Leserstimmen zu
Battle Mage - Kampf der Magier

Peter A. Flannery

Battle Mage (1)

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Ich fand Battle Mage wirklich überzeugend. Ich bin ein großer Fan von Drachen-Fantasy, deshalb musste dieses Buch natürlich bei mir einziehen, und insgesamt fand ich es eine wirklich spanende Geschichte. Die Geschichte wird von einem Er-Erzähler erzählt, welcher unseren Protagonisten Falco auf seiner Reise von einem kleinen kränklichen Bediensteten zu einem stolzen und starken Schüler der Kampfmagier begleitet. Falco ist, wie alle Figuren im Buch, gut ausgearbeitet, mit Tiefe, Stärken und Schwächen. Man kann sich gut in ihn einfühlen und hegt schnell Sympathie, auch wenn durch seine angedeutete übersinnliche Wahrnehmung immer eine gewisse Distanz bestehen bleibt. Im gesamten Buch hat er mit starken Selbstzweifeln und Vorurteilen zu kämpfen, vor allem durch die Taten seines Vaters in der Vergangenheit, und ist alles andere als ein "perfekter" Held. Eine Eigenschaft, die ihn mir nur umso sympatischer gemacht hat. Er dient zu Beginn dem alten Kampfmagier Simeon le Roy, der für ihn mehr wie ein Vater denn wie ein Dienstherr ist. Ich finde, die ganze Geschichte profitiert sehr von ihrer "Vater"-Sohn-Beziehung. Allerdings gibt es auch eine zweite Mentorenrolle, nämlich die des Abgesandten Sir William Chevalier, eines engen Vertrauten der Königin. Er nimmt Falco relativ schnell unter seine Fittiche und ist ihm ein verlässlicher Lehrer und Beistand. Drei Figuren, die ebenfalls eine relativ wichtige Rolle im Buch einnehmen, sind Malaki, Bryna und Meredith. Malaki ist der Sohn des Schmieds und Falcos bester Freund seit Kindertagen, aber auch ein sehr starker Kämpfer, der hofft, eines Tages die Chance zu bekommen, auf der Kriegsakademie von Grimm studieren zu dürfen. Sie sind beide in gewisser Weise Außenseiter, Falco aufgrund seines Vaters und Malaki aufgrund eines Feuermals auf seiner linken Gesichtshälfte. Sie halten immer zusammen, egal was da kommen mag, und ihre Beziehung ähnelt, ganz so wie Malaki feststellt, eher der von Brüdern denn von Freunden. Bryna ist ein adeliges Mädchen, dass hervorragend Bogenschießen kann und hart für einen Akademieplatz kämpft. Auch sie ist als Mädchen auf einer Kriegsakademie eher eine Außenseiterin. Auch sie freundet sich bald ziemlich gut mit Falco und Malaki an. Meredith ist ein Magierlehrling und der Sohn des obersten Magiers von Caer Dour, der Heimatstadt von Falco. Die Magier haben im Buch nicht den besten Ruf und auch Meredith zweifelt im Verlauf der Handlung immer mehr und beginnt, sich gegen seinen Vater aufzulehnen. Alle Figuren machen außerdem im Verlauf der Handlung eine starke Entwicklung durch. Das Magiesystem fand ich recht interessant und es war für mich tatsächlich etwas Neues. Auf der einen Seite gab es - abgesehen von Menschen ohne magische Kräfte - die Magier, die viel Zeit und Vorbereitung für ihre einzelnen Zauber benötigen und mehr wie Gelehrte oder Kirchenanhänger wirken. Auf der anderen Seite sind da die Kampfmagier, deren Geist seit Kindesbeinen an durch Albträume daran gewöhnt ist, Dämonen zu widerstehen. Ihre Magie ist mehr ein Instinkt und kann sich innerhalb eines Sekundenbruchteils aufbauen. Sie sind als Einzige in der Lage, der Angst, die von Dämonen ausgeht, zu trotzen, und sie sind es, die einen Bund mit einem Drachen eingehen können. Auch wenn dieses Bündnis kein