Leserstimmen zu
Die Verschwundenen vom Mondscheinpalast

Christelle Dabos

Die Spiegelreisende-Saga (2)

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Wunderbar vertont werden die Charaktere am Pol von Laura Maire zum Leben erweckt, jede Person bekommt ihre eigene Stimme (und davon gibt es nicht zu wenig). Ophelia steuert immer schneller auf ihre Hochzeit zu und wird als Vize-Erzählerin endlich am Hof mit eingebunden. Doch dabei bleibt ihr wenig Zeit mehr, sich aufs - LESEN - zu konzentrieren. Und genau so wird "Lesen" immer betont. Mit Sprechpause davor und stark betont, was mir auf Dauer ziemlich auf die Nerven ging. Als dann jedoch einige Personen spurlos verschwinden zeigt sich, wie nützlich Ophelias Fähigkeiten sind. Außerdem ist die Geschichte wie gewohnt recht lang, was zum Problem wird, wenn man nur ein paar Kapitel pro Tag hören kann und manchmal gar keine, denn dann ist es schwierig, wieder ins Geschehen einzusteigen, vor allem weil so viele Dinge passieren. Bei diesem Band fand ich es von Vorteil, dass man den Großteil der Charaktere schon kennt, denn davon gibt es wirklich einen riesigen Haufen, den man auch erstmal zuordnen können muss. Und wer hätte das gedacht - Thorn scheint aufzutauen und zeigt tatsächlich etwas von seiner Persönlichkeit, die nicht nur ein kalter Eisklotz ist. Ich bin schon daran gewöhnt, dass die Geschichte sehr gemächlich beginnt und finde es mittlerweile gar nicht mehr übel. Mein Freund, der mitgehört hat, hat gesagt es handelt sich um "sanfte Berieselung" und da kann ich nur zustimmen. Erst gegen Ende wird es spannend, vorher ist einfach nur ein bisschen schöne (auch wenn das Grundgefühl eher dunkel und bedrückend ist) Unterhaltung. Der Schreibstil in Kombination mit der Erzählgeschwindigkeit machen es sehr einfach, sich die Orte und Geschehnisse bildlich vorzustellen, was mir bei Hörbüchern wichtig ist. Man kann der Fantasie einfach frei Lauf lassen und auch wenn die Welt nur sehr begrenzt ist, ist das Worldbuilding toll. Das Ende war dann ziemlich überraschend und fesselnd und erzielt damit genau den gewünschten Effekt: man möchte den nächsten Band nicht verpassen.

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Nach Beenden des ersten Bandes der Spiegelreisenden war ich mir ehrlich gesagt unsicher, ob ich die Reise von Ophelia weiter verfolgen möchte oder nicht, da der Reihenauftakt mich leider nicht wirklich überzeugen konnte. Dennoch war ich auf eine Weise neugierig, wollte wissen, wie es wohl weiter geht und habe mich dann dazu entschlossen einfach auf das Hörbuch umzusteigen.  Anfänglich hatte ich meine Probleme mit der Sprecherin, da sie sehr langsam und ruhig gesprochen hat, aber bei längerem Hinhören passte genau diese Art immer mehr zu der Geschichte und ich gewöhnte mich gut daran, fand diese Art des Lesens zum Ende hin sogar angenehm und habe ihr gern gelauscht - manchmal muss man der anfänglichen Skepsis doch den Kampf ansagen. Laura Maire hat die einzelnen Charaktere gut interpretiert und so stach jeder einzelne durch seine eigene Stimmenfarbe hervor, auch wenn mir die für Ophelia selbst nach wie vor die Liebste unter allen war. Wo wir schon zu dem Punkt kommen, der mich generell an dieser Reihe stört --> die vielen vielen Charaktere! Ich habe normalerweise keine Probleme damit, wenn Geschichten durch viele Charaktere erzählt wird, doch hier sind es mir leider einige zu viel, sodass ich selbst jetzt, nachdem ich auch den zweiten Band beendet habe, noch immer nicht so ganz weiß, wer eigentlich wer ist und mit wem wie in Verbindung steht. Es ist für mich ein einziges großes Wirrwar und ich glaube nicht, dass sich das für mich irgendwann entknoten wird.  Aber von dem Geschehen her gefiel mir dieser zweite Band schon einiges besser als sein Vorgänger. Ich habe zwar eine ganze Weile gebraucht, bis ich mich mit der Geschichte anfreunden konnte, da auch hier alles wieder deutlich langsamer geschieht, als ich es aus anderen Büchern kenne, aber ab ca. der Hälfte nahm die Geschichte etwas an Fahrt auf und man bekam zwischenzeitlich sogar das Gefühl, dass die Ereignisse sich überschlagen. Nach wie vor hatte ich hier aber meine Probleme dem zu folgen, da ich eben die Charaktere nicht so recht auseinander halten konnte. Schade finde ich an dieser Reihe nach wie vor, dass es keine wirklichen Beziehungen gibt und alles eigentlich eher durch Machtgier, Intrigen und Lügen angetrieben wird. Ich würde mir wünschen, dass auch mal einige positivere Dinge passieren, denn so wirkt es alles etwas ehr bedrückend und gibt uns als Lesern/Hörern nicht wirklich viel Hoffnungen darauf, dass die Geschichten ein gutes Ende nehmen könnten.  Zum aktuellen Zeitpunkt kann ich auch nicht wirklich sagen, ob ich die Reihe weiter verfolgen werde oder nicht. Mir hat dieser zweite Teil zwar besser gefallen, aber ich würde noch immer nicht behaupten, dass das Geschehen mich neugierig auf den weiteren Verlauf gemacht hat. Dass die Reihe viel positives Feedback bekommt ist mir durchaus bewusst und es wird viele Leser und Hörer geben, die genau diese Art Geschichten mögen - ich gehöre nur leider nicht dazu. Geschichten können gern hinterhältig, intrigant und grauenvoll sein, aber ein Hauch "Liebe" und "Freundschaft" gehört für mich einfach dazu und das kommt mir in "Die Spiegelreisende" leider zu kurz.  Um es auf den Punkt zu bringen: Eine bessere Fortsetzung als erwartet, aber dennoch nicht das, was ich gehofft habe zu bekommen.

