Leserstimmen zu
Essen für den Kopf

Christof Kessler

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Das Buch „Essen für den Kopf“ wurde von Prof. Dr. Kessler geschrieben und die Rezepte stammen von Regina Rautenberg. Es ist im Südwest Verlag erschienen. Herr Kessler war früher Inhaber des Lehrstuhls für Neurologie und auch Direktor der Klinik für Neurologie am Universitätsklinikum Greifswald. Nunmehr arbeitet er in seiner eigenen Praxis. Frau Rautenberg hat Ökotrophologie studiert und arbeitet unter anderem in der Rezeptentwicklung. Zu Beginn des Buchs wird anschaulich erklärt, wie das Gehirn funktioniert und welche Stoffe es benötigt, um seine Aufgaben gut erfüllen zu können. Zu diesen gehören beispielsweise Tyrosin, Cholin, Glutaminsäure und Vitamin A. Dabei wird dann auch gleich mitgeteilt, in welchen Lebensmitteln die entsprechenden Substanzen enthalten sind. Danach wird darauf eingegangen, welche Nahrung gut bzw. schlecht für das Gehirn ist und welche negativen Folgen insbesondere für das Gehirn entstehen, wenn wir uns falsch ernähren. Es folgen Informationen zu verschiedenen Krankheiten, wie Demenz, Schlaganfall und Kopfschmerzen einschließlich der hierbei sinnvollen Ernährung zur Verbesserung/Verhinderung der entsprechenden Krankheiten. Auch auf die Ernährung bei Alkohol- und Nikotinentzug wird eingegangen. Im hinteren Teil des Buchs befinden sich die Rezepte. Diese sind in die Kapitel „Rezepte bei schlechtem Gedächtnis, Demenz und Schlaganfall“, „Rezepte bei Stress, Spannungskopfschmerz, Migräne“ sowie „Rezepte bei Depression und Entwöhnung von Alkohol und Nikotin“ unterteilt. Die Rezepte bestehen aus Angaben zu den Personen, für die sie ausgelegt sind, der Zutatenliste, der Zubereitung sowie den Nährwertangaben und häufig einem Foto. Das im Buch enthaltene Wissen wird verständlich vermittelt. Für mich waren insbesondere in Bezug auf die oben genannten Krankheiten und ihre Vermeidung/Verbesserung viele hilfreiche Informationen enthalten. Die Rezepte passten für mich auf Grund ihrer Zutaten nicht immer zu den enthaltenen Ernährungsvorschlägen. Beispielsweise wurde bei Stress und Burn-Out unter anderem warme Suppen mit Gemüse empfohlen. Allerdings ist kein entsprechendes Rezept im Buch enthalten. Insgesamt hat mir das Buch besonders wegen dem enthaltenen Wissen und den Ernährungstipps gut gefallen.

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