Leserstimmen zu
Der Fuchs

Frederick Forsyth

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»Ein junger Hacker manipuliert die Waffensysteme der Supermächte, er bringt die Welt aus dem Gleichgewicht - er darf nicht in falsche Hände geraten..« 💻 Kennt ihr das? Ihr entdeckt ein tolles Cover, lest den Klappentext und denkt euch: Dieses Buch muss ich unbedingt lesen! Genauso erging es mir bei "Der Fuchs" von Frederick Forsyth. Aber lest selbst ... 💻 Puuuhh ... was für ein Buch. Nur leider nicht im positiven Sinne. Als ich vor einer Weile auf "Der Fuchs" aufmerksam geworden bin, dachte ich, dass mich eine ähnlich spannende Geschichte wie bei "Connect" von Julian Gough erwarten würde. Doch was ich stattdessen bekommen habe, war ein Buch, das mich leider so gar nicht begeistern konnte. Ich kann mich ehrlich gesagt nicht daran erinnern, wann mich eine Geschichte zuletzt so unzufrieden und gelangweilt zurückgelassen hat. Das Cover ist toll, der Klappentext interessant, der Schreibstil hingegen ist langatmig, trocken und seltsam distanziert. Die Handlung wurde lieblos heruntergeschrieben, beinahe so, als hätte der Autor eine Liste abgearbeitet. Ich konnte zu keinem Zeitpunkt eine Bindung zu irgendeinem Charakter aufbauen, was wohl auch an der Erzählperspektive lag, die ich persönlich furchtbar fand. Luke - der junge Hacker, der im Klappentext als gefährlichste Waffe der Welt beschrieben wird - spielt in der eigentlichen Story leider kaum eine Rolle. Ich hätte mir so gewünscht, dass es wenigstens ein paar Kapitel aus seiner Sicht gegeben hätte, doch der autistische Junge spielte lediglich eine Nebenrolle. Ich habe mehrmals mit dem Gedanken gespielt, das Buch abzubrechen - was mir nicht oft passiert -, aber da ich die Geschichte unbedingt mögen wollte, habe ich dem Buch immer wieder eine Chance gegeben. Ob es sich für mich gelohnt hat, bis zum Ende durchzuhalten? Leider nein. 🤷‍♀️ Die Story war meiner Meinung nach zäh wie Kaugummi, es wollte einfach keine Spannung aufkommen. Sie hat mir zudem eine saftige Leseflaute beschert. 🙈 💻 Fazit: "Der Fuchs" ist eine Geschichte, die richtig viel Potenzial gehabt hätte, deren Umsetzung mir aber leider so gar nicht gefallen hat. 2 Sterne vergebe ich für das gelungene Cover und die interessante Idee. Für mich ist dieses Buch leider mein Flop des Jahres. 2/5 ⭐️ 💻 Vielen Dank an das Bloggerportal und den C. Bertelsmann Verlag, die mir das Rezensionsexemplar freundlicherweise zur Verfügung gestellt haben.

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Ein achtzehnjähriger, autistisch veranlagter Junge aus England schafft das Ummögliche. Er bringt es fertig, in die hoch geschützten Server und Datenbanken jeder Regierung zu kommen, um sich dort umzusehen und falls nötig sehr großen Schaden anzurichten. Nur durch Zufall wird er enttarnt und vom britischem Geheimdienst aufgespürt. Durch etwas Überzeugungsarbeit wird der Junge von diesem rekrutiert, um fremde Regierungen auszuspionieren und ist somit die gefährlichste Waffe der Welt. Doch die Feinde sind ebenfalls auf ihn aufmerksam geworden, so dass ein Wettlauf mit der Zeit stattfindet. Das Buch ist sehr gut geschrieben und trifft den Nerv der Zeit. Allerdings, und das finde ich sehr schade, ist das Buch nicht das Beste von Frederick Forsyth. Die Geschichten ähneln mehr vielen kleinen Kurzgeschichten die aneinander gehängt wurden und die Entwicklung der Charaktere gehen für meinen Geschmack nicht tief genug. Positiv ist jedoch, dass die Geschichten alle top aktuell und mit vergangenen Ereignissen verknüpft wurden, so dass der Eindruck erweckt wird, dass es wirklich so passiert ist. Trotzdem bleibe ich dabei, dass das Buch mehr Potential gehabt hätte. Für den kurzen Lesespass reicht es allemal aus, jedoch werde ich es sehr wahrscheinlich nicht ein zweites Mal lesen.

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Inhalt: Luke ist autistisch und lebt, von seiner Mutter behütet, in dem kleinen, friedlichen Ort Luton. Lukes einziger Kontakt zur Außenwelt ist der Computer und da die Sprache der Computer für Luke sicheres Terrain ist, hat er sich zu einem meisterhaften Hacker entwickelt. Ein bestimmtes Ziel verfolgt der Junge nicht, wenn er in fremde Computer eindringt, meistens will er einfach nur "nachsehen, was so passiert" Luke ist schon in das russische Militärsystem eingedrungen und auch in den Computern der NSA hat er nachgesehen. Bei den Nachrichtendiensten hat der Eindringling den Namen "Fuchs" bekommen und gehört zu den meistgesuchten Hackern. Davon ahnt Luke nichts, bis eines morgens eine Spezialeinsatztruppe Lukes Haus stürmt. Der englische MI6 hat den Fuchs endlich dingfest gemacht! Doch dem Geheimdienst geht es nicht nur um das Ausschalten des Hackers, sondern sie haben für Luke einen ganz bestimmten Plan .... Fazit: Frederick Forsyth kann es immer noch! Mit über 80 Jahren schreibt er immer noch Romane die fesseln und spannende Unterhaltung bieten. Vielleicht merkt man an seinen Beschreibungen der modernen Technologien schon ein kleines bißchen, dass dieses Internet noch ein wenig "Neuland" für Forsyth ist, aber das tut der Spannung keinen Abbruch. Interessant finde ich, dass Frederick Forsyth nun schon zum zweiten Mal einen autistischen "Nerd" ins Rennen schickt. Luke, der geniale Hacker, ist absolut absichtslos. Er hat aufgrund seines Wesens gar kein Interesse an Ruhm, Ehre und Reichtum. Er hätte die Möglichkeit sich Ruhm und Reichtum in irgendeiner Weise mit seinen Fähigkeiten zu beschaffen, aber das will er gar nicht. Auch möchte er die beschafften Informationen gar nicht verwerten. Er tut einfach was er tut. Damit unterscheidet er sich zum Beispiel von Whistleblowern, die die erlangten Informationen verwerten. Allerdings sind die Whistleblower keine Instrumente für Geheimdienste .... im Gegenteil. Luke aber soll zu einem Instrument gemacht werden und durch seine Fähigkeiten die Machtgefüge der Staaten beeinflussen. Die Personen waren allesamt gut gezeichnet, ob es Luke war oder der alternde Sir Adrian, der in diesem Roman noch mal richtig zum Zuge kommt. In vielen Situationen hat Forsyth auf real existierende Politiker zurück gegriffen und einige in einem nicht besonders guten Licht erscheinen lassen. Allerdings ist hier Trump, meiner Meinung nach, etwas zu gut weggekommen und Edward Snowden etwas zu schlecht.... Aber das ist meine persönliche Meinung, und Foryth hat diesbezüglich anscheinend eine andere Sicht auf die Dinge. Frederick Forsyth hat hier einen spannenden Agentenroman geliefert, der in die heutige Zeit passt. Mich der Roman auf jeden Fall super unterhalten und ich hatte richtig Spaß beim Lesen.

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