neues Element ist, so ist es doch anders als die, die ich bisher kennengelernt habe - vor allem durch den drohenden Wahnsinn der Drachen. Nicht zu vergessen sind da natürlich auch die Dämonen mit ihren typischen Eigenschaften, vor alle aber der alles überschattenden Angst. Das Buch hat ein ziemlich gutes Worldbuilding, welches netterweise durch eine Karte gestützt wird. Die Lage der Länder, auch mit ihren teilweise große kulturellen Unterschieden ist gut durchdacht. Die ganze Welt wirkt sehr anschaulich, vor allem, da vieles sehr detailreich geschildert wird. Die Handlung ist für mich schlüssig und sehr spannend aufgebaut. Sie schildert Schlachten ebenso wie Alltagssituationen mit viel Detailreichtum. Vor allem dieser Detailreichtum lässt eine sehr fundierte und gründliche Hintergrundrecherche z.B. zu Kampfstrategien vermuten. Ab einem gewissen Punkt war ich voll drin in der Handlung und wollte das Buch gar nicht mehr aus der Hand legen. Manches war für mich ein wenig vorhersehbar, aber das ist ja nichts Negatives und tut der Spannung auf gar keinen Fall einen Abbruch. Die Handlung hat bei mir im Verlauf sehr viele Fragen und eigene Theorien hervorgerufen, die auch größtenteils über den ersten Band hinaus bestehen und so nur noch mehr Lust auf den zweiten Teil machen. Ich fand es interessant, wie Peter A. Flannery im Mantel dieser Fantasywelt auch vieles ansprach, das für uns von Bedeutung ist. Es geht viel darum, dass die Herkunft und das Geschlecht nicht bestimmen, wer man ist, ebenso wenig wie die Taten der Eltern. Auch fand ich Tobias Rolle recht rührend, denn Tobias ist körperlich und geistig behindert. Allerdings stört dies seinen Vater nicht im geringsten, obwohl es einige Figuren gibt, die dies kritisch sehen. Schon der Klappentext lockt mit "Eragon meets Die Dämonenakademie". Ich kenne zwar "Die Dämonenakademie" nicht, aber die Parallelen zu "Eragon" waren für mich offensichtlich - abgesehen von den Drachen natürlich. Nichts desto trotz wirkt das ganze nicht im Mindesten wie eine Fanfiction oder ein billiger Abklatsch. Trotz der Parallelen hat Peter A. Flannery seine ganz eigene Welt geschaffen, in die ich mich gerne hab entführen lassen. Der Schreibstil war sehr detailreich und hat mir gut gefallen. Allerdings ist dieser auch der einzige kleine Kritikpunkt meinerseits. Denn ab und zu wurden vereinzelt Worte genutzt, die ein wenig deplatziert wirkten und wo andere Wörter etwas besser gepasst hätten. Der Sinn blieb zwar erhalten, aber den Lesefluss hat es doch ein wenig behindert. Vielleicht eine leichte Schwäche der Übersetzung. Außerdem neigt der Autor zu Perspektivwechseln, welche sehr aufschlussreich waren und gute Einblicke in die verschiedenen Sichtweisen verschiedener Figuren geliefert haben. Auch wenn es etwas verwirrend sein konnte, wenn dieser Perspektivwechsel mitten im Absatz vorgenommen wurde. Insgesamt fand ich es ein wirklich tolles Buch mit einer sehr schönen und spannenden, wenn auch etwas düsteren Welt, die mich gepackt und nicht mehr losgelassen hat. Wegen der leichten Schwächen im Schreibstil bekommt "Battle Mage - Kampf der Magier" von Peter A. Flannery von mir verdiente: 4 von 5 Sternen

