Leserstimmen zu
Die Köchin von Castamar

Fernando J. Múñez

Die Castamar-Saga (1)

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Spanien 1720: Clara Belmonte bangt nach dem Tod ihres Vaters um ihre Zukunft. Sie ist verarmt und leidet an einer Krankheit, die sie in Panik verfallen läßt, sobald sie einen geschlossenen Raum verläßt. Doch seit kurzem arbeitet sie als Hilfsköchin in Castamar. Durch einen Zufall wird sie jedoch schon bald Chefköchin und erweckt mt ihren köstlichen Gerichten schnell das Interesse des verwitweten Herzogs. Da beide einem unterschiedlichen Stand angehören, ist es nicht möglich miteinander in Kontakt zu treten. Daher verständigen sie sich durch Kochbücher, Briefe und speziell zubereitete Gerichte. Doch trotz größter Vorsicht bleibt nichts geheim und das Personal beginnt zu tuscheln und der Neid erwacht ... Dies ist der Auftakt zu einer (glaube ich) Dilogie, die sogar verfilmt werden soll. Darauf freue ich mich schon sehr, denn die Geschichte konnte mich total begeistern. Der Autor hat einen wunderbaren, flüssigen und sehr bildhaften Schreibstil, so konnte ich mir Castamar, die Bediensteten und das Umfeld sehr gut vorstellen. Ich begleitete Clara in die Küche, wo sie die köstlichsten Speisen zubereitete, die mir regelmäßig das Wasser im Mund zusammenlaufen ließen. Auch die anderen Charaktere, seien es die Hauhälterin, die stets Angst um ihre Chefstelle hat, der Gärtner oder der Majordomus, beleben die Geschichte sehr und machen manche Wandlung durch, mit der man nicht gerechnet hätte. Doch der Schwerpunkt der Geschichte liegt nicht nur bei Clara und dem Herzog, es herrschen auch Neid und Intrigen, die der Geschichte nochmals die richtige Würze verleihen und für Spannung und Gänsehaut sorgen. Gut gefallen hat mir auch, Einblick in das damalige Leben mit den großen Festgesellschaften zu bekommen und die Hierarchie unter den Bediensteten. Die Geschichte hört mit einem riesen Cliffhanger auf, daher freue ich mich umso mehr, den zweiten Teil schon neben mir liegen zu haben und gleich weiterlesen zu können. Vielen Dank an den C. Bertelsmann Verlag und das Bloggerportal für das Rezensionsexemplar.

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Mein Leseeindruck: Den Schreibstil des Autors Fernando J. Múñez habe ich nun als gute, flüssige und angenehm zu lesende Sommer- und Wohlfühllektüre im Kopf abgespeichert. Er entführt den Leser in eine bunte und opulente Historienwelt des 18. Jahrhundert nach Spanien, in der es voller Intrigen, Ränke , Liebschaften und politischen Entwicklungen aufregend zugeht. Clara als Protagonistin, die junge hübsche Tochter einer adeligen und gebildeten Arzt-Familie der damaligen Zeit , vermittelt Liebreiz, Wissen und ein perfektes Können in ihrem Beruf als Köchin. Sie kocht aus Leidenschaft, hat es von ihrer Mutter erlernt und kann dadurch relativ unabhängig in grossen Häusern ihren eigenen Lebensunterhalt verdienen. Sie leidet allerdings unter Agoraphobie (Angst vor z.B. öffentlichen Plätzen oder bestimmten Situationen), kann dieses unangenehme Handicap aber oft sehr geschickt vor ihrem Umfeld verbergen. Eine Liebesgeschichte darf natürlich in diesem Genre nicht fehlen und der attraktive und liebenswerte Herzog Diego von Castamar, der vor über neun Jahren seine geliebte Ehefrau Alba durch einen tragischen Reitunfall verlor, spielt plötzlich eine Rolle im Leben der neu eingestellten Chefköchin Clara, die das Adels-Haus mit ihren Gaumen-Köstlichkeiten verwöhnt und erstaunt. Beim Lesen ihrer exzellenten Rezeptideen ist mir öfter das Wasser im Mund zusammengelaufen und meine Gedanken wurden automatisch auf eigene, neu zu erprobende Kochprojekte der spanischen Küche gelenkt. Etwas anstrengend waren für mich nur die vielen spanischen Nebenprotagonisten mit ihren komplizierten Namensgebungen , die mir sehr fremd und fast exotisch erschienen. Auch die spanische Geschichte erschien mir in grossen Teilen unbekannt, doch konnte ich einige interessante Fakten neu erfahren und erlernen! Zu meiner Freude geht die *Castamar Saga* weiter und ich bin sehr gespannt auf den Fortsetzungsband mit dem Untertitel *Auf Liebe und Tod* ! Meine Bewertung: FÜNF ***** Sterne für diesen schönen Historien- und Liebesroman ! Herzlichen Dank an den Autor und den Verlag für dieses Rezensionsexemplar !

