Leserstimmen zu
Die Gabel, die Hexe und der Wurm. Geschichten aus Alagaësia. Band 1: Eragon

Christopher Paolini

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Ein Jahr ist es her, dass Eragon und Saphira Alagaësia, auf der Suche nach einem neuen Zuhause für die Drachenreiter, verlassen haben. Es wartet harte Arbeit auf die beiden und besonders Eragon muss sich mit vielen Problemen herumschlagen, die scheinbar nie weniger werden. Die Eragon Reihen zähle ich zu meinen liebsten Buchreichen, denn ich liebe die Welt von Alagaësia und die Geschichte von Eragon und Saphira konnte mich damals absolut begeistern! Deshalb war die Freude riesig, als ich erfahren habe, dass Christopher Paolini Kurzgeschichten herausbringen wird und sogar an einer Fortsetzung der Reihe arbeitet! "Die Gabel, die Hexe und der Wurm" beinhaltet drei Kurzgeschichten, wovon eine von Angela Paolini, der Schwester von Christopher Paolini, geschrieben wurde. Ich fand es genial, dass die Kurzgeschichten quasi in eine Geschichte hineingewebt wurden. Wir dürfen Kapitel aus Eragons Sicht lesen, was ich großartig fand, bis diese dann in die Kurzgeschichten übergeht. Grandios gemacht! Ich habe mich sehr darüber gefreut, dass Eragon zu Wort kommt und man so etwas über sein Leben erfährt, auch wenn er sich aktuell mit vielen Schwierigkeiten auseinandersetzen muss. Ich fand die Abschnitte mit Eragon leider etwas kurz, denn ich hätte gerne noch viel mehr von ihm gelesen! Eragon und Saphira haben Alagaësia mit wenigen treuen Reisegefährten verlassen, um einen geeigneten Platz für einen neuen Drachenhort zu finden und beginnen dann mit dem langwierigen Bau. Als ihm die Arbeit eines Abends zu viel wurde, erreicht ihn eine Vision von einem alten Bekannten. In "Die Gabel" lernen wir die junge Essie kennen, die ganz andere Probleme hat als Eragon, und dann unerwartete Hilfe von einem jungen Mann bekommt, über dessen Wiederauftauchen, ich mich sehr gefreut habe! Die erste Kurzgeschichte hat mir am besten gefallen! Ich habe mich sofort wieder in der großartigen Welt von Alagaësia zurechtgefunden und den Erzählstil von Christopher Paolini sehr genossen! In der zweiten Kurzgeschichte "Die Hexe" kam die Kräuterhexe Angela zu Wort. Ich hätte gerne geschrieben, dass man sie endlich besser kennenlernen konnte, aber ich fand, dass man nach dem Lesen fast noch mehr Fragen hatte, als vor dem Lesen! Sie ist und bleibt ein sehr mysteriöser Charakter, sodass ihre Kurzgeschichte dann aber auch wieder perfekt zu ihr gepasst hat! In "Der Wurm" haben wir dann die Urgal Ilgra kennengelernt, deren Dorf von dem Drachen Vêrmund angegriffen wurde und weiterhin bedroht wird. Ilgra ist auf Rache aus und sucht verzweifelt nach Möglichkeiten den Drachen zu besiegen. Ich fand es sehr spannend mehr über die Urgals zu erfahren und Ilgras Geschichte hat mir richtig gut gefallen! Im Buch ist eine farbige Karte der östlichen Gebiete von Alagaësia abgedruckt, sowie drei schwarzweiß Zeichnungen von Christopher Paolini zu Beginn jeder Kurzgeschichte. Das Buch ließ sich sehr gut lesen, was an dem tollen Schreibstil der Autoren lag, aber auch daran, dass die Schrift ziemlich groß ist. Fazit: "Die Gabel, die Hexe und der Wurm" von Christopher Paolini enthält drei wunderbare Kurzgeschichten, die mir sehr gut gefallen haben! Die erste Kurzgeschichte war mein Favorit, während ich die beiden anderen etwas schwächer fand. Ich fand es aber großartig, wieder in die Welt von Alagaësia eintauchen zu dürfen und natürlich Eragon und Saphira wiederzusehen! Ich vergebe sehr gute vier Kleeblätter!

