Leserstimmen zu
Battle Mage - Kampf der Magier

Peter A. Flannery

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Grundsolide High Fantasy, die Spaß macht

Von: Miss PageTurner

10.01.2020

Kaum ein Wesen ist unter Fantasyfans so beliebt wie der Drache und auch ich muss zugeben, dass ich immer neugierig werde, wenn ich auf einem Cover die geflügelten Echsen erblicke. Dementsprechend zog Battle Mage gleich meine Aufmerksamkeit auf sich, doch kann der Inhalt mit dem tollen Cover mithalten? Klassische Fantasyelemente In Battle Mage begleiten wir den jungen Falco. Er ist der typische Fall von junger, schwächelnder Held, der im Verlauf der Handlung seine Stärke findet. Dazu gesellen sich noch ein kämpferisch begabterer bester Freund, der weise Mentor, die bereits erwähnten Drachen und ein verheerender Krieg. Alles ganz klassische Elemente des High Fantasy, doch bevor ihr jetzt gelangweilt zur nächsten Rezension klickt, lest noch einen Moment weiter, denn ich sage euch schon jetzt: Das Buch lohnt sich. Immerhin hat es ja auch einen Grund, warum diese Elemente praktisch zu Klassikern der Fanatsyliteratur wurden. Drachen gehen immer und die Bindung die der Autor zwischen Drache und Menschen beschreibt ist großartig und einen lieb gewonnenen Protagonisten über sich hinaus wachsen zu sehen ist ebenfalls ein tolles Erlebnis für den Leser und macht einfach Spaß zu lesen. Flannery ist ein geborener Erzähler Doch nur diese Fantasyzutaten allein, hätten aus Battle Mage noch kein gutes Buch gemacht. Vielmehr ist es Flannerys erzählerisches Talent, was die altbekannten Elemente, trotz fehlender Innovation zu einem richtig unterhaltsamen Buch macht. Der Autor zeigt dabei insbesondere zwei Stärken: Zum einem ein gutes Gespür dafür, den Leser schnell in den Bann zu ziehen. Dazu beigetragen hat auch, dass er im Gegensatz zu vielen anderen Autoren direkt mit einer epochalen Schlacht startet, anstatt lange darauf hinzuarbeiten. So hat man erst das erste Drittel gelesen und ist schon spannungstechnsich auf gefühlt etlichen Höhepunkten gewesen. So fühlt sich die ruhigere Phase danach auch nicht langweilig, sondern eher wie eine erholsame Pause vom Katapultstart an. Die zweite, in meinen Augen noch größere Stärke liegt daran, dass er unglaublich emotional schreiben kann und ein Händchen dafür hat, dass man mit seinen Charakteren mitfiebert. Trotz gewisser Stereotypen muss man seine Charaktere einfach ins Herz schließen und bei jeder gefährliches Situation hält man den Atem an. Ganz besonders gut gefallen hat mir, wie die Freundschaft von Falco und Malaki beschreiben wird. Das ist eine so richtige tiefe Männerfreundschaft, bei der einem das Herz aufgeht. Und um am Ende meinen eigenen Kritikpunkt der mangelnden Innovation wieder etwa zu entkräften: Das Geheimnis, dass die Drachen umgibt empfand ich als sehr spannend und auch neuartig und ich bin wirklich sehr neugierig, was denn nun dahinter steckt, sodass ich den zweiten Band kaum erwarten kann. Fazit: Battle Mage ist grundsolide High Fantasy, die Spaß macht. Man wird zwar nicht wirklich überrascht, dafür schreibt der Autor sehr emotional, sodass man mit Falco und seinen Freunden mitfiebert und die Drachen sind sowieso großartig. Eine Empfehlung für jeden Fantasyfan, der mal wieder Lust auf ein unterhaltsames, klassisches Heldenabenteuer hat.