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„Farbenprächtig, sinnlich, opulent – der Auftakt der spanischen Castamar-Saga.“ (Zitat Buchrücken) Die verarmte Klara muss sich 1720 als Küchenhilfe im Haus des Herzogs von Castamar beweisen. Ihr unbeschreibliches Kochtalent fällt schon bald positiv beim Herzog auf und es dauert nicht lange, da steigt sie zur ersten Köchin auf. Doch nicht alle sind von ihrem Talent so begeistert. So muss Klara Intrigen über sich ergehen lassen, während sie den Herzog mit ihren Kochkünsten verzaubert. Er möchte wissen, wer hinter den kulinarischen Köstlichkeiten steckt. Obwohl der Kontakt zwischen Klara und dem Herzog verboten ist, schaffen es die beiden, sich heimlich Nachrichten zukommen zu lassen. Aber lest doch selbst, wie es sich zwischen den beiden weiter entwickelt. Das Buch besticht durch Liebschaften, doch historische Ereignisse, Intrigen und kulinarische Genüsse kommen ebenfalls nicht zu kurz. Wunderbar beschrieben. Mir fiel es bis zum Schluss schwer, die für mich ungewohnten spanischen Namen auseinanderzuhalten. Obwohl mir bewusst war, dass das Buch der Auftakt einer Reihe ist, war ich doch über das mehr als offene Ende überrascht. Deshalb bin ich gespannt, wie es mit Klara, dem Herzog, ihren Widersachern und den Geheimnissen weiter geht...

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[REZENSION] Die Köchin von Castamar- Clara Geheimnis *Rezensionsexemplar* ⠀ Fernando J. Múñez⠀ C.Bertelsmann⠀ Seiten 383⠀ Historischer Roman⠀ ⠀ Clara ist eine super Köchin, die die besten kulinarischen Köstlichkeiten zubereiten kann. Also lässt sie sich von Senora Moncada bei einem befreundeten Herrn anpreisen, der sie dann in Castamar als Küchenhilfe einstellt. Die Chefköchin von Castamar ist wenig begeistert über die fleisige und talentierte Köchin und versucht sie durch eine Intrige zu verscheuchen. Dies geht nur leider nach hinten los und die Chefköchin muss ihre Sachen packen und den Hof verlassen. Während Dona Ursula die sich um alle angestellten auf dem Hof von Castamar kümmert sich auf den Weg macht, um einen neuen Chefkoch zu finden, springt Clara ein und verzaubert den Herzog von Castamar mit ihren Köstlichkeiten. Begeistert davon lässt der Herzog ihr Geschenke und Komplimente zukommen. Clara freut sich riesig darüber, doch ganz schnell nehmen Gerüchte ihren lauf, die ihren Anstellung gefährden. Doch nicht nur die Gerüchte um sie und den Herzog sondern auch ein Geheimnis das Clara hütet, kann gefährlich für sie werden.⠀ ⠀ Dieses Buch war mein erster Historischer Roman und ich habe ihn genossen wie gutes Essen😄⠀ Der Schreibstil ist super leicht zu lesen, trotz der vielen Fremdwörter und den vielen spanischen Namen, die es etwas schwierig machten und mich ein wenig im im Lesefluss störten. Denoch kam ich sehr schnell voran. Das Setting ist sehr gut aufgebaut und ich konnte super in die Geschichte eintauchen. Die Speisen die gekocht wurden, wurden so detailliert beschrieben, das ich selber manchmal Hunger bekam. Die Beziehung die sich hier zwischen Clara und dem Herzog anbahnt, schreitet langsam und stetig voran was um dieses Jahrhundert wohl so auch üblich ist. Ich fand es gut so. Intrigen sind hier großgeschrieben und wie soll es auch anders sein, was die Geschichte umso spannender macht. Ich freue mich schon riesig auf den zweiten Band.⠀

