sie sind unsere natürliche Rettung gegen Luftverschmutzung und ein Weg, den Mengen an Kohlendioxid erfolgreich zu begegnen. Parks und Straßen mit Bäumen sind auch Schattenspender, grüne Erholungsoasen für Menschen und dank der Bäume wird auch aktiv Klimaschutz betrieben. In manchen Städten sind spezielle Bäume Aushängeschild und häufig anzutreffen, wie die herrlichen Orangenbäume in Sevilla oder die Londoner Platanen, die höchste Schadstoffwerte tolerieren und damit zu den populärsten Stadtbäumen weltweit zählen. "Bäume sind die Lungen der Erde." Zitat Seite 7 Bücher über die Natur gibt es in beträchtlicher Anzahl, doch Bücher über Bäume findet man nicht ganz so häufig. Das Besondere an "Arboretum" ist die Verbindung von speziellen Bäumen mit einzelnen Städten. Zunächst einmal: Was bedeutet denn überhaupt ein Arboretum? Es leitet sich vom lateinischen Wort „arbor“ (lat. für Baum) ab und ist eine Art Baumschule oder Forstgarten mit verschiedenen Laub- und Nadelbaumarten von einheimischer oder exotischer Art. Die Pflanzung dient der Öffentlichkeit als Lehr- und Anschauungsobjekt für die Vielgestaltigkeit von Holzgewächsen. Außerdem steht es Fachleuten zu Studienzwecken zur Verfügung. Michael Jordan ordnet in diesem Buch einzelne Baumarten mit der jeweiligen Illustration bestimmten Städten zu und erklärt in den Texten die spezielle Verbindung zur jeweiligen Stadt. Man erfährt neben wissenswerten Besonderheiten über die Baumarten auch interessante Informationen, was diese Bäume mit den jeweiligen Städten verbindet. Bei manchen Orten ist das naheliegend und sehr offensichtlich, bei manchen gibt es jedoch auch unerwartete Überraschungen. So verbindet man beispielsweise Ginkgo mit Tokio, Kirschbäume mit Kyoto oder den Echten Ölbaum, also einen Olivenbaum mit Athen, den Rot-Ahorn mit New York, manche Bäume gehören einfach in diese Region. Das passt auch mit der Winter-Linde in Berlin, die man mit der Prachtstraße "Unter den Linden" verbindet. Wieso sich allerdings ausgerechnet ein Amerikanisches Gelbholz (Cladrastis kentukea) im Hannoverschen Berggarten befindet, und dort zu einem gigantischen Veteranen herangewachsen ist, ist verwunderlich und doch möglich. Gerade für diese speziellen Besonderheiten bietet das Buch eine Fülle von Informationen, die nicht nur Laien staunen lässt. Ohne Bäume wären die Ansichten der Städte trist und grau, die Luft schlechter und die Menschen depressiver. Stadtbegrünung ist heutzutage ein wichtiges Thema um der Luftverschmutzung zu begegnen und die Wohn- und Lebensqualität der Menschen zu erhöhen. So wie wir Tiere zur Bestäubung oder Pflanzen als Nahrung brauchen, sind die Bäume ein wesentlicher Teil unserer Erde. Sie bieten Tieren Schutz und Nistplätze, produzieren Sauerstoff und spenden Schatten. Wichtige Aspekte, die man nur allzu leicht nicht genügend wertschätzt. Dieses Buch rückt die Bäume wieder in den Fokus der Menschen!

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Der Bildband ist klassisch aufgebaut und erinnert an Natur-Bestimmungsbücher. Die 70 Bäume werden jeweils auf einer Doppelseite vorgestellt. Dabei steht jeweils links der Text zum vorgestellten Baum. Auf der rechten Seite ist eine Illustration von Kelly Louise Judd. Die Bilder zeigen die Blätter, Blütenstände und Früchte der Bäume. Dabei sind die jeweiligen Abbildungen immer unterschiedlich angeordnet. K.J. Judd nutzt eine plakative Maltechnik, ich tippe auf Acrylmalereien. Leider ist dies nicht weiter ausgeführt. Bis auf eine kurze Biografie wird nicht weiter auf die Malerei von Judd eingegangen, was ich sehr schade finde. Das Vorwort bezieht sich auf Wichtigkeit und Schwierigkeit von Bäumen im urbanen Raum und die Texte von Michael Jordan werden durch ein Glossar am Ende des Buches ergänzt. Alle Texte beinhalten fundiertes Wissen zu den Bäumen und den gewählten Standorten. Die Städte haben immer einen starken Bezug zum Baum, wie z.B. dass es in Tokio Parks mit den ältesten Ginko-Bäumen gibt. Das Layout ist sehr klassisch und einheitlich. Die Überschriften über den einzelnen Beschreibungen besteht aus der deutsch und lateinischen Bezeichnung des Baumes, sowie der gewählten Stadt. Dazu ist eine Silhouette des Baumes abgebildet, die die Werke von Judd ergänzt. Es handelt sich um ein gewöhnlichen matten Hardcover-Einband. Lediglich der Titel auf dem Cover ist glänzend hervorgehoben. Insgesamt ist das Buch sehr schlicht gestaltet. Das Buch ist „ein kurzweiliges Lesevergnügen für Baumfreunde und Parkflaneure“ und hält damit, was der Inhaltstext verspricht. Mehr ist es aber nicht. Es gab für mich keinen Wow-Effekt. Das Preisleistungsverhältnis mit 22 Euro (Deutschland) stimmt.

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Für jede große Stadt sind Pflanzen wichtig. Niemand wandelt gerne durch Betonwüsten. Das Grün von Bäumen und Sträuchern ist gut für die Seele und produziert nebenbei noch Sauerstoff. Dass Bäume für den Menschen auch in urbanenen Lebensräumen wichtig sind weiß auch Michael Jordan (nein, nicht der Basketballer). Der Autor beleuchtet in seinem Werk Arboretum, 70 Bäume – 70 Städte, verschiedene Baumarten und ihre Lebensräume. Wunderschön illustriert sind die kurzen Kapitel durch Grafiken von Kelly Louise Judd. So manch eine ihrer Illustrationen hätte ich gerne als Kissenbezug, Tischdecke oder Bettwäsche, so sehr gefallen sie mir. Wusstet ihr, dass in Melbourne roter Eukalyptus gedeit und den Großteil der in der Stadt gepflanzten 22.000 Bäume ausmacht? Oder dass der Adlerholzbaum in Hongkong bis zu 400 Meter hoch wachsen kann? Unterhaltsam und lehrreich, dabei schön anzusehen. Der Inhalt dieses wunderschönen Bandes lässt eigentlich keine Wünsche offen. Ein Glossar rundet das Buch ab. Ob als Geschenk oder als Augenweide für sich selbst: Arboretum, 70 Bäume – 70 Städte ist ein tolles Buch, das mit inneren und äußeren Werten überzeugt. Es umfasst knapp 160 Seiten und ist im Prestel Verlag erschienen. Der Hardcover Band ist für 22 Euro erhältlich. Danke an den Verlag für das Rezensionsexemplar.

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