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Falco Dante lebt bei Simeon als dessen Diener. Sein Vater war einst ein Kampfmagier, der dem Wahnsinn verfallen ist. Seit dem wird Falco für die Taten seines Vaters bestraft und von allen verachtet. Nur Maleki, der Sohn des Schmiedes ist mit Falco befreundet. Als Sir William, der Abgesandte der Königin kommt um neue Kadetten für die Akademie auszusuchen, stellt sich Maleki den Prüfungen. Er will unbedingt zum Ritter ernannt werden. Falco hilft ihm dabei, dass er seinem Traum ein Stück näher rücken kann. Falco kann allerdings nicht selbst an dem Geschehen teilnehmen. Er ist schon lange krank und sehr schwächlich. Kurz darauf wird der Ort von einer Armee der Besessenen angegriffen. Simeon, Kampfmagier, stellt sich den Soldaten den Besessenen. Alles scheint verloren, da Simeon langsam seine Kräfte verliert. Und dann schreitet Falco ein. „Battle Mage – 1 – Kampf der Magier – HB“ ist der erste Teil der Battle Mage Reihe aus der Feder des Autors Peter A. Flannery. Ich habe das Buch als Hörbuch genossen. Der Sprecher Thomas Balou Martin hat fantastische Arbeit geleistet. Es gibt wenige Sprecher, die Hörbücher wirklich so gut lesen können. Wo fange ich an ohne eine Schleimspur zu hinterlassen? Das Buch ist einfach mega, Punkt. Ja, es mag sein, dass es geneigten Leser zu langweilig erscheint. Im ersten Teil geht es fast nur um Falco und seine Freund in der Akademie. Es passiert nicht wirklich viel, was mit Action zu tun hat. Es gibt nur eine Schlacht, der Rest ist Ausbildung. In meinem Text oben wollte ich auch nicht viel schreiben, damit ich nichts verrate und mich nicht in einem ellenlangen Text verliere. Ich bin so begeistert, ich könnte glatt alles verraten. Der Schreibstil ist durchgängig super. Es gab keine langweiligen Stellen für mich. Die einzelnen Charaktere sind sehr gut dargestellt und sympathisch. Oder eben unsympathisch, aber nicht dieses ober-ober-mega Böse, das dann schon wieder lächerlich wird. Sondern ein ganz normales Level. Falcos Veränderung wird gut und schlüssig erklärt. Die Zusammenhänge der einzelnen Stränge passen. Die Spannung wird zum Ende des Buches hin erhöht. Das Buch besteht aus guter Fantasy, Schlachten, Ausbildung, Freundschaft und Drachen. Gewürzt mit einem Hauch von unerfüllter Liebe, Intrigen und Boshaftigkeit. Es gibt keinen zwanghaften Humor, keine trotteligen Charaktere, kein kitschiges Liebesgeschnulze und keine lachhaften Überbösen. Kurz gesagt, das beste in der Sparte Fantasy, das ich in den letzten Monaten gehört / gelesen habe.

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Hallo an alle Lieben, heute möchte ich Euch den Ersten Band der Battlemage Reihe vorstellen, Kampf der Magier. Schon allein, wie ich den Klappentext gelesen hatte war mir klar, dieses Buch ist genau richtig für mich. Ein Heer aus Untoten, verdammte Seelen die von einem Dämon gegen die Reiche der Lebenden in die Schlacht geführt werden. Tapfere Kampfmagier die sich an der Seite Ihrer treuen Drachen dem Feind entgegenstellen. Doch die Drachen leben nicht in diesem Land und folgen dem Ruf eines Kampfmagiers nur, wenn sie beschworen werden. Aber leider sind auch die majestätischen Drachen nicht vor der Besessenheit sicher. Und antwortet ein schwarzer Drache auf den Ruf der Beschwörung, so wird er sich unweigerlich gegen die Menschen stellen und Ihnen den Tod bringen. Wird der Ruf allerdings von einem roten, blauen, oder goldenen Drachen beantwortet, so steht der Menschheit ein machtvoller Verbündeter zur Seite. Eine Art von Drachengeschichte, die in so in dieser Art noch nicht gibt, und sehr viel Potenzial mit sich bringt. Leider wurde