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Teil 2 war genauso schön wie Teil 1 und ich fand es, toll wie meine Fragen beantwortet wurden. Normalerweise bin ich sehr vorsichtig bei Fortsetzungen, aber Spiegelreisende 2 war ein sehr spannender zweiter Teil, der mich dranbleiben ließ. Die Verschwundenen vom Mondscheinpalast bekommt 5 ⭐

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Das Hörbuch wurde von Laura Maire eingelesen die ihren Job so so toll gemacht hat! Sie gibt der Geschichte nochmal eine .... mir fehlt das richtige Wort... zusätzliche !?sympatische?! Note. Cover und Illustrationen: Das Cover ist wieder einmal sehr gelungen! Zusammen mit den Illustrationen am Anfang regt es die Fantasy noch mehr an. Schreibstil: Die Autorin blieb ihrem Schreibstil zum Glück treu. Das Kopfkino läuft unablässig und lässt daher die Seiten nur so dahin fliegen. Handlung: Die Geschichte wurde auf keiner Seite bzw. zu keiner Minute langweilig! Charaktere: Selten eine Geschichte mit so vielen Charakteren gelesen, die wiederum alle so unterschiedlich und individuell sind. Mein absoluter Liebling ist Reineke. Ich freue mich jedes Mal wenn er wieder auftaucht. Ich mag seine ganze Art und wie er mit Ophelia umgeht. Ich finde ihn einfach liebenswürdig. Auch Thorn wurde mir in diesem Band mit jeder Seite sympathischer. Und natürlich Ophelia. Man fiebert ununterbrochen mit ihr und hofft das sie mutig reagiert! Fazit: Auch nach Band 2 der gleiche Gedanke: Bitte bitte lass einen richtig richtig tollen Regisseur auf dieses Buch aufmerksam werden und nehmt dann bitte eine ordentliche Summe Geld in die Hand Ich verspreche hiermit offiziell das ich auch ganz oft ins Kino gehen werde!!! 5/5

