Leserstimmen zu
Die Verlobten des Winters

Christelle Dabos

Die Spiegelreisende-Saga (1)

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Für Hörer mit viel Zeit

Von: Lesemama

02.04.2019

Zum Hörbuch: Ophelia lebt ein bescheidenes Leben in ihrer Arche, sie ist völlig unscheinbar, versteckt sich hinter einem Schal und einer Brille mit gefärbten Gläsern. Sie hat aber zwei Eigenschaften, sie kann mir ihren Händen die Vergangenheit von Dingen "lesen" und sie kann durch Spieglw gehen. Ihr Verlobter kommt vom fernen Pol und ist ihr so fremd, trotzdem miss sie mit ihm an den Pol reisen ... Meine Meinung: An sich ist die Geschichte ganz interessant, aber viel zu langatmig erzählt. An manchen Stellen uferte sie dermaßen aus. Hinzu kam noch das die Sprecherin des Hörbuchs eine für mich unangenehme Stimme hätte und ich ihr nicht lange zuhören konnte ohne total abzuschweifen, was das Hören noch langwieriger machte. Die Geschichte wäre in einer kürzeren, nur das Wesentliche umfassender Version sicher interessanter gewesen. Mir dauerte es einfach zu lange und als ich dann endlich am Ende ankam, hatte ich im Prinzip den Anfang schon wieder vergessen. Vielleicht hätte es als Buch besser bei mir funktioniert, so habe ich die Gewissheit, nicht für Hörbücher geschaffen zu sein. Denn die Idee gefiel mir schon, aber es zog sich für mich einfach viel zu lange hinaus.

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Fantasievoll, aber noch ausbaufähig

Von: Nijura

31.03.2019

Ophelia lebt auf der Arche Anima, wo sie die Bibliothek betreut. Sie hat eine besondere Gabe, sie kann Dinge lesen. Dazu muss sie nur ihre Handschuhe ausziehen. Sie hat bereits einige Heiratsanträge abgelehnt, aber jetzt befehlen ihr die Doryennen aus diplomatischen Gründen Thorn zu heiraten, der auf der Arche Pol lebt. Sie muss zu ihm auf den Pol kommen und lebt dort erst einmal bei seiner Tante Berenilde. Dort erfährt sie, dass Thorn zu dem Klan der Drachen gehört und nicht sonderlich beliebt ist. Ab jetzt muss sie um ihr Leben fürchten, da ihre Hochzeit verfeindeten Klans ein Dorn im Auge ist. Intrigen sind an der Tagesordnung. Die Inhaltsangabe zu dem Buch, hat mich sehr an die Bücherreihe Abarat von Clive Barker erinnert, die zu meinen Lieblingsbüchern gehört. Auch dort gab es viele eigene Welten, hier sind es die Archen. Die Spiegelreisende hat ihre eigene Geschichte, die komplett anders erzählt wird, aber nicht weniger fantasievoll. Die Autorin besticht mit neuen Ideen, z.B. einem Schal, der kuschelt und Gefühle hat, einer eiskalten Welt, die aber dank der Täuschungskunst der Miragen heimelig und warm wirkt. Ophelia ist eine bedachte und sehr ruhige Heldin, die sich viel zu viel gefallen lässt, aber trotzdem genau weiß, was sie will. Thorne ist ein unnahbarer Mann, den ich trotzdem oder gerade deswegen ziemlich interessant finde. Wer eine Liebesgeschichte erwartet wird enttäuscht werden, aber ich erwarte mir in den Folgebänden doch, dass die beiden sich zumindest zusammen den Gefahren und Aufgaben stellen werden, die noch vor ihnen liegen. Ich hoffe, dass dann noch weitere Archen eine Rolle spielen und nicht nur der Pol. Laura Maire hat eine angenehme Stimme und hat die Geschichte unterhaltsam vorgelesen. Mir wurde zu keiner Zeit langweilig und die vielen tollen neuen Ideen haben mir sehr gut gefallen. Zwar könnte der Band noch ein wenig mehr Handlung gebrauchen, vor allem könnte Ophelia etwas mehr Durchsetzungsvermögen haben, aber dennoch wurde ich gut unterhalten. Ich freue mich schon auf den nächsten Band und hoffe auf eine stärkere Ophelia.

