Leserstimmen zu
Fuchs 8

George Saunders

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Fuchs 8 ist ein Tagträumer, der freundlich und aufgeschlossen durch‘s Leben geht. Er ist fasziniert von den Menschen und ihrer Sprache und eignet sich diese an, indem er abends immer wieder seinen Wald verlässt und am Fenster lauscht, während eine Menschenmama ihren Kindern Gute Nacht-Geschichten vorliest. Die anderen Füchse belächeln ihn und können das nicht verstehen. Als eines Tages der Wald einem großen Einkaufszentrum zum Opfer fällt und somit das Leben des gesamten Rudels auf dem Spiel steht, trifft Fuchs 8 eine folgenschwere Entscheidung. Er schnappt sich seinen besten Kumpel, Fuchs 7, und läuft mit ihm guter Dinge zum Einkaufszentrum, um dringend benötigte Nahrung zu besorgen. Dort angekommen wird sein Glaube an das Gute im Menschen jedoch erschüttert, und plötzlich ist nichts mehr so, wie es war... Fuchs 8 hat eine dermaßen liebenswerte, naive Sicht auf die Dinge, dass man ihn direkt ins Herz schließt. Er sieht nur das Gute im Menschen und es bricht mir fast das Herz, als er so jäh von ihnen enttäuscht wird. Trotz allem, was ihm widerfährt, verliert er nicht die Hoffnung und so schreibt er uns Menschen einen bewegenden Brief und zwar auf „mänschisch“, so wie er es gelernt hat. Selten habe ich ein so ungewöhnliches, emotionales Büchlein gelesen, das auch noch lange nachwirkt. Großes Lob hier auch an den Übersetzer - amerikanisches mänschisch in deutsch zu übertragen war sicher eine besondere Herausforderung! Bitte lest selber! Lasst euch von Fuchs 8 berühren!

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"Das machte mir ein gutes Gefül, so als könnten Mänschen Libe fülen und zeigen. Mit anderen Worten, Hoffnung für di Zukunf von der gansen Erde!" Fuchs 8 beobachtet Tag für Tag eine Menschenfamilie, eignet sich so nach und nach die Sprache der Menschen an, studiert ihr Verhalten, lernt, was die Menschen über Füchse und über andere Tiere denken. Eines Tages wird der Lebensraum der Füchse für den Bau einer Shopping-Mall zerstört, die Nahrungsgrundlage bricht für die Füchse weg, immer mehr Tiere sterben, und so beschließt Fuchs 8, seine Sprachkenntnisse zu nutzen, um zur Mall zu gehen und mit den Menschen zu reden. ‚Fuchs 8‘ ist ein sehr besonderes Buch, das schon stilistisch aus dem Rahmen fällt, denn hier erzählt Fuchs 8 selbst seine Geschichte, und er tut dies mit einer Schriftsprache, die voller Fehler steckt, da er so schreibt, wie er die Wörter von den Menschen aufgeschnappt hat. Ich habe bereits ‚Lincoln im Bardo‘ von George Saunders gelesen, und ich kann mich noch gut erinnern, dass ich nach der Lektüre eher ratlos war, was ich von dem Roman halten soll, dass ich aber gleichzeitig das Gefühl hatte, dass ich ein solches Buch nie zuvor gelesen hatte, dass Saunders auf sehr unkonventionelle Weise eine Geschichte erzählt hat. ‚Fuchs 8‘ wird ähnlich ungewöhnlich erzählt, ist meiner Meinung nach aber deutlich eingängiger als ‚Lincoln im Bardo‘, was sicherlich auch an der Kürze des Buches und an den schönen Illustrationen von Chelsea Cardinal liegt. Mit ‚Fuchs 8‘ hält man ein wunderschönes Büchlein mit einem sehr kreativen Umgang mit Sprache in den Händen. Leicht zu lesen fand ich es wegen der (beabsichtigten) Schreibfehler nicht, aber es wirkt aufgrund der besonderen Sprache authentisch und stimmig, ist zudem stilistisch, inhaltlich und in Bezug auf die vermittelte Botschaft gelungen. George Saunders: Fuchs 8. Aus dem amerikanischen Englisch von Frank Heibert. Mit Illustrationen von Chelsea Cardinal. Luchterhand Literaturverlag, 2019, 56 Seiten; 12 Euro.

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Hoch gelobt wurde diese Geschichte um einen kleinen Fuchs, der auf einmal "männschisch" erlernt, um uns Menschen besser verstehen zu können. Denn sein Wald wurde abgeholzt, um auf der freien Fläche eine Mall entstehen zu lassen. Fuchs 8 macht sich mit seinem Freund also auf zu den Menschen, um mit ihnen zu reden... Mir hat die Geschichte um Fuchs Nr. 8 gut gefallen. Die Geschichte war mitunter wegen der Mundart- Sprache des Fuches nicht leicht zu lesen, trotzdem konnte die Stimmung des Buches aufgefangen werden. Wie gesagt fand ich die Geschichte gut, aber nicht überragend. Dafür war die Erzählung für mich einfach zu kurz. Für Kinder ist sie meiner Meinung nach auch weniger geeignet, da einige unschöne Szenen passieren, die für Kleinkinder ungeeignet sind. Mein Fazit Eine ergreifende Geschichte über Tiere in Not, schwindende Lebensplätze und den Menschen, die gerne ein paar Seiten mehr vertragen könnte.

