Leserstimmen zu
Die Verlobten des Winters

Christelle Dabos

Die Spiegelreisende-Saga (1)

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Ophelia lebt auf Anima, eine von mehreren Archen auf der Welt. Dort kümmert sie sich um das Erbe ihrer Ahnen; denn Anima kann Gegenstände lesen. Wenn sie die Gegenstände berührt, dann erfährt sie die ganze Geschichte der Gegenstände. Ophelia ist zufrieden mit ihrem Leben, doch ihre Familie möchte sie gerne verheiratet sehen. So kommt es zur Verlobung mit einem Adeligen des Pols. Ophelia beugt sich ihrem Schicksal und folgt ihrem Ehemann in spe zum Pol. Doch dort ist alles ganz anders als erwartet. Warum, reden alle um sie herum von Gefahr? Und warum hat sie das Gefühl, nicht alles über ihre neue Heimat zu erfahren? In den ersten Minuten des Hörbuchs konnte mich der Schreibstil, die Erzählweise und das Wordbuilding sofort für sich einnehmen. Jeder Satz wirkt wohlüberlegt und hätte besser nicht gewählt werden können. Der Aufbau der Welt ist ebenfalls sehr interessant. Mit den verschiedenen Archen, auf denen jeweils meist eine Familie lebt, ist mir so noch nicht begegnet. Auch haben die Bewohner meist außergewöhnliche Fähigkeiten wie das Lesen von Gegenständen oder das Reisen durch Spiegel. Der Erzählstil rundet diese Welt perfekt ab, ich hatte sie förmlich vor Augen und würde dort auch gerne einmal einen Ausflug hinmachen! Auch die Geschichte bietet viel Abwechslung und immer wieder neue Wendungen, wodurch die Spannung nicht abbricht. Ich hatte eine eher royal angehauchte Geschichte mit Fantasyelementen gedacht. Bekommen habe ich Spannung, Intrigen und ausgereifte Charaktere. Unsere Hauptcharakterin Ophelia war mir durchweg sympathisch, auch wenn ich die Ausprägung ihrer Introversion und Tollpatschigkeit teilweise etwas zu viel fand. Es hat sie zeitweise dümmlich wirken lasse, was sie aber absolut nicht ist! Eine tolle Geschichte, die den Vergleich mit Harry Potter nicht scheuen muss!

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Meinung: Wenn ich mich recht erinnere, ist dies mein erstes Fantasy Buch eines französischen Autors. Und irgendwie merkt man auch in der eher unaufgeregten Art zu schreiben auch, dass es nicht dem typischen Autorenschlag entspringt. Christelle Dabos führt uns ruhig ins Buch ein und auch später gibt es nie das große Feuerwerk, doch das ist gar nicht schlimm, denn die Geschichte besticht mit ihrem Charme und ihren Charakteren. Der Weltenaufbau wirkt zu Beginn mit ihren Archen doch sehr erschlagend, aber es wird sich auf die wichtigsten Bereichen beschränkt. Der Mittelpunkt der Geschichte ist Ophelia. Ophelia ist zu Beginn ein graues Mäuschen, was zu allem ja und Amen sagt und am besten nicht gesehen werden möchte. Doch gerade sie soll zwangsverheiratet werden mit Thorn, den griesgrämigen Riesen vom gefährlichen Pol, um die Verbindung der beiden Archen zu festigen. Doch hinter der Brille und dem dicken Schal, der ein Eigenleben hat, versteckt sich mehr, denn Ophelia besitzt Kräfte. Zum einen ist sie eine Leserin, die die Geschichte von Dingen bei Berührung lesen kann. Zudem kann sie durch Spiegel reisen und so von Ort zu Ort gelangen, soweit ihr diese bekannt sind. Und meiner Meinung nach ist Ophelia und auch ein paar Charaktere später die, die die Geschichte trägt. Den Ophelia macht in der Zeit eine Entwicklung durch, die nicht unrealistisch und sehr stark ist. Denn sie gerät in eine Welt voller Intrigen und Machtspielchen und kann eigentlich keinem trauen. Und ihr Verlobter Thorn ist da keine große Hilfe. Denn wo in ihrem Klan der Animisten ein Einklang bestand und alle sich als große Familie sehen und gleichgestellt sind, da herrscht am Pol eine Hierarchie und die einzelnen Klans wollen die Macht an sich reißen. Und schnell merkt Ophelia, dass sie dabei keine kleine Rolle spielen soll. Laura Maire als Sprecherin der Hörbuch passt sehr gut zu dem unaufgeregten und schafft es auch stimmlich die Entwicklung von Opehlia rüberzubringen. Fazit: Bei diesem Buch fiel mir die Rezension in soweit schwer, weil die Geschichte und der Schreibstil sehr unaufgeregt und mal was anderes ist. Nicht schlecht, aber mir fiel auch nicht so viel ein, was ich dazu schreiben sollte. Trotzdem mochte ich die Geschichte und gerade Ophelias Entwicklung sehr, trotzdem hätte ich mir ab und an ein wenig mehr Tempo gewünscht. Ich bin gespannt auf Teil 2 der im August erschienen soll.