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Das Cover gefällt mir gut, denn es hat mich gleich neugierig gemacht und es passt wirklich gut zum Buch und natürlich zum Genre. Auch vom Schreibstil war ich wirklich positiv überrascht, denn er ist flüssig, leicht zu lesen, sehr spannend und man fliegt nur so durch das Buch. Nach jedem Kapitel wollte ich unbedingt wissen, wie es wohl weiter geht und was die Charaktere als nächstes erleben werden. Die Kapitel sind hauptsächlich aus der Sicht von Falco geschrieben, wodurch man sich besonders in ihn ziemlich gut hineinversetzen und seine Handlungen nachvollziehen kann. Falco und auch seine Freunde haben mich an die Charaktere aus Eragon erinnert - und da ich Eragon liebe, fand ich sie einfach genial und habe sie sofort in mein Herz geschlossen. Man begleitet sie durch die verschiedenen Situationen und kann sehen, wie sich die Charaktere weiterentwickeln und dazulernen. Aber nicht nur die Hauptcharaktere spielen eine wichtige Rolle, sondern auch die Nebencharaktere. Insgesamt ein wirklich tolles Buch, das mir sehr gut gefallen hat und nun ungeduldig auf den nächsten Teil warte. Wer Eragon und/ oder die Dämonenakademie geliebt hat, der solle sich definitiv mal dieses Buch anschauen. Aber auch alle anderen Leute, die gerne Fantasy lesen, sind hier genau richtig. 4,5/5 Sterne

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Ich mochte wirklich alles an diesem Buch (abgesehen von der Tatsache, dass das Original im Deutschen in zwei Teile geteilt wurde und ich jetzt bis Mai warten muss). Ganz besonders haben es mir aber die Charaktere angetan. Der Autor hat es geschafft, sehr vielen Figuren die Arten von Persönlichkeit zu geben, die mich so packen, dass ich alles über sie wissen will und mir die restliche Handlung beinahe gleichgültig ist. Es gibt Personen, die Fähigkeit höher schätzen als gesellschaftlichen Stand. Es gibt harte, grummelige Männer mit gutem Herzen. Es gibt junge Leute, die alles aufgeben, um das Richtige zu tun. Es gibt starke Frauen, die sich in einer Männerwelt behaupten. Es gibt einen Protagonisten, der über sich hinaus wächst. Und all diese Charaktere verbindet ganz viel Respekt, Anerkennung und Unterstützung. Das ist die perfekte Mischung, um mich mitzureißen. Einen zusätzlichen Bonus gibt es für die vollkommene Abwesenheit von Schmachterei. Tatsächlich basiert meine Begeisterung für dieses Buch aber nicht nur auf den Charakteren, denn mir hat auch der Rest der Geschichte wunderbar gefallen. Von Anfang an war die Handlung so packend, dass ich das Buch kaum aus der Hand legen konnte. Ob politisches Gezänk, Schlachten um Leben und Tod oder harte Militärausbildung, der Autor hat es geschafft, all diese Aspekte interessant zu schildern. Die Vielfalt, die dieses Buch in jeglicher Hinsicht zu bieten hat, macht die Geschichte sehr abwechslungsreich und hat mich immer am Ball gehalten. Nervenaufreibende Spannung wird dabei hauptsächlich dadurch erzeugt, dass hin und wieder zu Perspektiven verschiedener Antagonisten gewechselt wird. Daher wusste ich als Leser zum einen genau, in welche Fallen Protagonist Falco und seine Freunde tappen werden, zum anderen habe ich in hilfloser Verzweiflung beobachten müssen, wie Figuren manipuliert werden, ohne dass sie es selbst bemerken. Gerade gegen Ende waren meine Gedanken dann nur noch eine Dauerschleife aus „Oh, oh. Oh, oh!“. Gleichzeitig blieb die Grundspannung der Geschichte aber trotz dieser Perspektiven bestehen, denn die Hintergründe wurden noch nicht ersichtlich. Ich kann es kaum erwarten, herauszufinden, worauf die Geschichte hinausläuft. Allerdings habe ich auch ein wenig Angst vor der Fortsetzung, denn ich sehe es schon kommen, dass ich im zweiten Band heulen werde wie ein Schoßhund. Normalerweise ist das nicht meine Art, aber selbst in diesem ersten Teil musste ich mehrfach wirklich schlucken. Und das bezeichnenderweise nicht nur beim Tod von liebgewonnenen Charakteren, sondern auch in anderen berührenden Situationen. Beispielsweise bricht eine Figur in den Armen des Bruders in Tränen aus, als er ihm mitteilt, dass er in den Ritterorden aufgenommen worden ist, in dessen Dienst ihr Vater getötet wurde. Das hat mich eiskalt erwischt und schon der Gedanke daran lässt mir wieder das Wasser in die Augen schießen. (Premiere: Es ist mir vorher noch nie passiert, dass ich beim Schreiben einer Rezension in Tränen ausgebrochen bin.) Solche Situationen gab es häufiger. Aus dem Nichts sagt oder tut jemand etwas, das mich berührt und mitreißt. Zwischenzeitlich war ich echt ein kleines Nervenbündel. Das Buch hat mich emotional wirklich angefasst. Sollten bestimmte Charaktere, vor allem dieser eine, dem mein Herz gehört, im zweiten Band sterben, werden dann wohl alle Dämme brechen. Fazit Alles an diesem Buch hat mir gefallen. Ich konnte es kaum aus der Hand legen. Die Charaktere sind eine Mischung aus Persönlichkeiten, die mich begeistern und mitreißen. Die Geschichte ist interessant und durch ihre Vielfalt an Szenen sehr abwechslungsreich. Die Handlung ist insbesondere durch die Perspektiven der Antagonisten spannend und packend. Außerdem hat mich das Buch emotional wirklich berührt, sodass ich selbst beim Verfassen der Rezension schon wieder in Tränen ausgebrochen bin. „Battle Mage – Kampf der Magier“ hat mich rundum überzeugt und bekommt dafür alle fünf Schreibfedern. Ich bedanke mich beim Heyne Verlag für das Rezensionsexemplar!