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Fuchs 8 ist ein kleines, feines Büchlein, über das ich so viel gehört habe, dass ich es unbedingt selbst lesen musste. Besagter Fuchs Nummer 8 ist anders als die übrigen Füchse seines Rudels: neugieriger, verträumter und offener. Auch zu den Menschen zieht es ihn immer wieder hin und er schafft es sogar, unsere Sprache zu lernen, indem er uns Menschen belauscht – am liebsten beim Vorlesen von Gute-Nacht-Geschichten. So ist er auch in der Lage uns seine Geschichte zu erzählen. Eine Geschichte, die zum Nachdenken anregt, denn das Schicksal von Fuchs 8 ist keine Geschichte mit Happy End. „Wenn ir wollt, das oire Geschichten ein Heppi Ent haben, seit einfach mal ein bisschen netter.“ (letzte Seite) Zu diesem Schluss kommt Fuchs 8, nachdem der Bau eines Einkaufzentrums und die damit einhergehende Zerstörung ihres Waldes den Füchsen erst ihre Nahrungsquelle raubt und noch weit schlimmere Dinge ihren Lauf nehmen. Das kleine Büchlein umfasst nur 56 Seiten und erzählt uns eine Fabel, die im besten Fall zu mehr Achtsamkeit gegenüber unserer Umwelt aufruft, zu mehr Reflektion über unser eigenes Handeln; im schlimmsten Fall unterhält sie einfach mit der sehr kreativen Schreibweise. Die Geschichte ist in Form eines Briefes verfasst, den Fuchs 8 an die Menschen schreibt. Er schreibt, wie er die Worte von den Menschen gehört hat. Rechtschreibung und Grammatik hat er nie gelernt. Es ist eher eine Art phonetischer Schreibweise, doch zum Glück fiel es mir nicht schwer, mich in diese bewusst falsche Schreibweise einzufinden. Sie macht einen großen Teil des Reizes der Geschichte aus. Auch die Illustrationen von Chelsea Cardinal tragen dazu bei, die Geschichte zu etwas Besonderem zu machen. Sie sind einfach und schlicht und passen perfekt zur Erzählweise von Fuchs 8. Insgesamt ist George Saunders „Fuchs 8“ für mich eine sehr außergewöhnliche Geschichte, die mich berührt hat. Da ich weiß, dass es vermutlich ebenso viele Leute gibt, die diese Geschichte mögen, wie Leute, die dieser Geschichte nichts abgewinnen können, kann ich nur sage: Schaut einfach selbst mal rein.

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Sehr süß

Von: Jaqueline

11.04.2020

Eine total süße Geschichte, kurz und knackig. Eignet sich sehr gut als Geschenk für einen lieben Menschen!

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Zum Nachdenken

Von: Collaine

09.04.2020

Dieses wundervolle Buch hat mich tief bewegt. Wir können alle noch viel über Liebe und Gemeinschaft von Fuchs 8 lernen. Ich werde nicht allzu viel verraten. Fuchs 8 war schon immer ein bisschen anders als die anderen Füchse, ein Tagträumer mit einem großen Interesse an den Menschen. Er lernte "mänschisch" indem er sich in den Büschen vor den Häusern versteckte und zuhörte, wenn die Menschen ihren Kindern Gutenachtgeschichten vorlesen. Als für den Bau eines Einkaufszentrums der Heimatwald der Füchse zerstört wird und die Nahrung knapp wird, zieht Fuchs 8, begleitet von Fuchs 7, los um Hilfe bei den Menschen zu finden... Fazit: Eine rührende Kurzgeschichte, liebenswert erzählt, absolut lesenswert!

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Herzerwärmend!

Von: Michael

26.03.2020

Der Schreibstil ist etwas gewöhnungsbedürftig, man gewöhnt sich aber daran. Die Geschichte ist kurz aber sehr berührend und die Message gut rübergebracht.

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Fuchs trifft Mensch

Von: Ina Richter

17.03.2020

Fuchs 8 ist ein Tagträumer, der freundlich und aufgeschlossen durch‘s Leben geht. Er ist fasziniert von den Menschen und ihrer Sprache und eignet sich diese an, indem er abends immer wieder seinen Wald verlässt und am Fenster lauscht, während eine Menschenmama ihren Kindern Gute Nacht-Geschichten vorliest. Die anderen Füchse belächeln ihn und können das nicht verstehen. Als eines Tages der Wald einem großen Einkaufszentrum zum Opfer fällt und somit das Leben des gesamten Rudels auf dem Spiel steht, trifft Fuchs 8 eine folgenschwere Entscheidung. Er schnappt sich seinen besten Kumpel, Fuchs 7, und läuft mit ihm guter Dinge zum Einkaufszentrum, um dringend benötigte Nahrung zu besorgen. Dort angekommen wird sein Glaube an das Gute im Menschen jedoch erschüttert, und plötzlich ist nichts mehr so, wie es war... Fuchs 8 hat eine dermaßen liebenswerte, naive Sicht auf die Dinge, dass man ihn direkt ins Herz schließt. Er sieht nur das Gute im Menschen und es bricht mir fast das Herz, als er so jäh von ihnen enttäuscht wird. Trotz allem, was ihm widerfährt, verliert er nicht die Hoffnung und so schreibt er uns Menschen einen bewegenden Brief und zwar auf „mänschisch“, so wie er es gelernt hat. Selten habe ich ein so ungewöhnliches, emotionales Büchlein gelesen, das auch noch lange nachwirkt. Großes Lob hier auch an den Übersetzer - amerikanisches mänschisch in deutsch zu übertragen war sicher eine besondere Herausforderung! Bitte lest selber! Lasst euch von Fuchs 8 berühren!

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