Leserstimmen zu
Das war die schönste Zeit

Jane Sanderson

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Dan und Alison sind zwei frisch verliebte Teenager in Sheffield im Jahr 1978. Musik definiert ihre Beziehung, neue Bands die sie beide mögen, Texte, die ihnen wichtig sind und die sie mit dem anderen teilen. Doch Dan weiss nicht alles von seiner Freundin, deren Mutter Alkoholikerin ist, und deren Elternhaus kein liebevolles Heim ist. 30 Jahre später leben Alison und Dan, beide Anfang Fünfzig, auf verschiedenen Kontinenten. Per Twitter sind sie zaghaft in Kontakt, und wieder ist es die Musik, die sie zueinander bringt. Doch beide haben sich mittlerweile ein Familienleben aufgebaut, in dem sie weniger aus Liebe, und mehr aus Gewohnheit verweilen. Dan will herausfinden, was damals passiert ist, als Alison plötzlich aus seinem Leben verschwunden ist, und setzt seine momentane Beziehung aufs Spiel. „Das war die schönste Zeit“ ist der etwas sperrige deutsche Titel für „Mix Tape“ von Jane Sanderson. Die Geschichte von Dan und Alison wird hier abwechselnd in zwei Zeitsträngen erzählt, ende der 70er und 2008. Nach und nach erfährt man was damals passiert ist, warum Alison aus der liebevollen und scheinbar perfekten Beziehung Hals über Kopf geflüchtet ist. Einen bitteren Beigeschmack hat die Geschichte für mich, denn hier verlassen erwachsene, mündige Menschen langjährige Beziehungen, die sie sich über Jahre aufgebaut haben, um einem „was hätte sein können“-Teenagertraum nachzujagen. Die Entscheidung mit der ersten Liebe noch mal anzubändeln hat nun mal Auswirkung auf Partner und Kinder, und zwar nur, weil Alison sich ihren damaligen Problemen nicht zeitnah gestellt hat und in eine Ehe geflüchtet ist. Mal davon abgesehen ist der Roman eine schöne, musikalisch vollgepackte Liebesgeschichte, bei der die Seiten nur so dahin fliegen. Früher gab es Mixtapes, Kassetten mit einer Auswahl an Liedern, die man für seine Freunde aufgenommen hat. Heute heißt es Playlist, und so eine Liste hat der Goldmann Verlag auf seiner Seite zur Verfügung gestellt. Alle Songs aus dem Buch, die schon im Buch aufgelistet sind, kann man sich dort anhören und so, Dan und Alisons musikalische Liebesgeschichte nachvollziehen.

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Endlich komme ich auch mal dazu eine Rezension zu schreiben...Wo soll ich bloß anfangen...Also: Ich habe mich schon am Anfang an in das Cover verliebt, ich liebe verspielte und bunte Buch-Cover und ich fand es auch innen ziemlich schön gestaltet. Jane Sanderson hat nämlich eine playlist mit verschiedene Songs, passend zum Buch dazu geschrieben. Jetzt erstmal zum Inhalt: Am Anfang tat ich mir schwer, sogar sehr schwer. Ich musste mich echt zusammenreißen und manche Zeilen ein paar Mal durchlesen, um es zu verstehen. Der Schreibstil war auch nicht besonders leicht, aber man gewöhnt sich später daran. Es sind echt viele Charaktere im Buch erwähnt worden und leider habe ich sie mir alle erst später richtig einprägen können, was auch sehr schade war. Die kapiteln sind lang, das hat mich sehr gestört-einpaar Absätze hätte die Autorin auch weglassen können, es gab Szenen, die jetzt einfach nicht wirklich nötig waren. Viele Stellen im Buch hat alles einfach nur langweilig gemacht, was wiederrum sehr schade ist. Das Buch ist auch in einer komplett anderen Zeit geschrieben worden, das war neu für mich. Die Kapiteln aus der Vergangenheit im Buch, fand ich eigentlich wirklich am spannendsten und besten. Umso mehr man liest, desto besser versteht man irgendwann das Buch und kommt auch in die Geschichte hinein. Ungefähr bei der Hälfte wurde es auch spannender und viele Stellen danach haben mich auch sehr schockiert, es werden nämlich auch sehr wichtige Themen angesprochen! Der Punkt ist: Mir haben die 70er Vibes im Buch sehr gut gefallen, das Buch ist nicht besonders leicht zu verstehen aber man gewöhnt sich daran, wenn man einfach nur weiterliest. Trotz allem hat sich die Geschichte einfach zu sehr gezogen und der Schreibstil bzw. die Zeit war etwas Neu für mich. Ein gutes „ab und zu" Buch, aber leider kein Highlight. Das Buch hat 3 von 5 Sterne von mir bekommen.