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Eine einzigartige Welt voller Intrigen und Spannung!

Von: Sophie Philomenia

31.03.2019

Die Spiegelreisende - Ophelia - ist ein schüchternes Mädchen mit der Fähigkeit Gegenstände zu lesen (alles über ihre Vergangenheit und ihre Besitzer zu erfahren) und durch Spiegel zu gehen. Christelle Dabos' Erzählweise lässt den Hörer/Leser komplett in ihre Welt eintauchen. Ich haben selten während des Hörens einer Geschichte so aktiv mitgefiebert. Sogar meine Mimik war während des Hörens des öfteren aktiv (und das ist bei mir wirklich eine Seltenheit). Laura Maire verleiht jedem Charakter seine eigene Stimme, Stimmlage und Stimmung. Dies tut sie so gut, dass man nach einigen Stunden des Hörens die Charaktere am ihrer Stimme erkennt. Da das Hörspiel knapp 13 Stunden dauert, war ich am Ende vollkommen mit den Prinzipien und Fähigkeiten der einzelnen Personen und Stämme vertraut und einige Charaktere wurden mir sogar persönlich sympathisch. Trotz dieser Länge wurde es nie langweilig, da besonders Ophelia bis zum Ende eine gravierende Entwicklung ihres Charakters vollzogen hat und immer wieder etwas spannendes oder interessantes passierte. Ich empfehle dieses Hörspiel aufgrund seiner Länge jedem, der abends zum Einschlafen gerne noch etwas Ablenkung hat und jedem der gerne vollkommen in fremde Welten eintaucht. Außerdem bin ich wirklich gespannt auf die Fortsetzung, da das Hörspiel am Ende viele Fragen offen lässt.

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„Die Verlobten des Winters“ bildet den Auftakt zur vierteiligen Reihe „Die Spiegelreisende“ von Christelle Dabos und ist im März 2019 als gekürzte Lesung im „Hörverlag“ erschienen. Die Handlung spielt in einer fantastischen, postapokalyptischen Welt. Hauptprotagonistin ist die junge Ophelia, die mit sich und ihrem Leben sehr zufrieden ist und ihre Berufung aufgrund ihrer persönlichen Gabe gefunden hat. Sie lebt zusammen mit ihrer Familie in Anima, einer von 21 Archen, die nach der Zerstörung der früheren Welt übriggeblieben ist. Alle Gegenstände in Anima verfügen über eine Seele und als Leserin kann Ophelia durch eine einfache Berührung etwas über die Geschichte dieser Gegenstände sowie über deren Vorbesitzer erfahren. Über diese Gabe verfügen nicht viele in Anima, in der Regel geht die Gabe des Lesens mit dem Erwachsenwerden verloren. Zudem kann sie über Spiegel im Raum reisen. Bisher hat sich Ophelia erfolgreich gegen jegliche Hochzeit gewehrt, doch nun wurde von den Ältesten eine Hochzeit mit Thorn, einem jungen Mann vom Klan der Drachen von der Arche Pol, arrangiert. Sie hat ihrem Verlobten dorthin zu folgen und soll bis zur Hochzeit unter der Obhut seiner Tante Berenilde in der Himmelsburg verbleiben. Doch warum darf sie bis zur Hochzeit von niemandem gesehen werden? Welche Rolle spielen die Familiengeister? Und wem kann sie vertrauen? Und warum wurde gerade sie als Verlobte ausgesucht? Die retro-futuristische Darstellung der Himmelsburg mit pompösen Kleidern, Sänften, Baldachinen, livrierten Pagen, exzessiven gesellschaftlichen Festen im direkten Einklang mit technischen Innovationen wie Automobilen, Zeppelinen und Dampfkesseln erinnert deutlich an das Genre „Steam Punk“ und hat mich sehr begeistert. Auch die Verwendung wunderbar veralteter Wörter, die im heutigen Sprachgebrauch nicht mehr oder sehr selten verwendet werden, trägt zum Gesamtbild bei. Das Hörbuch wird von Laura Maire gelesen, deren Stimme mir persönlich zu Beginn des Buches zu eintönig und langweilig erschien. Allerdings veränderte sich dieser Eindruck mit zunehmender Hördauer und ich komme abschließend zu der Erkenntnis, dass die Stimme von Laura Maire wunderbar Ophelias Charakter wiederspiegelt. Ich konnte regelrecht in die Geschichte eintauchen: Mitgerissen durch Ophelias Geschichte und ihre persönliche Entwicklung aufgrund der Geschehnisse in der Himmelsburg sowie der sprachlichen Umsetzung hat mich dieses Hörbuch persönlich begeistert. Es ist sehr kurzweilig und spannend erzählt. Die Altersangabe „ab 12 Jahren“ ist gerechtfertigt, da einige Szenen recht brutal dargestellt sind. Besonders auffällig ist auch das fantasievoll gestaltete Cover des Hörbuchs, auf dem eine Darstellung der Himmelsburg zu sehen ist. Ich freue mich schon auf die Fortsetzung dieser Reihe. Band 2 soll im Juli diesen Jahres erscheinen.