das Original Buch im deutschen in zwei Bände aufgeteilt, und leider merkt man das dem Ende der Geschichte an, sie hört nämlich mittendrin auf. Aber das Warten wird nicht mehr allzu lange, denn der zweite Band erscheint bereits im Mai. Mir hat dieser Teil der Geschichte richtig gut gefallen und ich bin schon sehr gespannt auf die Fortsetzung. Worum geht es? Der 16 Jahre alte Falco Dante hat es in seinem bisherigen jungen Leben alles andere als leicht gehabt. Als Sohn eines abtrünnigen, verräterischen Kampfmagiers wird er als Aussenseiter angesehen, welcher ebenfalls das Potential zum Verrat in sich trägt. Zudem ist Falco eher schmächtig, was dem Umstand geschuldet ist, das er mit einer schlimmen Krankheit geschlagen ist. Wegen dieser kann er nur schwer Atem holen und jede körperliche Tätigkeit erfordert einen enormen Kraftaufwand. Zusammen mit seinem Kumpel Malaki ist Falco gerade dabei, sich den Einmarsch des Abgesandten der Königin anzusehen, welcher immer mit einem Fest einhergeht. Der Abgesandte sucht neue Rekruten für die Armee, denn der Schatten des Krieges zieht am Horizont herauf. Außerdem will ein Kampfmagier das Ritual der Beschwörung wagen und einen Drachen herbeirufen. Was leider in einer ziemlichen Katastrophe endet.... Und die Armee der Besessenen ist viel näher als gedacht, steht praktisch schon auf der Türschwelle. Um dem sicheren Tod zu entgehen, fliehen die Bürger von Caer Dour durch die Berge, um im benachbarten Königreich Schutz zu suchen. Werden die Flüchtlinge es rechtzeitig schaffen? Und welchen Weg hält die Zukunft für Falco und seinen Kumpel Malaki bereit? Beide träumen davon, sich der Armee als Rekruten anzuschließen, aber dazu müssen sie erst einmal überleben. Drachige Grüße Eure Reading Dragonlady

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Du suchst High Fantasy at its best? Herzlichen Glückwunsch, du hast es gefunden. Denn ‚Battle Mage – Kampf der Magier‘ hat alles, was ein mitreißendes High Fantasy-Werk braucht: ein tolles Worldbuilding, einen Held, der nicht danach ausschaut, Drachen, Magier, eine dunkle Bedrohung. Und lohnt es sich auch? Definitiv! Peter A. Flannerys ‚Battle Mage‘ ist sein erster Ausflug in dieses Genre. Achja, um Verwechslungen vorzubeugen: Peter A. Flannery ist nicht der bekannte Drehbuchautor gleichen Namens. Nein, auf seiner Homepage weist er darauf hin, dass er der andere ist, der, der nicht so bekannt ist. Das „A.“ soll das wohl verdeutlichen. Doch zurück zum Thema. Peter A. Flannery kann High Fantasy. Das hat er hier bewiesen. Sein Schreibstil ist sehr fesselnd und flüssig, trägt einen durch’s Buch, so dass die Seiten nur so dahinfliegen. Klar, die Geschichte ist super. Doch auch eine gute Geschichte braucht einen angenehmen Schreibstil. Und eine Welt, die zur Geschichte passt. Die Welt von Grimm basiert auf einer langen Entwicklung. Die Karte dazu ist im Buch abgebildet und ist meiner Meinung nach sehr gut gelungen. Peter A. Flannery gibt auf seiner Homepage einen Einblick darauf, wie diese Karte entstanden ist. Ihm war nach eigener Aussage vor allem wichtig, dass die Welt die Protagonisten unterstützen kann, dass die Ereignisse und Gefühle, die in der Welt stattfinden, einen angemessen Platz finden. Selbst der Sonnenuntergang wurde berücksichtigt, denn es wäre glatt ein Ding der Unmöglichkeit, würde die Königin von Grimm diesen nie sehen. Die Königreiche von Grimm sind angelehnt an unsere