Leserstimmen zu
Unsere glücklichen Tage

Julia Holbe

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ʳᵉᶻᵉⁿˢⁱᵒⁿˢᵉˣᵉᵐᵖˡᵃʳ-ᵘⁿᵇᵉᶻᵃʰˡᵗᵉ ʷᵉʳᵇᵘⁿᵍ "Unsere glücklichen Tage" von Julia Holbe ist im @penguin_verlag erschienen und ist eine wirkliche schöne Geschichte.⠀⠀⠀⠀ ⠀⠀⠀ "Es heißt doch, Augenblicke verändern uns mehr als die Zeit." (S. 54) ⠀⠀⠀ Es geht um die vier Freundinnen Marie, Fanny, Elsa und Lenica. Erzählt wird alles aus der Sicht von Elsa, die nach langer Zeit zufällig Marie wiedertrifft und sich somit wieder an den letzten gemeinsamen Sommer erinnert. Einen Sommer, den sie mit ihren Freundinnen Marie, Fanny und Lenica verbrachte. Und Sean. Sean, der auf einmal da war und alles ziemlich durcheinander brachte. Seit diesem Sommer ist viel Zeit vergangen und dementsprechend viel passiert. Die Geschichte ist sehr atmosphärisch geschrieben und lässt einen eintauchen in einen Sommer voller Gefühle, ganz so, als sei man selbst dabei. Man hört das Meeresrauschen, fühlt den Sand unter den Füßen, riecht den Sonnencremeduft auf der Haut und schmeckt den kühlen Wein. Der Roman ist jedoch keine seichte Sommergeschichte. Vielmehr geht es um die Vergänglichkeit, gespickt mit schönen und weniger schönen Erinnerungen. Doch genauso ist das Leben. ⠀⠀⠀ Ein bisschen Sommer im Herbst. Genau das habe ich gebraucht.

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ch muss gestehen, dass ich irgendwie immer noch von dem Buch geflasht bin was zum einen daran lag, dass die bedrückende Stimmung und Atmosphäre in der Geschichte zum greifen nahe waren aber auch wegen der Story an sich. Wer hier auf einen Sommerroman mit Happy End hofft wird hier enttäuscht aber gerade deswegen mochte ich das Buch auch gern. Zudem konnte ich mir die Location, das Setting am Atlantik wunderbar vorstellen und mochte die Vorstellung, mit seinen Freunden die Ferien in einem Haus am Meer 🌊 zu verbringen. Der Schreibstil war sehr flüssig und schnell zu lesen, auch gibt es in diesem Buch keine Kapitel sondern lediglich Abschnitte. Für mich war das aber nicht weiter schlimm. Mit den Protagonisten konnte ich mich auch gut anfreunden und ich mochte es, dass jede Frau so verschieden gezeichnet ist. Obwohl ich einige Passagen teilweise etwas langatmig fand, finde ich das Buch wirklich gut und kann es sehr empfehlen. Was mich allerdings manchmal etwas stutzig gemacht hat, war, wie oft und wie viel Wein 🍷 die Clique getrunken hat. Manchmal war das etwas zu viel. Deshalb gibt es von mir 4 von 5 Sternen

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Vielen lieben Dank an den Verlag für das Rezensionsexemplar. Beim Stöbern ist mir das wunderschöne Cover und der Titel sofort ins Auge gesprungen. Die Leseprobe machte Lust auf mehr. An der französischen Atlantikküste verbringen Lenica, Marie, Fanny und Elsa ihre Sommerferien. Trotz ihrer unterschiedlichen Persönlichkeiten sind sie ein eingespieltes Team und halten zusammen. Sogar Lenicas Freund Sean gliedert sich mühelos in die Gruppe ein. Sein Auftauchen verändert allerdings auch die Dynamik und die Weichen für neue Lebenswege gestellt. Erst viele Jahre (eigentlich Jahrzehnte) treffen sich die Freundinnen wieder und erinnern sich am Ort ihrer glücklichen Tage. Elsa erzählt die Geschichte und wechselt zwischen Vergangenheit und Gegenwart. Ein, im Moment, häufig genutztes Stilmittel, welches ich wirklich sehr gerne mag. Als Leserin erfährt man erst langsam, welche Entwicklungen jede Figur hinter sich hat. Jede Frau bewertet diese wertvollen Erinnerungen unterschiedlich, aber einhellig wird klar, dass sie unheimlich wichtig sind. Besonders gefallen hat mir, wie die Freundinnen sich wieder begegnen. Jede mit ihren Vorbehalten und dennoch kamen sie sich schnell wieder näher. Sie knüpften an ihre alte Freundschaft an, fanden Gemeinsamkeiten aber auch neue Eigenschaften. Ein großartiges Buch über Freundschaft, Jugend, das Erwachsen werden und Erinnerungen. Schließlich hängen wir auch öfter unseren Gedanken nach, sprechen mit Freunden über unsere gemeinsame Vergangenheit, lachen und weinen miteinander. Die Zeit bleibt nicht stehen und wir sollten uns öfter bewusst werden, dass wir glücklich waren. Kleinode der Erinnerung sind Doping für unser Herz und unsere Seele.