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Ophelia ist mit ihrem Leben so glücklich, wie es ist. Sie führt ein Museum für das sie ein ganz spezielles Händchen hat. Sie kann nämlich mit ihren Händen die Vergangenheit von Gegenständen lesen. Doch schneller als ihr lieb ist, endet ihr beschauliches Leben. Sie wird an einen Fremden verheiratet. Zumindest soll sie ihn noch heiraten. Ihr bleibt auch nicht viel Zeit, schon bald ist der Aufbruch ins fremde Land. Zur Arche Pol, wo es immer kalt ist und fast nie hell wird. Ophelia ist unglücklich. Doch sie reist ohne Worte mit ihrem neuen Gefährten und ihrer Patentante Roseline Richtung Pol. Kaum in der neuen Welt angekommen verschwindet Thorn, ihr Verlobter und sie steht unter der Knute von Throns Tante Berenilde. Ophelia ist ihr und den Intrigen am falschen Hofe hoffnungslos ausgeliefert. „Die Verlobten des Winters - HB“ ist der erste Band der Serie der Spiegelreisenden aus der Feder der Autorin Christelle Dabos. Gelesen wurde das Buch von der Sprecherin Laura Maire. Ihre Stimme hörte sich fantastisch an. Sie konnte das Geschriebene sehr gut nahe bringen. Und das war es dann auch schon am positiven, an dem Hörbuch. Die Autorin wollte eine interessante neue Welt erschaffen. Es ist ihr gehörig misslungen. Hätte sie einfach eine neue Fantasy Welt erschaffen, wäre das auch in Ordnung gewesen und ich hätte nicht weiter darüber berichtet. Hier wirft die Autorin allerdings ein, dass es einmal die Erde war. Es gibt zum Beispiel noch Uralt-Telefone und Autos, allerdings gibt es keinen Strom. Was mich im Zusammenhang schon störte. Sie ging auf ihre Welt auch überhaupt nicht ein. Es wurde nicht einmal angerissen, warum die Erde in 21 schwebende Archen ( Teile ) auseinander gebrochen war. Oder warum auf einmal Magie in den Menschen war. Es ist toll, wenn sich Autoren neue Welten erschaffen, allerdings absolut übel, wenn sie über ihre eigenen Welten nicht die geringste Ahnung haben. Somit sieht es für mich aus, als wäre einfach was auf’s Blatt getippt worden, ohne zu überlegen was es eigentlich mal werden sollte. Meiner Meinung nach sehr schlecht. Die Figuren sind übelster Sorte. Thorn ist der mega Macho und Herrscher über Ophelia. Sie hat gefälligst zu machen und zu denken, was er will. Gruselig. Berenilde eine intrigante, selbstverliebte