Leserstimmen zu
Nur wer loslässt, hat das Herz frei

Amy E. Reichert

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Wohlfühlroman

Von: Nadine Dietz

22.01.2020

Diesen Roman hatte ich schon länger auf meiner Wunschliste und ich freute mich sehr aufs Lesen. Lobend möchte ich zuerst das farbenfrohe Cover erwähnen, das ein Hingucker darstellt. Einmal angefangen, fiel es mir schwer, das Buch aus der Hand zu legen. Die Charaktere waren liebevoll und authentisch dargestellt und ich fieberte wahrlich mit ihnen mit. Die Schreibweise war locker, flüssig und bildhaft. Die Kapitel haben eine angenehme Länge. Die Autorin werde ich mir merken. Ich hoffe auf weitere Werke von ihr.

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ein emotionaler Roman, der bewegt

Von: Manja

21.01.2020

Meine Meinung Bisher kannte ich die Autorin Amy E. Reichert noch gar nicht. Umso neugieriger war ich nun auf „Nur wer loslässt, hat das Herz frei“ aus ihrer Feder. Das Cover wirkte auf mich sehr ansprechend und der Klappentext klang ebenfalls richtig gut. So habe ich das eBook geladen und dann ging es auch schon mit dem Lesen los. Die Charaktere dieser Geschichte hier sind der Autorin gut gelungen. Ich empfand sie als vorstellbar und von den Handlungen her war es auch zu verstehen. Gina ist eine wirklich sehr sympathische junge Frau. Sie hat eine Tochter, mit der sie allerdings mehr schlecht als recht umgehen kann. Sie wirkte hier teilweise sehr hilflos auf mich. Auch merkt man Gina an das sie ihren Mann vermisst, diese Emotionen waren für mich hier gut greifbar. May ist Ginas Tochter und eigentlich war sie immer sehr Papa bezogen. Sie vermisst ihn und entwickelt immer mehr eine Wut auf ihre Mutter, die sie dann auch an ihr auslässt. Auf mich wirkte auf May sehr realistisch gezeichnet. Weiterhin lernt man als Leser noch Lorraine kennen. Sie ist die Älteste der drei genannten, die durch ihre Erkrankung sehr stark eingeschränkt ist. Sie lernt man vor allem auch durch Rückblicke in die Vergangenheit sehr gut kennen. In der Gegenwart hat sie trotz des Handicaps immer ein waches Auge auf ihre Töchter. Diese drei Generationen werden hier näher beleuchtet, man erfährt als Leser sehr viel über ihre Persönlichkeiten, die auch zu Konflikten führen, genauso wie sie Gemeinsamkeiten aufzeigen. Der Schreibstil der Autorin ist wirklich richtig gut. Ich bin sehr flüssig durch die Handlung gekommen, konnte ohne Probleme folgen und alles gut verstehen. Geschildert wird das Geschehen aus der Sichtweise von Gina. Ich empfand dies als gelungen, denn so habe ich einen sehr guten Einblick in die Gedanken und Gefühle von ihr bekommen und sie noch um einiges besser kennengelernt. Die Handlung selbst hat mich echt begeistert. Es ist alles sehr vielseitig, die Autorin bringt hier sehr viel ins Geschehen ein. Es ist eine Geschichte über insgesamt 3 Generationen, die verschiedene Themen anspricht. So geht es um Verlust, Trauer und auch die Familie selbst spielt eine wichtige Rolle. Außerdem geht es auch darum miteinander zu reden, sich zu vergeben, wenn mal etwas nicht so läuft wie man es möchte. Das Leben ist voll von Veränderungen, die das Leben eines jeden Einzelnen auf den Kopf stellen, die auch eine Familie immer wieder auf die Probe stellt. All dies führt die Autorin hier stimmig zueinander, verknüpft es zu einem richtig gelungen Ganzen. Das Ende empfand ich als sehr gut gewählt. Ich empfand es als passend gehalten, es schließt die Handlung hier sehr gut ab und entlässt den Leser am Ende auch zufrieden aus dem Buch. Fazit Alles in Allem ist „Nur wer loslässt, hat das Herz frei“ von Amy E. Reichert ein Roman, der mich von Beginn an abgeholt und für sich gewonnen hat. Authentisch beschriebene vorstellbare Charaktere, ein angenehm zu lesender flüssiger Stil der Autorin und eine Handlung, die ich als emotional, realistisch und aus dem Leben gegriffen empfunden habe, haben mich bewegt und mir wunderbare Lesestunden beschert. Wirklich zu empfehlen!

