Leserstimmen zu
Sensible Bäuche essen anders. Die besten Gerichte und Tipps bei Unverträglichkeiten, Reizdarm und anderen Verdauungsbeschwerden - Ernährungstipps bei Morbus Crohn, Zöliakie oder nach einer Darm-OP

Dominika Králová

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Rezension: Dominika Králová ist Ernährungswissenschaftlerin und hat sich auf die richtige Ernährung bei verschiedenen Darmerkrankungen spezialisiert. Zu Beginn ihres Buches teilt sie ihr Wissen und erklärt ausführlich die Zusammenhänge zwischen Ernährung und Darmgesundheit, aber auch zum Beispiel die Wirkung verschiedener Lebensmittelkombinationen. Das hat mir sehr gut gefallen. Natürlich konnte sie in diesem Rahmen nicht alle möglichen Kombinationen unterschiedlicher Darmerkrankungen besprechen. Gefehlt hat mir daher die Information, dass man laktosefreie Milchprodukte mit einer Fruktoseintoleranz oft nicht verträgt, da in diesen Produkten Laktose meistens durch Fruktosederivate erstetzt wird. Wichtig war deshalb ihr Appell am Anfang, Zutatenlisten genau zu lesen und auf das eigene Bauchgefühl zu hören. Dementsprechend denke ich, dass sich die Leser frei fühlen sollten, die auf die Erklärungen folgenden Rezepte nach ihren Bedürfnissen zu verändern. Die Symbole am Rand, die jedes Rezept danach kennzeichnen, ob die Zutaten glutenfrei, histaminarm, laktosefrei, fruktosearm oder FODMAP-arm sind, dürften für viele Betroffene hilfreich sein. Gut gefallen hat mir außerdem, dass die Rezepte meistens schnell und einfach zuzubereiten sind. Allerdings gab es kein Rezept, für das wir nicht erst einmal einkaufen mussten, da für uns ungewöhnliche Zutaten verwendet werden. In manchen Fällen hätte ich mir genauere oder praktischere Mengenangaben gewünscht statt “etwas Reissirup” oder “3 g Salz” also lieber eine Angabe in Teelöffeln oder Prisen. Dieses Buch ist ein Rat- und Ideengeber für alle, die sensible Bäuche bekochen wollen. Verlag: südwest ISBN 978-3-517-09805-0

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Das Buch „Sensible Bäuche essen anders“ von Dominika Kralova, erschienen im Südwest Verlag, widmet sich dem Thema Reizdarm und Lebensmittelunverträglichkeiten welches immer mehr Menschen beschäftigt. Viele kennen das, kaum hat man etwas gegessen fängt es an zu rumoren. Magen-Darmbeschwerden können sowohl auf eine Lebensmittelallergie als auch auf eine Lebensmittelintoleranz hindeuten. Die Symptome können ähnlich sein, doch handelt es sich um zwei verschiedene Körperreaktionen. Eine Lebensmittelallergie ist eine Fehlreaktion des Immunsystems. Dabei nimmt das Immunsystem bestimmte Nahrungsmittelbestandteile als Feind war und versucht diese zu bekämpfen. Während der Abwehr bildet das Immunsystem Antikörper die sich im Blut nachweisen lassen. Eine Lebensmittelintoleranz ist ein gestörter Stoffwechselprozess im Darm. Hier ist der Körper nicht in der Lage bestimmte Bestandteile der Nahrung zu verdauen. Dies ist meist auf fehlende Enzyme und Transportstoffe zurückzuführen die die Verdauung einschränken. Anhand von Milch lässt sich der Unterschied zwischen einer Nahrungsmittelintoleranz und einer Lebensmittelallergie gut verdeutlichen. Eine Intoleranz ist nämlich in diesem Fall auf das mangelnde, oder fehlende Enzym Laktase zurückzuführen. Hier lässt sich das fehlende Enzym aber gut in Tablettenform zu führen. Anders ist es bei einer Weizenallergie oder Zöliakie, die Ursache für Bauchschmerzen, Abgeschlagenheit und Nährstoffmangel. Dafür ist das Klebereiweiß Gluten verantwortlich. Es kann im menschlichen Darm teilweise unverdaut durch die Zellen wandern, die Darmschleimhaut schädigen Immunreaktionen auslösen. Mit einer entsprechenden Ernährung, vielen Ernährungstipps und Ernährung Plänen lassen sich die Beschwerden vermeiden hierzu bietet das Buch eine gute Information. Hinzu kommt eine vielfältige Sammlung leckere Rezepte, wie: -Lachs Bagel mit Curry-Butter -Zartes Kräuteromelette mit Avocado -Papaya-Joghurt mit Granola -Frühstücksmuffins -Blumenkohl-Amaranth-Schnitzel -Marokkanischer Möhren-Quinoa-Salat -Indische Tomatensuppe mit roten Linsen -Leichte Sushi-Bowl -Sommerrollen mit Erdnusssauce -Vegetarische Tom Kha -Kartoffeln-Buchweizen-Pfanne -Kürbis-Hirserisotto -Quarkknödel mit Pflaumenkompott und viele weitere Magen-dar-freundliche Gerichte. Alle Zubereitungen sind unkompliziert und lassen sich perfekt in den Alltag eingliedern. Mit kleinen Tricks, dem Austausch einiger zu Taten werden beliebte Rezepte die bisher nicht unbedingt Magen-da freundlich waren wieder wunderbar verträglich in den Speiseplan eingliedern. Die schöne Aufmachung des Einbandes ist sehr hochwertig und ansprechend. Mit den vielen tollen Fotos der Gerichte bekommt man Lust auf gesunden Genuss! 4 von 5 Sternen