Herrscherin über Throns Verlobte. Sie behandelt Ophelia und Roseline wie ihre Sklaven. Ophelia, da darf ich gar nicht anfangen. Ich frage mich, wie eine Autorin, noch eine weibliche Autorin, so eine Hauptfigur erschaffen kann. Ophelia passte vielleicht nach Anno 1700, war aber bei weitem keine Figur, die Rückgrat oder auch nur ein Funke Intelligenz oder Selbstachtung besessen hätte. Dazu kommt, dass sie nur dumm erscheint, weil sie ständig etwas kaputt macht. Ich hab in meinen gesamten Lesejahren nicht eine Protagonistin gehabt, die so selbstzerstörerisch hörig war und zwar jedem, der im Buch aufgetreten ist. Was geht in einer Autorin vor, die Frauen, vor allem junge Frauen, in solch einem Licht zeichnen? Ich möchte nicht zu viel verraten, aber Ophelia wurde fast als Sklavin gehalten, wurde geschlagen, misshandelt in allen Variationen, außer Vergewaltigung. Und sie fand es teilweise auch noch gerecht und schämte sich dafür, dass sie nicht besser war. Unglaublich. Ich habe das Buch nur fertig gehört weil ich dachte, das muss doch irgendwie noch besser werden. Nein, wurde es nicht. Das einzige Mal, dass sich Ophelia wehrte war, als sie eine Karaffe Wasser ausschüttete. Da dachte ich kurz, wenigstens haut sie demjenigen auch noch die Karaffe auf den Schädel, nein, es war dann nur das Wasser, das sie ausschüttete. Respekt … Dazu die ganze Story im Hintergrund. Heiraten unter Verwandtschaft und ab und zu mal jemand aus einer anderen Arche um neues Blut unter das alte zu mischen. Das klappte schon im Mittelalter bei den Adligen nicht. Ein „Familiengeist“ der sich Horden von Mätressen hält, Frauen schwängert und schon seine Blicke auf junge Mädchen/Kinder wirft. Meine Frage hier, ein Geist? Echt jetzt? Eine Ophelia die Tagein Tagaus ihre alten Handschuhe trägt, nie wäscht und ständig an den Nähten knabbert. Igitt!! Und noch schlimmer, alles am Pol ist nur Trug und Lug. Die Welt ist nur schön, weil es Illusionisten gibt, die den schönen Schein wahren. Ich sage nur, ich sehe goldene Tapeten, anstatt den Schimmel an der Wand. Ihhhhh!!! Ich für mich finde, das Hörbuch ging überhaupt nicht. Und ich bin mir sicher, ich werde keinen zweiten Teil hören oder lesen. Mag sein, dass die restlichen Bände besser sind oder einiges Aufklären werden. Ich persönlich kann darauf getrost verzichten

