Leserstimmen zu
So schweige denn still

Mary Higgins Clark

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Lange habe ich mich nach so einem spannenden Werk von M.H. Clarke gesehnt, denn ihre alten Werke konnten mich immer aufs Neuste begeistern. Wir lernen die Journalistin Gina kennen, die einer mysteriösen E-Mail auf die Spuren geht. Dabei trifft sie auf eine Person, die durch einen vermeidlichen Unfall ums Leben kam. Gina merkt, dass hinter dem plötzlichen Tod der jungen Frau mehr steckt und verfolgt den Fall. Denn es stecken viele Vertuschungen und Intrigen dahinter, denen sie auf den Grund geht. Die Handlung und Spannung baut sich immer weiter auf. Während der Anfang sehr ruhig und vielversprechend ist, wird es nach den ersten 100 Seiten packend, so dass ich das Buch kaum aus der Hand legen konnte. Man lernt die Schattenseiten der Unternehmer-Branche und wozu die Reichen und Mächtigen fähig sind. Immer mehr wird einem bewusst, dass sie vor nichts zurück schrecken. Gina ist ein starker Charakter, der sich stets zu helfen weiß. Ich mochte ihre sympathische Art von der ersten Seite an. Es gab Momente in denen ich sie für ihre taffe Art bewunderte, denn sie ließ sich ihre Furcht nicht anmerken und bot allen die Stirn. Gina weiß, dass sie sich mit ihrer Story in große Gefahr begibt. Hin und wieder merkte sie, dass sie mit ihrem Vorhaben ein Risiko eingeht, doch sie wollte mit allen Mitteln die Wahrheit ans Licht bringen. Durch den grandiosen Schreibstil der Autorin konnte ich mich sehr gut in Ginas Lage hineinversetzen und ihr Handeln nachvollziehen. Die Autorin schrieb das Buch detailreich, so dass man sich direkt im Geschehen befand. Gleichzeitig mangelte es nicht an vielen Wendungen, die mich immer zum Weiterlesen verleiteten. Die Grundidee ist der Anlass, weshalb diese Geschichte zu meinen liebsten Clarke-Büchern gehört: Es beschäftigt sich mit dem #meToo-Thema, welches gerne in großen Unternehmen vertuscht wird. Hier spricht die Autorin im Namen aller Frauen, die zum Opfer dieser Leute wurden. Fazit: Dies ist kein herkömmlicher Psychothriller, sondern eine Geschichte über eine Journalistin, die ein Tabu-Thema ans Licht bringt, welches unter den Teppich gekehrt wird. Das Buch konnte mich in allen Punkten überzeugen!

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Gina lebt in New York und arbeitet als investigative Journalistin. Nach einer erfolgreichen Story ist sie für ihre Arbeit bekannt, und sie bekommt manchmal Mitteilungen über geheimnisvolle Skandale und aufregende Neuigkeiten. Als sie ein Mail von „CRyan“ bekommt, mit dem Hinweis auf ein schreckliches Erlebnis, dass sie bei einem großen Nachrichtensender hatte, vermutet Gina sexuelle Belästigung. Aber trotz ihrer vielen Nachfragen hört sie nichts mehr von dem Nachrichtenabsender. Gina ist überzeugt, dass mehr hinter dieser Geschichte steckt. Sie macht sich auf die Suche nach dem geheimnisvollen Schreiber. Sie findet heraus, dass die Nachricht tatsächlich von einer Frau stammt, die allerdings mittlerweile tödlich verunglückt ist. Nach und nach deckt Gina die Zusammenhänge auf, die hinter CRyans Nachricht stecken. Dabei begibt sie sich allerdings selbst in große Gefahr. Gina ist eine sympathische Heldin. Es ist ihr ein großes Anliegen die Wahrheit aufzudecken, um weitere Taten zu verhindern. Ihre Story kostet sie viel, doch ist sie bereit die Kosten auf sich zu nehmen und ihr eigenes Leben zu riskieren. Das aktuelle Thema dieses Buchs ist eine #MeToo Geschichte. Die lebenszerstörende Folgen der sexuellen Belästigung für die betroffene Frauen werden deutlich aufgezeigt, ebenso wie die Versteckspiele und Intrigen der Reichen und Mächtigen. Der Schreibstil wird im Laufe der Geschichte immer fesselnder. Am Anfang wirken Beschreibungen und Dialoge etwas hölzern, doch mit den Verbrechen, die nach und nach aufgedeckt werden, nimmt die Geschichte Fahrt auf und die Spannung steigt. Zum Schluss fällt es schwer das Buch aus der Hand zu legen. Fazit: Ein gelungenes letztes Werk einer beeindruckenden Schriftstellerin. Eine Geschichte, die ein aktuelles Thema auf spannende Weise ins Bewusstsein ruft. Empfehlenswert für alle, die Thriller und Krimis lieben!