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Die Welt steht am Abgrund, denn die übermächtige Armee der Besessenen überrennt ein Königreich nach dem anderen. Die Einzigen, die sie aufhalten können, sind die Kampfmagier auf ihren majestätischen Drachen. Doch das Bündnis zwischen Drachen und Menschen ist schwach geworden. Zu wenige Drachen antworten noch auf den Ruf der Magier, und die meisten von ihnen sind schwarz. Und jedes Kind weiß, dass schwarze Drachen gefährlich sind. Schwarze Drachen sind verrückt. Falco Dantes Vater, ein tapferer Kampfmagier, fiel selbst dem Wahnsinn einer solchen Kreatur zum Opfer, und sein Verlust hat Falcos ganzes Leben geprägt. Als die Armee der Besessenen auf seine Heimat zumarschiert, trifft Falco eine folgenschwere Entscheidung: Er wird in die Fußstapfen seines Vaters treten … Ich hatte einen wirklich guten Einstieg in das Buch. Schon auf den ersten Seiten hatte man die Handlung bildlich vor Augen, sodass man sich mitten im Geschehen verlieren konnte. Selbst, wenn mal nichts spannendes passierte, war das Buch toll zu lesen und man wollte es nicht aus der Hand legen! Natürlich sind mir einige Dinge aufgefallen, wie beispielsweise Wortwiederholungen, oder andere Kleinigkeiten, doch da kann man drüber hinwegsehen. In Battle Mage begleitest du Falco und seine Freunde auf ein spannendes und mitreißendes Abenteuer, das gerade erst anfängt. Mir hat das Buch wirwirklich gefallen, besonders die Idee dahinter! Drachen, Kampfmagier, Dämonen, Besessene… Nicht nur tolle Einfälle, sondern auch tolle Charaktere, die einem alle ans Herz wachsen! Leider hätte das Finale auch einfach das Ende eines gewöhnlichen Kapitels sein können. Es lag keine Hinführung zu einem Höhepunkt vor, sondern lief lediglich auf eine, zu Teilen verbesserungswürdige Überleitung zum nächsten Band hinaus. Das fand ich wirklich schade. Je weniger Seiten übrig waren, desto mehr habe ich auf ein spannendes Ereignis gewartet, das einen interessanten Cliffhanger bieten würde, aber vergeblich. Natürlich heißt das nicht, dass ich mich weniger auf die Fortsetzung freue, denn trotz allem hat mich der Schreibstil und die Ideen des Autors sehr überzeugt! (4,5 Sterne)