mittelalterliche Welt und doch haben sie natürlich ihre Besonderheiten. Es werden Drachen zum Leben erweckt, Magier und Kampfmagier streiten um die Vorherrschaft, eine dunkle Bedrohung in Gestalt von seelenlosen Besessenen, angeführt von Dämonen, formiert sich an den Grenzen. Und nur die Kampfmagier können gegen die Angreifer bestehen. Doch die Zeiten haben sich geändert, immer weniger Drachen hören die Beschwörung eines Kampfmagiers. Ihr Bündnis ist einfach zu schwach geworden. Und die Gefahr, dass der beschworene Drache schwarz ist, ist allgegenwärtig. Denn schwarze Drachen sind gefährlich, haben nur Wut im Herzen und sind dem Wahnsinn verfallen. Und nun zum Protagonisten, dem diese Welt eine Heimat ist: Falco Danté, ein schwacher, kränklicher Junge, der im Dienste eines ehemaligen Kampfmagiers steht. Als wäre er mit seinem Gebrechen noch nicht genug bestraft, ist er der Sohn eines Verräters. Eines Verräters, der dem Wahnsinn verfallen ist und seinesgleichen ermordet hat. Und auch wenn Falco eher unscheinbar ist, eher im Hintergrund bleibt, hat er doch ein gütiges Herz und sogar Mitleid mit jenen, die ihm Böses wollen oder gar antun. Er ist mir von Anfang an sympathisch, im Laufe der Geschichte kann ich eine tolle Verbindung zu ihm aufbauen, sein Handeln nachvollziehen, seine Sorgen und Ängste spüren. Er ist kein aufdringlicher Protagonist, auch keiner der jammert – obwohl er allen Grund dazu hätte. Nur das Schicksal seines Vaters lässt ihm keine Ruhe. Warum ist dieser zum Verräter geworden? Und was hat es mit den gefürchteten schwarzen Drachen auf sich? Um zu verstehen, was seinen Vater angetrieben hat, trifft Falco eine schwerwiegende und impulsive Entscheidung. Diese führt ihn schließlich zur Kriegsakademie, wo Falcos Schicksal seinen Lauf nimmt.. Neben Falco hat Flannery auch tolle Nebencharaktere geschaffen. Denn in einer Welt, die derart schwierig ist für Menschen wie Falco, für jene, die schwach sind und eher unscheinbar, sind Freunde und Verbündete das Wichtigste. Menschen, auf die man sich verlassen kann, die einen durch schwere Zeiten helfen, unterstützen und für einen da sind. Denn viele Menschen verachten Falco dafür, was sein Vater getan hat. Aber wohin würde es führen, wenn wir die Kinder für die Verbrechen ihrer Eltern verurteilen? So bekommt Falco z.B. seinen besten Freund Malaki zur Seite gestellt, ein Müllerssohn, geschickt mit dem Schwert und bärenstark. Und doch war er nicht immer so. Mit seinem Feuermal wurde er gehänselt und Falco war der einzige, der ihn verteidigt hat. Das ist das Fundament, auf dem diese Freundschaft aufgebaut ist, sie ist Loyalität, Vertrauen und Bestärken. Bestärken darin, dass man zwar der Sohn seiner Vaters ist, aber nicht zwangsläufig so werden muss wie er. Bestärken darin, dass man zwar den selben Weg beschreiten, aber das Ziel trotzdem ein anderes sein kann.. Ja, ihr merkt, diese Geschichte hat mich gefesselt und in ihren Bann gezogen. Flannery hat einzigartige Charaktere geschaffen, eine detaillierte Welt mit einem interessante Magiesystem, in dem Kampfmagier Seite an Seite mit Drachen kämpfen. Das ist High Fantasy, wie ich sie liebe! Einziger Wermutstropfen an der ganzen Sache: das Buch wurde im Deutschen auf zwei Teile aufgeteilt. Doch Band 2 erscheint schon im Mai, deshalb muss ich nicht mehr lange warten. Und für euch ist noch Zeit, um dieses unglaubliche Buch zu lesen und genauso zu lieben wie ich.