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"So schweife denn still" ist der letzte Roman der preisgekrönten Krimiautorin Mary Higgins Clark die Anfang des Jahren 2020 verstarb. In diesem Thriller geht es um Gina Kane, eine investigative Reporterin, die von einer Frau kontaktiert wurde, die behauptet, sie habe während ihrer Arbeit bei einem Nachrichtensender, eine schreckliche Erfahrung gemacht und behauptet nicht die einzige zu sein. Gina beginnt die Geschichte zu verfolgen, als sie erfährt, dass die Frau, die ihr die E-Mail geschickt hat, bei einem Jet-Ski-Unfall ums Leben gekommen ist. Der Anwalt Mike Carter muss sich um die schweren Fälle der sexuellen Vorwürfe des Nachrichtensenders kümmern. Gina ist ihm auf einer Spur voll von Vertuschung und sogar Mord. Die Autorin griff in ihren früheren Romanen oft aktuelle Themen auf und so beschäftigt sich dieses Buch mit der #MeToo-Bewegung. Die Geschichte um Gina beginnt recht langsam und wird zum Ende hin richtig spannend. Die überraschenden Wendungen im Buch sorgen für unterhaltsame Lesestunden. Mary Higgins Clark war eine großartige Autorin und auch dieses Buch ist sehr gut geschrieben und zeichnet sich durch seinen brillianten Schreibstil und den packenden Spannungsbogen in der Handlung aus. Wer gerne Thriller oder spannende Kriminalromane liest, sollte bei diesem Buch zuschlagen.

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"So schweige denn still" ist ein Thriller von Mary Higgins Clark und erschien 2020 mit 432 Seiten als Hardcover im Heyne Verlag der Penguin Random House Gruppe. Die Autorin hat mich direkt ab Seite 1 mit ihrem Schreibstil gepackt. Flüssig, spannend und recht kurze Kapitel sind hier die vorherrschenden Merkmale. Lediglich die Menge an männlichen Involvierten von REL hat mich manchmal verwirrt, da ich deren Rollen oft durcheinander warf. Das aufgefasste Thema (wegen Spoiler nicht genannt) ist modern und passt gut in die heutige Zeit/Bewegung, was mir sehr gut gefallen hat. Ebenfalls positiv empfand ich Protagonistin Gina Kane, die sich nicht unterkriegen lässt und mit viel Biss und Interesse ihre Recherchen voran treibt, selbst als sich ihr eigenes Leben dafür ändern muss. Die Mitte des Buches bekam kurzzeitig eine Länge und flaute bei der Spannung etwas ab, wirkte sich aber auf meinen Lesefluss keineswegs negativ aus. Allerdings fand ich die Passagen über Ginas Familie bzw. ihren Vater langweilig bzw. unnötig für den Verlauf der eigentlichen Handlung. "So schweige denn still" hat mir sehr gut gefallen und mich gut unterhalten. Allerdings vergebe ich "nur" 4 Sterne, aber mit Leseempfehlung für leichte Spannungsleser.

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