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Ein Buch das definitiv mit Harry Potter mithalten kann! Die Aufmachung des Hörbuchumschlags ist sehr schön und macht einen sehr neugierig auf die Story. Auf 2 CDs aufgeteilt erlebt der Hörer eine spannende, faszinierende, knapp 13h lange Geschichte, mit einem sehr sehr schönen Worldbuilding, einer tollen Erzählweise und einem Schreibstil der besser nicht sein kann. Laura Maire vertont die Geschichte sehr schön, denn sie kann die einzelnen Gemütslagen und Stimmen der Charaktere toll wiedergeben und schafft es damit, die Geschichte sehr lebendig vorzulesen. Alt plus Neu plus Magie und schon erhält man eine faszinierende Welt, in der es nie langweilig wird und immer etwas zu entdecken gibt. Was erst wie eine Prinzessinen Geschichte klingt, entpuppt sich als Intrigen reiche, spannende Story, weit ab von normal und alltäglich. Sobald man denkt es geht nicht spannender, kommt eine neue Wendung um die Ecke und schon kann man all seine Unternehmungen streichen, denn an abschalten ist hier nicht mehr zu denken! Leider habe ich auch ein paar Kritikpunkte. Ophelia mochte ich anfangs sehr gern, jedoch hat mich ihre Schüchternheit und dieses dauerhafte Flüstern und bloß nicht auffallen, dann doch sehr genervt. Zudem kommt noch ihre Tollpatschigkeit, die viel zu häufig Auftritt und dadurch sehr aufgesetzt wirkt, auch stellt sie sich meiner Meinung nach etwas dumm an, denn wenn jemand ihr etwas erklärt kommt so gut wie jedes Mal, dass sie das nicht verstanden hat (leider auch bei sehr simplen Sachen). Und trotz ihrer Schüchternheit ist sie definitiv eine mutige und starke Protagonistin, bei der wir alle gespannt sein können wohin ihre Reise sie bringen wird.

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Ein magisches Abenteuer, welches einen in eine fremde Welt mitnimmt. Diese ist unterteilt in Archen, die ich mir als kleinere Planeten vorstelle und zu denen man relativ schnell reisen kann. Jede dieser Archen hat eine (große) "Familie", die sie bewohnt. Diese Archen gestalten sich recht unterschiedlich, ebenso wie deren soziales und politisches Gefüge. Bspw. scheinen die Animisten recht fortschrittlich im Denken zu sein, wohingegen es am Pol noch nicht so gut bestellt ist, denn dort sind Frauen eher hübsches Beiwerk, die um ihre Position kämpfen müssen. Mich konnte dieser Weltenbau sehr begeistern und ich hoffe, dass man davon noch mehr kennen lernt. Zum einen, weil es mich fasziniert und zum anderen, weil ich noch nicht so ein genaues Bild habe und das oben dem entspricht, wie mein derzeitiges Bild davon ist. Also bitte mehr davon, denn das hat mir etwas gefehlt. ☆ Die Protagonistin ist Ophelia, die zu einer Hochzeit gedrängt wird. Doch dies gestaltet sich ganz anders. Beide wollen sich nicht, sie scheint nur Mittel zum Zweck zu sein und ist dann noch unglücklicher als vorher. Dennoch gibt sie sich nicht auf, weiß aber auch nicht so richtig damit umzugehen und begegnet dem allem auf ihre eigene Art: Sie ist ganz besonders, keine Powerfrau, aber auch keine Heulsuse. Sie hat ihre eigenen Stärken und Schwächen und ich konnte mich richtig gut mit ihr identifizieren. Über die Geschichte entwickelt sie sich aber richtig gut und am Ende mochte ich sie noch mehr. Zudem hat sie besondere Fähigkeiten (eine davon kann man dem Reihentitel entnehmen), wie so einige andere Figuren. ☆ Übrigens stammt dieser Roman aus Frankreich und so finden sich auch einige französische Lehnwörter bzw. ist alles von einem französischen Hauch durchwebt. ☆ Laura Maire ist eine meiner liebsten Sprecherinnen, hat jedem davon Leben eingehaucht und sie unverwechselbar gemacht. ☆ Eine wunderschöne, atmosphärische Geschichte, die mich prinzipiell die ganze Zeit begeistern konnte, aber anfangs empfand ich sie als etwas langatmig, obwohl durchaus einiges passiert ist.