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Battle Mage – Peter A. Flannery Kampf der Magier Verlag: Heyne Taschenbuch: 15,99 € eBook: 12,99 € ISBN: 978-3-453-32023-9 Erscheinungsdatum: 11. November 2019 Genre: Fantasy Seiten: 576 Inhalt: Die Welt steht am Abgrund, denn die übermächtige Armee der Besessenen überrennt ein Königreich nach dem anderen. Die Einzigen, die sie aufhalten können, sind die Kampfmagier auf ihren majestätischen Drachen. Doch das Bündnis zwischen Drachen und Menschen ist schwach geworden. Zu wenige Drachen antworten noch auf den Ruf der Magier, und die meisten von ihnen sind schwarz. Und jedes Kind weiß, dass schwarze Drachen gefährlich sind. Schwarze Drachen sind verrückt. Falco Dantes Vater, ein tapferer Kampfmagier, fiel selbst dem Wahnsinn einer solchen Kreatur zum Opfer, und sein Verlust hat Falcos ganzes Leben geprägt. Als die Armee der Besessenen auf seine Heimat zumarschiert, trifft Falco eine folgenschwere Entscheidung: Er wird in die Fußstapfen seines Vaters treten ... Mein Fazit: Zum Cover: Auch hier war in erster Linie das Cover daran Schuld, dass ich das Buch lesen wollte. Ich finde es einfach schön, allein schon wegen des Drachens. Er sieht einfach toll aus. Zum Buch: Ich komme hier gleich mal zum Schreibstil, er ist sehr flüssig und das Buch liest sich wie von selbst. Auch wenn man hier fast 600 Seiten vor sich hat, ist ,an sehr schnell durch, hat man erst einmal angefangen. Hier wird Spannung an den richtigen Stellen aufgebaut und hin und wieder geht es auch etwas ruhiger zu. Krieg und Drachen, das hatten wir nun wahrlich schon genug, aber nicht solch eine Geschichte, denn sie ist anders. Ich kann es euch nur schwer erklären, ihr müsst sie selbst lesen, aber glaubt mir, es lohnt sich. Die Charaktere sind mit so viel Liebe geschrieben, sehr gut heraus gearbeitet und erzählt. Falco Dante hat sich ja sofort in mein Herz verankert, ob das so geblieben ist, das verrate ich euch nicht. Dazu liest bitte selbst. Alle sind wirklich schön dargestellt, die einen mag man und die anderen eben nicht, aber ist das nicht immer so? Man kann ja nicht alle mögen. Die unterschiedlichen Szenen sind auch gut dargestellt, mitunter sehr detailliert und andere werden nur kurz angerissen und man kann seiner eigenen Fantasie freien Lauf lassen. Wirklich schön. In manchen Büchern möchte man einfach länger verweilen oder aber selbst vor Ort sein, so auch hier. Ich wollte nicht weg, auch wenn es manchmal ganz schön brenzlig wurde. Ja, so manche Situationen haben es hier echt in sich. Also viel kann man hier nicht mehr schreiben, außer, super Charakter, super Schreibstil, eine super bildliche Darstellung und ein wahnsinnig gute Geschichte. Manchmal war für mich etwas ein klein wenig zu lang gezogen, aber das ist bei 600 Seiten wahrscheinlich auch völlig normal. Ich gebe hier sehr gern 4 von 5 Sternen und bin gespannt wie es weiter geht.