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Manchmal reichen Sekunden bei mir aus, dass meine Augen das Wesentliche entdecken und ich mich ins Buch schockverliebe. Beim neuen Cover meines Romans war das zumindest so. „Die Köchin von Castamar“ von Fernando J. Múñez ist eine Lektüre, wie für mich alleine geschrieben. Familiengeheimnis, Küche, kochen, ferne Länder und dazu ein Hauch von Liebe. Anmutig in Sepiatönen sieht man eine Frauengestalt mit Rüschenküchenschürze. In den Händen hält sie eine Suppenterrine in einem hübschen blaubraunem Design, dass mit dem Dekor der Adeligen sehr elitär wirkt. Sie scheint auf einer Terrasse zu stehen und im Hintergrund sieht man schemenhaft die Teile eines Gebäudes. Der Klappentext ist spannend und gebannt fange ich an zu lesen. Der mir noch unbekannte Autor schafft es schnell, mich in den Bann zu ziehen. Er hat einen detailreichen und flüssigen Schreibstil. Das gefällt mir sehr gut und so lasse ich mich auf eine Spanienreise ins Jahr 1720 ein. Die Protagonistin Clara ist liebevoll erdacht und gut beschrieben. Ebenso der Herzog von Castamar. Ich hatte oft den Eindruck, dass die beiden wirklich leben. Allerdings hat mich Claras Krankheitsbild etwas stutzig werden lassen. Ob es, zur damaligen Zeit, die diagnostizierte Agoraphobie und Panikattacken wirklich schon gab. Mir scheint, dass eher später entdeckt worden zu sein. Nichtsdestotrotz ist der Plot mitreißend und gut aufgebaut. In zwei Handlungssträngen, mit stetig steigender Spannungskurve, nimmt die historische Saga voller Liebschaften und mega vielen Intrigen ihren Lauf. Cool und beeindruckend fand ich die vielen Festgesellschaften, die so himmlisch beschrieben wurden. Die Mandelcreme à la Castamar, erinnert mich, als begeisterten Mallorca-Besucherin und Spanien-Fan ein wenig an die mir bekannte Cremé Catalana. Allerdings ist die ja mit Eigelb, Zucker und Milch und dem teuflisch guten Karamell. Während des Lesens ist mir oft das Wasser im Munde zusammengelaufen, aber auch die Spucke weggeblieben, wenn dann wieder böse Intrigen gegen den verwitweten Herzogs Don Diego ausgeklügelt wurden um ihm und dem Hof zu schaden. Ein Pageturner der Extraklasse mit vielen Wendungen und ständig neuen Ereignissen, die manchmal nicht so gut zu verdauen waren. Dem Autor gelingt es mit Leichtigkeit, die damalige Zeit glaubhaft zu beschreiben. Besonders gut gelungen finde ich auch das Aufzeigen der damaligen Standesunterschiede und deren Auswirkungen. Mein Kopfkino ist mehrfach angesprungen und ich habe mich an die Orte, die er so schön beschrieben hat, begeben. Zu gerne wäre ich auch hin und wieder Mäuschen gewesen, um in der Küche das ein oder andere Rezept oder die Geheimzutat dafür, zu erhaschen. Der Roman liest sich für mich, wie ein geniales Menu mir raffinierter Vorspeise, vortrefflichem Hauptgang und leckerem Dessert. Schade nur, dass ich nun auf die Fortsetzung der Dilogie (Zweiteiler) warten muss, denn dieses Buch hat es in sich und ich möchte natürlich liebend gerne erfahren, wie es Clara und dem Herzog weiter ergeht. Und ob Liebe tatsächlich auch durch den Magen geht ☺? Wie ich es vermute! Inhalt: Spanien im 18. Jahrhundert: Clara, frisch angestellt als Hilfsköchin am Hof von Castamar, weckt durch ihre raffinierten Köstlichkeiten schon bald das Interesse des verwitweten Herzogs. Da es für beide nicht möglich ist, miteinander in Kontakt zu treten, entwickeln sie anhand von in Kochbüchern versteckten Notizen und außergewöhnlichen Gerichten eine ›Geheimsprache‹. Doch schon bald kursieren am Hof erste Gerüchte. Und mit den Gerüchten wächst auch die Zahl der Widersacher, welche die ganz und gar nicht standesgemäße Annäherung zwischen dem Herzog und seiner Köchin argwöhnisch beobachten ... Der Autor: Fernando J. Múñez, geboren 1972 in Madrid, studierte Philosophie und Filmwissenschaften. Er verfasste Drehbücher und Jugendliteratur, bevor er die historische Saga »Die Köchin von Castamar« schrieb, die in Spanien sofort zum Bestseller wurde. Eine TV-Verfilmung ist bereits in Vorbereitung. Weitere Bücher: Die Köchin von Castamar: Auf Liebe und Tod. Roman (Die Castamar-Saga, Band 2) Fazit: 5*****Der Roman „Die Köchin von Castamar“: ist im C. Bertelsmann Verlag erschienen. Das Taschenbuch hat 384 Seiten. Für mich dürfen in Teil 2 gerne mehr Rezepte eingefügt werden!!!!

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