Leserstimmen zu
Der kleine Moritz und die Durcheinander-Woche

Carl-Johan Forssén Ehrlin

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Puh, wo fange ich hier an. Ich weiß nicht genau, was ich von dem Buch erwartet habe, daher kann ich auch nicht sagen, ich wäre enttäuscht oder begeistert. Vorab sollte man wissen, dass man den hinteren Teil, der für Eltern bestimmt ist, zuerst lesen sollte. Dann erschließt sich das Ganze besser. Moritz, der kleine Hauptprotagonist dieses Buches, hat so manches – für uns Erwachsene oft klein wirkende – Problem, mit dem er nicht weiß, wie er zurrecht kommen soll. Hier helfen Rituale, kleine Geschichten und kleine Tricks, um ihm sanft und indirekt zeigen, wie er sie lösen kann bzw. wie ein Erwachsener helfen kann. Wenn man von sich aus nicht schon die selbe oder eine ähnliche Vorgehensweise verwendet, mag das sehr hilfreich sein. Ich persönlich handhabe einiges davon schon immer rein instinktiv so und denke mal, grundsätzlich wird damit kaum eine Mutter Probleme haben. So verpacken wir den Schmerz z.B. nicht in eine Farbe oder einen Gegenstand, sondern wir pusten ihn weg und sehen ihm nach, wie er im Himmel verschwindet. Und Spinnen bekamen hier oft schon den Namen Trude oder Egon und wurden zum Haustier deklariert, um die Angst zu nehmen. Alles in allem mag das Buch ganz gute Tipps für diejenigen bereithalten, die gerade erst Eltern geworden sind. Für mich als zweifache Mutter gab es nur bedingt neues. Nichts, was ich nicht rein intuitiv schon wusste. Aber andererseits hat es mich darin bestärkt, dass mein Weg der Richtige ist. Insgesamt ist das Buch jedoch schön aufgemacht und führt mit kleinen hübsch illustrierten Geschichten (eine pro Wochentag) durch die Probleme und ihre Lösungen. FAZIT Mehr ein Elternratgeber, als ein Vorlesebuch, auch wenn man das durchaus zu kombinieren versucht hat. Für unerfahrene Eltern durchaus zu empfehlen, für mich als zweifach Mama gab es wenig Neues zu erfahren. Trotz allem 4 von 5 Sternen von mir.

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Heute möchte ich euch ein schönes Vorlesebuch aus dem Mosaik Verlag vorstellen, aber es ist nicht nur ein Bilder - bzw. Vorlesebuch, sondern auch ein Ratgeber für Eltern, wie wir unsere Kinder stärken und ihnen Ängste nehmen können. Neugierig geworden? Dann mal los! Am Anfang finden wir ein Vorwort des Autoren, der uns darauf hinweist, wie wir das Buch lesen sollen, da er an jedem Tag eine Möglichkeit vorstellt, mit Problemen, Ängsten oder Schmerz umzugehen, sollen die Eltern erst alleine den hinteren Theorieteil lesen, in dem er seine Methode genau vorstellt. Er hat alles an drei Punkten aufbereitet: Die Beschreibung der Technik, weiterführende Gedanken und ein Beispiel - so dass man sich die Methode gut verinnerlichen und im Notfall anwenden kann. Besonders gut gefällt mir das Thema und die Methode, wenn Kinder sich verletzen - mir blutet immer das Herz wenn eines meiner drei Kinder sich weh tut, und das ist bei drei kleinen Wildfängen, quasi andauernd. Man soll sich mit dem Kind unterhalten, es soll seinem Schmerz eine Farbe, ein Geräusch oder Wort und eine Form zuordnen, und dann soll das Kind es am besten weit von sich werfen. Eine gute Idee, die wir direkt umsetzen werden. Für die Kinder sind es einfach Geschichten, die sie selbst betreffen können. Es geht darum nach einem Umzug in eine neue Kindergartengruppe zu kommen, neue Freunde zu finden, mit Ängsten umzugehen (wie zum Beispiel Dunkelheit oder Spinnen) oder aber auch wie eben schon benannt das Thema, dass man sich weh tut. Die Bilder sind sehr schön und die Kinder haben überall etwas zu entdecken. Die Schrift ist sehr klein, aber die Eltern lesen ja auch vor. Ich finde es ist kein Buch für eine Gute-Nacht-Geschichte, eher etwas für nachmittags. Man sollte sich zeit nehmen, die Situationen auch mit seinen Kindern besprechen und ich finde, dann sollte man auch nicht mehr als einen Tag (eine Situation) pro Tag lesen, das könne sonst zu viel werden. Mir gefällt die Idee hinter "Der kleine Moritz und die Durcheinander-Woche" sehr gut, Geschichten für Kinder, die sie kennen und verstehen können und Hilfestellungen für uns als Eltern, wie wir unseren Kindern besser helfen können mit solchen Situationen umzugehen!

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