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Drei Geschichten, drei Leben: Sheffield 1978: Dan und Alison sind verliebte Teenager. England 2012: Dan ist erfolgreicher Musikjournalist. Australien 2012: Alison ist eine erfolgreiche Schriftstellerin. Durch einen Zufall entdecken sie sich wieder, und die Vergangenheit holt beide wieder ein, als wäre es gestern gewesen. Gibt es eine zweite Chance für die große Liebe? Durch Zufall findet der Brite Dan seine Jugendliebe Alison im Internet wieder und entschließt sich, ihr einen Song als Erinnerung an damals zu schicken – und Alison antwortet. So weit, so unspektakulär, könnte man meinen. Doch Sanderson gelingt es, die Geschichten der beiden zu erzählen, ohne abgedroschen oder platt zu wirken. Leichtigkeit und Schwermut wechseln sich ab. Die Charaktere (auch die Nebenrollen) sind fast alle facettenreich und nahezu fühlbar realistisch gestaltet. Schwarz-weiß-Denken oder simple Klischees über Eheleben, Liebe und das Schicksal sucht man hier zum Glück vergeblich. Stattdessen erhalten wir einen Einblick in die Vergangenheit der beiden sowie ihre aktuellen Leben, und ohne es zu merken, sind uns die beiden Hauptcharaktere und ihre Familien schnell ans gewachsen. Für die unzähligen Musikreferenzen kamen wir uns manchmal etwas zu jung vor, auf den Lesepaß hatte das aber keinen Einfluss. Punktabzug gibts von uns nur für den nicht ganz so schnell in den Bann ziehenden Einstieg und den deutschen Titel. Letzterer ist in zweierlei Hinsicht ein Fail: Zum einen ist er inhaltlich einfach falsch. Zum anderen assoziierten wir permanent den gleichnamigen Song von Bosse, welcher mit dem Buch nichts zu tun hat und auch nicht darin vorkommt. Da es in dem Buch aber sehr, sehr viel um Musik geht, bezweifeln wir, dass niemandem beim Goldmann Verlag das aufgefallen ist, und sind daher doppelt irritiert. Der englische Titel lautet übrigens einfach "Mix Tape". Unser Fazit: Eine Lovestory, die einem früher oder später ans Herz geht – 4 Sterne und eine Leseempfehlung für Fans von Moyes, Ahern oder Sparks.

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"Das war die schönste Zeit" ist eine Liebesgeschichte, die auf zwei Zeitebenen und abwechselnd aus der Perspektive von Ali und Dan erzählt wird. Die jugendliche Liebe Ende der 1970er-Jahre wird in Rückblenden geschildert und ist vor allem von den schwierigen familiären Verhältnissen von Alison geprägt, die im krassen Gegensatz zu Dans unbeschwertem Leben ist. Die Gegenwart in den Jahren 2012/ 2013 zeigt, was aus den beiden geworden ist - Dan verheiratet, Vater eines Sohnes und gefragter Musikjournalist, Ali verheiratet, Mutter zweier Töchter und erfolgreiche Bestseller-Autorin. Beide haben sich ein komfortables Leben aufgebaut und über dreißig Jahre nichts mehr voneinander gehört. Nach der Kontaktaufnahme durch Dan sind die innigen Gefühle auf beiden Seiten wieder da, als wären sie all die Jahre nur unterdrückt worden. Diese erzeugen eine tiefe Sehnsucht, die fast zur Besessenheit wird. Die Charaktere sind authentisch und nahbar, so dass man ihr Gefühlschaos eindrücklich nachempfinden kann. Der Konflikt zwischen der Reue und dem Verrat gegenüber den gegenwärtigen Partnern und der innigen Liebe, der Vertrautheit und Seelenverwandtschaft zueinander ist auf beiden Seiten spürbar und ergreifend. Ihr verbindendes Element, die Musik, ist ein Stilmittel, das die Autorin geschickt in die Geschichte einbettet und zeigt, wie Songs Brücken der Erinnerung bauen und in vergangene Zeiten, schöne und hässliche Erinnerungen, zurückversetzen kann. Ich kannte nicht alle Interpreten und selbst von bekannten Musikern nicht die Songs, die Ali und Dan so viel bedeuteten, wurde jedoch neugierig und habe parallel zum Buch die Spotifly-Playlist gehört. Die Musik dürfte vor allem für Leser interessant sein, die im Alter von Ali und Dan sind und selbst zu David Bowie, Nick Drake oder Rory Gallagher getanzt und geküsst haben. Es ist eine berührende Liebesgeschichte, die beweist, dass man die erste Liebe nie vergisst und dass die wahre Liebe Zeiten und Grenzen überdauert. Die Erzählung ist gefühlvoll, aber nicht kitschig, voller Musik, und bietet dem Leser eine wunderschön nostalgische Zeitreise in die 1970er-Jahre.