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"Die Gabel, Die Hexe und der Wurm"Glück, hatte Eragon befunden, war zu flüchtig und nutzlos, um Ihm nachzulaufen. Zufriedenheit dagegen war ein viel lohnenderes Ziel." Zitat Seite 281 Cover: Das Cover ist meiner Meinung nach sehr gelungen. Ich liebe die Drachen aus Paolinis Geschichten und somit konnte mich dieses Cover von Anfang an begeistert.Meine Meinung:So, wie fange ich jetzt an. Also am besten erst einmal möchte ich euch darauf vorbereiten, dass diese "Fortsetzung" keine wirkliche ist, denn wie der Titel bereits sagt sind es " Geschichten aus Alagaësia". Zwar lesen wir wieder von einigen uns bekannten Protagonisten, unter anderem natürlich auch von ERAGON, aber der Hauptmerk dieses Buches liegt auf den drei Geschichten. Ich möchte euch hier auch ganz ehrlich erzählen, dass auch ich mich erst beirren hab lassen. Leider war ich dann auch etwas enttäuscht, als ich merkte, dass das Buch zwar ein Jahr nach dem Ende von Band 4 beginnt, aber wir hier jedoch nicht mehr über ERAGON und andere beliebte Protagonisten erfahren werden. Nachdem ich meine Enttäuschung, die ich leider hatte, weil ich laut dem Klappentext mir etwas mehr erhofft hatte, runtergeschluckt habe und mich in die "Drei Geschichten" eingelesen hab, begann ich immer mehr ein Gefühl zu bekommen für die Reise zurück nach Alagaësia. Die erste Geschichte hat mich sehr fasziniert und sehr gefreut von dieser Person wieder zu lesen. Wer es ist, dass müsst ihr schon selbst in Erfahrung bringen. Das Ende war jedoch sehr vielversprechend. Die zweite Geschichte war sehr "anders". Denn diese wurde von Paolinis Schwester geschrieben, die einen gänzlich anderen Schreibstil hat wie er. Für mich persönlich wäre dieser nichts, aber für die Verkörperung dieser "einen" Person war es dann auch irgendwie passend. Die dritte und somit letzte Geschichte war interessant, vor allem auch mal etwas über einen ganz bestimmte "Art" mehr zu erfahren. Allerdings war die letzte Geschichte meiner Meinung nach, etwas in die länge gezogen worden. Er hat das Talent vieles detailgetreu zu erklären, dass es fast schon langatmig wird, aber man trotzdem das Buch nicht aus der Hand legen kann. *lach*. Das liegt wohl unter anderem an seinem tollen Schreibstil, denn ich sehr mag. Nichts destotrotz hatte ich gehofft etwas mehr in Erfahrung zu bringen (vor allem über Eragons neue Aufgabe und ob er jemals wieder den Ort verlassen kann und vielleicht doch endlich mit Arya glücklich werden kann), aber dennoch bin ich nun umso gespannter ob uns Christopher Paolini mit einer neuen ERAGON Reihe und somit Band 5 beglücken wird. Ich stehe dem positiv entgegen. Und werde auch jedes weitere Buch von was mit ERAGON zu tun hat von dem Autor lesen, denn ERAGON gehörte zu meiner Kindheit und es ist wie ein nach Hause kommen, endlich wieder in die zauberhafte Welt der Drachen und der Magie eintauchen zu können. Mein Fazit: Jeder der ERAGON geliebt und gelesen hat, muss diesen Teil in seinem Regal stehen und selbst gelesen haben. Das gehört dazu! Auch wenn der Autor nun bewiesen hat, dass er auch weniger schreiben kann, wären mir 300 Seiten und ein bisschen mehr von "Eragon und Co." lieber gewesen. Dennoch ein Muss für jeden ERAGON Fan. (Mich eingeschlossen *grinsend auf mein Bücherregal schau*)

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Mit einem lachenden und einem weinenden Auge schreibe ich diese Rezension heute nieder. Ich kann nur sagen das ich wohl zu hohe Erwartungen an das Buch hatte. Diese wurden aber nicht komplett erfüllt und zurück bleibt ein kleiner Hauch der Enttäuschung. Ich hatte mir insgeheim wohl mehr erhofft und leider nicht das bekommen wonach ich gesucht hatte. In meinem Fall war es das nachhause kommen nach Alagaësia. Versteht mich nicht falsch, das Buch an sich mit seinen kleinen Geschichten hat mir schon gefallen, aber es fühlte sich beim Lesen für mich nicht "komplett" an. Die Geschichten für sich waren aber klasse. Das Setting Mit der Welt Alagaësia hat Christopher Paolini eine wunderschöne und