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"Unsere glücklichen Tage" ist ein Roman, der von der ersten Seite an fesselt. Freundschaft, Liebe und die Vergänglichkeit sind die großen Themen. Dir Rückkehr zu alten Orten und die Möglichkeit die Vergangenheit doch noch in eine neue Zukunft zu führen. Für mich definitv ein Sommerhighlight!

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Zwei Sommer

Von: karo_liest

15.08.2020

"Wenn man ein solches Buch gelesen hat, bleibt für ein paar Sekunden Sehnsucht im Herzen und ein vages Gefühl von Glück." So beschreibt Christine Westermann diesen Roman. Die Freundinnen Marie, Fanny, Elsa und Lenica verbringen einen wunderbaren Sommer in Frankreich an der Atlantikküste. Als allerdings Lenicas Freund Sean dazukommt, verändert sich die Situation. Viele Jahre später begegnet Elsa zufällig Marie wieder in Luxemburg. Diese Begegnung ist der Auslöser für einen weiteren Sommer am Meer. Lenica lebt inzwischen nicht mehr, sodass die Freundinnen sich nur noch zu dritt im Ferienhaus treffen. Und dann ist da auch noch Sean, der wieder auftaucht. Die Geschichte spielt auf zwei Zeitebenen, wechselt zwischen zwei Sommern in der Gegenwart und Vergangenheit und wird in der Ich-Perspektive von Elsa erzählt. Ich kann Christine Westermann nur zustimmen. "Unsere glücklichen Tage" von Julia Holbe ist ein Buch, das nachklingt. Wobei ich zugeben muss, dass ich anfangs eher skeptisch war. Im zweiten Drittel hat die Geschichte Längen, sodass ich mir kurzzeitig sogar überlegte, den Roman zur Seite zu legen. Aber das Weiterlesen hat sich gelohnt. Es ist ein Buch über Liebe und Freundschaft, über glückliche und traurige Tage. Ein leises und gleichzeitig so wuchtiges Buch.

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Dieser Roman lässt den Leser eintauchen in eine Geschichte voller Freundschaft, Liebe, Sehnsüchte, der Frage nach dem Sinn des Lebens und von verpassten Chancen. Elsa, die uns diese Geschichte aus ihrer Sicht erzählt, verbringt in ihrer Jugend gemeinsam mit ihren Freundinnen Lenica, Fanny, Marie den Sommer immer in einem Ferienhaus an der französischen Atlantikküste. Sie erleben jedes Jahr unbeschwerte Stunden und freuen sich auf ihren nächsten gemeinsamen Urlaub, bevor jede in ihren Alltag zurückkehrt. Nichts scheint diese Freundschaft zerstören zu können. An einem Sommertag bringt Lenica ihren Freund Sean mit, ein junger Ire, der ab nun zum Freundeskreis dazu gehört. Elsa verliebt sich in ihn und glaubt mit ihm den Mann fürs Leben gefunden zu haben. Doch das Schicksal hat andere Wege geplant und so kommt es, dass es für alle der letzte gemeinsame Sommer im Leben gewesen sein soll... Viele Jahre später begegnen sich Elsa, Marie und Fanny wieder und beschließen wieder gemeinsame Sommertage in dem Ferienhaus zu verbringen, so wie sie es in ihrer Jugend gemacht haben. Jede hat ihr Leben bis dahin ohne Kontakt zu den anderen Frauen gelebt. Sie sind teils verheiratet, haben Kinder, ihren Beruf...Doch das Band , das die Freundinnen früher verband, ist immer noch da und sie wollen gemeinsam darüber sprechen, was in ihrem Leben falsch lief, warum der Kontakt untereinander plötzlich nicht mehr da war. Dann steht plötzlich Sean im Ferienhaus...Alte Gefühle brechen auf und Elsa glaubt wieder, die Liebe ihres Lebens für immer gefunden zu haben. Doch der freiheitsliebende Ire ist nicht sofort bereit ein neues Leben mit ihr zu beginnen. Es fällt auch beiden schwer über ihre Gefühle zueinander zu sprechen und so verbringen sie zwar miteinander wunderschöne Sommertage, aber oft zweifelt Elsa an der Wahrhaftigkeit der Gefühle von Sean ihr gegenüber.... Warum kommt Lenica nicht zum Treffen der Freundinnen? Welches Geheimnis verbirgt Sean vor Elsa? Wird es für beide eine Zukunft geben? Mir hat der Roman sehr gut gefallen. Die Schreibweise der Autorin ist beinahe poetisch. Sie versteht es sehr gut psychologisch die Hintergründe für die Handlungen der einzelnen Figuren herauszuarbeiten. Es ist ein leises Buch, das zum Nachdenken anregt. Es gibt dem Leser mit auf den Weg, jeden Tag des Lebens gut zu nutzen und nichts zu verschieben. Freundschaften müssen gepflegt werden und dazu gehört auch offen und ehrlich über Probleme zu sprechen und Verständnis für den anderen aufzubringen. Man soll seine Sehnsüchte versuchen zu erfüllen und seine Träume dadurch Wirklichkeit werden lassen. Ich wünsche dem Buch viele begeisterte Leser.