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Ich habe die „Die Verlobten des Winters“ in die Hand genommen und konnte es nicht mehr wegpacken. Man taucht ein in eine ganz neue Welt mit vielen fantastischen Begegnungen. Hauptfigur Ophelia, die eher langweilige, zurückhaltende, fast naive Person, die sich auf eine Reise voller Intrigen begibt, auf Menschen trifft, die alle mehr Schein sind als Sein, auf Menschen, die sie tot sehen wollen. Wem kann man vertrauen? Wer hilft einem sich in der neuen Welt zurechtzufinden ohne einem nach dem Leben zu trachten? Jede der Figuren ist auf ihre Weise ganz besonders. Viele verborgene Fähigkeiten, die nach und nach ans Licht kommen. Vom Spiegelwandeln bishin zu der Fähigkeit einem Schmerzen zuzufügen, ohne einen berühren zu müssen... Jede Figur an sich ist einzigartig. Für mich als einziger Minuspunkt, der Verlobte. Ein Charakter, an den man sich gewöhnen muss, da er meiner Meinung nach sehr kitschig und übertrieben stilisiert wird. Alle anderen Charaktere ein voller Erfolg! Genauso angetan war ich von den kurzen Kapiteln. So musste man das Hörbuch nie mittendrin wegpacken und hat somit bei Wiederaufnahme schnell reingefunden! Laura Maire liest das Werk sehr harmonisch und hat mich sehr angetan. Besonders die Ophelia ist ihr hervorragend gelungen. Ich habe das Hörbuch zu jeder Gelegenheit zur Hand genommen und wurde sofort wieder gepackt und konnte es nicht beiseitelegen. Eine Empfehlung für jeden, der gerne in andere Welten abtaucht und der Fantasie ihren freien Lauf lässt!

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Meine Rezension fange ich gleich mit meiner Meinung zur Sprecherin an. Also die Geschichte wird erzählt aus der Sicht von Ophelia, da fand ich es sehr passend, dass auch eine Frau sie spricht und mit einer leichten jugendlichen, bzw. jungen Stimme. Da passte es, nur am Anfang kam es mir so vor, dass sie nicht ganz aus sich herauskam. Ich brauchte eine gute Stunde, bis es mir wirklich gefiel ihrer Stimme lange zu lauschen. Dann passte es, obwohl ich nicht begeistert war von ihrer Thorn-Interpretation, wobei ich es immer gleich erkannte, wenn sie ihn nachmachte, dass ist auch ein Plus. Mit der Zeit wurde sie immer geschickter und jetzt, nachdem ich sie mir fast über 13 Stunden angehört habe, freue ich mich aufs nächste Hörbuch mit ihr! Die Aufmachung des Hörbuchs kommt in einer Papierhülle zum aufklappen, meine liebste Form, und Illustrationen, die man von Cover kennt. Auch haben die beiden CDs das selbe Bild in blau mit weißen Hintergrund und Titel. Von der Geschichte rund um Ophelia bin ich schlichtweg begeistert. Richtig vernarrt! Die Welt, die Leute, die Intrigen und Geheimnisse! Ich könnte stundenlang davon schwärmen, natürlich wird hier auch mit Klischees gespielt, aber der Mix hat gepasst und mir gefiel es auf Anhieb, wie die phantastische Welt beschrieben wird. Das Hörbuch ist gekürzt, aber man merkt nichts davon (habe auch das Buch gelesen) und man kommt gut in die Handlung rein. Es gibt viele Charaktere in dem Roman, einer unterschiedlicher als der andere und die Sprecherin hat es gut hingekriegt ihnen was Individuelles zu geben, sodass ich sie zuordnen konnte. Nicht nur, dass mir die Personen unglaublich gut gefallen haben, die Welt um sie herum ist nicht minder unvorstellbar fesselnd. Es ist eine phantastische Reise, die ich in der Form noch nicht hatte und es sind auch viele Dinge, die man noch entdecken kann, daher brennt es mir in den Fingern, endlich weiter zu lesen. Leider muss ich mich noch ein paar Monate gedulden, bis der zweite Band erscheint. Die Welt ist eingeteilt in Polen und es wird so beschrieben, dass einst die Welt eins war, doch sie zerbrach und nun bestehen viele “Teile” auf denen Menschen leben. Was es genau auf sich hat mit der Entstehung, ist auf jeden Fall ein Kernthema der Reihe und wird bestimmt mit jedem Buch Stück für Stück geklärt. Auch ist es nicht so üblich zu einem anderen Pol zu ziehen, geschweige davon jemanden von dort zu Heiraten und Ophelia weiß kaum was über ihre neue Heimat. Dadurch lernen wir zusammen mit Ophelia die Himmelsburg kennen (stellt sie euch als furchtbar riesige schwebende Stadt im Bienenstock-Format vor), wo sie leben muss. Auf der Himmelsburg selbst spielt sich dann die ganze Geschichte ab, sie gerät in eine lebensgefährliche Situation nach der anderen und kommt den Geheimnisse um sie herum stückchenweise näher. Da gefiel mir das Tempo, weil wir einerseits viel von der phantastischen Welt mitbekommen haben und andererseits immer irgendwas los war, Ruhe findet man hier wenig! Das ist auch gut so, besonders bei einem Hörbuch! (Für mich zumindest.) Das Hörbuch kann auch von “jüngeren” Lesern angehört werden, manches was Ophelia passiert ist gewiss nicht schön, aber sonst hält es sich im Rahmen und es gibt viel zu entdecken auf der Himmelsburg, gutes und viel schlechtes. Seine ganze eigene Magie, hat mich sofort gepackt hat und ich konnte es kaum zur Seite legen, auch wenn ich am Anfang Schwierigkeiten mit der Sprecherin hatte. Am Ende hat sich noch alles zum guten gewendet. Eine wahrlich phantastische Reise, auf die uns Christelle Dabos mitnimmt und ich bin von jedem einzelnen Satz begeistert!