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Viele Jahre ist es her, dass Kampfmagier es geschafft haben, die Besessenen zu besiegen. Einer von ihnen war Falcos Vater, ein Kampfmagier, der gemeinsam mit seinem Drachen anscheinend dem Wahnsinn verfiel und sich gegen seine eigenen Leute wandte. Seitdem gilt der eh schon eher schwächliche Falco als persona non grata, doch der Sohn des Schmiedes, Maleki, steht fest an seiner Seite. Doch nun braut sich wieder ein Krieg zusammen und die mutigen Kampfmagier sind selten geworden. Aber nicht nur Maleki sieht mehr in Falco, auch der Abgesandte der Königin, Sir William, ahnt, dass hinter Falco viel mehr steckt. Meine Meinung Bei Drachen kann ich eigentlich selten widerstehen und so wurde ich schon beim Anblick des Covers äußerst neugierig auf die Geschichte. Der Beginn fiel mir noch nicht so leicht, denn wie so oft in High Fantasy Geschichten braucht es ein wenig Zeit, um die Personen und die Begebenheiten kennenzulernen. Doch schnell schaffte es der Autor mich in den Bann seiner Geschichte zu ziehen. Peter A. Flannery schreibt bild- und wortgewaltig, so dass man schnell eine Beziehung zu seinen Charakteren aufbaut. Auch sonst schreibt er so emotional, dass man hier ordentlich mit den Charakteren mitfiebern kann. Für mich war der Anfang, wie bereits erwähnt, noch ein wenig schwierig. Doch so nach und nach steigerte sich die Spannung, zumal der Autor den Leser auch mehr oder weniger gleich mitten ins Geschehen wirft und man sich hier immer mehr zurecht findet. Man erlebt, wie die drei Außenseiter, Falco, der Sohn des Verräters, Maleki, der Sohn eines Schmieds und Berwyn eines der wenigen Mädchen an der Adakdemie, sich gegen die ansonsten eher reichen Adeligen immer mehr behaupten und Respekt verdienen. Allein das macht diese Geschichte besonders. Aber auch die Idee hinter den Kampfmagiern und deren Verbundenheit zu ihrem Drachen ist besonders dargestellt. Zugegeben, ein wenig kannte ich das in dieser Art bereits aus Eragon, aber Peter A. Flannery gibt dem ganzen einen eigenen Hauch. Drachen und Kampfmagier sind ein Leben lang miteinander verbunden und stirbt der Drache, wird der Kampfmagier darunter leiden und umgekehrt. Also entsteht hier ein ganz besonderes Bündnis zwischen ihnen. Ein Erzähler in dritter Person führt den Leser durch die Geschichte und lässt diesen intensiv an der Geschichte und dem Erlebten der Charaktere teilhaben. Man fühlt sich immer wieder berührt und gefesselt vom Geschehen. Die Charaktere, auch wenn sie recht typisch für eine Fantasygeschichte sind, haben mir trotzdem sehr gut gefallen. Alle drei müssen mit Vorurteilen und Selbstzweifeln kämpfen. Sie entwickeln sich aber immer weiter und man schließ sie schnell ins Herz. Falco ist mehr als geplagt von seinen Selbstzweifeln und den immer wiederkehrenden Vorwürfen gegenüber seinem Vater, was auch ihn zu einem potentiellen Verräter abstempelt. So muss er an so manch einer Hürde wachsen und gerade seine intensive Freundschaft zu Maleki stärkt ihn immer wieder. Alles in allem sind die Charaktere wirklich sehr gut durchdacht und ausgearbeitet und auch wenn sie etwas typisch für dieses Genre sind, bringt der Autor sie dem Leser schnell näher. Mein Fazit Eine grundsolide High Fantasy Geschichte über Freundschaft und den Mut zu sich selbst zu finden. Gerade zu den Charakteren baut man schnell eine Beziehung auf und sie wachsen einem absolut ans Herz. Natürlich bleiben auch einige Fragen unbeantwortet, was die Neugierde auf den zweiten Band steigert. Hin und wieder gab es kleinere Längen, doch insgesamt mochte ich die Geschichte sehr und freue mich auf den zweiten Band.