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Gina Zoberski liebt es, in ihrem Food Truck köstliche Sandwiches zuzubereiten und umfangreiche To-Do-Listen zu erstellen. Eigentlich ist sie die geborene Optimistin, doch den zwei Jahre zurückliegenden Tod ihres geliebten Mannes hat sie noch nicht verwunden. Zudem vergeht kein Tag, ohne dass ihre Mutter Lorraine sie kritisiert oder ihre Tochter May sie infrage stellt. Als Lorraine einen Schlaganfall erleidet, stolpert Gina über ein Familiengeheimnis, das vierzig Jahre lang vor ihr verborgen wurde. Schnell wird ihr klar, dass diese unangenehme Wahrheit genau das ist, was sie braucht, um loszulassen und neu anzufangen … Meinung: Als erstes muss ich sagen, dass ich das Cover unglaublich toll finde. Ich finde es harmoniert so toll. Genauso harmoniert auch die Geschichte. Sie wird aus Ginas Sicht erzählt die mir sehr ans Herz gewachsen ist im Laufe der Geschichte. Für mich ist es eine tolle Mutter-Tochter Geschichte die zeigt, wie es passieren kann, wenn Kommunikation nicht mehr wirklich funktioniert. Jeder hat mit seinen Schicksalsschlägen zu tun. Für mich war das Buch wirklich toll, weil es vielseitig war. Es handelt von Trauer, Vergebung, Zweifel und um Familie. Fazit: Ganz toll geschrieben und macht neugierig auf mehr! Ich mochte jeden Charkter, weil jeder auf seine Art sympahtisch war.

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Inhalt/Schreibstil: Gleich zu Beginn war ich schnell in der Geschichte drinnen. Man konnte aus der Sicht der „drei Generationen“ lesen. Auch die Sprünge in die Vergangenheit fand ich schön zu lesen. Das hat mir allgemein ziemlich gut gefallen, das man diese wichtigen Dinge nicht nur aus Erzählungen in der Gegenwart erfahren hatte, sondern man dadurch eben genau wusste, wie es in der Vergangenheit passiert ist. Der schöne flüssige Schreibstil hat das ganze noch untermauert, sodass es sehr angenehm zu lesen war. Doch leider kamen mir manche Stellen etwas langatmig vor. Protagonisten: Ich beginne mit der Ältesten, aus deren Sicht man lesen kann - Lorraine. Zu Beginn war sie mir leider richtig unsympathisch und ich fand es nicht schön, was man von dem Umgang mit ihren Kindern Gina und Vicky erfahren hat. Als man dann aber weitergelesen hatte, hat man sie sehr gut verstanden und auch, wieso sie so mit ihren Kindern, vor allem mit Gina umgegangen ist. Auch ihr Schicksal hat mich etwas traurig gemacht und ich konnte dann am Ende richtig mit ihr mitfühlen. Sie hat sich in dem Buch durchweg zum Positiven entwickelt, meiner Meinung nach. Die nächste im Bunde ist Gina, eigentlich Regina. Seit sie ihren Mann verloren hat, leidet auch die Beziehung zu ihrer Tochter May sehr stark, was man auch in dem Buch genau mitbekommt. Die Beiden bemühen sich zwar, aber haben beide trotzdem andere Vorstellungen, wie sie miteinander umgehen sollten, was beide in einen Konflikt geraten lässt. Doch auch hier erkennt man eine positive Entwicklung - und zwar zu allem, was mich am Ende sehr gefreut hat. Anfangs kam mir sie etwas unnahbar vor, doch gegen Ende konnte man auch sie gut verstehen und sie wurde mir durch und durch sympathischer. May, die jüngste, Tochter von Gina und Enkel von Lorraine, war mir allerdings von Anfang an sympathisch. Sie hat ihren Dad verloren und trauert, kann aber mit keinem darüber reden, denn sie denkt, dass ihre Mom ihn vergessen habe. Deswegen stecken die beiden auch ein wenig in einem Mutter-Tochter-Konflikt, wie ich bereits erwähnt habe. Was mich aber richtig gefreut hat war, dass sie auch einen Schritt auf ihre Mom zugegangen ist um den Konflikt zu lösen. Insgesamt ein schönes Buch, da einen zum Lachen, zum Weinen und zum Nachdenken bringt!