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Meine Rezension fange ich gleich mit meiner Meinung zur Sprecherin an. Also die Geschichte wird erzählt aus der Sicht von Ophelia, da fand ich es sehr passend, dass auch eine Frau sie spricht und mit einer leichten jugendlichen, bzw. jungen Stimme. Da passte es, nur am Anfang kam es mir so vor, dass sie nicht ganz aus sich herauskam. Ich brauchte eine gute Stunde, bis es mir wirklich gefiel ihrer Stimme lange zu lauschen. Dann passte es, obwohl ich nicht begeistert war von ihrer Thorn-Interpretation, wobei ich es immer gleich erkannte, wenn sie ihn nachmachte, dass ist auch ein Plus. Mit der Zeit wurde sie immer geschickter und jetzt, nachdem ich sie mir fast über 13 Stunden angehört habe, freue ich mich aufs nächste Hörbuch mit ihr! Die Aufmachung des Hörbuchs kommt in einer Papierhülle zum aufklappen, meine liebste Form, und Illustrationen, die man von Cover kennt. Auch haben die beiden CDs das selbe Bild in blau mit weißen Hintergrund und Titel. Von der Geschichte rund um Ophelia bin ich schlichtweg begeistert. Richtig vernarrt! Die Welt, die Leute, die Intrigen und Geheimnisse! Ich könnte stundenlang davon schwärmen, natürlich wird hier auch mit Klischees gespielt, aber der Mix hat gepasst und mir gefiel es auf Anhieb, wie die phantastische Welt beschrieben wird. Das Hörbuch ist gekürzt, aber man merkt nichts davon (habe auch das Buch gelesen) und man kommt gut in die Handlung rein. Es gibt viele Charaktere in dem Roman, einer unterschiedlicher als der andere und die Sprecherin hat es gut hingekriegt ihnen was Individuelles zu geben, sodass ich sie zuordnen konnte. Nicht nur, dass mir die Personen unglaublich gut gefallen haben, die Welt um sie herum ist nicht minder unvorstellbar fesselnd. Es ist eine phantastische Reise, die ich in der Form noch nicht hatte und es sind auch viele Dinge, die man noch entdecken kann, daher brennt es mir in den Fingern, endlich weiter zu lesen. Leider muss ich mich noch ein paar Monate gedulden, bis der zweite Band erscheint. Die Welt ist eingeteilt in Polen und es wird so beschrieben, dass einst die Welt eins war, doch sie zerbrach und nun bestehen viele “Teile” auf denen Menschen leben. Was es genau auf sich hat mit der Entstehung, ist auf jeden Fall ein Kernthema der Reihe und wird bestimmt mit jedem Buch Stück für Stück geklärt. Auch ist es nicht so üblich zu einem anderen Pol zu ziehen, geschweige davon jemanden von dort zu Heiraten und Ophelia weiß kaum was über ihre neue Heimat. Dadurch lernen wir zusammen mit Ophelia die Himmelsburg kennen (stellt sie euch als furchtbar riesige schwebende Stadt im Bienenstock-Format vor), wo sie leben muss. Auf der Himmelsburg selbst spielt sich dann die ganze Geschichte ab, sie gerät in eine lebensgefährliche Situation nach der anderen und kommt den Geheimnisse um sie herum stückchenweise näher. Da gefiel mir das Tempo, weil wir einerseits viel von der phantastischen Welt mitbekommen haben und andererseits immer irgendwas los war, Ruhe findet man hier wenig! Das ist auch gut so, besonders bei einem Hörbuch! (Für mich zumindest.) Das Hörbuch kann auch von “jüngeren” Lesern angehört werden, manches was Ophelia passiert ist gewiss nicht schön, aber sonst hält es sich im Rahmen und es gibt viel zu entdecken auf der Himmelsburg, gutes und viel schlechtes. Seine ganze eigene Magie, hat mich sofort gepackt hat und ich konnte es kaum zur Seite legen, auch wenn ich am Anfang Schwierigkeiten mit der Sprecherin hatte. Am Ende hat sich noch alles zum guten gewendet. Eine wahrlich phantastische Reise, auf die uns Christelle Dabos mitnimmt und ich bin von jedem einzelnen Satz begeistert!