fantastische Welt erschaffen die zum Träumen einlädt und die wie für geschaffen ist für zahlreiche Abenteuer. In den Geschichten ist sie immer wieder mal aufgeblitzt. Mir gefiel die Beschreibung von Arngor und Co wirklich sehr gut. Auch die Atmosphäre in der Geschichte mit der kleinen Essie war super eingefangen. Die Handlung Das es sich um mehrere Geschichten handelt erzähle ich hier frei darauf los. Die Geschichte mit den Drachen und wie Eragon sich um alles kümmert fand ich gut. Sie enthielt ein klein wenig Bitterkeit, denn Eragon schien sich von all den Lasten erdrückt zu fühlen. Mehr kann ich nicht verraten ohne zu arg zu spoilern. In der zweiten, die mein persönlicher Favorit ist, ging es um Murtagh. Es war wirklich schön mal wieder von ihm zu lesen und die Geschichte passt einfach hervorragend zu ihm. Es zeigt seine sanfte Seite. Die Geschichte mit Angela war zwar ebenfalls gut aber mir zu verwirrend. So richtig konnte mich diese leider nicht von sich überzeugen. Dafür war die letzte mit Ilgra und dem Drachen wieder richtig klasse. Meinung Klingt alles nicht so schlimm? Ist es auch nicht. Meine Enttäuschung liegt auch mehr daran das mir einfach gefehlt hat MEHR von Eragon selbst und auch allen anderen zu lesen. Die Idee der Kurzgeschichten an sich ist nicht schlecht, aber wenn man die Eragon Bücher kennt, hätte man sich einfach eine lange Geschichte statt vieler kleiner gewünscht. Der andere Kritikpunkt ist leider wirklich das es wenige Seiten für viel Geld sind. Der Großdruck der Schrift füllt schon richtig auf. Das Buch selbst ist mit einem schön gestalteten Umschlag und einer kleinen farbigen Karte im Innenteil trotzdem wirklich schön. Und auch wenn ich etwas traurig bin, das ich nicht mehr von meinen Helden Eragon, Murtagh und Co lesen konnte, so haben mich die Geschichten für eine kurze Zeit wieder nach Alagaësia geführt. Und, ja..ich freue mich schon auf den nächsten Band, denn ich hoffe das sich das Feuer das bei Herrn Paolini beim Schreiben von Eragon gebrannt hat, neu entfach werden kann.

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Ein Jahr ist seit Eragons Aufbruch aus Alagaësia vergangen. Mittlerweile hat er einen geeigneten Ort gefunden, an dem die Seelensteine der Drachen und die Dracheneier sicher verwahrt werden können. Und vielleicht wird er irgendwann dort auch neue Drachenreiter ausbilden können. So gut die Zukunftsaussichten auch sein mögen, hat er allerdings auch einige gegenwärtige Probleme zu bewältigen. Der Umgang mit den Elfen und Zwergen gestaltet sich nach wie vor alles andere als einfach. Aber auch für die Hexe Angela, das verfluchte Mädchen Elva und Eragons Halbbruder Murtagh, für die es nach dem Zerfall des Imperiums ebenfalls weitergegangen ist. „Die Gabel, die Hexe und der Wurm“ erzählt drei neue Geschichten aus Alagaësia. Die drei Geschichten lassen sich dabei im Zusammenhang lesen, stehen aber genau so gut für sich allein. Jede legt einen anderen Fokus. So erfährt man in „Der Wurm“ eine Geschichte von den Urgals, die sehr viel über das Volk verrät und einige Ereignisse aus den Eragonbänden in ein neues Licht rückt. Auch wenn seit „Das Erbe der Macht“ über sieben Jahre vergangen sind, findet man doch problemlos wieder in die von Christopher Paolini erschaffene Welt. Das liegt zum einen an den bekannten Figuren, zum anderen aber auch an der Erzählweise des Autors. Paolini versteht es, den Leser genau da abzuholen, wo er am Ende des letzten Bandes Alagaësia verlassen hat. Genau das ist für alle Eragon-Kenner toll, sorgt allerdings dafür, dass „Die Gabel, die Hexe und der Wurm“ kein Buch für den Einstieg in Eragons Welt ist. Dafür wird in den Kurzgeschichten zu viel vorausgesetzt und zu wenig erläutert. Für diejenigen, die seit dem Ende von Band 4 wieder gerne nach Alagaësia zurückkehren möchten, bieten die Kurzgeschichten ein Wiedersehen mit alten Figuren und sorgen für Bekanntschaften mit neuen Charakteren. Dazu kommt Christopher Paolinis leichte und einnehmende Art zu erzählen, die dafür gesorgt hat, dass ich das Buch an einem Stück gelesen habe.