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Schon allein das Cover ist ein Highlight und der Klappentext animierte mich dazu, das ich dieses Buch unbedingt lesen wollte. Die Autorin sagte mir nichts und somit war es das erste Buch, welches ich von ihr gelesen habe. Der Einstieg fiel mir schwer aufgrund der langen Sätze derf Autorin. Ich musste den ein oder andern Satz zweimal lesen, doch nach ein paar Kapiteln hatte sich mein lesendes Auge daran gewöhnt und ich lernte die Personen in der Geschichte besser kennen. Ich konnte sehr gut nachvollziehen, wie es Gina und ihrer Tochter May ergangen ist und wie sie sich fühlten, denn ich habe so etwas schon einige Male erlebt als meine Mama, meine Oma´s und meine Opa´s starben. Man will sich einfach einigeln und nur für sich sein mit den Erinnerungen an den geliebten Menschen. Zudem muss Gina noch einen weiteren Schlag im Leben hinnehmen, denn ihre Mama erleidet einen Schlaganfall und von einen Tag auf den nächsten ist ihr Leben wieder durcheinander. Sie kommt einem Geheimnis auf die Spur und dieses ließ sich leicht erahnen beim Lesen des Buches bis zum Erkennen des Geheimnisses. Im Buch begleiten wir also Mutter - Tochter und Enkelin durch ihr bisheriges Leben. Die Geschichgte zwischen May und Gina hat mich am meisten bewegt und berührt. Die Beiden sind wirklich ein starkes Team, auch wenn jeder für sich ist zu Beginn des Buches. Sie müssen ihren neuen Weg finden. Aber auch die Geschichte von Gina und Mutter Lorraine nimmt Fahrt auf, denn immer wieder in den vergangenen Jahren hatte Gina den Eindruck ihrer Mutter nie etwas recht machen zu können. Doch dem war nicht so, denn das Geheimnis stand der Mutter im Weg. Ein gutes Buch, was mir den Anfang erschwerte, aber zum Ende hin mich wirklich berührte und erreichte!!!

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Regina, genannt Gina, ist Mitte 40 und Mutter einer 14-jährigen Tochter. Vor zwei Jahren ist ihr geliebter Ehemann verstorben und diesen Verlust haben weder sie noch Tochter Maya überwunden. Beide leben nebeneinander her und schaffen es nicht, sich gegenseitig Trost zu spenden. Ginas jüngere Schwester Victoria ist verheiratet und Mutter von vier Kindern. Im Gegensatz zu Gina war sie jedoch nie glücklich in ihren Ehemann Jeff verliebt. Als die Mutter der beiden, Lorraine, einen Schlaganfall erleidet, rücken die beiden Schwester näher zusammen und erfahren durch die Unterlagen, die sie bei Lorraine auf der Suche nach einer Patientenverfügung finden, von einem Familiengeheimnis, dass sie nie für möglich gehalten hätten. Vor allem Gina möchte mehr über die Vergangenheit erfahren, doch Lorraine kann sich aufgrund des Schlaganfalls kaum artikulieren. Das Buch handelt von drei Generationen - Großmutter, Tochter, Enkelin, die sich alle missverstanden fühlen, aber eigentlich durch die tragischen Ereignisse, die sie alle erlebt haben, miteinander verbunden sind und sich gegenseitig helfen könnten. Der Roman handelt innerhalb eines Zeitraums von sieben Tagen, in denen besonders interessant zu erfahren ist, dass die Töchter ihrer Mutter erst wieder nahe kommen, als diese kaum noch sprechen kann, während zuvor die Kommunikation möglich gewesen wäre, aber aufgrund der Eigenwilligkeit der Persönlichkeiten und um Konflikte zu vermeiden, ausblieb. Plötzlich merken die Frauen, dass sie mehr Gemeinsamkeiten haben, als sie gedacht haben. Der Roman ist größtenteils aus Sicht von Gina geschrieben, die eine sehr sympathische Frau ist und deren Schmerz wegen ihres Verlusts und die Liebe zu ihrem Ehemann spürbar ist. Dabei wirkt sie sehr authentisch, denn im Umgang mit ihrer Tochter wirkt sie oft hilflos und unperfekt, macht ähnliche Fehler wie ihre Mutter. Als Leserin kann man sich aber auch gut in May und Lorraine hineinversetzen. May war ein Papa-Kind, vermisst ihren Dad und verspürt eine Wut in sich, die sie an ihrer Mutter auslässt. Lorraine ist ebenfalls ein vielschichtiger Charakter, was insbesondere dann klar wird, wenn man mit Rückblenden und ihren Erinnerungen an die Vergangenheit konfrontiert wird. In der Gegenwart ist sie aufgrund ihrer Erkrankung stark eingeschränkt, hat allerdings wache Augen und sieht, was ihre Töchter leisten, was sie wiederum stolz macht. Neben den familiären Zerwürfnissen spielt Essen in dem Roman eine große Rolle. Gina betreibt einen Foodtruck, in dem sie kreative gegrillte Sandwiches verkauft und auch Tochter May hat ein Händchen für originelle Rezepte und kreiert Brownies aus ungewöhnlichen Zutatenkombinationen. Es ist eine bewegende, authentische Mutter-Tochter-Geschichte, die trotz aller Tragik am Ende hoffnungsvoll stimmt und Optimismus versprüht. Es geht um Trauer, Verluste, Sprachlosigkeit und familiäre Beziehungen, aber auch um Geheimnisse, Vergebung und neue Anfänge.

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