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Das Buch von Dominika Králová befasst sich genau mit der großen Frage nach der ersten Diagnose „und nun?“. Zunächst geht sie auf verschieden Unverträglichkeiten und Intoleranzen ein - welche Unterschiede es dort gibt und wie die Symptome verlaufen können. Oftmals ist dies sehr sehr Individuell. So geht sie auf Zöliakie, Glutenunverträglichkeit, Histamin-, Laktose- und Fruktoseintoleranz ein aber eben auch auf den Reizdarm. Für Menschen die zum ersten mal mit diesen Begrifflichkeit zu tun haben, gibt es reichlich Erklärungen und auch eine Art Test. Auch gibt es Tabellen mit Lebensmitteln die reich an diesen „Stoffen“ sind. Für mich war und ist die Fodmap-Liste sehr interessant gewesen. Fodmap ist die Abkürzung für „fermentable oligo-, di-, monosaccharides and polyols“ (dt. „fermentierbare Oligo-, Di-, Monosaccharide und Polyole“, etwa vergärbare Mehrfach-, Zweifach-, Einfachzucker und mehrwertige Alkohole). Und auf die reagiert ein Reizdarm. So musste ich mit weinenden Augen feststellen, dass Knoblauch und Zwiebeln mir den Abend versauen. Sowie Äpfel mich zu einem Luftballon machen. Seitdem ich weiß worauf ich mehr achten sollte, geht es mir auf jeden Fall schon viel besser! Gegen Mitte des Buches findet man reichlich Rezepte für Snacks, Brote und Hauptspeisen. Die meisten Sachen sind vegan, zwischendurch aber (leider) auch Fischrezepte. Viele Rezepte lassen sich easy mit Dingen machen die man eh immer zu Hause hat. Da die meisten Brotrezepte Glutenfrei sind benötigt man da aber dann doch extra Sachen. Zwei Rezepte habe ich schon ausprobiert und muss sagen, dass sie seeeeeehr lecker gewesen sind. :) Unter bauchgeschichten findet ihr die Person zum Buch und weitere Rezepte sowie ihren Blog. Schaut vorbei!

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Dominika Králová, uter anderem Ernährungswissenschaftlerin, Bloggerin („Bauchgeschichten“) und persönlich zum Thema Betroffene, erläutert in diesem Buch verschiedene Nahrungsmittelintolleranzen und grenzt zu Allergien ab. Abgerundet durch Symptome, 3-Stufen-Pläne, Lebensmitteltabellen, Checklisten und zahlreichen Tipps kann der Leser seine eigenen Bauch- und Darmempfindlichkeiten besser einschätzen. Sehr gut gefällt mir in diesem Zusammenhang, dass die Autorin mehrfach darauf hinweist, dass die Selbsttests nur zur reinen Selbsteinschätzung dienen und die Diagnostik unbedingt vom Arzt erfolgen muss! Im zweiten Teil des Buches finden sich abwechslungsreiche Rezepte für die drei Hauptmahlzeiten, Snacks und Basisrezepte, angefangen von Smoothies, Porridge, über Aufläufe, Kuchen, Energieriegel, verschiedene Brot- und Baglerezepte und mehr. Ausgesprochen praktisch finde ich die zu jedem Rezept gegebenen Symbole für den schnellen Überblick, beispielsweise glutenfrei, laktosefrei, FODMAP-arm, histaminarm oder fructosearm, Tipps für sensible Bäuche zum Zutatenaustausch o.a.; die Rezepte lassen sich allesamt gut nacharbeiten. Insgesamt bietet das Buch viel Grundlagenwissen und jede Menge Informationen zu den einzelnen Inteoleranzen, zeigt auf, wie man selber durch eine genau beschriebene Testphase seine Unverträglichkeiten für eine Selbsteinschätzung und Besprechung mit einem Arzt sammeln kann. Die Tabellen helfen beim Verständnis und dem eventuellen Zutatenaustausch in den gut dargestellten Rezepten. Ich finde das Buch sehr gut verständlich und hilfreich, sowohl im theoretischen, als auch im Praxisteil der eigenen „Austestung von Unverträglichkeiten“ und Selbsteinschätzung (als Grundlage für erste Gespräche mit dem Arzt) sowie der Auswahl an getesteten und gelingsicheren, abwechslungsreichen Rezepten.

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