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Dies ist nun der zweite Teil der Spiegelreisenden-Reihe. Da die Teile aufeinander aufbauen, empfiehlt es sich sehr, sie der Reihe nach zu lesen oder hören. Meine Rezension bezieht sich auf das Hörbuch. Zwischen Ophelia und ihrem Verlobten herrscht immer noch Eisesstimmung. Sie gehen sich aus dem Weg und versuchen die Zeit bis zur Hochzeit, ohne in Schwierigkeiten zu geraten zu überbrücken. Das gelingt Ophelia natürlich nicht. Wie Thorn schon festgestellt hat, besitzt Ophelia ein Talent Schwierigkeiten anzuziehen. Und immer die Angst in Ungnade Faruks zu fallen, der unberechenbar bleibt. Nun muss sie auch noch vermisste Persönlichkeiten, die kurz zuvor aus der Himmelsburg verschwunden sind, wiederfinden inklusive Zeitlimit. Es wird also nicht langweilig. Dazu kommt auch noch die ganze Familie von Ophelia, die die ganzen Intrigen kaum nachvollziehen können. Wie auch schon im ersten Roman, brauchte auch dieser Roman sehr lange, um in Fahrt zu kommen. Ich fand erst in der Mitte als es mit den Ermittlungen erst wirklich los ging, nahm er Fahrt auf. Aber dann konnte ich kaum noch aufhören. Ophelia, im ersten Roman noch sehr naiv, reift immer mehr, auch gegenüber ihrer Familie. Ihre Familie bietet einen kontrastreichen Gegensatz zu dem Leben am Pol, wo eigentlich immer Angst haben muss, von der eigenen Familie hinterrücks ermordet zu werden. Erst war ich ein wenig enttäuscht, dass die Beziehung zwischen Ophelia und Thorn zu wenig Raum einnahm. Aber ich denke die Autorin wollte die Spannung bis zum Schluss halten. Das Ende des Romans ist sehr überraschend. Ich bin jetzt noch etwas mehr verwirrt und bin sehr gespannt wie es weitergeht mit Ophelia, Thorn, aber auch den Familiengeistern, welches Geheimnis umgibt sie. Insgesamt bin ich wieder begeistert von der Handlung, der Charaktere und Schreibstil. Ich bin richtig in die Geschichte abgetaucht und nur sehr ungern wieder aufgetaucht. Eine einfach gelungene Fantasyreihe, die sehr gut unterhält und auch zum nachdenken anregt. Ich freue mich schon auf den Folgeband. Die Hörbuchsprecherin macht wieder einen sehr guten Job, sie spricht die einzelnen Charaktere sehr unterschiedlich ohne, dass sich ihre Stimme zu künstlich anhört.

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Inhalt Ophelia wird von Faruk zur Vize-Erzählerin erklärt. Sie hofft sich nun in einer besseren Position am Hofe und stürzt dadurch doch nur noch tiefer in die Intrigen und geheimen Machenschaften am Hofe des Pols. Story In diesem Band erfährt man noch immer nicht viel mehr von der Welt in der sich die Archen befinden. Aber es gibt Andeutungen und kleine Details, das macht die ganze Geschichte der Vergangenheit nur noch spannender und geheimnisvoller! Und man taucht noch viel tiefer in den Mondscheinpalast ein. Es entwickelt sich diesmal ein regelrechter Krimi. Es gibt Drohungen, verschwundene Personen, es gilt zu ermitteln und Beweise zu finden - einfach spannend und fesselnd! Und es gibt wieder so viele tolle Details, überraschende Wendungen, tolle Charaktere und ein faszinierendes Setting! Sprache Wieder wird die Geschichte eher still und poetisch erzählt - auch wenn es diesmal sehr viel mehr Spannung und brenzlige Situationen gibt. Sprecher Mit Laura Maire hat man hier wirklich die perfekte Sprecherin für diese Geschichte gefunden. Sie vermittelt so großartig die Stimmung des Buches und macht die Figuren richtig lebendig. Charaktere Ophelia legt in diesem Band Ermittlungstalent an den Tag und entwickelt sich so großartig! Sie wird vom unscheinbaren Mauerblümchen erst zur Vize-Erzählerin des Hofes, dann zur Leserin, wird so viel selbstbewusster und beweist besonderes Talent im Umgang mit Faruk und den Adligen am Hofe. Ganz besonders mag ich diese unschuldige und langsam entstehende Beziehung zwischen Thorn und Ophelia. Da gibt es keine übereilten Annäherungsversuche, unglaubwürdige Liebesgeständnisse oder plötzliche Zuneigung. Sondern einfach ein zartes Pflänzchen der Zuneigung, das langsam beginnt Wurzeln zu schlagen. Sie lernen sich kennen, lernen immer besser hinter die Fassade des anderen zu schauen und schenken sich immer mehr Vertrauen. Fazit Dieser Teil kommt mit viel mehr Spannung daher! Ich bin gespannt was Band 3 bringt und kann mich den begeisterten Stimmen für diese Reihe nur anschließen!

