Leserstimmen zu
Fuchs 8

George Saunders

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Schon auf den ersten Blick wirkt "Fuchs 8" von George Saunders sehr ansprechend. Das kleine Buch wartet mit gelungenem Frontcover und sympathischen Illustrationen auf. Die im Buch verwendete Grammatik ist gewöhnungsbedürftig, wurde aber bewusst gewählt, um die dahinter liegende Botschaft zu vermitteln. Ich würde Fuchs 8 als ungewöhnliches aber sympathisches modernes Märchen bezeichnen, dass den alten Regeln folgt und versucht dem Leser eine moralische Lektion zu vermitteln. Besonders geeignet ist dieses Buch wahrscheinlich zum Vorlesen oder für Kinder die die Grundsätze der deutschen Grammatik bereits beherrschen.

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Fuchs 8

Von: Clara

22.01.2020

Das Buch ist liebevoll gestaltet. Die Geschichte ist aus der Feder eines Fuchses erzählt, der eine ganz eigene Stimme erhält, da er die Wörter so schreibt, wie er sie hört. Zudem wird sein Charakter durch die Illustrationen betont. Ein sehr berührendes Buch, das aufgrund seiner Kürze und dem Erzählduktus heraussticht. Ich würde es als Buch für Erwachsene beschreiben, da es einen sehr feinen Humor entfaltet.

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Das Buch hat sehr süße Illustrationen und eine total witzige Schreibweise. Obwohl es mich bei einem längeren Buch auf Dauer sehr angestrengt hätte. Es hat sich gut durch gelesen und hat ein gutes Thema. Die Zerstörung der Umwelt wird hier sehr kindlich und oberflächlich dargestellt, was aber gut zu der Rolle des träumerischen Fuchses passt. Die Naivität mit der er an den Menschen heran geht, ist wie die von Tieren ohne schlechte Vorerfahrungen. Sehr positiv und nichts ahnend. Ich finde, dass das Buch auf Kinder zugeschnitten ist, aber durch die phonetische Schreibweise sich nicht gut eignet. Vielleicht sollte das Buch dann lieber vorgelesen werden. Aber auch für Erwachsene steckt eine Moral dahinter. "Wenn das hier ein Buch wäre, würde es nur Mut brauchen und schon hätte ich es geschafft. Aber denkste. Es war das echte Leben." "Wollt ihr Menschen mal einen guten Rat von einem Fuchs, der nur ein Fuchs ist? Weil ich weiß jetzt, ihr Menschen habt eure Geschichten gerne mit Happy End? Wenn ihr wollt, dass eure Geschichten ein Heppi Ent haben, seid einfach mal ein bisschen netter."

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Fuchs8

Von: Paradiesvogel49

21.01.2020

Eine wunderschöne Geschichte man kann sich in dem Buch herrlich verlieren beim Lesen Eine Geschichte aus sicht ,vorsicht Spoiler, des Fuchses ist einfach hinreissent schön und gleichzeitig auch sehr Traurig, ein paar Tränen sind gelaufen. Dieses Buch sollten ganz viele Menschen Lesen und Kindern vorgelesen werden.

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Menschen, lest alle Fuchs 8!

Von: Marina Büttner

19.01.2020

George Saunders gewann den Man Booker Price 2017 mit seinem Roman „Lincoln im Bardo“. Der Roman hat mir so gar nicht gefallen. Deswegen hätte ich sicher auch kein Buch mehr von Saunders angerührt. Doch dann schwärmte Thea Dorn im letzten Literarischen Quartett von Fuchs 8. In der Tat habe ich mich sehr über dieses schmale Büchlein amüsiert, was aber sicher auch der gelungenen Übersetzung von Frank Heibert mit zu verdanken ist. Denn er hat die amerikanische Fux-Sprache in eine deutsche Fux-Sprache übertragen, die wirklich hinreißend ist. Fuchs 8 hat nämlich die Menschensprache gelernt. Er hat sie sich selbst beigebracht, indem er vorm Fenster von Menschenhäusern lauschte. Da er offenbar immer abends in der Dämmerung vor Kinderzimmern lauschte, hat er vor allem aus Kindergeschichten und Märchen gelernt. Er sieht dann auch, wie die Menschin Gutenachtküsschen verteilt und denkt sich, dass es also auch viel Liebe unter den Menschen gibt. Alles ändert sich, als im Fuchsgebiet „Elkawes“ anfahren und immer mehr Bäume bis zum Kahlschlag verschwinden. Das Fuchsgebiet ist Bauland geworden. Die Menschen bauen eine „Mool“, ein „Zenter“, wie Fuchs 8 bald erlauscht. Die Füchse leiden von nun an Hunger und Durst, werden immer schwächer. Fuchs 8, der große Tagträumer, bietet sich an, das „Zenter“ zu erkunden auf der Suche nach einem neuen Lebensraum. So landen er und sein Kumpel Fux 7 im Einkaufszentrum. Zunächst scheint alles gut zu laufen, es gibt künstliche Bäche und geschützte Stellen, sogar an Nahrung scheint es nicht zu mangeln. Doch auf dem Rückweg läuft alles aus dem Ruder und Fuchs 8 beginnt an der Liebenswürdigkeit der Menschen bitter zu zweifeln … „Warum hat der Schöpfer so ein krosen Feler gemacht, das die Kruppe, die so vil kann, so böse is?“ Ein schmales Bändchen, mehr ist es nicht, aber dennoch ein kostbares Büchlein. Eine sprachliche Extratour mit übersetzerischer Glanzleistung. Die zarten Illustrationen sind von Chelsea Cardinal.