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Liebe per Mail

Von: Ira

03.11.2020

„Das war die schönste Zeit „ von Jane Sanderson. Die Geschichte von Alison und Daniel, die mittlerweile andere Partner haben und weit voneinander entfernt leben, ist sehr einfühlsam beschrieben. Es war die erste große Liebe zwischen den beiden Protagonisten, die sie wieder einholt und die Musik spielt dabei eine große Rolle. Dan schreibt eine Email an seine erste große Liebe und rechnet nicht mit einer Antwort. So beginnt der rege Email Wechsel zwischen den Beiden... Das Buch geht über 509 Seiten und die Autorin beschreibt die Gegenwart und die Vergangenheit im Wechsel. Da ist es am Anfang etwas schwierig für den Leser mitzukommen, aber im weiteren Verlauf der Geschichte macht es das Ganze auch ziemlich spannend.

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In dem Buch geht es um Alison und Dan, als junges Liebespaar und aus heutiger Sicht. Wie in dem Klappentext beschrieben, geht es darum, Entscheidungen zu hinterfragen, Selbstverantwortung für sein Glück zu übernehmen und die Steine, die einem in den Weg gelegt werden, zu beseitigen. Dabei spielt vor allem die Liebe und Schicksal zwischen zwei Menschen eine Rolle. Doch ist es möglich einer jungen Liebe, der großen Liebe, nach Jahren wieder eine Chance zu geben? Beginnen wir nun mit dem Cover: Ich finde es wunderschön gestaltet und es hat mich direkt angesprochen! Im inneren des Einbandes befindet sich eine Liste einer Musikplaylist. Da es in dem Buch um Musik geht, kann man die verschiedenen Lieder während de Lesen anhören, was ich sehr inspirierend finde und dabei habe ich viele coole, ältere Lieder entdeckt, die ich überhaupt nicht kannte! Musik ist in diesem Buch ein sehr wichtiges Thema, das sie Dan und Alison verbindet. Sie verstehen sich über Musik und kommunizieren über die Musik, wie niemand anderes. Die Geschichte wird abwechselnd aus Dan und Alisons Sicht geschrieben und dabei findet auch immer wieder ein Sprung zwischen den Jahren 1979 und 2013 sowie verschiedenen Orten statt. Das ist sehr interessant, weil man dadurch einen Einblick in die Vergangenheit bekommt und die Gegenwart der beiden immer besser versteht. Man merkt, wie es dazu kam, dass sich die beiden im Jahr 1979 "verloren" haben und wie sie wieder im Jahr 2013 Kontakt zueinander aufnehmen. Dabei spielen auch Schicksal und der Gedanke, dass die beiden sich füreinander bestimmt fühlen eine Rolle. Diese Story fand ich super schön zu lesen! Einen kleinen Abzug habe ich: am Anfang fand ich es etwas schwer mich in der Geschichte einzufinden, allerdings legte sich das schnell, als es immer spannender wurde und man alle Charaktere kannte! Ich kann das Buch daher nur empfehlen! Wer mehr von Alison und Dan als junges Liebespaar wissen will, und verfolgen möchte, wie sie sich viele Jahre später fühlen, während sie auf unterschiedlichen Kontinenten leben und sich fragen, welche Entscheidungen in ihrem Leben gut und richtig waren, findet alle Antworten in diesem Buch! Fazit: klare Empfehlung! meine komplette Rezension findet ihr auf: https://tout-le-monde-est-fabuleux.blogspot.com/2020/10/das-war-die-schonste-zeit-von-jane.html

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Ein tolles Buch

Von: Marion

07.10.2020

Für mich ein wirklich tolles Buch über das Leben und die Liebe. Das Buch zeigt das man seine Vergangenheit zwar vertränge kann und dennoch gehört sie zu uns und unserem Leben. Für mich eindeutig ein fünf Sterne Buch

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Es war wirklich die schönste Zeit

Von: Mamuschki

05.10.2020

Ich habe dieses Buch verschlungen, jeden Abend freute ich mich schon darauf, es in den Händen zu halten. Es gab so viele Gemeinsamkeiten, auch wenn sie nicht immer schön waren. Diese Geschichte kann überall auf der Welt passieren, sie heißen anders und leben woanders, aber sonst? Es war wunder wunder schön, diese Zeit noch einmal aufleben zu lassen, auch wenn ich glücklich seit 38 Jahren mit meiner 2. großen Liebe zusammen bin.

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