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Ich habe ein Sommerbuch erwartet, voller Gefühle, Liebe und Freundschaft. Genau das habe ich bekommen. Elsa nimmt uns mit auf ihre Reise zurück in das Ferienhaus an der französischen Atlantikküste, in dem sie früher mit ihren Freundinnen Lenica, Marie und Fanny jeden Sommer verbrachte. Bis zu diesem einen Sommer, der ihr letzter gemeinsamer sein sollte. Der Roman spielt auf zwei Zeitebenen, einmal in der Gegenwart, in der die Freundinnen längst erwachsen, verheiratet, wieder geschieden und Mütter von erwachsenen Kindern sind. Auf der anderen Seite erleben wir den letzten gemeinsamen Sommer als sie alle noch jung waren. Ich habe ein bisschen gebraucht, um mich an den Schreibstil zu gewöhnen, als ich dann nach ein paar Seiten drin war, hat es mir wirklich gut gefallen. Elsa ist eine sehr leidenschaftliche Protagonistin, die in ihren Gefühlen komplett aufgeht und sich darin auch komplett verliert. Sie erzählt uns von ihrer Freundschaft zu Lenica, die besonders tief war, obwohl sich die beiden nur im Sommer begegneten. Sie erzählt von Sean, mit seinen Tattoos, seinem versuchten Bad Guy Image, den man nicht drängen durfte, damit er zu einem kommt. Von Fannys wunderbaren Sandwiches und von Marie, die mit ihrem Tomas zusammenbleiben möchte, weil es gut funktioniert. Es ist eine Geschichte über Freundschaft. Was eine Freundschaft ausmacht, was sie alles aushalten kann und dass sie auch nach Jahrzehnten ohne Kontakt wieder funktionieren kann. Gleichzeitig geht es aber auch um die Liebe, um so tiefe Gefühle, dass sie einen nie wieder loslassen. Man hat das Gefühl dabei zu sein, wenn die Freunde auf dem Felsen am Meer liegen, vor dem Gewitter ins Haus fliehen, gemeinsam im Garten grillen und Wein trinken. Ich fand den Schreibstil wunderbar, ich muss sagen, ich habe mit einem „schlimmeren“ Geheimnis gerechnet, aber dennoch hat die Auflösung voll und ganz gepasst. Es ist ein ruhiges Buch, das keine große Action braucht. Am Ende hat es mich zwar traurig gestimmt, aber irgendwie war ich voller Liebe für die Charaktere.

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Anmerkung

Quintessenz

Von: Tini Monka aus Pfullendorf

20.07.2020

Das Buch ist lesenswert und beschreibt sehr gut, wie sich Freundschaft entwickeln kann. Eine Aussage ist nicht richtig: Welcher Hund frisst Käse! Aus eigener Erfahrung: Jeder Hund frisst Käse

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