Leserstimmen zu
Der Straßen-Doc

Gerhard Trabert

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Das Buch der Straßen-Doc lässt einen nicht kalt zurück. Die Arbeit an den Obdachlosen zeigt dem Leser immer wieder, wie reich man doch ist... Gerdart Traber ist seit über 20 Jahren unterwegs um Hoffnung zu den Hoffnungslosen zu bringen - ein Held!

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Dieses Buch führt uns leider sehr anschaulich vor Augen, dass eigentlich niemand wirklich davor gefeit ist, auch unverschuldet in die Obdachlosigkeit abzurutschen. Und... wenn man erstmal dort angelangt ist, wie schwer es ist, aus eigener Kraft den Weg ins "normale" Leben zurückzufinden. Das Buch besteht aus vielen in sich abgeschlossenen Fällen, die vom Autor manchmal etwas zu ausführlich erzählt werden. Insgesamt ist es aber ein sehr informatives Buch, welches auf jeden Fall lesenswert ist. Der Preis ist allerdings grenzwertig. Vielleicht gibt es das Buch auch irgendwann als günstigeres Taschenbuch.

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Tolles Buch

Von: Anni92

28.01.2020

Das Buch lässt sich leicht lesen und zeigt einen herzlichen Menschen bei der Arbeit. Rundum ein tolles Buch.

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Der StrassenDoc

Von: watzi22

19.01.2020

Das Buch ist schon sehr von Menschlichkeit geprägt. Ja, man sollte öfter Menschen genauer betrachten. DER Arzt der Armen:Hut ab. Toll geschrieben. Sollte man gelesen haben.

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Berührend

Von: Bella6312

09.01.2020

Der Autor und Arzt Gerhard Trabert berichtet in diesem Buch in verschiedenen Geschichten wie es überhaupt dazu gekommen ist das die Menschen auf der Straße leben. Immer wieder sind es schwere Schicksalsschläge die die Menschen zu Alkohol und Drogen greifen lassen und sie dadurch auf der Straße landen. Einige schaffen den Absprung viele jedoch nicht , da hier auch leider die passenden Unterstützung fehlt, der Autor nimmt hier kein Blatt vor den Mund und berichtet über sein Leben als Arzt von den ärmsten der Armen. Das Buch lässt einen Traurig aber auch um viel Informationen wie man helfen kann zurück. Ein Buch das ich gerne von Herzen weiterempfehle .

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Die Realität vor Augen geführt ...

Von: Dagmar

16.12.2019

.... mit diesem Buch offenbart uns der Autor eine Realität, die mir bisher nicht so bewusst war. Dabei beschreibt er sehr eindrucksvoll seine Erlebnisse und auch die Hintergrundgeschichten dieser Menschen und warum diese in diese Situation geraten sind. Ein absolutes Augenöffner-Buch. Kleiner Kritikpunkt, gelegentlich holt der Autor etwas langatmig aus.

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Ein Buch für mehr Menschlichkeit