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Es ist ein Jahr her, dass Eragon aus Alagaësia aufgebrochen ist auf der Suche nach dem geeigneten Ort, um eine neue Generation Drachenreiter auszubilden. Jetzt kämpft er mit unendlich vielen Aufgaben: Er muss einen riesigen Drachenhorst bauen, Dracheneier bewachen und mit kriegerischen Urgals, stolzen Elfen und eigensinnigen Zwergen zurechtkommen. Doch da eröffnen ihm eine Vision der Eldunarí, unerwartete Besucher und eine spannende Legende der Urgals neue Perspektiven. Das Cover gefällt mir persönlich wirklich gut, da es zu den vorherigen Bänden passt und ein bisschen düster aussieht. Es passt definitiv zum Buch. Auch der Schreibstil ist wie gewohnt spannend, unterhaltsam und flüssig. Das Buch ist nicht nur aus Eragons Sicht, sondern auch aus der der anderen. Eragon hat sich ein wenig verändert und ist gleichzeitig aber noch immer so, wie ich ihn in Erinnerung hatte. Besonders habe ich mich über die kurzen Gespräche zwischen Saphira und ihm gefreut. Insgesamt hat mir di erste Geschichte am besten gefallen, aber auch die Geschichte rund um Angela fand ich super, da ich ihren Charakter liebe. Allerdings war die letzte Geschichte nicht ganz so meins. Trotzdem freue ich mich schon auf alles, was wir noch aus der Welt von Eragon lesen dürfen.

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Meine Meinung - Achtung Spoiler Wer auf eine Fortsetzung der Reihe gehofft hat, wird etwas enttäuscht sein. Ich muss zugeben, auch ich habee mir etwas mehr Infos zu Eragon gewünscht. xD Na ja, eigentlich sagt der Titel es schon aus was man erwartet, Geschichten aus Algaesia. Aber man bekommt trotzdem ein paar Einblicke, wie es nach Band 4 mit Eragon weitergegangen ist. Darauf hatte ich wirklich gehofft aber es war dann doch sehr wenig und hat einem nur noch mehr Lust auf mehr gemacht. Zuerst einmal zur Aufmachung des Buches, es passt wunderschön zu den alten Hardcover Ausgaben. Auch wenn man das Buch öffnet, springt einem gleich die kolorierte Karte ins Auge. Jede Kurzgeschichte wird mit einem gezeichneten Bild, des Autors eröffnet. Die Zeichnungen sind sehr schön und passen perfekt zur jeweiligen Geschichte. Der Schreibstil war sehr angenehm und ich persönlich habe keinen Unterschied zwischen den Geschichten von Christopher Paolini zu seiner Schwester bemerkt. Die Kurzgeschichte "Die Gabel", handelt über Murthag und was er gerade erlebt. In der Nächsten erfährt man etwas mehr über die Hexe Angela, obwohl diese Geschichte mehr Fragen aufwirft als erklärt. Die Letzte, ist eine Erzählung von den Urgals und gibt einen Einblick in deren Kultur. Mir hat die erste Geschichte am besten gefallen, weil diese spannend war und ich die Kampfszene klasse fand. Leider waren alle Geschichten einfach viel zu schnell zu Ende. Im Nachwort wird aber erwähnt, dass der Autor gerne eine Fortsetzung schreiben will. Ich hoffe sehr darauf, dass er sich dann mal mit dem schreiben etwas ranhält und wir bald wieder einen richtigen Roman über Eragon lesen können. Fazit Kurzgeschichten, die nicht als richtige Fortsetzung verwechselt werden, sollte aber Lust auf mehr machen. Nun schreit alles nach einer Fortsetzung, mit Drachenbabys. :)

