Leserstimmen zu
Neues Fleisch

Hendrik Hassel

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Essen ohne Tierleid – Berichte aus der Zukunft unserer Ernährung Ich bin wirklich überrascht, dass so viele Start-ups sich mit der Fleisch-Brauerei beschäftigen. Hackfleisch und Burger aus dem Reagenzglas? Alles scheint möglich, zumindest in der Zukunft. Als leidenschaftliche Vegetarierin ist es mir nach wie vor ein Rätsel, wie die Menschheit immer noch so viel Fleisch verzehren kann. Natürlich habe ich grundsätzlich nichts gegen den Verzehr von Fleisch, aber wie wird es produziert, wie kommt es auf den Tisch. Billigparolen und Massentierhaltung widersprechen dem derzeitigen Klimanotstand. Neue Ideen, neue Technologien müssen her. Mit Henrik Hassel begeben wir uns in die Welt der Labore. Egal ob in Israel, Kalifornien oder in Deutschlands Hinterhöfen, es wird geforscht, probiert und gekostet. Wie steht es jedoch mit der Weiterentwicklung einer kleinen Idee aus den Achtziger Jahren? Als Leser reisen wir um die Welt, erfahren von großzügigen Investitionen in Clean Meat. Wenn selbst große und namhafte Fleischkonzerne als Investoren mit ins Boot steigen, steht ein Wandel doch unmittelbar bevor. Hassel weckt im Leser, egal ob Vegetarier, Veganer oder gar Fleischliebhaber das Interesse an Clean Meat und macht deutlich, dass es mit dieser Forschung vorangehen muss. Für weitere Massentierhaltung fehlt der Platz, das Geld, die Zeit und die konventionelle Erzeugung von Fleisch scheint am Ende ihrer Möglichkeiten angekommen. Mit seinen zwölf Thesen schließt Hendrik Hassel seinen Bericht über die Zukunft unserer Ernährung. Ein Überdenken unseres Einkaufsverhaltens wird klar hinterfragt und mit ausreichenden Anmerkungen versehen kann man sich leicht selbst ein Bild über Hackfleisch, Kobe-Steak oder gar der Tofuwurst machen. „Neues Fleisch“ zeigt uns die aktuelle Problematik mit dem Tierleid, der Forschung an Zellmaterial und Laborzüchtung auf. Hier finden sich, ob Fleischliebhaber oder radikaler Verweigerer wieder, ganz ohne Wertung und Belehrung. Clean Meat, wird das also unsere Zukunft sein? Ein sehr interessante und realisierbare Möglichkeit und ein großer Wandel für die Landwirtschaft und Fleischindustrie.

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Wichtig, neu und zukunftsweisend. Und gut geschrieben.

Von: Dr. Bettina Hennig

31.10.2019

Brennende Urwälder, ausbeuterische Arbeitsverhältnisse, ressourcenintensive Transportwege und zu oberst UNERMESSLICHES TIERLEID, das so grausam und brutal ist, dass Facebook Aufnahmen aus ganz normalen Ställen sperrt. Fleisch ist Klimakiller Nummer 1. Fleisch ist verantwortlich für Massentötungen an Tieren. Muss das sein? Schon lange gibt es Alternativen. Hendrik Hassel, Tieraktivist und Gründer der Tierrechtsgruppe „Animal Equality“ in Deutschland, hat sich in den Laboren umgeschaut, in Kessel geguckt und mit Pionieren gesprochen, die Fleisch im Reagenzglas produzieren. Ob in Israel, Los Angeles, den Niederlanden, Russland, China – überall forschen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der Fleischrevolution, die unsere globale Klimakatastrophe abwenden könnte und dennoch unsere Fleischeslust bedient. Hassels Buch bietet Fakten und Freude am Lesen. Anschauliche Reportagen und neue Erkenntnisse. Ein umfassendes Buch zur aktuellen Klimadebatte, das Lösungswege aufzeigt und trotzdem keine Entbehrungen predigt. Ein spannender Ansatz! Der Gedanke Fleisch aus dem Reagenzglas zu essen, ist zugegebenermaßen gewöhnungsbedürftig. Aber was ist ekliger? Fleisch von toten Tieren oder Fleisch aus dem Reagenzglas? Bleibt die Hoffnung, dass wir uns in den nächsten Generationen nicht mehr damit beschäftigen müssen, weil die neue Art Fleisch zu essen, nichts mehr mit Töten von Tieren zu tun hat. Und wie hat es geschmeckt? Ich werde hier nicht spoilern. ;-)

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