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Fantasievoll, aber noch ausbaufähig

Von: Nijura

31.03.2019

Ophelia lebt auf der Arche Anima, wo sie die Bibliothek betreut. Sie hat eine besondere Gabe, sie kann Dinge lesen. Dazu muss sie nur ihre Handschuhe ausziehen. Sie hat bereits einige Heiratsanträge abgelehnt, aber jetzt befehlen ihr die Doryennen aus diplomatischen Gründen Thorn zu heiraten, der auf der Arche Pol lebt. Sie muss zu ihm auf den Pol kommen und lebt dort erst einmal bei seiner Tante Berenilde. Dort erfährt sie, dass Thorn zu dem Klan der Drachen gehört und nicht sonderlich beliebt ist. Ab jetzt muss sie um ihr Leben fürchten, da ihre Hochzeit verfeindeten Klans ein Dorn im Auge ist. Intrigen sind an der Tagesordnung. Die Inhaltsangabe zu dem Buch, hat mich sehr an die Bücherreihe Abarat von Clive Barker erinnert, die zu meinen Lieblingsbüchern gehört. Auch dort gab es viele eigene Welten, hier sind es die Archen. Die Spiegelreisende hat ihre eigene Geschichte, die komplett anders erzählt wird, aber nicht weniger fantasievoll. Die Autorin besticht mit neuen Ideen, z.B. einem Schal, der kuschelt und Gefühle hat, einer eiskalten Welt, die aber dank der Täuschungskunst der Miragen heimelig und warm wirkt. Ophelia ist eine bedachte und sehr ruhige Heldin, die sich viel zu viel gefallen lässt, aber trotzdem genau weiß, was sie will. Thorne ist ein unnahbarer Mann, den ich trotzdem oder gerade deswegen ziemlich interessant finde. Wer eine Liebesgeschichte erwartet wird enttäuscht werden, aber ich erwarte mir in den Folgebänden doch, dass die beiden sich zumindest zusammen den Gefahren und Aufgaben stellen werden, die noch vor ihnen liegen. Ich hoffe, dass dann noch weitere Archen eine Rolle spielen und nicht nur der Pol. Laura Maire hat eine angenehme Stimme und hat die Geschichte unterhaltsam vorgelesen. Mir wurde zu keiner Zeit langweilig und die vielen tollen neuen Ideen haben mir sehr gut gefallen. Zwar könnte der Band noch ein wenig mehr Handlung gebrauchen, vor allem könnte Ophelia etwas mehr Durchsetzungsvermögen haben, aber dennoch wurde ich gut unterhalten. Ich freue mich schon auf den nächsten Band und hoffe auf eine stärkere Ophelia.

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