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So ganz anders

Von: Beate Schak

19.01.2020

Der Text auf dem Buchcover machte mich neugierig, aber ich hatte mir etwas komplett anderes erwartet. Das Buch schreibt der Fuks und zwar genau so, wie er die Menschensprache hört. Auch der Satzbau erinnert sehr an Gespräche auf der Straße. Die nicht vorhandene Rechtschreibung erfordert eine gewisse Zeit der Eingewöhnung, läßt sich dann aber gut lesen. Mich hat es trotzdem nach kurzer Zeit sehr genervt. Zum Beispiel: "Er so: ich ge mit dir, Fuks 8. Ich so: Alter" nach einer Seite mit solchen Dialogen hatte ich keine große Lust mehr weiter zu lesen. Hab es dann aber doch zu Ende gelesen - es ist ja nicht so dick. Im Inhalt des Buches geht es um Menschlichkeit, um die Auswirkung des menschlichen Handelns auf andere und auch die Umwelt und welche Auswirkung auf andere die Handlung haben kann. Das ist ein schöner Ansatz, nur sehr seltsam verpackt. Mir ist auch nicht klar, für welche Altersgruppe dieses Buch gedacht ist, als Fabel für Kinder - vielleicht für Altere, die an dieser Sprache ihre Freude haben, oder für Erwachsene. Mich hat das Buch etwas zwiespältig zurückgelassen, deshalb nur 3 Sterne.

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Ein Thema zum Nachdenken

Von: Dias89

19.01.2020

Das Buch "Fuchs 8" behandelt ein wichtiges Thema. Dass eine Rasse, der Mensch, wie wir, nett wirken kann, aber es im Grunde nicht ist. Und was wir mit der Umwelt machen, sie zerstören und manche sich daraus sogar einen Scherz erlauben,weil ihnen das Leben, was sie damit zu zerstört haben, egal ist. Fuchs 8 war zu Anfang der Geschichte begeistert von den Menschen, bis diese seine Heimat zerstörten und seinen besten Freund umbrachten. Ein Buch, das zum Nachdenken anregen soll. Trotzdem muss ich auf die drei Sterne bestehen, weil es wirklich schwierig zu lesen war mit diesen absichtlichen Rechtschreibfehlern und, dass das Thema für Kinder schwer zu verstehen ist. Ich habe das Buch mit meiner 6-Jährigen Tochter zusammen gelesen und sie hatte zum Teil null Konzentration. Würde das Buch eher in die Altersgruppe der 9- bzw. 10-Jährigen stecken. Vielleicht kann man in dem Alter schon mehr mit der Thematik anfangen. Und natürlich ist das Buch auch was für Erwachsene. Besonders diese brauchen immer wieder Themen zum Nachdenken, weil es die Erwachsenen sind, die Fehler machen und so ihrer nächsten Generation schlechte Vorbilder sind, die dann zu solchen Personen wie im Buch werden. Alles in einem ein tolles Buch.

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Ein allzumenschlicher kleiner Fuchs

Von: Phienchen

13.01.2020

Mein erster Eindruck des Buches ist schon einmal sehr positiv. Es ist wirklich liebenswert gestaltet! Die Art und Weise, wie der Fuchs die menschliche Sprache darstellt, ist allerdings etwas gewöhnungsbedürftig.. Die Story lässt den Leser viel entdecken und regt zum Nachdenken an.

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