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Beschreibung: Ein Jahr nach seiner Abreise aus Alagaësia, ist Eragon schwer damit beschäftigt eine Akademie für das Training neuer Drachenreiter zu errichten. Außerdem auch einen Ort zu schaffen, an dem die Dracheneier sowie die Eldunari geschützt sind. Gemeinsam mit einer bunten Mischung aus Zwergen, Urgals, Menschen und Elfen macht er sich an die Arbeit. Doch er kann nicht immer nur arbeiten und darum schenken ihm die Eldunari eine Vision, die Kräuterhexe erzählt ihm etwas aus ihrem Leben und die Urgals berichten ihm von einer spannende Legende aus grauer Vorzeit. Meinung: Bereits im November quietschte ich durch die Gegend, als ich erfuhr, dass ein neues Buch über Eragon erscheinen soll. Als es dann bereits am Donnerstag im Briefkasten lag, war das Geschrei groß - im positiven Sinne, versteht sich. Im Gegensatz zu vielen Eragon Lesern, bin ich ein absoluter Spätzünder. Die Bücher hatte ich schon länger auf meinem Reader - 5 Jahre mindestens. Nachdem ich damals die Verfilmung gesehen habe, war mir klar, dass ich irgendwann die Bücher lesen MUSS! Im Jahr 2017 war es dann soweit. Ich verschlang die Bücher im Sommer. Lachte, weinte, fieberte mit den Charakteren und verlor mich in der Welt von Alagaësia. Was mir besonders gut gefiel, dass Paolini das erste Buch in so jungen Jahren schrieb. Quasi im Alter von Eragon. So wuchsen Autor und Hauptfigur miteinander. Ich finde noch heute, dass diese deutlich spürbar ist. Gerade wegen der lange Zeit, die seither vergangen ist, freute ich mich wieder darauf alte Gesichter erneut zu treffen und ich muss sagen: Es fühlte sich an, als wäre es gestern gewesen! Durch die große Schrift und den wenig ausfüllenden Schriftsatz, ist das Buch wirklich schnell gelesen - in meinem Fall an einem Wochenende, an dem ich eigentlich kaum Zeit zum Lesen hatte, aber genau diese nutzte ich um wieder einmal zu verschwinden. Ach, und ich sag euch, es war so herrlich! Persönlich bin ich ja überhaupt kein Fan von Kurzgeschichten, aber ganz ehrlich?! Man merkt überhaupt nicht, dass es Kurzgeschichten sein sollen. Die Übergänge sind absolut fließend. Es ist wirklich als würde man einfach mal wieder einen Blick in Eragons Leben werden. Der Leser reist wohl nicht in große Abenteuer, aber das muss auch nicht immer sein. In der ersten Geschichte bekommt Eragon eine Vision der Eldunari geschenkt, welche zu Anfang etwas suspekt wirkt, aber alsbald eine wundervolle Auflösung findet. Wir treffen alte Bekannte wieder und bekommen direkt noch eine Lehre mit auf den Weg. In der zweiten Geschichte erfahren wir mehr über die Taten der Hexe Angela. Wobei ich mir hier frage ob Paolinis Schwester so verschoben ist wie die Kräuterhexe oder der Schein trügt. Ich hoffe Letzteres. Diesen Teil fand ich dann eher: naja. Kann man lesen und da er recht kurz ist, ist er einfach mal schnell weg gelesen. Die dritte und wohl beste Geschichte beinhaltet eine Legende der Urgals und auf welche ich gar nicht näher eingehen möchte. Sie ist einfach wundervoll und zeigt in meinen Augen, dass die Urgals eben doch auch Wesen mit Herz und Seele sind. Wie schon früher nimmt der Autor einen direkt mit ins Geschehen. Was mich ja ganz extrem verzückt hat, war als das Grasschiffchen wieder auftauchte. Genau das liebe ich so an den Eragon Büchern. Der Autor lässt solche kleinen Dinge nicht einfach in Vergessenheit geraten, sondern schenkt ihnen nach Jahren noch Bedeutung, ohne jedoch eine Bedeutung zu haben. Fazit: Ein wundervoller Wochenendtrip nach Alagaësia, den man als Eragon Liebhaber nicht verpasst haben sollte!