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Vor über 400 Jahren wurden die Besessenen unter großen Opfern besiegt. Seitdem liegt die Welt Grimm nur noch untereinander im Krieg, nicht ahnend, dass sich im Reich Ferocia eine neue Gefahr sammelt. Die Königreiche sind nicht in der Lage, ihre Feindseligkeiten untereinander einzustellen, so sehr Königin Constance auch zu vermitteln versucht. Die arroganten Herrscher sind sich sicher, dass ihre Kampfmagier mit ihren Drachen jeder Gefahr gewachsen sind. Erst als Illicia und Beltane schon fast in der Hand des Feindes sind, erkennen sie, dass sie die sich nähernde Gefahr unterschätzt haben. Kampfmagier sind selten geworden und ohne diese können die Menschen den Besessenen nicht widerstehen. Die Feinde strahlen eine lähmende, alles beherrschende Angst aus, der ein Mensch nicht standhalten kann. Nur unter dem Schutz eines Kampfmagiers können menschliche Heere den Bestien entgegentreten. In dieser Zeit wächst Falco Dante auf. Sein Vater war ein Kampfmagier, der sich gegen seine Gefährten gewendet und alle getötet hat. Die Taten seines Vaters belasten den schwächlichen und kranken jungen Mann, der von den meisten Menschen gemieden wird. Nur der Sohn des Schmiedes, Maleki, mit dem Falco von Kind an befreundet ist, sieht das Potential in Falco. Und auch der Abgesandte der Königin, als dieser nach Caer Dour kommt, um Schüler für die Kriegsakademie in Grimm auszusuchen. Entgegen aller Widerstände nimmt der Ritter den jungen Mann mit, in dem alle nur einen Versager und potentiellen Verräter sehen. Doch bald zeigt sich, dass Sir William eine gute Entscheidung getroffen hat. Kommentar: Selten hat mich 2019 ein High Fantasy Buch so in Atem gehalten wie dieses Buch. Die Geschichte ist sicher nicht sehr innovativ. Ein Außenseiter und Versager, ein kränklicher und schwächlicher Junge, der zum Helden wird. Aber die Art und Weise, wie der Autor dies erzählt ist wirklich unglaublich spannend. Dazu kommt, dass die Charaktere den Leser sehr ansprechen. Das gilt sogar für die Nebencharaktere wie den alten Simeon, der Falco ein Heim gibt, sowie dessen Haushälterin Fossetta, die dem Jungen die Liebe einer Mutter schenkt. Ebenso für den Adeligen Julius Merrywaether und seinen behinderten Sohn Tobias, die sich von den Launen des Adels nicht beeinflussen lassen und ihrem Herzen folgen. In der Akademie freunden sich Alex Klingemann und sein Bruder Quirren mit den drei Außenseitern aus Caer Dour an. Maleki, Sohn eines Schmiedes, soll die Chance erhalten, zu einem Ritter ausgebildet zu werden. Ein Schlag ins Gesicht der adeligen Sprösslinge, die den jungen Mann verachten. Die junge Berwyn ist eines der wenige Mädchen, die es geschafft haben, an der Akademie angenommen zu werden. Für die verwöhnten Schnösel dort ist sie lediglich ein Opfer und die Zielscheibe ihres Spotts. Und Falco, der schon in seiner Heimatstadt gehänselt und verspottet wurde, erkennt schnell, dass sich an seiner Lage kaum geändert hat. Niemand, vor allem er selbst nicht, glaubt daran, dass der Sohn eines Verräters zum Kampfmagier ausgebildet wird. Nur ein Magier kann jemanden zu einem Kampfmagier ausbilden und die Magier der Stadt Grimm sind alle gegen die Ausbildung des Verräters. Umso überraschender kommt es für alle, dass sich der Magierlehrling Meredith Saker bereit erklärt, Falco zu unterrichten. Und auch der alte Kampfmagier Aurelian stellt sich auf die Seite des Jungen und bringt ihm die Grundlagen eines Kampfmagiers bei. Entgegen aller Erwartungen entfaltet Falco ein ungeheures Potential. Aber die letze Hürde kann er nicht nehmen, da er sich selber im Weg steht. Er blockiert sich, da er Angst hat, zu einem Verräter wie sein Vater zu werden. Ich liebe Drachen und habe mich sehr auf einen Drachenroman gefreut. Allerdings spielen sie in diesem Band noch keine große Rolle. Ein Kampfmagier geht eine lebenslange Verbindung mit einem Drachen ein und im Kampf verschmelzen sie zu einer Einheit. Nur ein Kampfmagier mit seinem Drachen kann gegen einen Dämon bestehen und die Krieger vor der Welle der Angst abschirmen, die ein Heer von Besessenen ausstrahlt. Aurelian ist ein alter Kampfmagier, der im Krieg verkrüppelt wurde, ebenso wie sein Drache Dvimervane. Der schweigsame Nicolas Dusaule, der im Kampf seinen Drachen verloren hat, ist Zuschauer bei der Ausbildung des Jungen. Der Verlust eines Drachen hinterlässt eine tiefe Trauer und unendliche Leere in einem Kampfmagier, erneut einen Drachen zu rufen ist jenseits ihrer Möglichkeiten. Der Autor gibt den Charakteren einen unglaubliche Tiefe. Ich hatte mehrmals Tränen in den Augen, wenn Falco wieder vor einer ausweglosen Situation stand, gehänselt und gedemütigt wurde oder an sich selbst zweifelte. Drei Außenseiter, die es mit der Welt aufnehmen. Aber was für Außenseiter! Es ist unglaublich spannend zu lesen, wie diese Drei nach und nach den Respekt ihrer Mitschüler gewinnen und ihren Weg gehen. In diesem ersten Band geht es lediglich um die Ereignisse in Caer Dour und in der Kriegsakademie. Um die Entwicklung dreier Menschen, die zuerst an sich selbst glauben müssen, bevor sich ihre Fähigkeiten voll entfalten können. Die nach und nach den Respekt und die Anerkennung ihrer Umgebung gewinnen und ihren Platz im Leben finden. Wie gesagt, es ist nicht innovativ aber unglaublich spannend erzählt. In der Übersetzung kommt es leider oft zu Wortdoppelungen und am Ende zieht sich die Geschichte etwas in die Länge. Aber das sind Kleinigkeiten. Das Weltensetting ist gut durchdacht und die Karte vorne im Buch hilft dem Leser sich zu orientieren. Ich hätte noch gerne ein Glossar gehabt aber man kann leider nicht alles haben. Das Cover ist relativ nichtssagend, es zeigt einen Drachen vor einer großen Stadt, farblich aber schön gestaltet. Einziger wirklicher Kritikpunkt: Band zwei erscheint erst im Mai 2020 und es ist nicht bekannt, wie viele Bände es geben wird. Ich hoffe, der Autor kann den Spannungsbogen halten und zieht seine Geschichte dann nicht zu sehr in die Länge. Auch auf der Website des Autors habe ich keinen Hinweis dazu gefunden. Fazit: Wer spannende, unterhaltsame, intensive und ergreifende High Fantasy mag, der wird hier nicht enttäuscht. Ich fand diesen Band noch einen kleinen Tick besser als die Bücher von John Gwynne und bin gespannt auf Band zwei.