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Die Autorin wollte eine interessante neue Welt erschaffen. Es ist ihr gehörig misslungen. Hätte sie einfach eine neue Fantasy Welt erschaffen, wäre das auch in Ordnung gewesen und ich hätte nicht weiter darüber berichtet. Hier wirft die Autorin allerdings ein, dass es einmal die Erde war. Es gibt zum Beispiel noch Uralt-Telefone und Autos, allerdings gibt es keinen Strom. Was mich im Zusammenhang schon störte. Sie ging auf ihre Welt auch überhaupt nicht ein. Es wurde nicht einmal angerissen, warum die Erde in 21 schwebende Archen ( Teile ) auseinander gebrochen war. Oder warum auf einmal Magie in den Menschen war. Es ist toll, wenn sich Autoren neue Welten erschaffen, allerdings absolut übel, wenn sie über ihre eigenen Welten nicht die geringste Ahnung haben. Somit sieht es für mich aus, als wäre einfach was auf’s Blatt getippt worden, ohne zu überlegen was es eigentlich mal werden sollte. Meiner Meinung nach sehr schlecht. Die Figuren sind übelster Sorte. Thorn ist der mega Macho und Herrscher über Ophelia. Sie hat gefälligst zu machen und zu denken, was er will. Gruselig. Berenilde eine intrigante, selbstverliebte Herrscherin über Throns Verlobte. Sie behandelt Ophelia und Roseline wie ihre Sklaven. Ophelia, da darf ich gar nicht anfangen. Ich frage mich, wie eine Autorin, noch eine weibliche Autorin, so eine Hauptfigur erschaffen kann. Ophelia passte vielleicht nach Anno 1700, war aber bei weitem keine Figur, die Rückgrat oder auch nur ein Funke Intelligenz oder Selbstachtung besessen hätte. Dazu kommt, dass sie nur dumm erscheint, weil sie ständig etwas kaputt macht. Ich hab in meinen gesamten Lesejahren nicht eine Protagonistin gehabt, die so selbstzerstörerisch hörig war und zwar jedem, der im Buch aufgetreten ist. Was geht in einer Autorin vor, die Frauen, vor allem junge Frauen, in solch einem Licht zeichnen? Ich möchte nicht zu viel verraten, aber Ophelia wurde fast als Sklavin gehalten, wurde geschlagen, misshandelt in allen Variationen, außer Vergewaltigung. Und sie fand es teilweise auch noch gerecht und schämte sich dafür, dass sie nicht besser war. Unglaublich. Ich habe das Buch nur fertig gehört weil ich dachte, das muss doch irgendwie noch besser werden. Nein, wurde es nicht. Das einzige Mal, dass sich Ophelia wehrte war, als sie eine Karaffe Wasser ausschüttete. Da dachte ich kurz, wenigstens haut sie demjenigen auch noch die Karaffe auf den Schädel, nein, es war dann nur das Wasser, das sie ausschüttete. Respekt … Dazu die ganze Story im Hintergrund. Heiraten unter Verwandtschaft und ab und zu mal jemand aus einer anderen Arche um neues Blut unter das alte zu mischen. Das klappte schon im Mittelalter bei den Adligen nicht. Ein „Familiengeist“ der sich Horden von Mätressen hält, Frauen schwängert und schon seine Blicke auf junge Mädchen/Kinder wirft. Meine Frage hier, ein Geist? Echt jetzt? Eine Ophelia die Tagein Tagaus ihre alten Handschuhe trägt, nie wäscht und ständig an den Nähten knabbert. Igitt!! Und noch schlimmer, alles am Pol ist nur Trug und Lug. Die Welt ist nur schön, weil es Illusionisten gibt, die den schönen Schein wahren. Ich sage nur, ich sehe goldene Tapeten, anstatt den Schimmel an der Wand. Ihhhhh!!! Ich für mich finde, das Hörbuch ging überhaupt nicht. Und ich bin mir sicher, ich werde keinen zweiten Teil hören oder lesen. Mag sein, dass die restlichen Bände besser sind oder einiges Aufklären werden. Ich persönlich kann darauf getrost verzichten.