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Auch der zweite Band der Spiegelreisenden ist mir bereits zu großen Teilen bekannt, selbst wenn ich gestehen muss, dass ich das Buch aufgrund seiner enormen Seitenanzahl seinerzeit nicht komplett zu Ende gelesen, sondern erst einmal eine Pause eingelegt hatte. De Reiz, weiterzulesen, wurde dann von einer Leseflaute erstickt, sodass ich mich jetzt auf das Hörbuch umso mehr gefreut habe, was mit seinen 15 Stunden zwar auch kein Pappenstiel, jedoch in der momentanen Zeit für mich wesentlich leichter zu händeln ist als ein Buch mit 600+ Seiten. Tatsächlich hatte ich das Buch nicht annähernd so spannend und nervenaufreibend in Erinnerung, wie es mir dieses Mal als Hörbuch erschien. Ich habe mich kaum getraut, Pausen einzulegen, weil ich jedes Mal ausgerechnet dann an einer enorm spannenden Stelle angelangt war und unbedingt wissen wollte, was in diesem Moment passiert. Was den Einstieg für mich sehr erleichtert hat, war die kleine Zusammenfassung zu Beginn des Buches, in der kurz und dennoch ausführlich genug beschrieben wird, was in Band 1 geschehen ist. Zwar war das Hören vom ersten Band noch nicht ewig her, aber wenn man zwischendurch noch andere Bücher liest oder hört, gerät vielleicht das ein oder andere Detail schnell in Vergessenheit. Auch für dieses Hörbuch muss ich noch einmal die Sprecherin loben, obgleich sie die selbe ist wie in Band eins und ich das dort bereits ausführlich getan habe. Sie passt einfach so perfekt zu Ophelia und schafft es dennoch, auch die anderen Figuren mit verschiedenen Stimmen und Akzenten nahezu unverwechselbar darzustellen, dass es einfach ein Genuss ist, ihr zuzuhören. In diesem Buch geht es für mein Empfinden deutlich rasanter und vor allem intriganter zu als im ersten Teil. Die Schwangerschaft von Thorns Tante, das Verschwinden der Bewohner aus dem Mondscheinpalast und die zunehmende Aufmerksamkeit, die Ophelia von Faruk bekommt, all das bringt für das Mädchen eine Suppe aus Zweifeln, Unsicherheiten und Gefahr mit sich. Man glaubt zu wissen, wer es gut und wer es schlecht mit ihr meint, und wird dann am Ende doch eines komplett anderen belehrt. Ophelia macht im Laufe des Buches eine große Wandlung durch, sie wird noch selbstbewusster, steckt nicht immer nur zurück, sondern traut sich auch mal, Widerworte zu geben, sie steht endlich für sich selbst ein, wie ich es mir auch im ersten Teil schon gewünscht hatte. Doch nicht nur unsere Protagonistin, sondern auch Thorn entwickelt sich. Seine Vorhaben sind zwar anfangs nach wie vor undurchsichtig, aber man beginnt eine deutlichere Verbindung zwischen seiner Verlobten und ihm zu erkennen. So verschroben und eigenartig dieses Arrangement auch wirken mag, ich liebe die beiden zusammen einfach. Sie haben keine richtige Liebesbeziehung, wie man es erwarten würde, aber langsam lernen sie merklich, sich aufeinander zu verlassen und fassen Zuneigung zueinander. Der Spannungsbogen baut sich in diesem Buch wie im vorigen zunächst recht langsam auf, aber bleibt dafür eine lange Zeit konstant, bevor kurz vor dem Ende der große Höhepunkt wartet. Ich muss gestehen, dass mich das Ende dieses Buches emotional ziemlich in die Mangel genommen hat, ich war zugleich begeistert, geschockt, traurig und neben all dem extrem aufgeregt, wie es denn nun weitergehen wird für Ophelia und Thorn. Ein spannendes Finale wie dieses hatte ich weiß Gott nicht erwartet und umso mehr freue ich mich schon auf den Folgeband. Mein Fazit: Noch mal eine Klasse besser als Band 1! Ich habe mich zunehmend in die Figuren verliebt, Thorn konnte mein Herz erweichen und Ophelia mauserte sich zu einem starken jungen Fräulein. Die Spannung und das Mysteriöse, die Magie und das Unberechenbare sind die ganze Zeit greifbar und ich fand besonders das letzte Drittel extrem spannend. Band 3 kann kommen!

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Auch im zweiten Band geht es natürlich wieder um Ophilia und um ihre bevorstehende Hochzeit mit Thorn. Doch es passieren merkwürdige Entführungen und somit kann die geplante Vermählung nicht stattfinden. Auch in diesem Teil möchte ich Ophilia und ihre freundliche Persönlichkeit. Sie wächst langsam immer mehr über sich hinaus. Und auch die Beziehung zu Thorn fand ich diesmal etwas besser, man hat gemerkt das sie sich doch langsam näher kommen. Obwohl Thorn immer noch kalt rüberkommt, fand ich ihn in diesem Teil doch etwas ansprechender. Das Geständnis das er Ophilia gibt, hat mich doch überzeugt. Die Welt der Himmelsburg ist sehr faszinierend mit ihren Mythen und ihrer einzigartigen Magie.

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