Leserstimmen zu
Die Wildrosentöchter

Valentina Cebeni

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In die Wildrosentöchrer entführt uns Valentina Cebeni in die Toskana auf ein edles Weingut. Zum Inhalt: Nach dem viel zu frühen Tod ihres Mannes Lorenzo führt Cassandra mit ihrer Schwiegermutter Mercedes das Weingut La Carraia. Mit ganzem Herzen pflegt und hegt sie alles, denn es ist Lorenzo's Vermächtnis. Eines Tages stößt die auf einen Liebesbriefaus dem Jahre 1944. Dieser lässt sie nicht los, doch in der Familie stößt sie auf taube Ohren. Doch trotz allem kommt sie einer unglaublichen Geschichte auf die Spur. Mir hat das Buch gut gefallen. Alleine die Beschreibung der wunderschönen Landschaft versetzt einen schon in richtig gute Stimmung. Ich habe mich oft selbst in der Toskana anwesend gefühlt. Der Schreibstil ist wie von Cebeni gewohnt und locker, leicht und flüssig. Trotz allem ist die Trauer Cassandras zum Greifen nah, sie tut einem auch etwas leid. Sie und Aurora sowie Mercedes und Enea habe ich in mein Herz geschlossen, so einen Großvater wünsche ich jedoch keinem. Mir hat die Seele wirklich geblutet, wie kann man nur so skrupellos sein. Dieses Buch muss definitiv gelesen werden, klare Leseempfehlung.

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Eine bewegende Reise in die Vergangenheit

Von: zauberblume aus Altdorf

24.03.2019

Auch mit ihrem dritten Roman "Die Wildrosentöchter" hat mich die italienische Autorin Vantina Cebeni total begeistert. Die Autorin entführt uns in die Toskana nach Montelupo und hier machen wir Station auf dem Weingut La Carraia. Gemeinsam mit ihrer Schwiegermutter führt Cassandra nach dem Tod ihres geliebten Mannes Lorenzo das toskanische Weingut. Ihre große Liebe hat ihr das Gut hinterlassen und mit ganzer Hingabe kümmert sich Cassandra um die Weinreben und Rosenstöcke auf La Carraia. Durch Zufall entdeckt sie eine alte Box, in der sich ein Liebesbrief befindet, der im Jahr 1944 geschrieben wurde. Cassandras Neugierde ist geweckt. Hat dieser Fund etwas mit ihrer Familie zu tun? Cassandra beginnt Nachforschungen anzustellen und stößt dabei auf viele offene Fragen. Doch ihr Großvater verweigert jede Auskunft. Dann kommt ein neuer Chorleiter ins Dorf. Und mit Eneas Hilfe kommt Cassandra einer tragischen Liebesgeschichte auf die Spur...... Leider war diese berührende und unter die Haut gehende Geschichte viel zu schnell zu Ende. Die Autorin hat mich auch dieses Mal mit ihrem tollen Schreibstil total begeistert. Ich bin in die Geschichte eingetaucht und habe mich auf dem Weingut in der Toskana, die ich mir bildlich vorstellen kann, einfach wohlgefühlt, obwohl eine gewisse Melancholie über dem Gut schwebt. Aber das ist ja nicht verwunderlich. Cassandra trauert noch immer um ihren geliebten Mann und auch ihre Tochter Aurora hat mit dem Verlust des Vaters zu kämpfen. Auch sind alle Charaktere so wunderbar beschrieben. Und mit Hilfe ihrer liebeswerten Schwiegermutter meistert Cassandra den Alltag. Ich sehe die Weinreben und die Rosenstücke vor mir und habe mich gefreut, als die alten Stöcke wieder zu Leben erwacht sind. Zum Leben erwacht ist auch Cassandra wieder als der ernste Enea auftaucht. Es scheint doch ein Licht am Ende des dunklen Tunnels zu geben. Cassandra Großvater hingegen ist ein schrecklicher Mensch, der eine unglaubliche Vergangenheit hinter sich hat. Hier hatte ich manchmal richtiges Gänsehautfeeling. Außerdem ist da dieser Liebesbrief, der uns ein tragisches Geheimnis offenbart. Dies hat mich wirklich sehr berührt. Ich habe mich gefreut, Cassandra, Aurora und Enea eine Weile begleiten zu dürfen. Und als im Sommer die Rosen wieder blühen, scheint auch ein neuer Lebensabschnitt zu beginnen ..... Ein absolutes Gute-Laune-Wohlfühlbuch für unterhaltsame und spannende Lesestunden. Ein ganz besonderes Lesevergnügen. Auch das Cover mit der schönen toskanischen Landschaft ist ein echter Hingucker. Gerne vergebe ich für diese Traumlektüre 5 Sterne und freue mich auf den nächsten Roman der Autorin.

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