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Ich bin ehrlich begeistert von diesem Buch. Es ist viele Jahre her, seit ich zuletzt die Eragon-Reihe gelesen habe und dennoch habe ich mich sofort in der Welt wieder zurecht gefunden und die Figuren erkannt. Ich gebe zu, dass ich manchmal mit den Namen einiger Figuren gekämpft habe, aber die Charakterzüge und Hintergründe waren recht schnell wieder da, was einmal mehr beweist, wie wunderbar der Autor schreiben kann. Eragon beginnt das Buch an einem Punkt der gerade mir – und wahrscheinlich vielen anderen halb erwachsenen Menschen – sehr vertraut ist. Er sieht sich einem nie enden wollenden Berg an Aufgaben gegenüber, zu denen schöne Dinge wie Planung, Rechnungen und Bau seines sicheren Ortes für die Drachen gehören. Der Kontakt zu seinen engen Freunden und Vertrauten ist aufgrund vieler verpflichtender Aufgaben gering und Eragon trägt die Last (fast) allein. Deswegen bekommt er ein bisschen Hilfe und Weisheit von Freunden und Verbündeten geschenkt und jeder erzählt ihm eine Art Geschichte, die Eragon ein bisschen weiter bringt. Neue und alte Figuren tauchen in diesen Geschichten auf und es hat mir sehr viel Spaß gemacht zu raten, um wen es gerade ging und Figuren wiederzusehen, die ich lange vergessen hatte. Die Geschichten sind alle in einen größeren Erzählstrang eingebettet, in dessen Mittelpunkt Eragon steht, sodass man als Leser dennoch eine zusammenhängende Erzählung hat. Tatsächlich hat mir dieser Teil am besten gefallen, denn ich war so neugierig was in dem Jahr, seit Eragon Alagaesia verlassen hat, passiert ist. Und ich mag ihn als Figur einfach sehr, sehr gerne. Die Gabel erzählt eine Geschichte über Mut und Tapferkeit und gleichzeitig legt sie wohl den Grundstein für ein Problem, das in den zukünftigen Büchern größer werden wird, aber was es ist, darüber kann ich aktuell nur spekulieren. Ich mochte sehr, dass wir hierbei eine Figur wieder getroffen haben, die ich trotz falschem Namen erkannt habe und auf die ich sehr neugierig war. Die Hexe ist zum Teil von Paolinis Schwester Angela geschrieben, die ebenfalls seine Inspiration für die Gleichnamige Figur der Kräuterhexe war. Hierbei handelt es sich um autobiographische Auszüge aus dem Leben der Kräuterhexe, die sich explizit mit einer ganz besonderen Person befassen. Eragon muss sich einem Fehler stellen und lernen damit zu leben, was ich unglaublich spannend fand, da Helden in diesem fortgeschrittenen Zeitpunkt ihrer Geschichte selten mit so etwas konfrontiert werden. Der harte, ehrliche aber notwendige Umgang Angelas mit Eragon war dabei sehr hilfreich und unterhaltend. (Eragon hat fast mehr Namen und Titel als Daenerys Targaryen.) Der Wurm war die längste der drei Geschichten und für mich auch die am schwierigsten zu lesende. Erzählt wird diese Geschichte von den Urgals und ich bin ehrlich überrascht wie weise diese Geschichte war. Sie räumt ein bisschen mit den stereotypen Annahmen über dieses Volkes auf und war die wohl wichtigste Lektion für Eragon. Etwas langatmig, aber sehr interessant spiegelt sie auch ein bisschen Eragons eigene Geschichte wieder. Nun ist dieses Buch nicht wirklich lang und erfüllt in meinen Augen auch ein bisschen mehr Fanservice als tatsächlich eine neue Handlung aufzubauen, aber dennoch habe ich es genossen. Es war die Art Buch, die die Welt tiefer erkundet, andere Richtungen und Wege aufzeigt und einfach Spaß gemacht hat. Besonders gut gefallen hat mir, dass die jeweiligen Geschichten durch eine kleine Zeichnung des Autors selber eröffnet wurden, was ich einfach unglaublich cool fand. Und das Autorenbild zeigt Paolini, wie er mit einem Schwert posiert. Ich liebe es einfach, dass er selber ein richtiger Nerd ist und dazu steht.

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