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In dem fesselnden Hörbuch „Die Verlobten des Winters: Band 1 der Spiegelreisenden-Saga“ von Christelle Dabos geht es um die ein wenig tollpatschige und zurückhaltende, aber mit magischen Eigenschaften ausgestattete, junge Frau Ophelia. Ophelia lebt ein recht ruhiges Leben auf der Arche Anima. Anima ist eine von 21 Archen, in die die Erde vor langer Zeit zerbrach. Sie arbeitet dort als Leiterin eines kleinen Museums. Mit dieser Tätigkeit ist sie sehr glücklich und zufrieden, denn in ihrem Museum kann sie ausgiebigst ihrer Leidenschaft dem Lesen nachgehen. Lesen bedeutet in Ophelias Welt, die Geschichte von Gegenständen zu erspüren und mit ihm verbundene Emotionen wahrzunehmen. Aber das ist nicht Ophelias einziges Talent, denn sie kann auch durch Spiegel reisen. So entkommt sie das ein oder andere Mal einer ihr unangenehmen Situation. Insbesondere das Heiraten ist für sie ein leidiges Thema. Bisher hat sie immer einen Weg gefunden, um einer potenziellen Hochzeit zu entfliehen. Doch dieses Mal wird sie sich nicht entziehen können. Das Oberhaupt der Arche Anima selbst, der Familiengeist Artemis, hat beschlossen Ophelia mit einem Mann namens Thorn von der Arche Pol zu verheiraten. Wie Ophelia später herausbekommen wird, ist die arrangierte Hochzeit mit Thorn politischer Natur. Ophelia hat keine Wahl und muss sich ihrem Schicksal ergeben. Sie zieht bereits vor ihrer Hochzeit auf die Arche Pol, um die dortigen Gepflogenheiten kennenzulernen. Auf ihrer Reise dorthin wird sie neben ihrer Patentante und Anstandsdame Roseline, auch von ihrem Verlobten Thorn begleitet. Thorn entpuppt sich als äußerst zurückgezogen und wortkarg, was Ophelia per se nicht stört. Doch irgendetwas anderes an ihm behagt ihr ganz und gar nicht. Auf der Arche Pol angekommen, werden Roseline und Ophelia bei Thorns Tante Berenilde in der Himmelsburg untergebracht. Ophelia stellt schnell fest, dass hier wirklich merkwürdige Dinge vor sich gehen und ihr scheinbar etwas verheimlicht wird. Sie hat zu diesem Zeitpunkt ja keine Ahnung, in welchem Intrigengeflecht sie schon drin steckt ... Die spannende Fantasy-Saga „Die Spiegelreisende“ der französischen Bestseller-Autorin Christelle Dabos hat auch im deutschsprachigem Raum das Potenzial ganz weit oben in den Bestseller-Listen mitzumischen. Das Hörbuch, gelesen von Laura Maire, bekräftigt diesen Eindruck. Laura Maire haucht durch ihre vielfältige und kreative Stimmnutzung den einzelnen Charakteren Leben ein und lässt sie dem Hörer wunderbar bildlich erscheinen. Sie macht dieses Hörbuch zu einem spannenden, fesselnden, aufwühlenden und mitreißenden Erlebnis, so dass man ein wenig seinem eigenen Alltag entfliehen kann, und voll und ganz in Ophelias Welt eintaucht. Dieses Hörbuch ist wärmstens zu empfehlen für alle, die auch ab und an gerne in anderen wundersamen Welten herumstöbern und sich von einer eindrucksvollen Handlung mitziehen lassen wollen. Ich jedenfalls bin schon sehr gespannt auf den zweiten Teil dieser wirklich gelungenen Fantasy-Saga!

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Gelungener Auftakt

Von: Alexandra

25.03.2019

Laura Maire haucht dieser Geschichte auf eine wunderbare Weise Leben ein. Während man die Protagonistin Ophelia näher kennenlernt, taucht man immer tiefer in die Welt der Archen ein. Zusammen mit ihrer etwas schrulligen, aber liebenswerten Tante muss Ophelia sich in ihrem neuen Leben behaupten. Dabei scheint auch hinter Thorne, ihrem Verlobten, mehr zu stecken, als dieser große, unnahbare Mann nach außen hin bereit ist zu zeigen. Das Buch ist absolut zu empfehlen. Ich werde auf jeden Fall auch die anderen Teile dieser Reihe lesen.

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