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Warum nicht den Leser direkt in einen jahrtausend währenden Krieg werfen und ihn gleich mit der Hoffnungslosigkeit der Unterlegenen konfrontieren? Anschließend geht es mit den Kriegwirren weiter, nur um in einem Endkampf zu landen. Anders erzählt Nur ist der Endkampf nicht das Ende und ich war beim Lesen durchaus ordentlich irritiert, wie Peter Flannery seine Geschichte aufgezogen hat. Allerdings war ich sehr angenehm irritiert, denn die Art und Weise, wie die Charaktere in die Erzählung eingeführt werden, wie die Geschichte anschließend vorangetrieben wird, hat mich voll und ganz erreicht. Auch wenn wieder mal ein schwächlicher Junge im Zentrum der Erzählung steht und auch wenn wieder Drachen eine zentrale Rolle in dem Buch spielen, so wirkt das Szenario überhaupt nicht verbraucht, auch wenn diese Elemente im High-Fantasy immer wieder auftauchen. Es ist der Erzählkunst des Autors zuzuschreiben, dass ich als Leser dennoch gefesselt und gebannt das Geschehen verfolgt habe und mich an keiner Stelle des Buch gelangweilt habe. Wie im High-Fantasy üblich markiert dieses Buch den Beginn einer Erzählung, wobei ich bisher nicht herauszufinden konnte, ob es sich um eine Trilogie oder mehrteiligere Geschichte handelt. Weder auf den Webseiten der Verlage noch auf der Homepage des Autors war etwas von einem Beginn einer Trologie zu lesen, so dass es gut möglich ist, dass der Autor selbst noch nicht weiß, wo seine Erzählung enden wird. Fazit Es sind Bücher wie dieses, die mich für das Genre begeistern lassen. Eine tolle Erzählung mit einem großartig inszenierten Plott lassen das Herz eines jeden High-Fantasy-Freund höher schlagen, so dass ich nicht umhin komme, um diesem ersten Teil eine uneingeschränkte Leseempfehlung auszusprechen.

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