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Kaum ein Wesen ist unter Fantasyfans so beliebt wie der Drache und auch ich muss zugeben, dass ich immer neugierig werde, wenn ich auf einem Cover die geflügelten Echsen erblicke. Dementsprechend zog Battle Mage gleich meine Aufmerksamkeit auf sich, doch kann der Inhalt mit dem tollen Cover mithalten? Klassische Fantasyelemente In Battle Mage begleiten wir den jungen Falco. Er ist der typische Fall von junger, schwächelnder Held, der im Verlauf der Handlung seine Stärke findet. Dazu gesellen sich noch ein kämpferisch begabterer bester Freund, der weise Mentor, die bereits erwähnten Drachen und ein verheerender Krieg. Alles ganz klassische Elemente des High Fantasy, doch bevor ihr jetzt gelangweilt zur nächsten Rezension klickt, lest noch einen Moment weiter, denn ich sage euch schon jetzt: Das Buch lohnt sich. Immerhin hat es ja auch einen Grund, warum diese Elemente praktisch zu Klassikern der Fanatsyliteratur wurden. Drachen gehen immer und die Bindung die der Autor zwischen Drache und Menschen beschreibt ist großartig und einen lieb gewonnenen Protagonisten über sich hinaus wachsen zu sehen ist ebenfalls ein tolles Erlebnis für den Leser und macht einfach Spaß zu lesen. Flannery ist ein geborener Erzähler Doch nur diese Fantasyzutaten allein, hätten aus Battle Mage noch kein gutes Buch gemacht. Vielmehr ist es Flannerys erzählerisches Talent, was die altbekannten Elemente, trotz fehlender Innovation zu einem richtig unterhaltsamen Buch macht. Der Autor zeigt dabei insbesondere zwei Stärken: Zum einem ein gutes Gespür dafür, den Leser schnell in den Bann zu ziehen. Dazu beigetragen hat auch, dass er im Gegensatz zu vielen anderen Autoren direkt mit einer epochalen Schlacht startet, anstatt lange darauf hinzuarbeiten. So hat man erst das erste Drittel gelesen und ist schon spannungstechnsich auf gefühlt etlichen Höhepunkten gewesen. So fühlt sich die ruhigere Phase danach auch nicht langweilig, sondern eher wie eine erholsame Pause vom Katapultstart an. Die zweite, in meinen Augen noch größere Stärke liegt daran, dass er unglaublich emotional schreiben kann und ein Händchen dafür hat, dass man mit seinen Charakteren mitfiebert. Trotz gewisser Stereotypen muss man seine Charaktere einfach ins Herz schließen und bei jeder gefährliches Situation hält man den Atem an. Ganz besonders gut gefallen hat mir, wie die Freundschaft von Falco und Malaki beschreiben wird. Das ist eine so richtige tiefe Männerfreundschaft, bei der einem das Herz aufgeht. Und um am Ende meinen eigenen Kritikpunkt der mangelnden Innovation wieder etwa zu entkräften: Das Geheimnis, dass die Drachen umgibt empfand ich als sehr spannend und auch neuartig und ich bin wirklich sehr neugierig, was denn nun dahinter steckt, sodass ich den zweiten Band kaum erwarten kann. Fazit: Battle Mage ist grundsolide High Fantasy, die Spaß macht. Man wird zwar nicht wirklich überrascht, dafür schreibt der Autor sehr emotional, sodass man mit Falco und seinen Freunden mitfiebert und die Drachen sind sowieso großartig. Eine Empfehlung für jeden Fantasyfan, der mal wieder Lust auf ein unterhaltsames, klassisches Heldenabenteuer hat.

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Das Cover gefällt mir gut, denn es hat mich gleich neugierig gemacht und es passt wirklich gut zum Buch und natürlich zum Genre. Auch vom Schreibstil war ich wirklich positiv überrascht, denn er ist flüssig, leicht zu lesen, sehr spannend und man fliegt nur so durch das Buch. Nach jedem Kapitel wollte ich unbedingt wissen, wie es wohl weiter geht und was die Charaktere als nächstes erleben werden. Die Kapitel sind hauptsächlich aus der Sicht von Falco geschrieben, wodurch man sich besonders in ihn ziemlich gut hineinversetzen und seine Handlungen nachvollziehen kann. Falco und auch seine Freunde haben mich an die Charaktere aus Eragon erinnert - und da ich Eragon liebe, fand ich sie einfach genial und habe sie sofort in mein Herz geschlossen. Man begleitet sie durch die verschiedenen Situationen und kann sehen, wie sich die Charaktere weiterentwickeln und dazulernen. Aber nicht nur die Hauptcharaktere spielen eine wichtige Rolle, sondern auch die Nebencharaktere. Insgesamt ein wirklich tolles Buch, das mir sehr gut gefallen hat und nun ungeduldig auf den nächsten Teil warte. Wer Eragon und/ oder die Dämonenakademie geliebt hat, der solle sich definitiv mal dieses Buch anschauen. Aber auch alle anderen Leute, die gerne Fantasy lesen, sind hier genau richtig. 4,5/5 Sterne

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