Von: lielo99

09.12.2019

Gerhard Trabert ist Der Straßen-Doc. In seinem Buch beschreibt er was es heißt, mit den Ärmsten der Armen unterwegs zu sein. Seit 25 Jahren fährt er mit einem umgebauten Bus zu Plätzen, die von den meisten Menschen gemieden werden. Das Fahrzeug ist eine mobile Praxis mit allem, was er zur Behandlung seiner Patienten benötigt. Diese Form der Patientenversorgung lernte Gerhard Trabert in Indien kennen. Dort wurden auf diese Weise die Aussätzigen (Menschen, die an Lepra erkrankten) besucht. Trabert wuchs in einem Waisenhaus auf und schon damals lernte er was es heißt, am Rand der Gesellschaft zu stehen. Nein, er war keine Waise, sein Vater war dort als Erzieher tätig. Die Zeit prägte ihn, er sieht noch immer den Unterschied zwischen Privilegierten und vom Leben benachteiligten. Seine Schulkameraden, die aus dem Waisenhaus kamen, wurden von Lehrern und Kindern nur die „Heimkinder“ genannt. Man sah auf sie herab und für Trabert ist auch heute noch klar, dass die Redensart „Jeder ist seines Glückes Schmied“ in keiner Weise stimmt. Viel eher trifft der Satz zu: „Die im Dunkeln sieht man nicht.“ Das Buch nahm mich mit und ich gebe ihm den Titel: Für die Würde des Menschen. Ein Ausdruck, den Herr Trabert hier zitierte ist Gleichwürdigkeit. Ich frage mich, ob ich die Menschen, die in Fußgängerzonen oder in Parkhäusern sitzen und nach ein paar Cent fragen, als gleichwürdig mit mir betrachte? Wie gehe ich damit um, wenn ich Obdachlose sehe, die im Bahnhofsvorraum schlafen und in der langen Schlange vor der Suppenküche stehen? Nein, es gibt für viele Wohnungslose keine Alternative und ja, sie leben am Rand und werden oft als minderwertig angesehen. Dass der erste mobile Praxisbus in Mainz von Phil Collins finanziert wurde, wusste ich nicht. Es gibt einige Fakten in dem Buch zu lesen, die unbekannt sein dürften. Eine Sache muss ich hier noch erwähnen, Herr Gerhard Treber lebte 6 Wochen in einer Obdachlosensiedlung und dort lernte er die Probleme der Betroffenen hautnah kennen. Er machte diesen Feldversuch, um mehr Verständnis für die Menschen zu bekommen. Ich ziehe den Hut vor diesem Mann. Er schreibt einige Beispiele, wie er seinen Patienten helfen konnte. Aber auch, was diese sich von ihren sogenannten Mitmenschen gefallen lassen müssen. Ein Buch, perfekt für den Gabentisch aber auch für jeden, der gleichgültig durchs Leben geht. Also nicht weiß, wie reich er gesegnet ist und das nicht schätzt. Jeder kann in der nächsten Stunde so hart vom Schicksal gebeutelt sein, dass auch er zu den Ärmsten der Armen zählt.

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Wie oft hat man diesen Satz schon von anderen gehört oder gar selbst von sich gegeben? In meiner damaligen, jugendlichen Naivität konnte, oder wollte ich, die traurige Wahrheit nicht anerkennen oder mich näher mit diesem Thema befassen. Es war eben leichter, nur die Oberfläche zu betrachten und das wiederzugeben, was man gehört hat. Mit den Jahren kam die Erkenntnis, dass diese Denkweise ignorant und nicht fair ist. Was sagt es aber über unsere Gesellschaft aus, wenn Erwachsene eine solche Einstellung an junge Menschen weitergeben? Sollten uns nicht Werte wie Mitgefühl und Empathie vermittelt werden? Uns beigebracht werden, Dinge zu hinterfragen, von mehr als nur einer Seite zu betrachten? Gerhard Trabert gibt uns hier einen tiefen Einblick in seine Arbeit mit Wohnungs- und mittellosen Menschen, erzählt ihre ergreifenden Geschichten, über seine und ihre Hürden. Keine leichte Kost, sondern die ungeschönte Wahrheit über die Situation in Deutschland und was diese Menschen ertragen mussten und müssen, und wie solche Erlebnisse mit der Wohnungslosigkeit zusammenhängen. Zwischendurch habe ich das Buch aus der Hand gelegt und das Gelesene erstmal "sacken lassen", sind die geschilderten Erlebnisse doch nicht selten erschütternd und empörend. Herr Traberts Buch ist informativ und ein Augenöffner. Es macht einem bewusst, was hier in Deutschland passiert und dass jeder seinen Beitrag für ein besseres Miteinander leisten kann, Menschen helfen kann, sich angenommen und respektiert zu fühlen. Dass hinter jedem Menschen viel mehr steckt, als wir auf den ersten Blick vermuten. Ich denke jeder kann hier etwas lernen und für sich mitnehmen.

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